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DE-102010015357-B4 - Montagevorrichtung für Geländer

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Abstract

Montagevorrichtung für Geländer mit einer Geradführung, wobei Haltevorrichtungen für den Ober- und den Untergurt des Geländers an dem führenden Bestandteil und wenigstens eine Halteeinrichtung für ein Element in Form der Pfosten- und Füllelemente des Geländers an mindestens einem geführten Bestandteil jeweils der Geradführung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der führende Bestandteil wenigstens eine Führungsschiene (4) und der geführte Bestandteil mindestens ein Schlitten (5) auf der Führungsschiene (4) ist, dass der geführte Bestandteil ein mit einem Wegmesssystem versehener geführter Bestandteil der Geradführung (1) ist, dass das Wegmesssystem mindestens einen optoelektronischen Wegaufnehmer besitzt und dass das Wegmesssystem mit einer Steuereinrichtung so zusammengeschaltet ist, dass die Steuereinrichtung eine mittels dem Wegmesssystem und eines mit der Steuereinrichtung verbundenen Antriebs für den geführten Bestandteil die jeweilige Position anfahrende sowie jeweils den Abstand von Positionen von Elementen nacheinander aufsummierende Steuereinrichtung ist, wobei die Steuereinrichtung eine aus dem Mindestabstand der Elemente mit Berücksichtigung der jeweiligen Breite die Anzahl der Elemente ermittelnde und daraus die Positionen der Elemente entweder bei ganzer Anzahl dem Mindestabstand gleichsetzende oder bei nicht ganzer Anzahl die Anzahl auf die nächste ganze Anzahl aufrundende sowie daraus den neuen Abstand bestimmende Steuereinrichtung ist.

Inventors

  • Rainer Förster
  • Peter Grosser

Assignees

  • Förster GmbH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20100415

Claims (6)

