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DE-102012213613-B4 - Tastatur einer Hauskommunikationsanlage

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Abstract

Hinterleuchtete Tastatur (2, 10) einer Hauskommunikationsanlage, mit einer piezosensitiven Tastensensorik (8), mit zumindest einem zumindest teiltransparenten Tastenkörper (9), mit einer Lichtverteilerplatte (4), die zwischen der Tastensensorik (8) und den Tastenkörpern (9) angeordnet ist, mit einer Diffusorfolie, welche vor der Lichtverteilerplatte (4) und hinter den Tastenkörpern (9) angeordnet ist, wobei die Diffusorfolie (7) einen ersten Bereich (T1) einer ersten Transluzenz und einen zweiten Bereich (T2) einer zweiten Transluzenz aufweist.

Inventors

  • Reinhold Herr

Assignees

  • S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20120801

Claims (16)

  1. Hinterleuchtete Tastatur (2, 10) einer Hauskommunikationsanlage, mit einer piezosensitiven Tastensensorik (8), mit zumindest einem zumindest teiltransparenten Tastenkörper (9), mit einer Lichtverteilerplatte (4), die zwischen der Tastensensorik (8) und den Tastenkörpern (9) angeordnet ist, mit einer Diffusorfolie, welche vor der Lichtverteilerplatte (4) und hinter den Tastenkörpern (9) angeordnet ist, wobei die Diffusorfolie (7) einen ersten Bereich (T1) einer ersten Transluzenz und einen zweiten Bereich (T2) einer zweiten Transluzenz aufweist.
  2. Tastatur nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Lichtverteilerplatte (4) Ausnehmungen aufweist, in denen jeweils Tastenstößel (3) vorgesehen sind, wobei ein jeweiliger Tastenstößel (3) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass er mit dem Tastenkörper (9) und der Tastensensorik (8) in Wirkverbindung steht und dass er eine mechanische Betätigung des Tastenkörpers (9) auf einen vorbestimmten Bereich der Tastensensorik (8) überträgt.
  3. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass ein Übergang zwischen dem ersten und zweiten Bereich (T1; T2) der Diffusorfolie (7) mit einer sich fließend verändernden Transluzenz ausgebildet ist.
  4. Tastatur nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Diffusorfolie (7) als bedruckte Folie ausgebildet ist und die unterschiedliche Transluzenz in den ersten und zweiten Bereichen (T1; T2) durch unterschiedliche Bedruckung der Diffusorfolie (7) realisiert ist.
  5. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Tastenstößel (3) zumindest teiltransparent, insbesondere vollständig transparent, ausgebildet ist.
  6. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Tastenstößel und/oder die Lichtverteilerplatte (4) aus einem Kunststoff, insbesondere aus Polymethylmethacrylat (PMMA), gefertigt ist.
  7. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der zweite Bereich (T2) eine geringere Transluzenz als der erste Bereich (T1) aufweist und im Bereich der Ausnehmung und/oder des Tastenstößels angeordnet ist.
  8. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass zwischen Diffusorfolie (7) und Tastenkörper (9) eine Beschriftungsfolie (6) mit einer intransparenten oder teiltransparenten Beschriftung vorgesehen ist.
  9. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine Dekorblende (1) vorgesehen ist und dass der Tastenkörper (9) in eine Dekorblende (1) eingelassen ausgebildet ist.
  10. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Tastensensorik (8) zumindest einen Piezosensor und vorzugsweise eine der Anzahl der Tasten entsprechende Anzahl an Piezosensoren umfasst.
  11. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass seitlich an der Lichtverteilerplatte (4) Leuchtmittel, insbesondere Side-LEDs, vorgesehen sind.
  12. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass auf der Lichtverteilerplatte (4) Lichtauskoppelstrukturen vorgesehen sind, die insbesondere als lasertechnisch erzeugte Strukturen ausgebildet sind.
  13. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass an der Rückseite der Lichtverteilerplatte (4) eine Reflexionsfolie (5) vorgesehen ist.
  14. Tastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass ein Tastenfeld mit zumindest zwei Tasten (2), insbesondere ein als standardisierte Telefontastatur ausgebildetes Tastenfeld, vorgesehen ist.
  15. Tastatur nach Anspruch 14 , dadurch gekennzeichnet , dass für sämtliche Tasten (2) der Tastatur (10) eine gemeinsame Diffusorfolie (7) mit einer Vielzahl von ersten und zweiten Bereichen (T1; T2) vorgesehen ist, wobei die Vielzahl erster und zweiter Bereiche (T1; T2) insbesondere der Anzahl der Tasten (2) entspricht.
  16. Tastatur nach einem der Ansprüche 14 oder 15 , dadurch gekennzeichnet , dass für sämtliche Tasten (2) der Tastatur (10) eine gemeinsame Tastensensorik (8) und/oder Reflexionsfolie (5) und/oder Lichtverteilerplatte (4) und/oder Beschriftungsfolie (6) und/oder Dekorblende (1) vorgesehen ist.

