Search

DE-102013223955-B4 - Duftausbringungsvorrichtung

DE102013223955B4DE 102013223955 B4DE102013223955 B4DE 102013223955B4DE-102013223955-B4

Abstract

Duftausbringungsvorrichtung zur Ausbringung von zumindest einem Duftstoff, mit einem von Luft durchströmbaren Gehäuse (1) mit einer darin angeordneten zumindest einen Duftmittelkartusche (2), wobei in dem Gehäuse (1) eine Schublade (3) verschieblich vorgesehen ist, zur Aufnahme und Halterung zumindest einer Duftmittelkartusche (2), wobei die Schublade (3) zum Wechseln der zumindest einen Duftmittelkartusche (2) zumindest teilweise aus dem Gehäuse (1) herausziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Duftmittelkartusche (2) mittels Magnetkraft mit der Schublade (3) verbindbar ist, wobei die Schublade (3) eine Stirnwand (8) aufweist, an welcher das oder die magnetischen Elemente und/oder das oder die metallischen und/oder magnetisierbaren Elemente vorgesehen sind.

Inventors

  • Thomas Rappel
  • Dieter SARTORIUS
  • Matthias UHLE

Assignees

  • MAHLE INTERNATIONAL GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20131122

Claims (9)

  1. Duftausbringungsvorrichtung zur Ausbringung von zumindest einem Duftstoff, mit einem von Luft durchströmbaren Gehäuse (1) mit einer darin angeordneten zumindest einen Duftmittelkartusche (2), wobei in dem Gehäuse (1) eine Schublade (3) verschieblich vorgesehen ist, zur Aufnahme und Halterung zumindest einer Duftmittelkartusche (2), wobei die Schublade (3) zum Wechseln der zumindest einen Duftmittelkartusche (2) zumindest teilweise aus dem Gehäuse (1) herausziehbar ist, dadurch gekennzeichnet , dass die Duftmittelkartusche (2) mittels Magnetkraft mit der Schublade (3) verbindbar ist, wobei die Schublade (3) eine Stirnwand (8) aufweist, an welcher das oder die magnetischen Elemente und/oder das oder die metallischen und/oder magnetisierbaren Elemente vorgesehen sind.
  2. Duftausbringungsvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass an der Duftmittelkartusche (2) und/oder an der Schublade (3) ein magnetisches Element (20) vorgesehen ist.
  3. Duftausbringungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass an der Duftmittelkartusche (2) und/oder an der Schublade (3) metallisches und/oder magnetisierbares Element vorgesehen ist.
  4. Duftaustragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das oder die magnetischen Elemente und/oder das oder die metallischen und/oder magnetisierbaren Elemente mit der Stirnwand (8) fest verbunden oder relativ zu diesen beweglich angeordnet ist bzw. sind.
  5. Duftaustragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Stirnwand (8) in der Schublade (3) gelenkig gelagert und/oder verlagerbar angeordnet ist.
  6. Duftaustragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Stirnwand (8) in dem Gehäuse (1) der Schublade gelenkig gelagert und/oder verlagerbar angeordnet ist.
  7. Duftaustragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Stirnwand (8) in Schienen des Gehäuses der Schublade (3) geführt ist.
  8. Duftaustragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Stirnwand (8) ist über zumindest einen Hebelarm (11) mit dem Gehäuse (1) der Schublade (3) verbunden und über Schienen beidseitig geführt ist.
  9. Duftaustragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass jeweils eine Stirnwand (8) für jede platzierbare Kartusche vorgesehen ist.

