DE-102016222342-B4 - Luftreifen und Rad
Abstract
Luftreifen (12) mit mindestens einem Dämpfungselement (8), wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) in einem Innenraum (13) des Luftreifens (12), an einer einem Laufstreifen (1) des Luftreifens (12) gegenüberliegenden Reifeninnenfläche (7) angebracht ist, und wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) zumindest teilweise aus einem porösen Material ausgebildet und zur Verminderung von Geräuschen vorgesehen ist, und wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) haftend an der Reifeninnenfläche (7) angebracht ist, und wobei der Luftreifen (12) um eine Rotationsachse (R) in eine Umlaufrichtung (U) rotierbar ist und wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) mindestens eine schallwechselwirkende Oberfläche (18) und eine Maximalbreite (B) und eine Maximalhöhe (H) aufweist, wobei es sich bei einer Maximalbreite (B) des mindestens einen Dämpfungselements (8) um eine Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements (8) handelt, die sich rechtwinklig zu der Längsachse (14) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) und vorzugsweise parallel zu der Rotationsachse (R) des Luftreifens (12) erstreckt, und wobei es sich bei einer Maximalhöhe (H) des mindestens einen Dämpfungselements (8) um eine solche Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements (8) handelt, die sich rechtwinklig zu der Längsachse (14) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) und parallel zu einem Radius des Luftreifens (12) und rechtwinklig zu der Rotationsachse (R) des Luftreifens (12) erstreckt, wobei die mindestens eine schallwechselwirkende Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) entsprechend mindestens einer Wellenform als wellenförmige schallwechselwirkende Oberfläche (18) ausgebildet ist, wobei die Wellenform einer nicht-periodischen Funktion oder einem Zufallsmuster folgt, insbesondere einem Zufallsmuster basierend auf einer Binärzahlkette oder einer Binärmatrix, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenform einer gedämpften Funktion folgt
Inventors
- Makram Zebian
- Oliver Schürmann
Assignees
- CONTINENTAL REIFEN DEUTSCHLAND GMBH
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20161115
Claims (14)
- Luftreifen (12) mit mindestens einem Dämpfungselement (8), wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) in einem Innenraum (13) des Luftreifens (12), an einer einem Laufstreifen (1) des Luftreifens (12) gegenüberliegenden Reifeninnenfläche (7) angebracht ist, und wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) zumindest teilweise aus einem porösen Material ausgebildet und zur Verminderung von Geräuschen vorgesehen ist, und wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) haftend an der Reifeninnenfläche (7) angebracht ist, und wobei der Luftreifen (12) um eine Rotationsachse (R) in eine Umlaufrichtung (U) rotierbar ist und wobei das mindestens eine Dämpfungselement (8) mindestens eine schallwechselwirkende Oberfläche (18) und eine Maximalbreite (B) und eine Maximalhöhe (H) aufweist, wobei es sich bei einer Maximalbreite (B) des mindestens einen Dämpfungselements (8) um eine Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements (8) handelt, die sich rechtwinklig zu der Längsachse (14) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) und vorzugsweise parallel zu der Rotationsachse (R) des Luftreifens (12) erstreckt, und wobei es sich bei einer Maximalhöhe (H) des mindestens einen Dämpfungselements (8) um eine solche Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements (8) handelt, die sich rechtwinklig zu der Längsachse (14) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) und parallel zu einem Radius des Luftreifens (12) und rechtwinklig zu der Rotationsachse (R) des Luftreifens (12) erstreckt, wobei die mindestens eine schallwechselwirkende Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) entsprechend mindestens einer Wellenform als wellenförmige schallwechselwirkende Oberfläche (18) ausgebildet ist, wobei die Wellenform einer nicht-periodischen Funktion oder einem Zufallsmuster folgt, insbesondere einem Zufallsmuster basierend auf einer Binärzahlkette oder einer Binärmatrix, dadurch gekennzeichnet , dass die Wellenform einer gedämpften Funktion folgt
