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DE-102014204207-B4 - FAHRZEUGTÜRSCHLIESSFAHRGASTRAUMDRUCKENTLASTUNGSSYSTEM

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Abstract

Fahrzeugfahrgastraumdruckentlastungssystem, das Folgendes umfasst: ein Druckentlastungsventil (30), das geschlossen bleibt, bis es von einer Kraft von außen beaufschlagt wird und das sich mit einem Fahrzeugfahrgastraum (12) in Fluidverbindung befindet; einen Türpositionssensor (44) zur Anzeige einer geschlossenen und nichtgeschlossenen Position einer Fahrgastraumtür (20) und eine Steuerung (46), die sich mit dem Türpositionssensor (44) in Verbindung befindet und dazu programmiert ist, das Druckentlastungsventil (30) mit einem Stellantrieb (52) und auf Basis davon, dass sich die Fahrgastraumtür (20) in der nichtgeschlossenen Position befindet, zu öffnen, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckentlastungsventil (30) ein Lüftungsschlitzblatt (34) aufweist und der Stellantrieb (52) mechanisch mit dem Lüftungsschlitzblatt (34) verbunden ist, um das Druckentlastungsventil (30) zu öffnen und zu schließen, wobei das Druckentlastungsventil (30) ein Lüftungsschlitzzahnrad (62) zur Drehung des Lüftungsschlitzblattes (34) aufweist, und wobei der Stellantrieb (52) mit einem Antriebszahnrad (68) verbunden ist, der eine Kette oder einen Riemen (70) antreibt und das Lüftungsschlitzzahnrad (62) zur Öffnung des Druckentlastungsventils (30) dreht.

Inventors

  • David Arthur Wade
  • Paul Repp
  • Jim Antime Marleau
  • Dick E. Newton
  • Paul Elia

Assignees

  • FORD GLOBAL TECHNOLOGIES, LLC

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20140307
Priority Date
20130314

Claims (13)

