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DE-102016211188-B4 - Dichtungsglied für eine Autotür

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Abstract

An einer Autotür zu befestigendes Dichtungsglied (30), wobei das Dichtungsglied (30) Folgendes umfasst: eine an dem Dichtungsglied (30) ausgebildete Einführungsnut (S), in die ein Teil eingeführt werden kann; und einen vorragenden Teil (36b), der an einer Seitenfläche (S1) der Einführungsnut (S) ausgebildet ist, zu einer anderen Seitenfläche (S2) der Einführungsnut (S) ragt und der durch einen Verbindungsteil (36c), der weniger fest als der vorragende Teil (36b) ist, mit der anderen Seitenfläche (S2) verbunden ist, wobei der vorragende Teil (36b) dazu ausgebildet ist, tiefer in die Einführungsnut (S) positioniert zu werden, wobei er sich weiter zu einem vorragenden Spitzenteil des vorragenden Teils (36b) erstreckt, wobei sich der vorragende Teil (36b) von der einen Seitenfläche (S1) der Einführungsnut (S) zum Verbindungsteil (36c) an der anderen Seitenfläche (S2) erstreckt, das tiefer in der Einführungsnut (S) positioniert ist.

Inventors

  • Atushi Fukuta
  • Masahiro Morioka

Assignees

  • NISHIKAWA RUBBER CO., LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20160622
Priority Date
20150630

Claims (4)

  1. An einer Autotür zu befestigendes Dichtungsglied (30), wobei das Dichtungsglied (30) Folgendes umfasst: eine an dem Dichtungsglied (30) ausgebildete Einführungsnut (S), in die ein Teil eingeführt werden kann; und einen vorragenden Teil (36b), der an einer Seitenfläche (S1) der Einführungsnut (S) ausgebildet ist, zu einer anderen Seitenfläche (S2) der Einführungsnut (S) ragt und der durch einen Verbindungsteil (36c), der weniger fest als der vorragende Teil (36b) ist, mit der anderen Seitenfläche (S2) verbunden ist, wobei der vorragende Teil (36b) dazu ausgebildet ist, tiefer in die Einführungsnut (S) positioniert zu werden, wobei er sich weiter zu einem vorragenden Spitzenteil des vorragenden Teils (36b) erstreckt, wobei sich der vorragende Teil (36b) von der einen Seitenfläche (S1) der Einführungsnut (S) zum Verbindungsteil (36c) an der anderen Seitenfläche (S2) erstreckt, das tiefer in der Einführungsnut (S) positioniert ist.
  2. Dichtungsglied (30) nach Anspruch 1 , wobei der Verbindungsteil (36c) einen dünnen Teil umfasst, der beim Ausbilden des vorragenden Teils (36b) gebildet wird, wobei der dünne Teil integral mit dem vorragenden Spitzenteil des vorragenden Teils (36b) gebildet wird.
  3. Dichtungsglied nach einem der Ansprüche 1 oder 2 , wobei das Dichtungsglied (30) einen aus einem elastischen Material hergestellten Teil und einen aus einem anderen Material als das elastische Material hergestellten Kern (40) enthält, der vorragende Teil (36b) das elastische Material umfasst; und der Verbindungsteil (36c) den vorragenden Teil (36b) mit dem Kern (40) verbindet.
  4. Auto mit einer Autotür mit einem Türflansch (11d) und einem Dichtungsglied (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Dichtungsglied (30) an dem Türflansch (11d) befestigt ist und den Türflansch (11d) zumindest von einer Außenseite des Autos bedeckt, wobei der Türflansch (11d) von einem Fensterrahmen (11) der Tür zur Außenseite des Raums ragt, wobei die Einführungsnut (S) so ausgebildet ist, dass sie in der Außenseite des Raums mündet, das Teil eine Zierleiste (45) umfasst, die einen Befestigungsschenkel (47) aufweist, der von der Außenseite des Raums in die Einführungsnut (S) eingeführt werden soll, und der vorragende Teil (36b) mit einem abgestuften Eingriffsteil (47b), der in dem Befestigungsschenkel (47) der Zierleiste (45) enthalten ist, in Eingriff steht.