- Luftreifen (12) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das mindestens eine Dämpfungselement (8) entlang eines vollständigen Reifeninnenumfangs (9) an der Reifeninnenfläche (7) angeordnet ist.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine minimale Amplitude (20) oder eine maximale Amplitude (21) der Wellenform den Wert einer Ausdehnung von 0 % bis 2000 % der Maximalbreite (B) oder der Maximalhöhe (H) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) beträgt.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass mindestens eine wellenförmige schallwechselwirkende Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselements (8) in eine Richtung parallel zu der Rotationsachse (R) orientiert ist.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass mindestens eine wellenförmige schallwechselwirkende Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselements (8) in eine Richtung parallel zu der Umlaufrichtung (U) orientiert ist.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass mindestens eine wellenförmige schallwechselwirkende Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselements (8) in Richtung (22) der Rotationsachse (R) orientiert ist.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass ein Betrag einer Amplitude (23) der Wellenform der schallwechselwirkenden Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselements (8) größer oder kleiner als der Betrag einer Maximalbreite (B) oder der Maximalhöhe (H) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) ist.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Maximalhöhe (H) des mindestens einen Dämpfungselements (8) zu der Maximalbreite (B) des mindestens einen Dämpfungselements (8) in einem ersten Längenverhältnis von mindestens 1:30 bis 5:1 steht.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 2 bis 8 , dadurch gekennzeichnet , dass die Maximalhöhe (H101) und/oder die Maximalbreite (B101) und/oder eine Maximallänge (L101) mindestens eines Dämpfungselements (801) und/oder eine Amplitude und/oder eine Phase und/oder eine Frequenz und/oder ein Umstand, ob die Wellenform einer periodischen oder eine nicht periodischen Funktion folgt, der Wellenform der wellenförmigen schallwechselwirkenden Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselements (801) von der Maximalhöhe (H102, H103) und/oder der Maximalbreite (B102, B103) und/oder einer Maximallänge (L102, L103) mindestens eines anderen Dämpfungselementes (802, 803) und/oder einer Amplitude und/oder einer Phase und/oder einer Frequenz und/oder einem Umstand, ob der Umstand, ob die Wellenform einer periodischen oder eine nicht periodischen Funktion folgt, der Wellenform der wellenförmigen schallwechselwirkenden Oberfläche (18) des mindestens eines anderen Dämpfungselementes (802, 803) verschieden sind.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 2 bis 9 , dadurch gekennzeichnet , dass ein erster Maximalabstand (A1) zwischen mindestens einem ersten Dämpfungselement (801) zu einem ihm unmittelbar benachbarten zweiten Dämpfungselement (802) in Umlaufrichtung (U) des Luftreifens (12) entlang der Reifeninnenfläche (7) von einem zweiten Maximalabstand (A2) verschieden ist, wobei es sich bei dem zweiten Maximalabstand (A2) um einen Abstand in Umlaufrichtung (U) des Luftreifens (12) entlang der Reifeninnenfläche (7) zwischen dem mindestens einem ersten Dämpfungselement (801) zu einem ihm unmittelbar benachbarten dritten Dämpfungselement (803) handelt.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass mindestens ein Dämpfungselement (8) hinsichtlich einer Mittenumfangslinie (24) zu der Rotationsachse (R) parallel versetzt an der Reifeninnenfläche (7) angeordnet ist.
- Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die wellenförmige schallwechselwirkende Oberfläche (18) des mindestens einen Dämpfungselementes (8) zumindest teilweise entsprechend einer ersten Wellenform ausgebildet ist und zumindest teilweise entsprechend einer zweiten Wellenform ausgebildet ist, wobei die ersten Wellenform mindestens einer ersten Funktion folgt und die zweite Wellenform mindestens einer zweiten Funktion folgt und wobei die mindestens eine erste Funktion von der mindestens einen zweiten Funktion verschieden ist.
- Luftreifen (12) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass sich die mindestens eine erste Funktion von der mindestens einen zweiten Funktion durch eine Frequenz, eine Amplitude, einen Umstand, ob es sich um eine periodische oder nicht-periodische Funktion handelt, einen Umstand, ob es sich um eine gedämpfte oder um eine nicht-gedämpfte Funktion handelt, und/oder einen Umstand, ob die Funktion auf einer Binärmatrix basiert, unterscheidet.