  1. Fahrzeugfahrgastraumdruckentlastungssystem, das Folgendes umfasst: ein Druckentlastungsventil (30), das geschlossen bleibt, bis es von einer Kraft von außen beaufschlagt wird und das sich mit einem Fahrzeugfahrgastraum (12) in Fluidverbindung befindet; einen Türpositionssensor (44) zur Anzeige einer geschlossenen und nichtgeschlossenen Position einer Fahrgastraumtür (20) und eine Steuerung (46), die sich mit dem Türpositionssensor (44) in Verbindung befindet und dazu programmiert ist, das Druckentlastungsventil (30) mit einem Stellantrieb (52) und auf Basis davon, dass sich die Fahrgastraumtür (20) in der nichtgeschlossenen Position befindet, zu öffnen, dadurch gekennzeichnet , dass das Druckentlastungsventil (30) ein Lüftungsschlitzblatt (34) aufweist und der Stellantrieb (52) mechanisch mit dem Lüftungsschlitzblatt (34) verbunden ist, um das Druckentlastungsventil (30) zu öffnen und zu schließen, wobei das Druckentlastungsventil (30) ein Lüftungsschlitzzahnrad (62) zur Drehung des Lüftungsschlitzblattes (34) aufweist, und wobei der Stellantrieb (52) mit einem Antriebszahnrad (68) verbunden ist, der eine Kette oder einen Riemen (70) antreibt und das Lüftungsschlitzzahnrad (62) zur Öffnung des Druckentlastungsventils (30) dreht.
  2. System nach Anspruch 1 , das ferner einen Stellantrieb (52) umfasst, der mit dem Druckentlastungsventil (30) verbunden ist und es öffnen kann, wobei die Steuerung (46) dazu programmiert ist, den Stellantrieb (52) dazu zu betätigen, das Druckentlastungsventil (30) auf Basis davon, dass sich die Fahrgastraumtür (20) in der nichtgeschlossenen Position (22) befindet, zu öffnen.
  3. System nach Anspruch 2 , wobei das Druckentlastungsventil (30) in eine geschlossene Position (40) federvorgespannt ist, wobei die Steuerung (46) den Stellantrieb (52) dazu betätigt, eine Federkraft zum Öffnen des Druckentlastungsventils (30) zu überwinden, und die Federkraft das Druckentlastungsventil (30) in die geschlossene Position (40) zurückbringt, wenn der Stellantrieb (52) nicht mehr von der Steuerung (46) betätigt wird.
  4. System nach Anspruch 1 , das ferner einen Stellantrieb (52) umfasst, der mit dem Druckentlastungsventil (30) verbunden ist und es schließen kann, wobei die Steuerung (46) dazu programmiert ist, den Stellantrieb (52) dazu zu betätigen, das Druckentlastungsventil (30) auf Basis davon, dass sich die Fahrgastraumtür (20) in der geschlossenen Position (24) befindet, zu schließen.
  5. System nach Anspruch 1 , wobei der Fahrzeugfahrgastraum (12) eine Reihe von Fahrgastraumtüren (20) aufweist und jede Fahrgastraumtür (20) ein Druckentlastungsventil (30) aufweist.
  6. Fahrzeugfahrgastraumdruckentlastungssystem zur Reduzierung eines Fahrgastraumdruckaufbaus während des Schließens einer Tür (20), wobei das System Folgendes umfasst: ein Druckentlastungsventil (30) und eine Steuerung (46), die dazu programmiert ist, das Druckentlastungsventil (30) aufgrund davon, dass eine Tür (20) offen ist, in einer offenen Position (36) zu halten, so dass ein durch das Schließen der Tür (20) verursachter Anstieg des Luftdrucks innerhalb des Fahrgastraums (12) durch das Druckentlastungsventil (30) mit einer Außenumgebung ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet , dass das Druckentlastungsventil (30) ein Lüftungsschlitzblatt (34) aufweist und ein Stellantrieb (52) mechanisch mit dem Lüftungsschlitzblatt (34) verbunden ist, um das Druckentlastungsventil (30) zu öffnen und zu schließen, wobei das Druckentlastungsventil (30) ein Lüftungsschlitzzahnrad (62) zur Drehung des Lüftungsschlitzblattes (34) aufweist, und wobei der Stellantrieb (52) mit einem Antriebszahnrad (68) verbunden ist, der eine Kette oder einen Riemen (70) antreibt und das Lüftungsschlitzzahnrad (62) zur Öffnung des Druckentlastungsventils (30) dreht.
  7. System nach Anspruch 6 , wobei das Fahrzeug (10) eine Reihe von Türen (20) aufweist und die Steuerung (46) das Druckentlastungsventil (30) in einer offenen Position (36) hält, wenn eine der Reihe von Türen (20) offen bleibt.
  8. System nach Anspruch 7 , wobei die Steuerung (46) ferner dazu programmiert ist, das Druckentlastungsventil (30) auf Basis davon, dass die letzte der Reihe von Türen (20) geschlossen wird, zu schließen.
  9. System nach Anspruch 8 , wobei das Druckentlastungsventil (30) durch eine Feder (80) geschlossen wird.
  10. System nach Anspruch 6 , wobei die Steuerung (46) eine Anzeige, dass die Tür (20) offen ist, von einem internen Kommunikationsnetzwerk (50) erhält.
  11. System nach Anspruch 6 , wobei es sich bei der Steuerung (46) um ein Türsteuermodul handelt.
  12. System nach Anspruch 6 , wobei das Druckentlastungsventil (30) von einer Torsionsfeder (80) gehalten wird, die Steuerung (46) einen Motor dazu bestromt, eine Kraft der Torsionsfeder (80) zur Öffnung des Druckentlastungsventils (30) zu überwinden, der Motor durch die Steuerung bestromt bleibt, um das Druckentlastungsventil (30) offen zu halten, und die Torsionsfeder (80) eine Reibung des Motors überwindet, wenn der Motor nicht mehr bestromt ist, um das Druckentlastungsventil (30) zu schließen.
  13. System nach Anspruch 6 , wobei das Druckentlastungsventil (30) durch Bestromen eines Motors und Drehen von einem Lüftungsschlitzblatt (34) an dem Druckentlastungsventil (30) in eine offene Position (36) geöffnet wird, das Druckentlastungsventil (30) durch Umkehren der Polarität und Bestromen des Motors und Drehen des Lüftungsschlitzblattes (34) in eine entgegengesetzte Richtung in eine geschlossene Position (40) geschlossen wird, so dass von der Steuerung keine Energie benötigt wird, um das Druckentlastungsventil (30) in der offenen Position (36) zu halten.

