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DE-102012216253-B4 - Automatisierte Qualitätskontrolle medizinischer Bilder

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Abstract

System zur automatisierten Qualitätskontrolle medizinischer Bilder (B), umfassend folgende Einheiten: - Aufnahmeeinheit (AE), ausgelegt zur CT-Aufnahme (A) eines Bildes (B) mittels eines bildgebenden Geräts (1), wobei das bildgebende Gerät (1) ein CT-Gerät ist, - eine von der Aufnahmeeinheit (AE) räumlich getrennt angeordnete Verarbeitungseinheit (VE), ausgelegt zur Verarbeitung (V) des Bildes (B), - eine Analyseeinheit (AyE), ausgelegt zur Analyse (Ay) des Bildes (B), zur Beurteilung (Bu) der Analyse (Ay) sowie zur Berechnung eines Beurteilungssignals (BuS), wobei die Analyseeinheit (AyE) der Aufnahmeeinheit (AE) zugeordnet ist, und wobei die Analyse (Ay) zumindest einen Teil der Verarbeitung (V) umfasst, wobei die Verarbeitungseinheit (VE) dazu ausgelegt ist rechenintensivere Bildverarbeitungsschritte als die Analyseeinheit (AyE) durchzuführen, wobei das System dazu ausgelegt ist ein Ergebnis (Er) der Analyse (Ay) von der Analyseeinheit (AyE) an die Verarbeitungseinheit (VE) zu übertragen, wobei die Analyse (Ay) die Erkennung (E) wenigstens einer körperlichen Struktur umfasst, wobei das Ergebnis (Er) ein Erfolg bei der Erkennung (E) der wenigstens einen körperlichen Struktur ist.

Inventors

  • Ute Feuerlein
  • Peter Huber
  • Johann Uebler

Assignees

  • Siemens Healthineers Ag

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20120913

Claims (12)

