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DE-102014013971-B4 - Fahrradbedienvorrichtung

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Abstract

Fahrradbedienvorrichtung (10) umfassend: eine Montageklammer (20), welche ausgestaltet ist, um an einem Fahrradrohrglied (H) befestigt zu sein, und welche umfasst: einen ersten Radiusabschnitt (20b), welcher einen ersten inneren Radius definiert; einen zweiten Radiusabschnitt (20c), welcher einen zweiten inneren Radius definiert, welcher vom ersten inneren Radius verschieden ist; eine Klammeröffnung (20a), durch welche sich das Fahrradrohrglied (H) erstrecken soll, wobei die Klammeröffnung (20a) definiert ist durch den ersten Radiusabschnitt (20b) und den zweiten Radiusabschnitt (20c); und ein Adapterglied (22), welches ausgestaltet ist, um zwischen dem zweiten Radiusabschnitt (20c) und dem Fahrradrohrglied (H) bereitgestellt zu werden in einem Zustand, in welchem die Montageklammer (20) am Fahrradrohrglied (H) montiert ist/wird.

Inventors

  • Yoshimitsu Miki
  • Yasuhisa Watanabe
  • Kazutaka FUKAO
  • Toshihiko Takeuchi

Assignees

  • SHIMANO INC.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20140922
Priority Date
20131003

Claims (12)

