DE-102007024387-B4 - Elektrowerkzeug
Abstract
Elektrowerkzeug mit einer Antriebseinheit (12), einer Aufnahmeeinheit (14), und einer Befestigungseinheit (66), die zu einem Befestigen der Antriebseinheit (12) bei einer Montage mit der Aufnahmeeinheit (14) vorgesehen ist, wobei die Aufnahmeeinheit (14) ein hülsenförmiges Aufnahmeelement (22) zur Aufnahme der Antriebseinheit (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (66) eine Zentriereinheit (18) aufweist, die zu einem Zentrieren der Antriebseinheit (12) bei einer Montage mit der Aufnahmeeinheit (14) vorgesehen ist, wobei die Zentriereinheit (18) zumindest ein an der Aufnahmeeinheit (14) angeordnetes Formschlusselement (20) aufweist, das zu einer Zentrierung der Antriebseinheit (12) vorgesehen ist und das an einer radial nach innen gerichteten Oberfläche (24) des hülsenförmigen Aufnahmeelements (22) angeordnet ist.
Inventors
- Thomas Bernhardt
- Holger Ruebsaamen
- Andreas Schlegel
Assignees
- ROBERT BOSCH GMBH
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20070525
Claims (9)
- Elektrowerkzeug mit einer Antriebseinheit (12), einer Aufnahmeeinheit (14), und einer Befestigungseinheit (66), die zu einem Befestigen der Antriebseinheit (12) bei einer Montage mit der Aufnahmeeinheit (14) vorgesehen ist, wobei die Aufnahmeeinheit (14) ein hülsenförmiges Aufnahmeelement (22) zur Aufnahme der Antriebseinheit (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet , dass die Befestigungseinheit (66) eine Zentriereinheit (18) aufweist, die zu einem Zentrieren der Antriebseinheit (12) bei einer Montage mit der Aufnahmeeinheit (14) vorgesehen ist, wobei die Zentriereinheit (18) zumindest ein an der Aufnahmeeinheit (14) angeordnetes Formschlusselement (20) aufweist, das zu einer Zentrierung der Antriebseinheit (12) vorgesehen ist und das an einer radial nach innen gerichteten Oberfläche (24) des hülsenförmigen Aufnahmeelements (22) angeordnet ist.
- Elektrowerkzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das hülsenförmige Aufnahmeelement (22) einen Aufnahmebereich (72) bildet, der mittels des Formschlusselements (20) entlang einer Montagerichtung (26) verjüngt ausgeformt ist.
- Elektrowerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Formschlusselement (20) entlang der Montagerichtung (26) zumindest eine Schrägfläche (28) aufweist.
- Elektrowerkzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Zentriereinheit (18) zumindest ein sich entlang einer Montagerichtung (26) verjüngendes Formschlusselement (30) aufweist, das an der Antriebseinheit (12) angeordnet ist.
- Elektrowerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Aufnahmeeinheit (14) zumindest ein Befestigungselement (32) der Befestigungseinheit (66) zu einer Befestigung der Antriebseinheit (12) aufweist.
- Elektrowerkzeug nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , dass das Befestigungselement (32) von einem Rastelement gebildet ist.
- Elektrowerkzeug nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , dass das Befestigungselement (32) von einem Bajonettverschlusselement gebildet ist.
- Elektrowerkzeug nach Anspruch5, dadurch gekennzeichnet , dass das Befestigungselement (32) und das Formschlusselement (20) zumindest teilweise einstückig ausgebildet sind.
- Elektrowerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Antriebseinheit (12) eine Motorhülse (34) und eine in der Motorhülse (34) gelagerte Motoreinheit (36) mit einem Motorgehäuse (38) aufweist.
