DE-102017129052-B4 - Geschirrspülmaschine
Abstract
Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem einen Spülraum (4) bereitstellenden Spülbehälter (3), der der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient, einem Sammeltopf (10), in den der Spülbehälter (3) einmündet, einer strömungstechnisch an den Sammeltopf (10) angeschlossenen Umwälzpumpe (11) und einer Frischwasserleitung (19) zum Anschluss an eine Frischwasserabgabestelle (20), dadurch gekennzeichnet, dass eine in einen ersten Frischwassereinlauf (26) mündende, erste Zuführungsleitung (25) und eine in einen zweiten Frischwassereinlauf (28) mündende, zweite Zuführungsleitung (27) vorgesehen sind, die unter strömungstechnischer Zwischenschaltung eines Ventils (29) an die Frischwasserleitung (19) angeschlossen sind, wobei der Sammeltopf (10) den ersten Frischwassereinlauf (26) aufweist und wobei der zweite Frischwassereinlauf (28) druckseitig der Umwälzpumpe (11) vorgesehen ist.
Inventors
- Carcus Kara
- Holger Rohde
Assignees
- MIELE & CIE. KG
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20171206
Claims (11)
- Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem einen Spülraum (4) bereitstellenden Spülbehälter (3), der der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient, einem Sammeltopf (10), in den der Spülbehälter (3) einmündet, einer strömungstechnisch an den Sammeltopf (10) angeschlossenen Umwälzpumpe (11) und einer Frischwasserleitung (19) zum Anschluss an eine Frischwasserabgabestelle (20), dadurch gekennzeichnet , dass eine in einen ersten Frischwassereinlauf (26) mündende, erste Zuführungsleitung (25) und eine in einen zweiten Frischwassereinlauf (28) mündende, zweite Zuführungsleitung (27) vorgesehen sind, die unter strömungstechnischer Zwischenschaltung eines Ventils (29) an die Frischwasserleitung (19) angeschlossen sind, wobei der Sammeltopf (10) den ersten Frischwassereinlauf (26) aufweist und wobei der zweite Frischwassereinlauf (28) druckseitig der Umwälzpumpe (11) vorgesehen ist.
- Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Ventil (29) ein 3-Wege-Ventil ist, an das die Frischwasserleitung (19) und die beiden Zuführungsleitungen (25, 27) angeschlossen sind.
- Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass dem Ventil (29) ein Sperrventil (24) strömungstechnisch vorgeschaltet ist.
- Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass das Ventil (29) und das Sperrventil (24) zu einer Ventileinrichtung miteinander kombiniert sind.
- Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen innerhalb des Spülbehälters (3) angeordneten und an die Umwälzpumpe (11) strömungstechnisch angeschlossenen Sprüharm (7) zur Beaufschlagung von zu reinigendem Spülgut mit Spülflotte, wobei die strömungstechnische Verbindung (16) zwischen der Umwälzpumpe (11) und dem Sprüharm (7) den zweiten Frischwassereinlauf (28) aufweist.
- Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass Frischwasser je nach wahlweiser Stellung des Ventils (29) über den ersten Frischwassereinlauf (26) oder über den zweiten Frischwassereinlauf (28) in den Sammeltopf (10) einleitbar ist.
- Verfahren zur Einleitung von Frischwasser in eine Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Frischwasser der Geschirrspülmaschine (1) von einer Frischwasserabgabestelle (20) zugeführt wird, wobei das Frischwasser dem Sammeltopf (10) zugeleitet wird, und zwar je nach wahlweiser Ventilstellung entweder zur Durchführung eines Spülprogramms direkt über den ersten Frischwassereinlauf (26) oder zur Durchführung einer Durchspülung der Geschirrspülmaschine (1) indirekt unter strömungstechnischer Zwischenschaltung der Umwälzpumpe (11) über den zweiten Frischwassereinlauf (28).
- Verfahren nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet , dass das Frischwasser der Umwälzpumpe (11) druckseitig zugeführt wird.
- Verfahren nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet , dass das Frischwasser in die strömungstechnische Verbindung (16) zwischen der Umwälzpumpe (11) und dem Sprüharm (7) eingeleitet wird.