  1. Montagevorrichtung für Geländer mit einer Geradführung, wobei Haltevorrichtungen für den Ober- und den Untergurt des Geländers an dem führenden Bestandteil und wenigstens eine Halteeinrichtung für ein Element in Form der Pfosten- und Füllelemente des Geländers an mindestens einem geführten Bestandteil jeweils der Geradführung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet , dass der führende Bestandteil wenigstens eine Führungsschiene (4) und der geführte Bestandteil mindestens ein Schlitten (5) auf der Führungsschiene (4) ist, dass der geführte Bestandteil ein mit einem Wegmesssystem versehener geführter Bestandteil der Geradführung (1) ist, dass das Wegmesssystem mindestens einen optoelektronischen Wegaufnehmer besitzt und dass das Wegmesssystem mit einer Steuereinrichtung so zusammengeschaltet ist, dass die Steuereinrichtung eine mittels dem Wegmesssystem und eines mit der Steuereinrichtung verbundenen Antriebs für den geführten Bestandteil die jeweilige Position anfahrende sowie jeweils den Abstand von Positionen von Elementen nacheinander aufsummierende Steuereinrichtung ist, wobei die Steuereinrichtung eine aus dem Mindestabstand der Elemente mit Berücksichtigung der jeweiligen Breite die Anzahl der Elemente ermittelnde und daraus die Positionen der Elemente entweder bei ganzer Anzahl dem Mindestabstand gleichsetzende oder bei nicht ganzer Anzahl die Anzahl auf die nächste ganze Anzahl aufrundende sowie daraus den neuen Abstand bestimmende Steuereinrichtung ist.
  2. Montagevorrichtung nach Patentanspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass der führende Bestandteil und der geführte Bestandteil über ein Gewindespindel-Gewindemutter-System, Zahnrad-Zahnstange-System oder einen Zugmittelgetriebe miteinander und dem Antrieb gekoppelt sind.
  3. Montagevorrichtung nach Patentanspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Haltevorrichtungen jeweils aus zwei gegeneinander geführt verfahrbaren und an bestimmten Positionen feststellbaren Halteelementen (7) für den Ober- und Untergurt bestehen.
  4. Montagevorrichtung nach Patentanspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Halteeinrichtung (3) über ein feststellbares Drehgelenk mit dem geführten Bestandteil verbunden ist, so dass ein Element in der Ebene des Ober- und Untergurtes drehbar und damit der Winkel gegenüber dem Ober- und Untergurt einstellbar ist.
  5. Montagevorrichtung nach Patentanspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass der führende Bestandteil über feststellbare Gelenke (10) drehbar mit Ständern (11) verbunden ist.
  6. Montagevorrichtung nach Patentanspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Wegmesssystem mit der Steuereinrichtung so zusammengeschaltet ist, dass wenigstens einer Position eines Elements der Wert NULL zuordenbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft Montagevorrichtungen für Geländer mit einer Geradführung, wobei Haltevorrichtungen für den Ober- und den Untergurt des Geländers an dem führenden Bestandteil und wenigstens eine Halteeinrichtung für ein Element in Form der Pfosten- und Füllelemente des Geländers an mindestens einem geführten Bestandteil jeweils der Geradführung angeordnet sind. Durch die Druckschrift DE 90 15 425 U1 ist eine Schweißvorrichtung oder -lehre bekannt, die sich insbesondere für die Herstellung von Geländern und Gittern eignet. Dabei ist eine Einstellung des gegenseitigen Abstandes von Auflage- oder Haltemitteln einfach und mit hoher Präzision möglich. Dabei ist sichergestellt, dass sämtliche Auflage- oder Haltemittel den gleichen gegenseitigen Abstand voneinander aufweisen. Dazu werden Scherenelemente mit Scherengliedern verwendet. Mittels der Vorrichtung oder Lehre werden die Füllelemente mit gleichen Abstand eingebracht. Der Abstand wird von Element zu Element eingestellt, so dass insbesondere am Ende durch Toleranzen bedingt kein gleicher Abstand gewährleistbar ist. Gleichzeitig sind Füllelemente unterschiedlicher Breite nicht ohne weiteres in das Geländer integrierbar. Die Druckschrift DE 20 2006 005 926 U1 beinhaltet eine Geländerschweißlehre, wobei ein Rahmen aus zwei Längsrohren und zwei Querrohren in den Ecken durch Gelenke verbunden ist und über ein zweiachsiges Gelenk an einem Gestell befestigt ist. Damit kann der Steigungswinkel einfach eingestellt werden. Gleichzeitig kann das Geländer zur Realisierung geneigt werden. Die Füllelemente werden mittels Gleitstücken platziert. Eine Maßverkörperung für die Positionierung von Füllelementen ist nicht vorgesehen. Durch die Druckschrift DE 100 11 089 A1 ist eine Vorrichtung zur Positionierung mehrerer Stäbe bekannt, bei welcher Stababstände sowohl kollektiv als auch individuell verstellbar sind. Zusätzlich können auch die Winkellagen der Stäbe kollektiv und/oder einzeln stufenlos variiert werden. Für die einzelnen zu positionierenden Stäbe werden bewegliche Einheiten benutzt. Dazu verwendete Verschiebeeinrichtungen können manuell betätigt werden, so dass Abstandsabweichungen korrigierbar sind. Die Druckschrift DE 42 21 469 A1 offenbart ein Gitterrost und ein Verfahren zum Herstellen von Gitterrosten. Dazu werden in einem Rechner die Rostlänge und die Rostbreite sowie die Teilung von Tragstäben und Querstäben eingegeben. Der Rechner ermittelt deren Anzahl ausgehend von einer Mittellängsachse und einer Mittelquerachse beiderseits mit gleichbleibender Teilung. Da sich die Toleranzen beim Positionieren der Tragstäbe und der Querstäbe nicht kumulieren ergeben sich maßgenaue Gitterroste, die sich problemlos aneinanderlegen lassen und ein symmetrisches Verlegebild ergeben. Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Geländer einfach zu montieren. Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Die Montagevorrichtungen für Geländer mit einer Geradführung, wobei Haltevorrichtungen für den Ober- und den Untergurt des Geländers an dem führenden Bestandteil und wenigstens eine Halteeinrichtung für ein Element in Form der Pfosten- und Füllelemente des Geländers an mindestens einem geführten Bestandteil jeweils der Geradführung angeordnet sind, zeichnen sich insbesondere durch die einfache Möglichkeit zum Montieren der Geländer aus. Dazu ist der führende Bestandteil wenigstens eine Führungsschiene und der geführte Bestandteil mindestens ein Schlitten auf der Führungsschiene. Der geführte Bestandteil ist ein mit einem Wegmesssystem versehener geführter Bestandteil der Geradführung. Das Wegmesssystem besitzt mindestens einen optoelektronischen Wegaufnehmer. Weiterhin ist das Wegmesssystem mit einer Steuereinrichtung so zusammengeschaltet, dass die Steuereinrichtung eine mittels dem Wegmesssystem und eines mit der Steuereinrichtung verbundenen Antriebs für den geführten Bestandteil die jeweilige Position anfahrende sowie jeweils den Abstand von Positionen von Elementen nacheinander aufsummierende Steuereinrichtung ist, wobei die Steuereinrichtung eine aus dem Mindestabstand der Elemente mit Berücksichtigung der jeweiligen Breite die Anzahl der Elemente ermittelnde und daraus die Positionen der Elemente entweder bei ganzer Anzahl dem Mindestabstand gleichsetzende oder bei nicht ganzer Anzahl die Anzahl auf die nächste ganze Anzahl aufrundende sowie daraus den neuen Abstand bestimmende Steuereinrichtung ist. Ein Geländer besteht im Wesentlichen aus einem Obergurt, einem Untergurt, Pfosten und Füllelementen. Letztere können auch als Schmuckelemente ausgeführt sein. Die Elemente zwischen den Pfosten müssen einen bestimmten Mindestabstand aufweisen. Für eine weitestgehend gleichmäßige Aufteilung der Elemente müssen die Abmessungen der Elemente selbst, vorhandene Toleranzen und Maßabweichungen berücksichtigt werden. Ansonsten können insbesondere am Ende einer Kette von Elementen Maßabweichungen auftreten, die zur