  1. Fahrradbedienvorrichtung (10) umfassend: eine Montageklammer (20), welche ausgestaltet ist, um an einem Fahrradrohrglied (H) befestigt zu sein, und welche umfasst: einen ersten Radiusabschnitt (20b), welcher einen ersten inneren Radius definiert; einen zweiten Radiusabschnitt (20c), welcher einen zweiten inneren Radius definiert, welcher vom ersten inneren Radius verschieden ist; eine Klammeröffnung (20a), durch welche sich das Fahrradrohrglied (H) erstrecken soll, wobei die Klammeröffnung (20a) definiert ist durch den ersten Radiusabschnitt (20b) und den zweiten Radiusabschnitt (20c); und ein Adapterglied (22), welches ausgestaltet ist, um zwischen dem zweiten Radiusabschnitt (20c) und dem Fahrradrohrglied (H) bereitgestellt zu werden in einem Zustand, in welchem die Montageklammer (20) am Fahrradrohrglied (H) montiert ist/wird.
  2. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 1 , wobei das Adapterglied (22) einen Verbinderabschnitt (22a) einschließt, welcher sich in einer umlaufenden Richtung (D2) des zweiten Radiusabschnitts (20c) erstreckt, wobei insbesondere der Verbinderabschnitt (22a) eine halbkreisförmige zylindrische Gestalt aufweist.
  3. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 1 oder 2 , weiter einschließend: eine einschränkende Struktur (23), welche am zweiten Radiusabschnitt (20c) vorgesehen ist und ausgestaltet ist, um eine relative Bewegung zwischen dem zweiten Radiusabschnitt (20c) und dem Adapterglied (22) einzuschränken wenigstens in einer umlaufenden Richtung (D2) des zweiten Radiusabschnitts (20c).
  4. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 3 , wobei der zweite Radiusabschnitt (20c) eine innere periphere Fläche (20d) einschließt, welche den zweiten inneren Radius definiert, und die einschränkende Struktur (23) einen einschränkenden Part (23a) einschließt, welcher vorgesehen ist an der inneren peripheren Fläche (20d) des zweiten Radiusabschnitts (20c) und ausgestaltet ist, um die relative Bewegung zwischen dem zweiten Radiusabschnitt (20c) und dem Adapterglied (22) einzuschränken wenigstens in der umlaufenden Richtung (D2).
  5. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 4 , wobei der einschränkende Part (23a) eine Ausnehmung einschließt, welche an der inneren peripheren Fläche (20d) des zweiten Radiusabschnitts (20c) vorgesehen ist, und das Adapterglied (22) einen Verbinderabschnitt (22a), welcher sich in der umlaufenden Richtung (D2) erstreckt, und einen Vorsprung (22b) einschließt, welcher vom Verbinderabschnitt (22a) radial nach außen vorspringt und ausgestaltet ist, um in der Ausnehmung bereitgestellt zu werden.
  6. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5 , wobei die einschränkende Struktur (23) ausgestaltet ist, um die relative Bewegung zwischen dem zweiten Radiusabschnitt (20c) und dem Adapterglied (22) einzuschränken in einer axialen Richtung (D1), welche definiert ist entlang einer longitudinalen Mittelachse des Fahrradrohrgliedes (H).
  7. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 , weiter umfassend: eine Bedieneinheit (14), welche ausgestaltet ist, um eine Fahrradkomponente zu bedienen, wobei die Montageklammer (20) ausgestaltet ist, um lösbar die Bedieneinheit (14) am Fahrradrohrglied (H) zu koppeln, und der zweite Radiusabschnitt (20c) näher hin zur Bedieneinheit (14) befindlich ist als der erste Radiusabschnitt (20b).
  8. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 7 , wobei das Adapterglied (22) näher hin zur Bedieneinheit (14) befindlich ist als der erste Radiusabschnitt (20b) in einem Zustand, in welchem das Adapterglied (22) bereitgestellt ist zwischen dem zweiten Radiusabschnitt (20c) und dem Fahrradrohrglied (H); und/oder wobei der zweite innere Radius größer ist als der erste innere Radius.
  9. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 7 oder 8 , weiter umfassend: eine zusätzliche Bedieneinheit (12; 212), welche ausgestaltet ist um eine zusätzliche Fahrradkomponente zu bedienen, wobei die zusätzliche Bedieneinheit (12; 212) einen ersten Abschnitt (26; 226) einschließt, und das Adapterglied (22) einen zweiten Abschnitt (36; 236) einschließt, welcher ausgestaltet ist um mit dem ersten Abschnitt (26; 226) verbunden zu sein/werden.
  10. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 9 , weiter umfassend: eine Positionierungsstruktur (18), welche ausgestaltet ist, um einstellbar den ersten Abschnitt (26; 226) in Bezug auf den zweiten Abschnitt (36; 236) zu positionieren in einer ersten Richtung und in einer zweiten Richtung, welche von der ersten Richtung verschieden ist.
  11. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß Anspruch 10 , wobei die Positionierungsstruktur (18) ein Anschlagglied (38), welches dem ersten Abschnitt (26; 226) in Bezug auf den zweiten Abschnitt (36; 236) gegenüberstehend angeordnet ist, und ein Fixierglied (40) einschließt, welches ausgestaltet ist, um den zweiten Abschnitt (36; 236) in Bezug auf den ersten Abschnitt (26; 226) zu fixieren durch ein sandwichmäßiges Einfassen des zweiten Abschnitts (36; 236) zwischen dem ersten Abschnitt (26; 226) und dem Anschlagglied (38).
  12. Fahrradbedienvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 , wobei das Adapterglied (22) von der Montageklammer (20) vorspringt in einem Zustand, in welchem das Adapterglied (22) vorgesehen ist zwischen dem zweiten Radiusabschnitt (20c) und dem Fahrradrohrglied (H).