- Verfahren nach Anspruch 7 , 8 oder 9 , dadurch gekennzeichnet , dass eine an den Sammeltopf (10) strömungstechnisch angeschlossene Ablaufpumpe (12) zumindest zeitweise zeitgleich zur Umwälzpumpe (11) betrieben und sich im Sammeltopf (10) ansammelndes Mischwasser aus Frisch- und Restwasser abgepumpt wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 10 , dadurch gekennzeichnet , dass die Umwälzpumpe (11) mit einer Leerlaufdrehzahl betrieben wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem einen Spülraum bereitstellenden Spülbehälter, der der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient, einem Sammeltopf, in den der Spülbehälter einmündet, einer strömungstechnisch an den Sammeltopf angeschlossenen Umwälzpumpe und einer Frischwasserleitung zum Anschluss an eine Frischwasserabgabestelle. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Einleitung von Frischwasser in eine Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art. Geschirrspülmaschinen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, wie etwa aus der US 2010/0043847 A1. Vorbekannte Geschirrspülmaschinen verfügen über einen Spülbehälter, der einen Spülraum bereitstellt. Dieser ist verwenderseitig über eine Beschickungsöffnung zugänglich, die mittels einer verschwenkbar gelagerten Spülraumtür fluiddicht verschließbar ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dient der Spülbehälter der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut, bei dem es sich beispielsweise um Geschirr, Besteckteile und/oder dergleichen handeln kann. Zur Beaufschlagung von zu reinigendem Spülgut mit Spülflüssigkeit, der sog. Spülflotte, verfügt die Geschirrspülmaschine im Innenraum des Spülbehälters über eine Sprüheinrichtung. Diese Sprüheinrichtung stellt typischerweise verdrehbar gelagerte Sprüharme zur Verfügung, wobei in der Regel zwei oder drei solcher Sprüharme vorgesehen sind. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erfolgt eine Beschickung des zu reinigenden Spülguts mit Spülflotte mittels sich drehender Sprüharme. Die von der Sprüheinrichtung im Betriebsfall abgegebene Spülflotte trifft auf das zu reinigende Spülgut und sammelt sich alsdann in einem Sammeltopf an, in den der Spülbehälter einmündet. Der Sammeltopf ist an eine Umwälzpumpe einerseits und an eine Ablaufpumpe andererseits angeschlossen. Zur Beaufschlagung der Sprüheinrichtung mit Spülflotte dient die Umwälzpumpe, die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall die in die Geschirrspülmaschine eingeförderte Spülflüssigkeit umwälzt. Mit Abschluss eines Spülprogramms wird die Spülflotte mittels der Ablaufpumpe abgepumpt und verworfen. Zu Beginn eines Spülprogramms wird der Geschirrspülmaschine Frischwasser von einer Frischwasserabgabestelle zugeführt. Der Sammeltopf der Geschirrspülmaschine weist zu diesem Zweck einen Frischwassereinlauf auf, der strömungstechnisch mit der Frischwasserabgabestelle verbunden ist. Sobald der Sammeltopf für einen bestimmungsgemäßen Betrieb der Umwälzpumpe mit hinreichend viel Frischwasser befüllt ist, wird die Umwälzpumpe in Betrieb genommen, infolge dessen die Sprüharme der Sprüheinrichtung mit Spülflotte beschickt werden. Für einen strömungstechnischen Anschluss der Geschirrspülmaschine an eine Frischwasserabgabestelle verfügt die Geschirrspülmaschine über eine Frischwasserleitung. Bei dieser Frischwasserleitung kann es sich beispielsweise um einen Schlauch handeln. Als Frischwasserabgabestelle dient typischerweise das öffentliche Wassernetz, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung maschinenseitiger Baukomponenten, wie zum Beispiel Wasserenthärtungseinrichtungen, Wasserbevorratungsbehälter und/oder dergleichen. Konstruktionsbedingt verbleibt auch nach einem bestimmungsgemäßen Abpumpen von Spülflotte mittels der Ablaufpumpe zum Abschluss eines Spülprogramms ein nicht abförderbarer Rest an Spülflotte in den Pumpengehäusen von Umwälzpumpe und Ablaufpumpe, im Sammeltopf sowie in den Leitungen zur Ausbildung von strömungstechnischen Verbindungen zwischen dem Sammeltopf und der Umwälzpumpe einerseits und dem Sammeltopf und der Ablaufpumpe andererseits. Wird nun ein bestimmungsgemäßes Spülprogramm durch Einleitung von Frischwasser gestartet, so kommt es zu einer Vermischung des Frischwassers mit in der Geschirrspülmaschine noch befindlicher Restspülflotte. Dies führt zu einer ungewollten Verschleppung von Lauge und/oder Chloriden in das neu gestartete Spülprogramm. In nachteiliger Weise kann es so zu Korrosionserscheinungen kommen, und zwar sowohl an geschirrspülmaschinenseitigen Bauteilen, wie zum Beispiel der Heizeinrichtung, den Pumpengehäusen, den Zuleitungen und/oder dergleichen, als auch an dem zu reinigenden Spülgut. Um derartigen Laugen- und/oder Chloridverschleppungen entgegenzuwirken, ist es aus der EP 2 759 244 B1 bekannt, im Nachgang einer bestimmungsgemäß absolvierten Spülgutreinigung Frischwasser zur Durchspülung insbesondere der Umwälzpumpe und des Sammeltopfes in die Geschirrspülmaschine einzuleiten. Dabei schlägt die EP 2 759 244 B1 vor, Frischwasser in die Umwälzpumpe einzuleiten, und zwar bei ausgeschalteter Umwälzpumpe, das heißt pumpenlos. Das in die Umwälzpumpe eingeleitete Frischwasser durchströmt die Umwälzpumpe und gelangt von dort aus über die entsprechenden Verbindungsleitungen unmittelbar zum Sammeltopf. Von hier aus kann eine Abförderung durch Einschaltung der Ablaufpumpe stattfinden. Dabei wird infolge der Frischwassereinleitung die i