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DE-102015111050-B4 - Lenkungsbaugruppe und Fahrzeug mit einer Lenkungsbaugruppe

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Abstract

Lenkungsbaugruppe (2), die ein Gehäuse (3) aufweist, das wenigstens ein Lenkungsbauteil (4) beinhaltet, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) wenigstens ein Stabilisatorbauteil (5), nämlich ein Getriebe, für ein aktives Stabilisatorsystem (6) beinhaltet.

Inventors

  • Erfinder auf Antrag nicht genannt.

Assignees

  • OVALO GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20150708

Claims (12)

  1. Lenkungsbaugruppe (2), die ein Gehäuse (3) aufweist, das wenigstens ein Lenkungsbauteil (4) beinhaltet, dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse (3) wenigstens ein Stabilisatorbauteil (5), nämlich ein Getriebe, für ein aktives Stabilisatorsystem (6) beinhaltet.
  2. Lenkungsbaugruppe (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse (3) einen Aktuator (11, 12) oder einen Antriebsmotor für ein aktives Stabilisatorsystem beinhaltet.
  3. Lenkungsbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse (3) einen Lenkungsaktuator (14) für eine Servolenkung und/oder für eine Überlagerungslenkung beinhaltet.
  4. Lenkungsbaugruppe (2) nach Anspruch 2 und 3 , dadurch gekennzeichnet , dass der Aktuator (11, 12) oder der Antriebsmotor an dieselbe Energieversorgungsleitung angeschlossen ist, wie der in dem Gehäuse (3) angeordnete Lenkungsaktuator.
  5. Lenkungsbaugruppe (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass a. das Stabilisatorbauteil (5) für ein radselektives aktives Stabilisatorsystem (6) ausgebildet und bestimmt ist, und/oder dass b. die Lenkungsbaugrube (2) ein erstes Stabilisatorbauteil (5) und ein zweites Stabilisatorbauteil aufweist, wobei das erste Stabilisatorbauteil (5) dazu ausgebildet und bestimmt ist, an eine erste Radaufhängung (8) angekoppelt zu werden, und das zweite Stabilisatorbauteil dazu ausgebildet und bestimmt ist, an eine zweite, von der ersten Radaufhängung verschiedene Radaufhängung (9) angekoppelt zu werden.
  6. Lenkungsbaugruppe (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , gekennzeichnet durch eine Steuerungselektronik (13) zum Steuern des Aktuators(11) und/oder des Antriebsmotors und/oder des Getriebes und/oder des Lenkungsaktuators (14).
  7. Lenkungsbaugruppe (2) nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet , dass a. die Steuerungselektronik (13) in dem Gehäuse (3) angeordnet ist, oder dass b. die Steuerungselektronik (13) in dem Gehäuse (3) angeordnet ist und sowohl ein Stabilisatorbauteil, als auch den Lenkungsaktuator steuert.
  8. Lenkungsbaugruppe (2) nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet , dass a. die Steuerungselektronik (13) in einem Steuerungsgehäuse (15) angeordnet ist, das an dem Gehäuse (3) befestigt ist, und/oder dass b. die Steuerungselektronik (13) in einem Steuerungsgehäuse (15) angeordnet ist, das mittels eines Befestigungsadapters (16) an dem Gehäuse (3) befestigt ist.
  9. Lenkung (19), die eine Lenkungsbaugruppe (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 beinhaltet.
  10. Fahrzeug (1), das eine Lenkungsbaugruppe (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und/oder eine Lenkung (19) nach Anspruch 9 beinhaltet.
  11. Fahrzeug (1) nach Anspruch 10 , das ein aktives Stabilisatorsystem (6) aufweist, wobei das wenigstens eine Stabilisatorbauteil (5) Bestandteil des aktiven Stabilisatorsystems (6) ist.
  12. Fahrzeug nach Anspruch 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet , dass das mit dem Lenkungsbauteil (4) in dem Gehäuse (3) angeordnete Stabilisatorbauteil als Stabilisatorbauteil eines radselektiven, aktiven Stabilisatorsystems ausgebildet ist, mit dem der Höhenstand eines Rades relativ zur Karosserie unabhängig von der Einstellung bei einem anderen Rad einstellbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Lenkungsbaugruppe, die ein Gehäuse aufweist, das wenigstens ein Lenkungsbauteil beinhaltet. Die Erfindung betrifft außerdem eine Lenkung, die eine solche Lenkungsbaugruppe beinhaltet und ein Fahrzeug, das eine solche Lenkungsbaugruppe beinhaltet. Aus DE 10 2009 033 430 A1 ist ein Lenkaktuator mit einem Lenkgehäuse bekannt. Der Lenkaktuator weist eine in dem Lenkgehäuse angeordnete Antriebsspindel und einen mit der Antriebsspindel antriebswirksam verbundenen Elektromotor auf, wobei die Antriebsspindel ein Bewegungsgewinde zum