Description

Querverweis zu verwandten Anmeldungen Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität des US-Patents mit der Veröffentlichungsnummer US 9 174 697 B2, welches am 7. Oktober 2013 eingereicht worden ist, und vom US-Patent US 9 651 070 B2, welches am 3. Oktober 2013 eingereicht worden ist, und von US-Patent mit der Nummer US 9 759 243 B2, welches am 22. Mai 2014 eingereicht worden ist, und von US-Patent US 9 598 139 B2, welches am 10. Juli 2014 eingereicht worden ist. Die Offenbarungsgehalte dieser Anmeldungen werden hiermit in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme eingeschlossen. Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrradbedienvorrichtung. Erläuterung des Hintergrunds Radfahren wird zunehmend beliebter als eine Form der Freizeitgestaltung sowie als Transportmittel. Obendrein ist Radfahren sowohl für Amateure als auch Profis ein sehr beliebter Wettkampfsport geworden. Unabhängig von der Verwendung des Fahrrades zur Fahrzeitgestaltung, zum Transport oder zum Wettkampf verbessert die Fahrradindustrie beständig verschiedene Fahrradkomponenten. Fahrräder sind häufig vorgesehen mit einer Fahrradbedienvorrichtung zum Bedienen einer Fahrradkomponente. Die Fahrradbedienvorrichtung schließt im Wesentlichen ein Bedienglied ein, welches durch einen Radfahrer zum Bedienen der Fahrradkomponente bedient wird. Die Fahrradbedienvorrichtung weist eine Struktur auf, in welcher eine Position der Fahrradbedienvorrichtung einstellbar ist in Bezug auf ein Basisglied, an welchem die Fahrradbedienvorrichtung montiert ist. Dies erlaubt, dass das Bedienglied der Fahrradbedienvorrichtung an einer bevorzugten Position des Radfahrers angeordnet sein kann. Die europäische Patentanmeldung EP 2 666 705 A1 offenbart ein Motorrad-Geschwindigkeitsregelsystem. Das Motorrad-Geschwindigkeitsregelsystem ist für die Zusammenarbeit mit einem drehbaren Gasgriff eines Motorrads vorgesehen. Das Motorrad-Geschwindigkeitsregelsystem umfasst eine Klemmvorrichtung mit einem stationären Klemmteil und einem beweglichen Klemmteil, das zwischen einer Klemmposition zum Klemmen des Gasgriffs und zum Halten desselben in einer gewünschten Drehposition bewegbar ist Position und eine Freigabeposition, die eine Drehung des Gasgriffs ermöglicht, einen Betätigungsmechanismus zum Bewegen des beweglichen Klemmteils zwischen seiner Klemm- und Freigabeposition und eine Halteanordnung zum Halten der Klemmvorrichtung im Wesentlichen stationär in Bezug auf das Motorrad. Die deutsche Patentanmeldung DE 10 2014 009 593 A1 offenbart eine Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung. Die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ist bereitgestellt mit einer Lenkstangenmontageklemme und einem Adapterglied. Die Lenkstangenmontageklemme weist eine Klemmenöffnung auf, welch einen ersten Durchmesser definiert. Das Adapterglied beinhaltet einen Verbindabschnitt und einen vorspringenden Abschnitt. Die US Patentanmeldung US 2011 / 0 253 863 A1 offenbart eine Montagevorrichtung zum Montieren erster und zweiter Fahrradsteuerkomponenten an einem Fahrradlenker mit einer Lenkerachse. Die Montagevorrichtung umfasst erste und zweite Montagehalterungen. Die erste Montagehalterung ist um die Lenkerachse verstellbar am Lenker montiert. Eine der ersten und zweiten Fahrradsteuerkomponenten ist an der ersten Montagehalterung befestigt. Die zweite Montagehalterung ist verstellbar an der ersten Montagehalterung befestigt. Die andere der ersten und zweiten Fahrradsteuerungskomponenten ist an der zweiten Montagehalterung befestigt. Überblick über die Erfindung Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Fahrradbedienvorrichtung eine Montageklammer und ein Adapterglied. Die Montageklammer ist ausgestaltet, um an einem Fahrradrohrglied montiert zu werden, und umfasst einen ersten Radiusabschnitt, einen zweiten Radiusabschnitt und eine Klammeröffnung. Der erste Radiusabschnitt definiert einen ersten inneren Radius. Der zweite Radiusabschnitt definiert einen zweiten inneren Radius, welcher vom ersten inneren Radius verschieden ist. Das Fahrradrohrglied soll sich durch die Klammeröffnung hindurch erstrecken. Die Klammeröffnung ist/wird definiert durch den ersten Radiusabschnitt und den zweiten Radiusabschnitt. Das Adapterglied ist ausgestaltet, um zwischen dem zweiten Radiusabschnitt und dem Fahrradrohrglied in einem Zustand bereitgestellt zu werden, in welchem die Montageklammer am Fahrradrohrglied montiert ist/wird. Vorzugsweise ist die Fahrradbedienvorrichtung derart ausgestaltet, dass das Adapterglied einen Verbinderabschnitt einschließt, welcher sich in einer umlaufenden Richtung des zweiten Radiusabschnitts erstreckt. Vorzugsweise ist die Fahrradbedienvorrichtung derart ausgestaltet, dass der Verbinderabschnitt eine halbkreisförmige zylindrische Gestalt aufweist. Vorzugsweise umfasst die Fahrradbedienvorrichtung weiter eine einschränkende Struktur, welche am zweiten Radiusabschnitt vorgesehen ist und ausgestaltet ist, um eine relative