Description

Die vorliegende Offenbarung betrifft Druckentlastungssysteme für Fahrzeugfahrgasträume und insbesondere ein aktives Druckentlastungsventil, das sich in Reaktion darauf, dass sich Fahrgastraumtüren öffnen, öffnet und sich als Reaktion darauf, dass sich Fahrgastraumtüren schließen, schließt. Derartige Druckentlastungssysteme sind etwa in DE 10 2012 014 569 A1, DE 33 20 551 A1, DE 10 2008 007 462 B2 und EP 2 406 090 B1 offenbart. Fahrzeuge können Druckentlastungsventile verwenden, um den Luftstrom aus dem Fahrzeugfahrgastraum zu beeinflussen, um den Mitfahrerkomfort zu verbessern. Wenn ein Klimasteuerungssystem die Umgebungsluft von außerhalb des Fahrzeugs ansaugt, kann der Luftablass durch die Druckentlastungsventile nötig sein, um richtige Zirkulation zu erhalten und Fahrgastraumdruckaufbau zu reduzieren. Passive Druckentlastungsventile zum Ablass von Druck aus einem Fahrzeugfahrgastraum sind im Stand der Technik bekannt. Bei Druckentlastungsventilen handelt es sich in der Regel um ein Kunststoffgehäuse mit einer Elastomerklappe, die sich öffnet, wenn der Innendruck größer als der Außendruck ist. Der größere Innendruck zwingt die Klappe dazu, sich zu öffnen, und Fahrgastraumluft wird durch das Ventil abgelassen, bis der Druck ausgeglichen ist. Sobald der Druck ausgeglichen ist, schließt sich die Klappe unter ihrem eigenen Gewicht. Klappen verlassen sich in der Regel auf Schwerkraft, um geschlossen zu bleiben. Diese Ventilausführung neigt dazu, dass Geräusche und Elemente von außen durch das Druckentlastungsventil in den Fahrzeugfahrgastraum eindringen, wenn sich das Fahrzeug bewegt. Um die Geräuschmenge und die in den Fahrgastraum eindringenden Elementen von draußen zu reduzieren, sind passive Druckentlastungsventile so klein wie möglich ausgelegt, was die Geschwindigkeit, mit der das Druckentlastungsventil den Druck ausgleichen kann, einschränkt. Wenn Fahrgastraumtüren geschlossen werden, kann ein plötzlicher Druckanstieg erzeugt werden. Eine Fahrgastraumtürschließung baut innerhalb des Fahrgastraums schnell einen Luftdruck auf, was zu hohem Schließbemühen und potenziellen Unbehagen für Passagiere führt. Derzeitige Druckentlastungsventile sind möglicherweise nicht dazu in der Lage, den Fahrgastraumdruckaufbau schnell genug zu entlasten. Falls derzeitige Druckentlastungsventile den Fahrgastraumdruck schnell genug reduzieren können, lässt die Größe des Druckentlastungsventils möglicherweise ein Eindringen von mehr Geräuschen und Elementen von draußen in den Fahrgastraum als erwünscht zu. So oder so benötigen derzeitige Druckentlastungsventile einen Kompromiss, der den Fahrer oder Mitfahrern des Fahrzeugs möglicherweise nicht wünschenswert ist. Erfindungsgemäß ist ein Fahrzeugfahrgastraumdruckentlastungssystem gemäß Anspruch 1 bereitgestellt. Das System verwendet ein aktives Druckentlastungsventil, einen Türpositionssensor und eine Steuerung, die in Kombination einen sich bei einem Fahrgastraumtürschließvorgang ergebenden Luftdruckaufbau in einem Fahrgastraum reduzieren. Das Druckentlastungsventil befindet sich in Fluidverbindung mit einem Fahrzeugfahrgastraum. Der Türpositionssensor wird dazu verwendet, eine geschlossene und/oder nichtgeschlossene Position einem Fahrgastraumtür anzugeben. Die Steuerung befindet sich mit dem Türpositionssensoren in Verbindung und ist dazu programmiert, das Druckentlastungsventil auf Basis der Tatsache zu öffnen, dass sich die Fahrgastraumtür in der nichtgeschlossenen Position befindet. Das System kann einen Stellantrieb verwenden, der mit dem Druckentlastungsventilverbunden ist, um Lüftungsschlitzblätter innerhalb des Druckentlastungsventils zu öffnen. Das Druckentlastungsventil kann Lüftungsschlitzblätter in eine geschlossene Position federvorspannen, in der der Stellantrieb eine Federkraft überwinden wird, um das Druckentlastungsventil zu öffnen. In diesem Fall ist der Stellantrieb bestromt, um die Lüftungsschlitzblätter in der offenen Position zu halten, und wenn der Stellantrieb nicht mehr bestromt ist, kehrt die Federkraft das Druckentlastungsventil in die geschlossene Position zurück. Umgekehrt ist es möglich, wenn auch nicht beansprucht, dass das Druckentlastungsventil nicht federvorgespannt ist, und der Stellantrieb wird sowohl dazu verwendet, das Druckentlastungsventil zu öffnen als auch zu schließen, wobei keine Energie benötigt wird, um die Lüftungsschlitzblätter in der offenen Position zu halten. Das Druckentlastungsventil kann das Druckdifferenzial darauf begrenzen, zwischen dem Fahrgastraum und der Außenwelt aufzutreten, wenn sich das Druckentlastungsventil in der geschlossenen Position befindet. Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Fahrzeugfahrgastraumdruckentlastungssystem zur Entlastung von Fahrgastraumdruckaufbau während der Schließung einem Fahrgastraumtür gemäß Anspruch 6. Dieses System hat eine Steuerung, die dazu programmiert ist, ein Druckentlastungsventil auf Basis davon, dass eine Fahrgastraumtür geöffnet ist, in einer offenen Po