Umsetzen einer von dem Elektromotor erzeugten Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung der Antriebsspindel aufweist. Zusätzlich zu Lenkaktuatoren weisen Fahrzeuge vielfach auch Stabilisierungssysteme, insbesondere zur Verbesserung des Seitneigungs- und Wankverhaltens bei Kurvenfahrten und/oder zum Vermeiden oder Reduzieren von Nickbewegungen beim Anfahren oder Bremsen auf. Es gibt aktive Stabilisierungssysteme, bei denen zwischen den Stabilisatorstangen-Hälften eines geteilten Stabilisators ein aktiv geregelter Aktuator angeordnet ist, der je nach Fahrsituation die Stabilisatorstangen-Hälften gegeneinander verdreht, um einer Seitneigung des Fahrzeuges entgegen zu wirken. Solche aktiven Stabilisierungssysteme sind in unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt. Aus DE 10 2005 031 036 A1 ist ein Schwenkmotor zur Wankregelung durch gegeneinander Verdrehen von zwei Kraftfahrzeugstabilisatoren bekannt. Der Schwenkmotor besteht mindestens aus einem Verstellantrieb mit einem Elektromotor, einem Schwenkmotorgetriebe und einem Gehäuse. Der Schwenkmotor ist zwischen den Kraftfahrzeugstabilisatoren, die auch als Hälften eines Gesamtstabilisators angesehen werden können, angeordnet und dazu bestimmt, aufgrund einer geeigneten Ansteuerung, diese Stabilisatorhälften bedarfsgerecht gegeneinander zu verdrehen. Aus DE 10 2006 040 109 A1 ist ein aktiver, geteilter Kraftfahrzeugstabilisator mit eingebautem Schwenkmotor bekannt. Der Kraftfahrzeugstabilisator dient zur Wankregelung und weist einen Verstellantrieb mit einem Motor, einem Getriebe und mit einem Gehäuse auf. An einem Gehäuseteil ist ein Sensor zur Erfassung des Torsionwinkels des Stabilisatorteils angebracht, dessen Geber am Stabilisatorteil fixiert ist oder umgekehrt. Aus DE 10 2008 048 950 A1 ist ein druckmittelbetätigbarer Schwenkmotor für ein Fahrzeug bekannt, der in einem geteilten Stabilisator angeordnet ist und mit dem die beiden Stabilisatorhälften zum Ausgleich von Fahrzeugbewegungen zueinander schwenkbar sind. Der Schwenkmotor weist einen in einem Gehäuse axial verschiebbaren Kolben und beidseitig zum Kolben angeordnete Arbeitsräume auf. Durch Druckmittelbeaufschlagung der Arbeitsräume in Verbindung mit einem oder mehreren Koppelelementen ist ein Drehmoment zwischen den Stabilisatorhälften erzeugbar. Zwischen den Arbeitsräumen besteht eine Verbindung, die mittels eines Ventils in Abhängigkeit von dem Fahrzustand des Fahrzeugs schließbar oder freigebbar ist. Aus DE 10 2009 013 053 A1 ist ein Stabilisator für ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeuges mit zumindest zwei Stabilisatorelementen bekannt, welche mittels zumindest eines elektromotorischen Aktuators zur Wankregelung verdrehbar sind und welche jeweils über zumindest eine Koppelstange mit dem Fahrwerk verbunden sind. Der Stabilisator ist mittels zumindest einer hydraulischen Freischalteinrichtung entkoppelbar. Aus EP 2 011 674 A1 ist eine Stabilisatoranordnung, umfassend einen zweigeteilten Stabilisator, dessen Stabilisatorabschnitte eine rotatorische Relativbewegung zueinander ausführen und bei einer gegensinnigen Verdrehbelastung eine Rückstellkraft ausüben, bekannt. Die Rückstellkraft ist mittels eines Aktuators in Verbindung mit einem Getriebe einstellbar, wobei die Stabilisatoranordnung unabhängig von einer Torsionsfederwirkung der Stabilisatorabschnitte mindestens eine weitere Feder aufweist, die eine Torsionsfederwirkung bewirkt. Eine ähnliche Vorrichtung ist aus DE 10 2009 006 385 A1 bekannt. Konkret offenbart diese Druckschrift einen Schwenkmotor für einen aktiven Wankstabilisator, der mit seinem Antrieb an eine Stabilisatorhälfte und der statorseitig an eine andere Stabilisatorhälfte eines geteilten Stabilisators angeschlossen werden kann. Aus DE 10 2008 010 131 A1 ist ein Wankstabilisator für ein Kraftfahrzeug mit einem ersten und einem zweiten Stabilisatorteil, welche jeweils einem Rad einer gemeinsamen Fahrzeugquerachse des Kraftfahrzeugs zuordenbar und/oder zugeordnet sind, bekannt. Der Wankstabilisator weist ein Gehäuse auf, welches für eine kraftfahrzeugfeste Montage ausgebildet ist und in dem die zwei Stabilisatorteile zur Durchführung von gleichsinnigen und gegensinnigen Schwenkbewegungen gelagert sind. Außerdem ist eine Aktuatorvorrichtung vorgesehen, welche einen Elektromotor und ein Übertragungsgetriebe umfasst, wobei der Elektromotor zur Erzeugung eines Drehmoments und das Übertragungsgetriebe zur Weiterführung des Drehmoments an