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DE-102007063556-B4 - Druckmessstutzen in der Schlauchankopplung einer Beatmungsvorrichtung

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Abstract

Vorrichtung zur Beatmung, die als ein mit einem Atemgasschlauch (5) verbindbares Patienteninterface (10) ausgebildet ist und die eine Schlauchankopplung (9) für einen Atemgasschlauch (5) aufweist, wobei an der Schlauchankopplung (9) eine Aufnahme für einen Druckmessanschluss und/oder einem Sauerstoffanschluss angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme für den Druckmess- oder Sauerstoffanschluss durch Aufschieben des Atemgasschlauches (5) verschließbar ist, wobei die Vorrichtung zur Beatmung als eine mit einem Atemgasschlauch (5) verbindbare Atemmaske (10) ausgebildet ist, mit einem Maskenkörper und einer am Maskenkörper befestigten Schlauchankopplung (9) für einen Atemgasschlauch (5), wobei die Atemmaske (10) als Schlauchanschluss (13) einen gebogenen Kugelgelenkanschluss (12) aufweist, der über die Schlauchankopplung (9) mit dem Beatmungsschlauch (5) verbunden wird und wobei der Maskenkörper keinen Druckmess- oder Sauerstoffanschluss aufweist.

Inventors

  • Simone Eschen
  • Martin Eifler

Assignees

  • Löwenstein Medical Technology S.A.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20071228

Claims (7)

  1. Vorrichtung zur Beatmung, die als ein mit einem Atemgasschlauch (5) verbindbares Patienteninterface (10) ausgebildet ist und die eine Schlauchankopplung (9) für einen Atemgasschlauch (5) aufweist, wobei an der Schlauchankopplung (9) eine Aufnahme für einen Druckmessanschluss und/oder einem Sauerstoffanschluss angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , dass die Aufnahme für den Druckmess- oder Sauerstoffanschluss durch Aufschieben des Atemgasschlauches (5) verschließbar ist, wobei die Vorrichtung zur Beatmung als eine mit einem Atemgasschlauch (5) verbindbare Atemmaske (10) ausgebildet ist, mit einem Maskenkörper und einer am Maskenkörper befestigten Schlauchankopplung (9) für einen Atemgasschlauch (5), wobei die Atemmaske (10) als Schlauchanschluss (13) einen gebogenen Kugelgelenkanschluss (12) aufweist, der über die Schlauchankopplung (9) mit dem Beatmungsschlauch (5) verbunden wird und wobei der Maskenkörper keinen Druckmess- oder Sauerstoffanschluss aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Aufnahme für den Druckmess- oder Sauerstoffanschluss eine gerundete, insbesondere ovale oder kreisrunde, Öffnung (15) in der Schlauchankopplung (9) ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet , dass die Öffnung (15) als Bajonettverschluss ausgeführt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Aufnahme für den Druckmess- oder Sauerstoffanschluss durch eine Spange (17) verschließbar ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Aufnahme für den Druckmess- oder Sauerstoffanschluss durch eine, an einem Hinterschnitt der Schlauchankopplung (9) einzurastende, Verschlusskappe (14) verschließbar ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet , dass an der Öffnung (15) ein Messadapter (20) angeordnet ist, der den Schlauchanschluss (9) umschließt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet , dass der Messadapter (20) einen Durchgangskanal (21) aufweist, welcher in einen Stutzen (22) mündet, der dem Anschluss eines Mess- oder O2-Schlauches dient.