Description

Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Duftausbringungsvorrichtung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug. Stand der Technik Duftausbringungsvorrichtungen sind im Stand der Technik für Kraftfahrzeuge beispielsweise durch die DE 10 2012 009 676 A1 bekannt geworden. Duftausbringungsvorrichtungen nehmen immer mehr an Verbreitung zu, weil Sie mit dem von ihnen ausgesandten Duft einen sehr einprägsamen Einfluss auf das Wohlempfinden von Fahrzeuginsassen haben. Die Duftausbringungsvorrichtungen nach dem Stand der Technik erlauben es den Passagieren eines Fahrzeugs zum Teil auch, das Dufterlebnis im eigenen Fahrzeug individuell nach ihrem Wunsch und ihrer Stimmung gestalten zu können. Dazu sind beispielsweise Duftausbringungsvorrichtungen mit zwei Duftmittelkartuschen bekannt geworden, bei welchen der ausgetragene Duft durch einen Wechsel der Duftmittelkartusche entsprechend wechselbar ist. Über Bedienelemente kann sehr schnell und einfach, auch während der Fahrt, zwischen den zwei eingelegten Düften hin- und her geschaltet werden. Die Duftmittelkartuschen sind dabei in einer Art Schublade angeordnet, die aus einem Gehäuse ausfahrbar ist. Ist die Schublade horizontal ausgerichtet, so können die Duftmittelkartuschen einfach eingelegt werden. Ist die Schublade hingegen vertikal ausgerichtet, werden die Duftmittelkartuschen zur Seite hin entnommen, wobei gegen ein Herausfallen der Duftmittelkartuschen besondere Maßnahmen zu ergreifen sind. Aus Bauraumgründen liegen bei der Verwendung von zwei Duftmittelkartuschen diese sehr eng beieinander, so dass die Entnahme der Duftmittelkartuschen erschwert wird. Die Duftmittelkartuschen werden dabei nur in die Schublade gelegt, so dass der Schwenkwinkel der Duftmittelkartuschen begrenzt werden muss, um ein Herausfallen dieser zu verhindern. Die US 2008 / 0 093 474 A1 offenbart ein Gehäuse mit Schiebern, wobei die Schieber kreisrunde Fenster aufweisen, in welche eine Duftstoffkartusche einsetzbar ist, die mittels Magnetwirkung in dem Fenster gehalten wird. Die US 5 358 822 A offenbart eine Beduftungsvorrichtung mit einem Gehäuse, wobei in das Gehäuse ein Duftblock einsetzbar ist. Die Beduftungsvorrichtung weist einen Magneten an der Rückseite des Gehäuses auf, um damit an einem Zimmerluftauslass einer Gebäudeklimaanlage befestigt zu werden. Die DE 10 2005 025 755 A1 offenbart eine Beduftungsvorrichtung mit einer Aufnahme für einen als Festkörper vorliegenden Duftstoff, wobei die Aufnahme nach Art einer Schublade ausgebildet ist. Die US 2007 / 0 194 368 A1 offenbart ein Duftelement aus einem laminaren Material, in welchem ein flüchtiger Duftstoff angeordnet ist. Dabei kann das Duftelement mit einem Klebestoff an viele Oberflächen, wie an einer beispielhaften Holztür, geklebt werden oder mit einem integrierten Magneten beispielhaft an einer Kühlschranktür befestigt werden. Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Duftausbringungsvorrichtung zu schaffen, welche insbesondere im Hinblick auf die Aufnahme von Duftmittelkartuschen verbessert ist. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch eine Duftausbringungsvorrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft eine Duftausbringungsvorrichtung zur Ausbringung von zumindest einem Duftstoff, mit einem von Luft durchströmbaren Gehäuse mit einer darin angeordneten zumindest einen Duftmittelkartusche, wobei in dem Gehäuse eine Schublade verschieblich vorgesehen ist, zur Aufnahme und Halterung zumindest einer Duftmittelkartusche, wobei die Schublade zum Wechseln der zumindest einen Duftmittelkartusche zumindest teilweise aus dem Gehäuse herausziehbar ist, wobei die Duftmittelkartusche mittels Magnetkraft mit der Schublade verbindbar ist. Dadurch kann eine sichere Befestigung bei gleichzeitig guter Lösbarkeit erreicht werden. Dazu ist es besonders vorteilhaft, wenn an der Kartusche und/oder an der Schublade ein magnetisches Element vorgesehen ist. Dieses magnetische Element ist bevorzugt ein Magnet, welcher eine Magnetkraft ausübt. Hierzu sind insbesondere Magnete mit seltenen Erden vorteilhaft, weil sie eine hohe Magnetisierung erreichen. Auch ist es vorteilhaft, wenn an der Kartusche und/oder an der Schublade ein metallisches und/oder magnetisierbares Element vorgesehen ist. Dieses metallische und/oder magnetisierbare Element wird dann bevorzugt von einem Magneten angezogen. Erfindungsgemäß weist die Schublade eine Stirnwand auf, an welcher das oder die magnetischen Elemente und/oder das oder die metallischen und/oder magnetisierbaren Elemente vorgesehen sind. Dadurch kann die Duftmittelkartusche an der Stirnwand befestigt werden. Auch ist es vorteilhaft, wenn das oder die magnetischen Elemente und/oder das oder die metallischen und/oder magnetisierbaren Elemente mit der Stirnwand fest verbunden oder relativ zu diesen beweglich angeordnet ist bzw. sind. Die feste Verbindung ist bei der Montage leicht