Description

GEBIET DER ERFINDUNG Die vorliegende Erfindung betrifft eine hinterleuchtete Tastatur einer Hauskommunikationsanlage. TECHNISCHER HINTERGRUND Eine Tastatur ist ein Eingabegerät, das als Bedienelement eine Anzahl von mit den Fingern zu drückenden Tasten enthält. Tastaturen für Hauskommunikationsanlagen existieren in den vielfältigsten Ausführungen. Eine optisch besonders ansprechende Ausführung stellen beleuchtete Tastaturen für Hauskommunikationsanlagen dar. Derartige beleuchtete Tastaturen können wiederum vielfältig realisiert werden, je nachdem auf welchen Funktionsprinzipien sie basieren. Eine dem Anmelder bekannte Ausführung einer solchen Tastatur basiert auf piezosensitiven Tasten. Vor dieser piezosensitiven Tastatur ist in Richtung der Tastenoberfläche eine beleuchtete Lichtverteilerplatte angeordnet. Die einzelnen Tasten der Tastatur werden auf diese Weise hinterleuchtet, was aufgrund der gleichmäßigen Lichtstreuung besonders ansprechend ist. Jedoch weist diese Anordnung den Nachteil auf, dass ein auf eine jeweilige Taste ausgeübter Druck relativ hoch sein muss, um ein ausreichendes Nachgeben der Lichtverteilerplatte hervorzurufen und so ein definiertes Ansprechen der hinter der Lichtverteilerplatte angeordneten, gerade dieser bestimmt angesprochenen Taste zugeordneten Piezosensorik zu bewirken. Hierbei besteht die Gefahr des so genannten Übersprechens. Darunter ist das Ansprechen eines der gedrückten Taste benachbarten Piezosensors zu verstehen, also einer anderen Taste, die eben nicht gedrückt wurde und daher auch nicht reagieren soll. Die Folge können fehlerhafte Tasteneingaben sein. Dies ist ein Zustand, den es zu verbessern gilt. Die DE 20 2011 105 529 U1 beschreibt eine Kastenstruktur mit einem Substrat, einer Lichtleiterstruktur und einer Tastenstruktur. Die Lichtleitstruktur ist zwischen der Kastenstruktur und dem Substrat angeordnet und weist an seiner dem Substrat zugewandten Seite einen Mikrostrukturbereich auf, der zum Reflektieren oder Beugen des Lichts dient, um es aus der Lichtleiterstruktur zu emittieren. Die EP 0 749 138 A1 beschreibt verschieden Typen eines Touchpanels, wobei erwähnt wird, dass ein Touchpanel auch von einem piezoelektrischen Typ sein kann, ohne dass in der EP 0 749 138 A1 hierzu ein konkretes Ausführungsbeispiel angegeben ist. Die US 2010 / 0 052 880 A1 beschreibt eine Tastatur eines Mobiltelefons mit kapazitivem Touch-Sensor. Die US 2012 / 0 020 045 A1 beschreibt ein tragbares elektronisches Gerät mit einer wasserdichten Tastatur. In einer Ausführungsform umfasst die Tastaturbaugruppe eine geprägte Tastatur mit einer Ober- und einer Unterseite, wobei die geprägte Tastatur eine Vielzahl von geprägten Tasten auf der Oberseite aufweist; eine kapazitive Sensorschicht, die sich unterhalb der Unterseite der geprägten Tastatur befindet; und einen Aktuator, der sich unterhalb der kapazitiven Sensorschicht befindet und zwischen einer ersten Position in einem nicht betätigten Zustand und einer zweiten Position in einem betätigten Zustand bewegbar ist. ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine hinterleuchtete Tastatur einer Hauskommunikationsanlage anzugeben, bei der insbesondere die Gefahr des Übersprechens der Sensorik vermieden wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine beleuchtete Taste mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Demgemäß ist eine hinterleuchtete Tastatur einer Hauskommunikationsanlage vorgesehen, mit einer piezosensitiven Tastensensorik, mit zumindest einem zumindest teiltransparenten Tastenkörper, mit einer Lichtverteilerplatte, die zwischen der Tastensensorik und den Tastenkörpern angeordnet ist, mit einer Diffusorfolie, welche vor der Lichtverteilerplatte und hinter den Tastenkörpern angeordnet ist, wobei die Diffusorfolie einen ersten Bereich einer ersten Transluzenz und einen zweiten Bereich einer zweiten Transluzenz aufweist. Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, eine Lichtverteilerplatte mit Ausnehmungen zu versehen und die sich daraus ergebenden Bereiche unterschiedlicher Lichtstreuung mittels einer Diffusorfolie mit Bereichen unterschiedlicher Transluzenz auszugleichen. Diese Ausnehmungen machen es möglich, dass geringe Drücke auf die Tasten ausgeübt werden müssen, da die Piezosensorik durch die Ausnehmung hindurch angesprochen werden kann, ohne die Lichtleiterplatte verformen zu müssen. Somit wird der Bedienkomfort stark verbessert und die Übersprechempfindlichkeit wird signifikant vermindert und im optimalen Fall gänzlich eliminiert. Allerdings erzeugt die Ausnehmung eine im Vergleich mit den sie umgebenden Bereichen der Lichtverteilerplatte abweichende Lichtbrechung. Die Bereiche einer beleuchteten Taste, welche sich im Bereich der abweichenden Lichtbrechung befinden, sind ohne eine erfindungsgemäße Diffusorfolie heller oder dunkler hinterleuchtet als die restlichen Bereiche der Taste. Mittels der Diffusorfolie wird erfindungsgem