  1. System zur automatisierten Qualitätskontrolle medizinischer Bilder (B), umfassend folgende Einheiten: - Aufnahmeeinheit (AE), ausgelegt zur CT-Aufnahme (A) eines Bildes (B) mittels eines bildgebenden Geräts (1), wobei das bildgebende Gerät (1) ein CT-Gerät ist, - eine von der Aufnahmeeinheit (AE) räumlich getrennt angeordnete Verarbeitungseinheit (VE), ausgelegt zur Verarbeitung (V) des Bildes (B), - eine Analyseeinheit (AyE), ausgelegt zur Analyse (Ay) des Bildes (B), zur Beurteilung (Bu) der Analyse (Ay) sowie zur Berechnung eines Beurteilungssignals (BuS), wobei die Analyseeinheit (AyE) der Aufnahmeeinheit (AE) zugeordnet ist, und wobei die Analyse (Ay) zumindest einen Teil der Verarbeitung (V) umfasst, wobei die Verarbeitungseinheit (VE) dazu ausgelegt ist rechenintensivere Bildverarbeitungsschritte als die Analyseeinheit (AyE) durchzuführen, wobei das System dazu ausgelegt ist ein Ergebnis (Er) der Analyse (Ay) von der Analyseeinheit (AyE) an die Verarbeitungseinheit (VE) zu übertragen, wobei die Analyse (Ay) die Erkennung (E) wenigstens einer körperlichen Struktur umfasst, wobei das Ergebnis (Er) ein Erfolg bei der Erkennung (E) der wenigstens einen körperlichen Struktur ist.
  2. System nach Anspruch 1 , wobei die Aufnahmeeinheit (AE) dazu ausgelegt ist eine Serie von CT-Aufnahmen (A) durchzuführen, wobei die Analyse (Ay) und Beurteilung (Bu) zumindest die Analyse (Ay) und Beurteilung (Bu) eines Teils der aufgenommenen Bilder (B) der Serie umfassen.
  3. System nach Anspruch 2 , wobei die Aufnahmeeinheit (AE) dazu ausgelegt ist in Abhängigkeit des Beurteilungssignals (BuS) die CT-Aufnahme (A) einer Bildserie abzubrechen.
  4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , wobei die Analyse (Ay) des Bildes (B) eine Segmentierung (S) des Bildes (B) umfasst.
  5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , wobei die Beurteilung (B) die Berechnung wenigstens eines verbesserten Parameters zur CT-Aufnahme (A) eines Bildes (B) umfasst.
  6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , wobei die Beurteilung (Bu) eine Ausgabe (Au) des Beurteilungssignals (BuS) in Form eines Symbols und/oder eines Texts mittels einer der Aufnahmeeinheit (AE) zugeordneten Ausgabeeinheit (11) umfasst.
  7. Verfahren zur automatisierten Qualitätskontrolle medizinischer Bilder (B), umfassend folgende Schritte: - CT-Aufnahme (A) eines Bildes (B) mittels einer Aufnahmeeinheit (AE) eines bildgebenden Geräts (1), wobei das bildgebende Gerät (1) ein CT-Gerät ist, - Verarbeitung (V) des Bildes (B) mittels einer von der Aufnahmeeinheit (AE) räumlich getrennt angeordnete Verarbeitungseinheit (VE), - Analyse (Ay) des Bildes (B), Beurteilung (Bu) der Analyse (Ay) sowie Berechnung eines Beurteilungssignals (BuS) mittels einer Analyseeinheit (AyE), wobei die Analyseeinheit (AyE) der Aufnahmeeinheit (AuE) zugeordnet ist, und wobei die Analyse (Ay) zumindest einen Teil der Verarbeitung (V) umfasst, wobei die Verarbeitungseinheit (VE) dazu ausgelegt ist rechenintensivere Bildverarbeitungsschritte als die Analyseeinheit (AyE) durchzuführen, - Übertragen eines Ergebnisses (Er) der Analyse (Ay) von der Analyseeinheit (AyE) an die Verarbeitungseinheit (VE), wobei die Analyse (Ay) die Erkennung (E) wenigstens einer körperlichen Struktur umfasst, wobei das Ergebnis (Er) ein Erfolg bei der Erkennung (E) der wenigstens einen körperlichen Struktur ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 7 , umfassend folgenden Schritt: - CT-Aufnahme (A) eine Serie von Bildern (B) mittels der Aufnahmeeinheit (AE), wobei die Analyse (Ay) und Beurteilung (Bu) zumindest die Analyse (Ay) und Beurteilung (Bu) eines Teils der aufgenommenen Bilder (B) der Serie umfassen.
  9. Verfahren nach Anspruch 8 , umfassend folgenden Schritt: - Abbrechen der CT-Aufnahme (A) einer Bildserie in Abhängigkeit des Beurteilungssignals (BuS).
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9 , wobei die Analyse (Ay) des Bildes (B) eine Segmentierung (S) des Bildes (B) umfasst.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10 , wobei die Beurteilung (Bu) die Berechnung wenigstens eines verbesserten Parameters zur CT-Aufnahme (Au) eines Bildes (B) umfasst.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11 , wobei die Beurteilung (Bu) eine Ausgabe (Au) des Beurteilungssignals (BuS) in Form eines Symbols und/oder eines Texts mittels einer der Ausgabeeinheit (AE) zugeordneten Ausgabeeinheit (11) umfasst.

