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DE-102019106992-B4 - ANTENNENEINRICHTUNG

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Abstract

Antenneneinrichtung, umfassend: eine gegen elektromagnetische Wellen abgeschirmte Kammer; eine schleifenförmige Sendeantenne, die aus einem metallischen Draht besteht und so in der gegen elektromagnetische Wellen abgeschirmten Kammer angeordnet ist, dass eine Schleifenoberfläche der schleifenförmigen Sendeantenne einer Masseebene zugewandt ist; ein Speisekabel, das zum Speisen eines AM-Rundfunksignals ausgebildet ist; wobei eine Speiseleitung des Speisekabels mit der Sendeantenne verbunden ist und ein Massedraht des Speisekabels mit der Masseebene verbunden ist.

Inventors

  • Hiroshi Kurihara
  • Masataka MIDORI
  • Koji Takizawa
  • Masashi TORII

Assignees

  • TDK CORPORATION

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20190319
Priority Date
20180323

Claims (10)

  1. Antenneneinrichtung, umfassend: eine gegen elektromagnetische Wellen abgeschirmte Kammer; eine schleifenförmige Sendeantenne, die aus einem metallischen Draht besteht und so in der gegen elektromagnetische Wellen abgeschirmten Kammer angeordnet ist, dass eine Schleifenoberfläche der schleifenförmigen Sendeantenne einer Masseebene zugewandt ist; ein Speisekabel, das zum Speisen eines AM-Rundfunksignals ausgebildet ist; wobei eine Speiseleitung des Speisekabels mit der Sendeantenne verbunden ist und ein Massedraht des Speisekabels mit der Masseebene verbunden ist.
  2. Antenneneinrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Sendeantenne unter Verwendung des metallischen Drahts in einer rechteckigen Schleifenform gebildet ist.
  3. Antenneneinrichtung nach Anspruch 2 , wobei eine gitterartige Struktur weiterhin innerhalb einer rechteckigen Schleife der Sendeantenne unter Verwendung eines metallischen Drahts vorgesehen ist.
  4. Antenneneinrichtung nach Anspruch 2 , wobei eine kreuzförmige Struktur, bei der entgegengesetzte Winkel der rechteckigen Schleife unter Verwendung eines metallischen Drahts miteinander verbunden sind, weiterhin innerhalb einer rechteckigen Schleife der Sendeantenne vorgesehen ist.
  5. Antenneneinrichtung nach Anspruch 4 , wobei eine oder mehrere rechteckschleifenförmige Strukturen weiterhin innerhalb der rechteckigen Schleife unter Verwendung eines metallischen Drahts vorgesehen sind.
  6. Antenneneinrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Sendeantenne unter Verwendung des metallischen Drahts in einer oder mehreren konkaven rechteckigen Schleifenformen gebildet ist.
  7. Antenneneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , wobei eine andere schleifenförmige Sendeantenne, die zum gemeinsamen Nutzen eines die Speiseleitung mit der Sendeantenne verbindenden Speisepunkts ausgebildet ist, weiterhin so vorgesehen ist, dass eine Schleifenoberfläche der Masseebene zugewandt ist.
  8. Antenneneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 , wobei eine Ferrit-Kachel oder eine Ferrit-Kachel und ein resistiver Film mit einer Oberflächenimpedanz äquivalent der Masse auf der Masseebene angeordnet sind.
  9. Antenneneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 , weiterhin umfassend: eine Ansteuereinrichtung mit einem Nicht-Metallrahmen, an einem Außenumfang einer Schleife der Sendeantenne vorgesehen und ausgebildet zu bewirken, dass sich der Nicht-Metallrahmen in einer Richtung bewegt, in der der Nicht-Metallrahmen der Masseebene zugewandt ist, unter Verwendung eines nicht-metallischen Seils.
  10. Antenneneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 , wobei ein Anpassungsnetzwerk zur Impedanzanpassung der Sendeantenne mit dem Speisekabel verbunden ist.

Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antenneneinrichtung, die für eine Empfangsempfindlichkeits-Auswertungseinrichtung in einer AM-Rundfunk-Empfangsantenne verwendet wird. Priorität wird gegenüber der am 23. März 2018 eingereichten japanischen Patentanmeldung Nr. 2018-056086 beansprucht, deren Inhalt durch Bezugnahme hier aufgenommen ist. Beschreibung des verwandten Stands der Technik Im Allgemeinen sind Antenneneinrichtungen zum Empfangen eines AM-Rundfunks und eines FM-Rundfunks in Fahrzeugen installiert. Antenneneinrichtungen für Fahrzeuge werden grob in dachmontierte Antennen, die über Dächern installiert sind, Glasantennen und Filmantennen klassifiziert. In diesen Antenneneinrichtungen für Fahrzeuge ist eine Antenne so ausgestaltet, dass sie sowohl eine Verbesserung bei der Empfangsempfindlichkeit als auch eine Verbesserung beim Design erzielt. Die Empfangsempfindlichkeit ist als die „kleinste empfangene Eingangsleistung, die die zur Kommunikation notwendige Empfangsqualität sicherstellen kann“ definiert und ist einer der wichtigen Parameter, die die Leistung eines Empfängers darstellen. Die Empfangsempfindlichkeit einer Antenneneinrichtung für den Empfang mit fahrzeuginternem AM-Rundfunk (eine Trägerfrequenz beträgt etwa 500 kHz bis 2 MHz) muss nicht nur für die Auswertung einer Antenneneinrichtung selbst ausgewertet werden, sondern auch für einen fahrzeuginternen Zustand, bei dem eine Antenneneinrichtung in einem Fahrzeug installiert ist. Bei der Auswertung im fahrzeuginternen Zustand wird im Allgemeinen zum Eliminieren des Einflusses einer externen Welle ein Fahrzeug in eine gegenüber elektromagnetischen Wellen abgeschirmte echofreie Kammer getragen und wird einer Empfangsempfindlichkeitsauswertung unterzogen. Eine metallische gerade Antenne wird auf eine zu dem Zeitpunkt der Auswertung in diesem fahrzeuginternen Zustand verwendete Sendeantenne aufgebracht, diese Sendeantenne wird an einer Seitenwand oder dergleichen in der echofreien Kammer angeordnet, und die Empfangsempfindlichkeit einer in einem Fahrzeug installierten Antenneneinrichtung wird gemessen. Hier sind elektromagnetische Wellen von tatsächlichem AM-Rundfunk ebene Wellen, und es ist wünschenswert, dass die von einer Sendeantenne abgestrahlten elektromagnetischen Wellen durch das ganze Fahrzeug hinweg eine gleichförmige elektrische Feldintensität besitzen. Als eine Empfangsempfindlichkeits-Auswertungstechnik einer herkömmlichen AM-Rundfunkempfangsantenne ist beispielsweise die in Patentdokument 1 beschriebene Technik bekannt. Bei der in Patentdokument 1 beschriebenen herkömmlichen Technik wird ein Kupferdraht mit einer Gesamtlänge von 10 m als eine Sendeantenne verwendet, und die Sendeantenne wird in einem Zustand über einem Fahrzeug und einem abgeschirmten Raum, in dem Wandoberflächen außer dem tatsächlichen Boden, angeordnet in dem die Sendeantenne über einem Isolator gegenüber den Wandoberflächen isoliert ist. Weiterhin wird ein Koaxialkabel mit einer charakteristischen Impedanz von 50 Ω zum Liefern von Leistung an eine Sendeantenne verwendet, und eine Seite des Koaxialkabels ist über einen 25 Ω-Widerstand und eine Spule mit der Sendeantenne verbunden, die andere Seite des Koaxialkabels ist mit der Wandoberfläche des abgeschirmten Raums verbunden, und die Wandoberfläche des abgeschirmten Raums ist unter Verwendung eines Erdungsdrahts mit der Masse verbunden. [Patentdokumente] [Patentdokument 1] ungeprüfte japanische Patentanmeldung, erste Veröffentlichung Nr. H2-285268 KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG Die Längen einer metallischen geraden Antenne, die die oben beschriebene herkömmliche Sendeantenne ist, die in Patentdokument 1 beschrieben wird, werden individuell bestimmt, beispielsweise unter der Bedingung, dass so wie die Größe einer echofreien Kammer, die ein Hersteller einer Sendeantenneneinrichtung für AM-Rundfunk oder ein Hersteller eines Fahrzeugs mit einer darin installierten AM-Rundfunkempfangsantenneneinrichtung besitzt. Weiterhin ist es bei der oben beschriebenen herkömmlichen Technik, die in Patentdokument 1 beschrieben wird, besonders wichtig, den Außenleiter bezüglich des Koaxialkabels zu verarbeiten, der zum Zuführen von Leistung zu der metallischen geraden Antenne verwendet wird, die die Sendeantenne ist, und wenn die Verarbeitung des Außenleiters nicht angemessen ist, es unwahrscheinlich ist, dass eine gleichförmige elektrische Feldintensität in den von der Sendeantenne abgestrahlten elektromagnetischen Wellen nicht erhalten werden kann. Wie oben beschrieben ist es in der in Patentdokument 1 beschriebenen herkömmlichen Technik denkbar, dass ein Auswertungsergebnis der Empfangsempfindlichkeit der AM-Rundfunkempfangsantenne aufgrund von Ungleichförmigkeit der Länge der metallischen geraden Antenne, die die Sendeantenne ist, und ungemäßer Verarbeitung des Außenleiters des für das Zuleiten von Leistung verwendeten Koaxialkabels unterschiedlich ist. Aus diesem Grund ist es n