Description

HINTERGRUND Die vorliegende Offenbarung betrifft ein Dichtungsglied, das an einer Autotür vorgesehen ist, und bezieht sich insbesondere auf das technische Gebiet einer Konstruktion, die das Einführen verschiedener Arten von Teilen, wie zum Beispiel einer Zierleiste und eines Türflansches, betrifft. An einer Seite eines Autos vorgesehene Türen umfassen eine Tür mit einem Fensterrahmen, der einen Randteil eines Fensterglases hält, und eine Tür ohne Fensterrahmen; das heißt, eine Tür mit einem rahmenlosen Fenster. Die Tür mit dem Fensterrahmen ist mit einem Dichtungsglied zum Abdichten eines Spalts zwischen dem Randteil des Fensterrahmens und einem Randteil eines Öffnungsteils der Autokarosserie versehen. Ein bekanntes Beispiel für die Konstruktion der Tür mit dieser Art von Fensterrahmen wird in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2012-131304 offenbart. Der Fensterrahmen in der Patentveröffentlichung weist einen oberen Rahmenteil auf, der sich entlang einem Dach der Karosserie erstreckt. Der obere Randteil ist mit einem Türflansch versehen, der zu der Außenseite des Raums ragt. Der Türflansch weist ein Dichtungsglied auf, das von der Außenseite des Raums vorgesehen ist, um den Türflansch zu bedecken. Solch eine Konstruktion - das Dichtungsglied ist von der Außenseite des Raums zum Bedecken des Türflansches am oberen Rahmenteil vorgesehen - wird als „versteckte Art“ bezeichnet. Das in der Patentveröffentlichung offenbare Dichtungsglied enthält eine Einführungsnut, die in der Außenseite des Raums mündet und von einem vorderen Teil zu einem hinteren Teil des oberen Rahmenteils durchgehend ausgebildet ist. Die Einführungsnut nimmt einen Befestigungsschenkel einer Zierleiste auf, so dass die Zierleiste an dem Dichtungsglied befestigt ist. Des Weiteren ist der Türflansch, der außer der Zierleiste auch an der Tür ausgebildet ist, in dem Dichtungsglied der Autotür eingeführt. Das Einführen dieses Türflansches gestattet eine Befestigung des Dichtungsglieds an der Tür. Aus der DE 34 16 199 A1 ist ein Verfahren zur Befestigung einer Fensterscheibe in einer Fensteröffnung bekannt, bei dem die Fensterscheibe in eine erste Richtung verschoben wird, so dass wenigstens ein Rand von ihr durch die Öffnungsmündung eines ersten Kanals gleitet, der an wenigstens einer Seite der Fensteröffnung angeordnet ist und verhältnismäßig steife Seiten besitzt. Eine Seitenwand eines an der gegenüberliegenden Seite der Fensteröffnung angeordneten zweiten Kanals wird nach außen gebogen, wodurch ein Spielraum für den gegenüberliegenden Rand der Fensterscheibe geschaffen wird. Aus der US 8 205 389 B1 ist eine Fensterdichtungsanordnung mit Glasführungskanälen, äußeren Banddichtungen und einem T-förmigen Verkleidungselement bekannt. Die Fensterdichtungsanordnung macht Verbindungsstellen, Nähte, Metallbefestigungen und Endkappen überflüssig, was zu einem verbesserten ästhetischen Erscheinungsbild sowie einer verbesserten Fensterverkleidung führen soll. Aus der US 2013 / 0 292 965 A1 ist ein Tageslichtöffnungssystem für eine Fahrzeugfensteröffnung mit einem Modul mit einem Träger, einem Verkleidungselement und einer ersten Dichtung bekannt. Das Verkleidungselement kann an dem Träger befestigt werden und mit dem Träger zusammenwirken, um einen Raum zu definieren, in dem eine Fensterscheibe aufgenommen werden kann. KURZFASSUNG Wie in der Patentveröffentlichung offenbart, ist des Weiteren eine längliche Zierleiste zwischen dem vorderen Teil und dem hinteren Teil des oberen Rahmenteils befestigt, um das Erscheinungsbild des Fensterrahmens der Tür zu verbessern. Hier besteht eine Herausforderung bei der Herstellung darin, die Zierleiste an dem Dichtungsglied der versteckten Art zu befestigen. Der Fensterrahmen einer Vordertür des Autos weist hier in der Regel einen oberen Randteil auf, der so ausgebildet ist, dass er so umgebogen ist, dass der obere Randteil niedriger ausgebildet ist, während er sich weiter zum vorderen Teil erstreckt. Folglich ist der obere Randteil so geformt, dass er einen gebogenen Teil aufweist. Unterdessen handelt es sich bei dem Dichtungsglied um einen geformten Einsatz. Wenn das einsatzförmige Dichtungsglied an dem oberen Randteil des Fensterrahmens befestigt ist, wird es zwangsweise gebogen, so dass es in die Form des gebogenen Teils des oberen Randteils passt. Hier kann sich das Dichtungsglied nicht an die Differenz zwischen einer Außenumfangslänge und einer Innenumfangsfläche des gebogenen Teils des oberen Randteils anpassen. Das sich ergebende Dichtungsglied ist zwangsweise gebogen. Durch zwangsweises Biegen des Dichtungsglieds wird eine Öffnung einer Einführungsnut, in die das Dichtungsglied eingeführt wird, zwangsläufig geschlossen. Infolgedessen verursacht die geschlossene Öffnung ein Problem; das heißt, das Einführen des Befestigungsschenkels der Zierleiste wird schwierig, wodurch die Formbarkeit beim Anbringen der Zierleiste an dem Dichtungsglied beeinträchtigt wird. Wenn der Türflansch eingeführt ist,