- Rad (25) aufweisend einen Luftreifen (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Luftreifen mit mindestens einem Dämpfungselement, wobei das mindestens eine Dämpfungselement zur Verminderung von Geräuschen geeignet ist. Die Erfindung geht aus von einem Luftreifen mit mindestens einem Dämpfungselement. Das mindestens eine Dämpfungselement ist in einem Innenraum des Luftreifens, an einer einem Laufstreifen des Luftreifens gegenüberliegenden Reifeninnenfläche angebracht. Dabei ist das mindestens eine Dämpfungselement zumindest teilweise aus einem porösen Material ausgebildet und zur Verminderung von Geräuschen vorgesehen. Das mindestens eine Dämpfungselement ist haftend an der Reifeninnenfläche angebracht. Der Luftreifen ist um eine Rotationsachse in eine Umlaufrichtung rotierbar. Das mindestens eine Dämpfungselement weist schließlich mindestens eine schallwechselwirkende Oberfläche, eine Maximalhöhe und eine Maximalbreite auf, wobei es sich bei einer Maximalbreite des mindestens einen Dämpfungselements um eine Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements handelt, die sich rechtwinklig zu der Längsachse des mindestens einen Dämpfungselementes und vorzugsweise parallel zu der Rotationsachse des Luftreifens erstreckt, und wobei es sich bei einer Maximalhöhe des mindestens einen Dämpfungselements um eine solche Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements handelt, die sich rechtwinklig zu der Längsachse des mindestens einen Dämpfungselementes und parallel zu einem Radius des Luftreifens und rechtwinklig zu der Rotationsachse des Luftreifens erstreckt, wobei die mindestens eine schallwechselwirkende Oberfläche des mindestens einen Dämpfungselementes entsprechend mindestens einer Wellenform als wellenförmige schallwechselwirkende Oberfläche ausgebildet ist, wobei die Wellenform einer nicht-periodischen Funktion oder einem Zufallsmuster folgt, insbesondere einem Zufallsmuster basierend auf einer Binärzahlkette oder einer Binärmatrix. Der Innenraum des Luftreifens wird gebildet durch die Reifeninnenfläche. Der Innenraum des Luftreifens ist dabei der Raum, der durch den Luftreifen gebildet wird, der, radial von der Rotationsachse des Luftreifens ausgehend, zwischen der Rotationsachse und der Reifeninnenfläche liegt. Eine Felge, auf die der Luftreifen angeordnet werden kann, liegt räumlich zwischen dem Innenraum des Luftreifens und der Rotationsachse. Der Innenraum des Luftreifens ist im regulären Betrieb des Luftreifens mit Luft gefüllt. Die Rotationsachse ist die Achse, um die der Luftreifen in Umlaufrichtung des Luftreifens in einem regulären Betrieb des Luftreifens rotieren kann. Bei einer schallwechselwirkenden Oberfläche handelt es sich um eine solche Fläche des mindestens einen Dämpfungselementes, auf die Schallwellen treffen. Die Schallwellen sind in dem Innenraum des Luftreifens entstanden. Durch eine Wechselwirkung dieser Schallwellen mit der schallwechselwirkenden Oberfläche kommt es insbesondere zu einer Veränderung und insbesondere zu einer Dämpfung der Schallwellen. Das mindestens eine Dämpfungselement weist insbesondere eine Längsachse auf. Die Längsachse liegt parallel zu der Richtung der größten räumlichen Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements. Die Längsachse liegt beispielsweise rechtwinklig zu der Rotationsachse des Luftreifens. Bei einer Maximalbreite des mindestens einen Dämpfungselements handelt es sich um eine Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements die sich rechtwinklig zu der Längsachse des mindestens einen Dämpfungselementes und vorzugsweise parallel zu der Rotationsachse des Luftreifens erstreckt. Bei einer Maximalhöhe des mindestens einen Dämpfungselements handelt es sich um eine solche Ausdehnung des mindestens einen Dämpfungselements die sich rechtwinklig zu der Längsachse des mindestens einen Dämpfungselementes und parallel zu einem Radius des Luftreifens und rechtwinklig zu der Rotationsachse des Luftreifens erstreckt. Der Luftreifen folgt grundsätzlich einer Kreisform, wobei ein Radius der Kreisform und somit des Luftreifens radial von der Rotationsachse ausgeht und zu der Rotationsachse des Luftreifens sowie zu der Umlaufrichtung des Luftreifens in einem rechten Winkel steht. Aus dem Stand der Technik sind Luftreifen mit Dämpfungselementen bekannt, wobei die Dämpfungselemente zur Verminderung von Geräuschen, die im Inneren eines Luftreifens entstehen können, geeignet sind. Dabei ist sowohl der Einsatz eines einzelnen Dämpfungselementes, als auch der Einsatz einer Mehrzahl von Dämpfungselementen zur Verminderung von Geräuschen aus dem Stand der Technik bekannt. Dabei ist es aus dem Stand der Technik auch bekannt, Dichtmittel als Haftmittel zwischen Dämpfungselementen und Reifeninnenflächen zu verwenden. Das Dichtmittel ist dabei dazu geeignet, einen Reifen für den Fall einer mechanischen Beschädigung, etwa eines Durchstoßes, an der Stelle der Beschädigung abzudichten. Die Oberfläche des Dämpfungselements, zwischen der und der Reifeninnenfläche das Dichtmittel als Haftmittel aufgebracht