Description

Die Erfindung betrifft ein System zur automatisierten Qualitätskontrolle medizinischer Bilder nach Anspruch 1 sowie ein Verfahren zur automatisierten Qualitätskontrolle medizinischer Bilder nach Anspruch 7. Bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT) oder die Rotationsangiographie sind wesentliche Bestandteile medizinischer Diagnostik. Moderne bildgebende Verfahren beruhen auf einer digitalisierten Aufnahmetechnik, die eine computergestützte Verarbeitung der Aufnahmen möglich macht. Für viele bildgebende, beispielsweise tomographische, Verfahren ist eine computergestützte Verarbeitung der Aufnahmen sogar notwendig. Die Verarbeitung der Aufnahmen umfasst beispielsweise Schritte wie die Erstellung von Schnittbildern, die Registrierung von Bildern, die Fusion mehrerer Bilder, Segmentierung oder Rendering um dreidimensionale Datensätze auf einem Bildschirm ausgeben zu können. Fehlerhafte Aufnahmen, die beispielsweise auf falschen Aufnahmeparameter (wie dem Aufnahmebereich, der Aufnahmefrequenz oder der Strahlungsstärke) beruhen, sind zu vermeiden. Zum einen bedeutet eine Wiederholung einer Aufnahme grundsätzlich einen erhöhten Aufwand an Zeit und Kosten sowie - in Abhängigkeit des gewählten Bildgebungsverfahrens - mit zusätzlicher Dosisexposition. Weiterhin liegen bei konventionellen Arbeitsabläufen im medizinischen Umfeld die verarbeiteten Bilder erst vor, wenn der Patient bereits die Behandlungseinrichtung verlassen hat. Eine fehlerhafte Aufnahme wird oft erst offenbar, wenn das Bild verarbeitet worden ist, also, wenn der Patient die Behandlungseinrichtung verlasen hat. Dadurch wird der Aufwand an Zeit und Kosten für eine Neuaufnahme erhöht. Weiterhin sind keine automatischen Qualitätsfilter für die verarbeiteten Bilder vorgesehen, so dass es oft dem behandelnden Arzt/MTRA überlassen ist, über die Qualität der Bilder zu entscheiden. US 7 672 491 B2 offenbart ein computergestütztes Verfahren zur automatische Entscheidungshilfe für die medizinische Bildgebung, umfassend die folgenden Schritte:- Aufnahme eines Bildes mit Bilddaten,- Extrahieren von kennzeichnenden Daten aus den Bilddaten,- automatisches Beurteilen eines Fehlers in dem Bild mit Hilfe der extrahierten kennzeichnenden Daten, wobei der Fehler einer diagnostischen Eigenheit des Bildes entspricht, wobei das automatische Beurteilen eines Fehlers mit Hilfe der extrahierten kennzeichnenden Daten so durchgeführt wird, dass eine Datenbank von Vorlagen, abgeleitet durch Informationen bekannter Fälle, abgefragt wird, um ähnliche Vorlagen zu identifizieren und die mit den identifizierten ähnlichen Vorlagen assoziierten Informationen zu benutzen, um die diagnostische Eigenheit zu bestimmen. US 7 298 876 B1 offenbart ein Verfahren zur Qualitätskontrolle von radiologischen Bildaufnahmen. DE 10 2010 009 105 A1 offenbart ein Verfahren zur Modifizierung wenigstens eines Aufnahmeparameters und/oder wenigstens eines Rekonstruktionsparameters, wobei eine Bewertung der Qualität wenigstens eines erzeugten Bildes hinsichtlich wenigstens eines Bewertungskriteriums zur Verfügung gestellt wird. DE 10 2009 015 007 A1 offenbart ein Verfahren zur Auswertung einer Zeitserie von insbesondere zweidimensionalen Bildern eines Kontrastmittelflusses in wenigstens einem Blutgefäß des menschlichen Körpers im Rahmen einer Testbolusmessung. US 2006 / 0 193 437 A1 offenbart ein Verfahren zur Steuerung einer bildgebenden Modalität, wobei untersuchungsobjektspezifische Daten erfasst werden und ein Beispiel-Rohdatensatz aus einer Anzahl von Beispiel-Rohdatensätzen auf Basis der untersuchungsobjektspezifischen Daten automatisch ausgewählt wird. US 2004 / 0 227 069 A1 offenbart ein Verfahren zur Bewertung einer Bildqualität eines radiologischen Bildes. DE 10 2011 090 047 A1 betrifft ein Kontrollverfahren zur Ermittlung eines Qualitätsindikators von medizintechnischen Aufnahme-Ergebnisdaten aus einem kontrastmittelunterstützten Tomographiescan. DE 10 2012 214 513 A1 betrifft ein Verfahren zur Aufnahme eines Röntgenbildes, insbesondere eines Topogramms, und dessen automatisierte Qualitätskontrolle. Es ist Aufgabe der Erfindung, medizinische Bilder schneller und sicherer zu beurteilen. Die Aufgabe wird gelöst durch ein System gemäß Anspruch 1 sowie durch ein Verfahren gemäß Anspruch 7. Nachstehend wird die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe in Bezug auf das beanspruchte System als auch in Bezug auf das beanspruchte Verfahren beschrieben. Hierbei erwähnte Merkmale, Vorteile oder alternative Ausführungsformen sind ebenso auch auf die anderen beanspruchten Gegenstände zu übertragen und umgekehrt. Mit anderen Worten können die gegenständlichen Ansprüche (die beispielsweise auf ein System gerichtet sind) auch mit den Merkmalen, die in Zusammenhang mit einem Verfahren beschrieben oder beansprucht sind, weitergebildet sein. Die entsprechenden funktionalen Merkmale des Verfahrens werden dabei durch entsprechende gegenständliche Module ausgebildet. Das erfindun