Description

Die Erfindung betrifft eine als Patienteninterface ausgebildete Beatmungsvorrichtung mit einer Bauteilkomponente zur Adaptierung eines O2- oder Druckmessschlauches im Bereich eines Anschlusselementes für den Beatmungsschlauch. Beatmungsvorrichtungen sind für Schlafapnoe-Patienten von Bedeutung, da über ein Patienteninterface, oft als Beatmungsmaske ausgestaltet, einer unter Störungen der Atemluft- und Sauerstoffzufuhr leidenden Person ein Atemgas oder mit Sauerstoff angereicherte Luft zugeführt werden kann. Das Atemgas gelangt über ein Gerät zur Gasbereitstellung und -dosierung über einen Schlauch oder ein Schlauchsystem zu dem Patienteninterface, welches als Nasal- oder Vollgesichtsmaske, Nasal Pillow oder Tracheostoma-Vorrichtung ausgeführt sein kann, in die Atemwege. Bei der Verordnung der CPAP-Therapie wird im Schlaflabor in vielen Fällen der Therapiedruck in der CPAP-Maske gemessen. Hierfür gibt es Druckmessstutzen in der Maske, vor allem im Bereich des Maskenkörpers. Die aus dem Stand der Technik bekannten Beatmungsvorrichtungen, insbesondere Beatmungsmasken, bestehen aus einer Vielzahl von Bauelementen, von denen einige der Bereitstellung der Gaszufuhr dienen. Der Maskenkörper weist typisch einen Stutzen zur Aufnahme einer Druckmessvorrichtung oder einer zusätzlichen Sauerstoffzufuhr auf. Dieser Stutzen wird zum Messen aber nur während der Maskenanpassung benötigt. Für den Patienten zu Hause bedeutet der Druckmessstutzen im Maskenkörper eine schwer zu reinigende Geometrie. Es ist darüber hinaus eine Verschlusskappe erforderlich, die ein separates kleines, ebenfalls schwer zu reinigendes Teil ist und vom Patienten oft verloren wird. Der Druckmessanschluss wird zum größten Teil nur im Schlaflabor benutzt, um einen externen Druckmessschlauch anzuschließen und zum kleineren Teil dient er der externen Zufuhr von Sauerstoff. Der Druckmessstutzen am Maskenkörper verteuert zum einen die Herstellung des Maskenkörpers, zum anderen ist der Bereich um den Stutzen sehr schlecht zu reinigen. Die US 2003 / 0 047 188 A1 zeigt eine Gesichtsmaske mit einer Gasüberwachungsfunktion zur Verbesserung der Patientenversorgung in Kombination mit einer verbesserten Effizienz der zusätzlichen Sauerstoffzufuhr zum Patienten. Die Gesichtsmaske ist so konfiguriert, dass sie im Wesentlichen alle ein- und ausströmenden Gasströme zum und vom Patienten durch eine Gasmessvorrichtung leitet und zusätzlich Sauerstoff effizient zuführt. Somit ermöglicht die Gesichtsmaske die Messung sowohl des oralen als auch des nasalen Gasaustauschs. Die US 2005 / 0 172 969 A1 zeigt eine mit einem Atemgasschlauch verbindbare Atemmaske, mit einem Maskenkörper und einer am Maskenkörper befestigten Schlauchankopplung für einen Atemgasschlauch wobei im Maskenkörper eine Aufnahme für einen Druckmessanschluss und/oder einen Sauerstoffanschluss angeordnet ist. Die US 2006 / 0 249 160 A1 zeigt eine mit einem Atemgasschlauch verbindbare Atemmaske. Die Atemmaske besitzt einen Maskenkörper und eine am Maskenkörper befestigte Schlauchankopplung. Die Schlauchankopplung besitzt sowohl eine Aufnahme für einen Druckmessanschluss als auch alternativ oder ergänzend für einen Sauerstoffanschluss. US 5 921 239 A zeigt eine mit einem Atemgasschlauch verbindbare Atemmaske. Ferner wird die Verwendung eines Kugelgelenks offenbart, um die Beweglichkeit des Beatmungsschlauches zu erhöhen. DIN EN 1707 1997-01-00 zeigt Kegelverbindungen mit einem 6 % (Luer) Kegel für Spritzen, Kanülen und bestimmte andere medizinische Geräte. Diese Norm legt die Anforderungen für verriegelbare Kegelverbindungen fest, die in der medizinischen Geräteindustrie verwendet werden. Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, den Druckmessstutzen außerhalb des Patienteninterface, insbesondere außerhalb des Maskenkörpers, zu realisieren. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein, mit einem Atemgasschlauch verbindbares, Patienteninterface, welches eine Schlauchankopplung für einen Atemgasschlauch aufweist, im Bereich der Schlauchankopplung eine Aufnahme für einen Druckmessanschluss oder Sauerstoffanschluss aufweist. Die Anordnung der Druckmessöffnung in der Schlauchankopplung zwischen Schlauch und Kugelgelenk hat den Vorteil, dass der Maskenkörper wesentlich geringere Herstellungskosten aufweist und dort eine aufwendige Verschlusskappe zum Verschließen entfallen kann. Wird die Druckmessöffnung nicht benutzt, kann der Beatmungsschlauch so weit über den Konus der Schlauchankopplung geschoben werden, dass die Öffnung mit dem Schlauchanschluss verschlossen werden kann. Es kann aber auch wahlweise eine zweite Austausch-Schlauchankopplung im Schlaflabor zum Einsatz kommen, die einen Stutzen oder eine Öffnung zur Aufnahme des Druckmessschlauches oder einer externen Sauerstoffversorgungsquelle aufweist und für den Normalgebrauch nicht benutzt wird. Die Öffnung kann als Bajonettverschluss in der Schlauchankopplung oder am Schlauchanschluss ausgeführt sein, oder aber als Bohrung für ei