DE-102018006242-B4 - ROTOR UND MOTOR
Abstract
Rotor (10), der umfasst: einen röhrenförmigen Rotorkern (12), der durch Aufeinanderschichten scheibenförmiger elektromagnetischer Stahlplatten (121) in Schichten hergestellt wird, an einer Drehachse (11) befestigt ist und mehrere Durchgangsbohrungen (122) umfasst, die in einer Umfangsrichtung (D2) des Rotorkerns (12) voneinander beabstandet sind und längs einer Achsrichtung (D1) der Drehachse (11) verlaufen; und Verbindungsstäbe (14, 15), die jeweils in die Durchgangsbohrungen (122) pressgepasst sind, wobei die Verbindungsstäbe (14, 15) von mehreren stabförmigen Elementen (141, 142, 151, 152, 153) gebildet werden, die längs der Achsrichtung (D1) in einer Reihe angeordnet sind, und nicht die Möglichkeit besteht, dass sich Positionen von Trennfugen (140, 150) zwischen den in der Achsrichtung (D1) nebeneinanderliegenden stabförmigen Elementen (141, 142, 151, 152, 153) in der Achsrichtung (D1) bei sämtlichen Verbindungsstäben (14, 15) decken, um ein Brechen des Rotorkerns (12) an der Position der Trennfugen (140, 150) aufgrund der Reaktion auf das aus der Drehung des Rotors (10) resultierende Drehmoment zu reduzieren.
Inventors
- Yuuki Ogawa
Assignees
- FANUC CORPORATION
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20180807
- Priority Date
- 20170927
Claims (4)
- Rotor (10), der umfasst: einen röhrenförmigen Rotorkern (12), der durch Aufeinanderschichten scheibenförmiger elektromagnetischer Stahlplatten (121) in Schichten hergestellt wird, an einer Drehachse (11) befestigt ist und mehrere Durchgangsbohrungen (122) umfasst, die in einer Umfangsrichtung (D2) des Rotorkerns (12) voneinander beabstandet sind und längs einer Achsrichtung (D1) der Drehachse (11) verlaufen; und Verbindungsstäbe (14, 15), die jeweils in die Durchgangsbohrungen (122) pressgepasst sind, wobei die Verbindungsstäbe (14, 15) von mehreren stabförmigen Elementen (141, 142, 151, 152, 153) gebildet werden, die längs der Achsrichtung (D1) in einer Reihe angeordnet sind, und nicht die Möglichkeit besteht, dass sich Positionen von Trennfugen (140, 150) zwischen den in der Achsrichtung (D1) nebeneinanderliegenden stabförmigen Elementen (141, 142, 151, 152, 153) in der Achsrichtung (D1) bei sämtlichen Verbindungsstäben (14, 15) decken, um ein Brechen des Rotorkerns (12) an der Position der Trennfugen (140, 150) aufgrund der Reaktion auf das aus der Drehung des Rotors (10) resultierende Drehmoment zu reduzieren.
- Rotor (10) nach Anspruch 1 , wobei nicht die Möglichkeit besteht, dass sich bei den in der Umfangsrichtung (D2) nebeneinanderliegenden Verbindungsstäben (14, 15) die Positionen der Trennfugen (140, 150) in der Achsrichtung (D1) decken.
- Rotor (10) nach Anspruch 1 oder 2 , wobei sich Längen der stabförmigen Elemente (141, 142, 151, 152, 153) bei jedem der Verbindungsstäbe (14, 15) voneinander unterscheiden.
- Motor (1), der umfasst: den Rotor (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und einen zylinderförmigen Stator (20), in dem der Rotor (10) angeordnet ist.