Description
Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einem Elektrowerkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Aus der DE 10 2005 036 730 A1 ist bereits ein Elektrowerkzeug mit einer Antriebseinheit, einer Aufnahmeeinheit und einer Befestigungseinheit bekannt. Die Aufnahmeeinheit ist dabei zu einer Aufnahme der Antriebseinheit vorgesehen. Die Befestigungseinheit ist zu einem Befestigen der Antriebseinheit bei einer Montage mit der Aufnahmeeinheit vorgesehen, wobei die Aufnahmeeinheit ein hülsenförmiges Aufnahmeelement zur Aufnahme der Antriebseinheit aufweist. Entsprechende Befestigungseinheiten zur Montage einer Antriebseinheit in einer Aufnahmeeinheit eines Elektrowerkzeugs gehen auch aus der DE 196 08 360 A1 und der EP 1 323 501 A2 hervor. Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Elektrowerkzeug bereitzustellen, dass eine vereinfachte und sichere Montage einer Antriebseinheit in einer Aufnahmeinheit des Elektwerkzeugs ermöglicht. Vorteile der Erfindung Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit eine Zentriereinheit aufweist, die zu einem Zentrieren der Antriebseinheit bei einer Montage mit der Aufnahmeeinheit vorgesehen ist, wobei die Zentriereinheit zumindest ein an der Aufnahmeeinheit angeordnetes Formschlusselement aufweist, das zu einer Zentrierung der Antriebseinheit vorgesehen ist und das an einer radial nach innen gerichteten Oberfläche des hülsenförmigen Aufnahmeelements angeordnet ist. Durch das hülsenförmige Aufnahmeelement kann in vorteilhafter Weise eine zusätzliche Schutzfunktion zumindest eines Teilbereichs der Antriebseinheit mit einem zusätzlichen stabilen Aufnahmebereich für die Antriebseinheit erreicht werden. Zudem bewirkt es eine vorzugsweise stabile Lagerung der Antriebseinheit innerhalb der Aufnahmeeinheit. Das hülsenförmige Aufnahmeelement kann dabei von einem einzelnen Bauteil gebildet oder mehrteilig ausgebildet sein. Unter einer „Aufnahmeeinheit“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zu einer Aufnahme und/oder einer Lagerung von Antriebselementen und/oder Getriebeelementen, wie beispielsweise einer Aufnahme einer Motoreinheit, einer Antriebswelle, eines Hammerrohrs und/oder weiterer, dem Fachmann als sinnvoll erscheinender Antriebselemente, und/oder die vorzugsweise von einem Aufnahmeflansch, insbesondere einem Zwischenflansch, und/oder einem Teilbereich bzw. einem Teilabschnitt eines Gehäuses des Elektrogeräts gebildet ist. Unter einer „Antriebseinheit“ soll hierbei eine Einheit verstanden werden, die insbesondere eine Motoreinheit mit einem Motor und einem Motorgehäuse aufweist. Ferner kann die Antriebseinheit eine Motorhülse aufweisen, die zusätzlich zu dem Motorgehäuse den Motor schützend umgibt. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine vorteilhafte Anordnung der Antriebseinheit innerhalb des Elektrogeräts bzw. der Aufnahmeeinheit erzielt werden. Das Elektrogerät ist vorzugsweise von einem Elektrowerkzeug, insbesondere von einer handgeführten Werkzeugmaschine, gebildet. Unter einem „Zentrieren“ soll insbesondere ein Vorgang, vorzugsweise ein Einführvorgang, verstanden werden, bei dem ein Bewegen in eine Richtung wenigstens eine korrigierende Bewegung, hervorgerufen durch die Zentriereinheit, in zumindest eine zweite Richtung bewirkt, so dass eine Gesamtbewegung zu einer erwünschten Position führt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann ein insbesondere passgenaues und spielfreies Einführen und/oder Zentrieren der Antriebseinheit während einer Montage der Antriebseinheit mit der Aufnahmeeinheit vorteilhaft erreicht werden und insbesondere ein spielfreies Übertragen eines Antriebsmoments von der Antriebseinheit auf ein weiteres Antriebselement, wie beispielsweise eine Zwischenwelle, erzielt werden. Durch das Formschlusselement kann ein konstruktiv einfaches Zentrieren bzw. Einführen der Antriebseinheit in der Aufnahmeeinheit erreicht werden. Unter einem „Formschlusselement“ soll hierbei insbesondere ein Element verstanden werden, das eine Form zu einer Zentrierung der Antriebseinheit bei einer Montage mit der Aufnahmeeinheit aufweist. Es wird ferner vorgeschlagen, dass das hülsenförmige Aufnahmeelement einen Aufnahmebereich bildet, der mittels des Formschlusselements entlang einer Montagerichtung verjüngt ausgeformt ist, wodurch eine vorteilhafte lageorientierte Ausrichtung der Antriebseinheit erreicht werden kann. Besonders vorteilhaft kann dies erreicht werden, wenn das Formschlusselement entlang der Montagerichtung zumindest eine Schrägfläche aufweist. In diesem Zusammenhang soll unter einer „Montagerichtung“ insbesondere eine Richtung verstanden werden, in der sich die Antriebseinheit bei einer Montage relativ zur Aufnahmeeinheit bewegt. Unter einer „Schrägfläche“ soll dabei eine Fläche verstanden werden, die insbesondere gegenüber der Montagerichtung und/oder in einem montiertem Zustand gegenüber einer Motorwelle der Antriebsein