Description
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Bereich der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft Rotoren und Motoren. Verwandte Technik Herkömmlicherweise ist als Rotor eines Motors ein Rotor bekannt, bei dem ein Rotorkern, bei dem ringförmige (scheibenförmige, kreisförmige plattenartige) elektromagnetische Stahlplatten in einer Achsrichtung in Schichten aufeinandergeschichtet sind, und an seinen beiden Enden angeordnete Endplatten an einer Drehachse befestigt sind. Die elektromagnetischen Stahlplatten und die Endplatten des Rotorkerns umfassen an mehreren in einer Umfangsrichtung voneinander beabstandeten Stellen Durchgangsbohrungen, die in der Achsrichtung verlaufen; und Stifte werden so in die Durchgangsbohrungen pressgepasst, dass sie mit diesen verbunden sind (siehe beispielsweise Patentliteratur 1). Die Endplatten werden zur Erhöhung der Festigkeit des Rotors und zur Verbindung mit der Drehachse und dergleichen genutzt. Es werden Stifte verwendet, die länger als der Rotorkern sind, und dadurch wird bei der Ausgabe eines Drehmoments durch den Motor verhindert, dass der Rotor als Reaktion auf das Drehmoment bricht. Patentliteratur 2, als nächstliegender Stand der Technik, beschreibt eine große Laminierungsstruktur eines Rotorfächerstreifens von einem asynchronen Motor, die einen Rotorfächerstreifen, einen Zugbolzen, einen Anschlag-stift, einen Rotorklemmring, eine Rotorbelüftungswannenplatte, eine Rotorendplatte und einen geneigten Schlüssel umfasst. Patentliteratur 3 beschreibt einen Rotor und die Vereinfachung der Befestigungsarbeiten zwischen Rotorkern und einer Welle durch Vorsehen von Löchern in Längsrichtung des Rotors in der Nähe des zentralen Lochs zum Verbinden des Rotorkerns mit der Welle und durch Einpressen von Stiftelementen in die Löcher. Patentliteratur 4 beschreibt eine Struktur eines laminierten Statorkern oder einen Rotorkern eines Motors, der durch Drücken eines Federstifts mit sich verjüngenden Längsenden gebildet wird. Patentliteratur 5 beschreibt die Montage eines Statorkerns von einem Motor durch Galoppieren eines Einführstab mit einer Öse. Patentliteratur 6 beschreibt einen Statorkern mit ausgeprägten Polen, der außerhalb eines Rotors mit Permanentmagneten installiert ist. Patentliteratur 1: JP 2016 - 163 468 APatentliteratur 2: CN 1 02 005 842 APatentliteratur 3: JP H04 - 178 131 APatentliteratur 4: WO 89 / 04 078 A1 Patentliteratur 5: JP S62 - 268 330 APatentliteratur 6: JP H11 - 234 928 A ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Obwohl bei einem langen Rotorkern Stifte benötigt werden, die länger als der Rotorkern sind, können keine Stifte angewendet werden, die Standardprodukte sind, wodurch ein Rotor kostenaufwendig ist. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rotor und einen Motor bereitzustellen, bei denen leicht Stifte angewendet werden können, die Standardprodukte sind. Die oben beschriebene Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen werden durch die abhängigen Ansprüche definiert.(1) Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rotor (beispielsweise einen später beschriebenen Rotor 10), der umfasst: einen röhrenförmigen Rotorkern (beispielsweise einen später beschriebenen Rotorkern 12), der durch Aufeinanderschichten scheibenförmiger elektromagnetischer Stahlplatten (beispielsweise später beschriebener elektromagnetischer Stahlplatten 121) in Schichten hergestellt wird, an einer Drehachse (beispielsweise einer später beschriebenen Drehachse 11) befestigt ist und mehrere Durchgangsbohrungen (beispielsweise später beschriebene Durchgangsbohrungen 122) umfasst, die in einer Umfangsrichtung (beispielsweise einer später beschriebenen Umfangsrichtung D2) des Rotorkerns voneinander beabstandet sind und längs einer Achsrichtung (beispielsweise einer später beschriebenen Achsrichtung D1) der Drehachse verlaufen; und Verbindungsstäbe (beispielsweise später beschriebene Verbindungsstäbe 14 und 15), die jeweils in die Durchgangsbohrungen pressgepasst sind, wobei die Verbindungsstäbe von mehreren stabförmigen Elementen (beispielsweise später beschriebenen stabförmigen Elementen 141, 142, 151, 152 und 153) gebildet werden, die längs der Achsrichtung in einer Reihe angeordnet sind, und nicht die Möglichkeit besteht, dass sich die Positionen von Trennfugen (beispielsweise später beschriebenen Trennfugen 140 und 150) zwischen den in der Achsrichtung nebeneinanderliegenden stabförmigen Elementen in der Achsrichtung bei sämtlichen Verbindungsstäben decken.(2) Bei dem Rotor gemäß (1) besteht vorzugsweise nicht die Möglichkeit, dass sich bei den in der Umfangsrichtung nebeneinanderliegenden Verbindungsstäben die Positionen der Trennfugen in der Achsrichtung decken.(3) Bei dem Rotor gemäß (2) unterscheiden sich vorzugsweise die Längen der stabförmigen Elemente bei jedem der Verbindungsstäbe voneinander.(4) Ein Motor (beispielsweise ein später beschriebener Motor 1) umfasst den Rotor gemäß einem der Punkte (1) bis (3) und einen zylinderförmigen Stator (b