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DE-102019217545-B4 - MOBILITÄTSEINHEIT

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Abstract

Mobilitätseinheit, aufweisend: einen mit einer Antriebswelle eines Fahrzeugs (100) verbundenen Antriebsabschnitt (101) zum Bereitstellen einer Antriebskraft an das Fahrzeug (100); einen Glasabschnitt, der an einem hinteren Abschnitt des Fahrzeugs (100) angebracht ist, so dass er betreibbar ist, um den hinteren Abschnitt des Fahrzeugs (100) wahlweise von der Außenseite des Fahrzeugs (100) zu isolieren; einen vorderen Verbindungsabschnitt oder einen hinteren Verbindungsabschnitt, der an einer Vorderseite oder einer Rückseite des Fahrzeugs (100) angeordnet ist, um wahlweise mit einem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt zu werden; und eine Steuerung (180), die elektrisch mit dem vorderen Verbindungsabschnitt oder dem hinteren Verbindungsabschnitt verbunden ist und zum Steuern eines Betriebs des vorderen Verbindungsabschnitts oder des hinteren Verbindungsabschnitts in Abhängigkeit von einer Richtung eingerichtet ist, in der das Fahrzeug (100) mit einem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt ist, und zum Steuern eines Betriebs des Glasabschnitts und des Antriebsabschnitts (101), wenn das Fahrzeug (100) mit dem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt ist, wobei der Glasabschnitt (160) einen ersten Glasabschnitt (162) und einen zweiten Glasabschnitt (164) umfasst, wobei der erste Glasabschnitt (162) an einer unteren Seite des hinteren Abschnitts des Fahrzeugs (100) vorgesehen ist, wobei der zweite Glasabschnitt (164) an einer oberen Seite des hinteren Abschnitts des Fahrzeugs (100) vorgesehen ist, und wobei der zweite Glasabschnitt (164) von der Mobilitätseinheit nach unten und nach oben verschiebbar ist, um die obere Seite des hinteren Abschnitts des Fahrzeugs (100) zu öffnen und zu schließen; wobei die Steuerung (180) eingerichtet ist, eine Steuerung derart durchzuführen, dass der hintere Verbindungsabschnitt (140) des Fahrzeugs (100) und ein hinterer Verbindungsabschnitt (240) des anderen Fahrzeugs (200) miteinander gekoppelt werden und die zweiten Glasabschnitte (164, 264) des Fahrzeugs (100) und des anderen Fahrzeugs (200) undurchsichtig werden, wodurch der Innenraum des Fahrzeugs (100) und der Innenraum des anderen Fahrzeugs (200) voneinander isoliert werden.

Inventors

  • Sang Heon Lee
  • Jin Ho Hwang
  • Dong Eun Cha

Assignees

  • HYUNDAI MOTOR COMPANY
  • KIA MOTORS CORPORATION

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20191114
Priority Date
20190404

Claims (11)

  1. Mobilitätseinheit, aufweisend: einen mit einer Antriebswelle eines Fahrzeugs (100) verbundenen Antriebsabschnitt (101) zum Bereitstellen einer Antriebskraft an das Fahrzeug (100); einen Glasabschnitt, der an einem hinteren Abschnitt des Fahrzeugs (100) angebracht ist, so dass er betreibbar ist, um den hinteren Abschnitt des Fahrzeugs (100) wahlweise von der Außenseite des Fahrzeugs (100) zu isolieren; einen vorderen Verbindungsabschnitt oder einen hinteren Verbindungsabschnitt, der an einer Vorderseite oder einer Rückseite des Fahrzeugs (100) angeordnet ist, um wahlweise mit einem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt zu werden; und eine Steuerung (180), die elektrisch mit dem vorderen Verbindungsabschnitt oder dem hinteren Verbindungsabschnitt verbunden ist und zum Steuern eines Betriebs des vorderen Verbindungsabschnitts oder des hinteren Verbindungsabschnitts in Abhängigkeit von einer Richtung eingerichtet ist, in der das Fahrzeug (100) mit einem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt ist, und zum Steuern eines Betriebs des Glasabschnitts und des Antriebsabschnitts (101), wenn das Fahrzeug (100) mit dem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt ist, wobei der Glasabschnitt (160) einen ersten Glasabschnitt (162) und einen zweiten Glasabschnitt (164) umfasst, wobei der erste Glasabschnitt (162) an einer unteren Seite des hinteren Abschnitts des Fahrzeugs (100) vorgesehen ist, wobei der zweite Glasabschnitt (164) an einer oberen Seite des hinteren Abschnitts des Fahrzeugs (100) vorgesehen ist, und wobei der zweite Glasabschnitt (164) von der Mobilitätseinheit nach unten und nach oben verschiebbar ist, um die obere Seite des hinteren Abschnitts des Fahrzeugs (100) zu öffnen und zu schließen; wobei die Steuerung (180) eingerichtet ist, eine Steuerung derart durchzuführen, dass der hintere Verbindungsabschnitt (140) des Fahrzeugs (100) und ein hinterer Verbindungsabschnitt (240) des anderen Fahrzeugs (200) miteinander gekoppelt werden und die zweiten Glasabschnitte (164, 264) des Fahrzeugs (100) und des anderen Fahrzeugs (200) undurchsichtig werden, wodurch der Innenraum des Fahrzeugs (100) und der Innenraum des anderen Fahrzeugs (200) voneinander isoliert werden.
  2. Mobilitätseinheit nach Anspruch 1 , wobei der hintere Glasabschnitt (160, 260) in der Transparenz einstellbar ist und undurchsichtig wird, wenn ein Isolationsbetrieb des Glasabschnitts (160, 260) durchgeführt wird.
  3. Mobilitätseinheit nach Anspruch 1 , wobei, wenn das Fahrzeug (100) mit dem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt ist und das Fahrzeug (100) eine Fahrpriorität hat, die Steuerung (180) eine Priorität aufweist, um den Antriebsabschnitt (101) oder den Glasabschnitt (160) des Fahrzeugs (100) und einen Antriebsabschnitt (201) oder einen Glasabschnitt (260) des anderen Fahrzeugs (200) zu steuern.
  4. Mobilitätseinheit nach Anspruch 3 , wobei, wenn das Fahrzeug (100) mit dem anderen Fahrzeug (200) gekoppelt ist und eine Fahrpriorität hat, die Steuerung (180) eine Priorität aufweist, um den Antriebsabschnitt (101) oder den zweiten Glasabschnitt (164) des Fahrzeugs (100) und den Antriebsabschnitt (201) oder einen zweiten Glasabschnitt (264) des anderen Fahrzeugs (100) zu steuern.
  5. Mobilitätseinheit nach Anspruch 4 , wobei, wenn das Fahrzeug (100) und das andere Fahrzeug (200) miteinander gekoppelt sind, die Steuerung (180) eingerichtet ist, um eine Steuerung derart durchzuführen, so dass der Antriebsabschnitt (101) des Fahrzeugs (100) betrieben wird.
  6. Mobilitätseinheit nach Anspruch 4 , wobei, wenn das Fahrzeug (100) und ein anderes Fahrzeug miteinander gekoppelt sind, die Steuerung (180) eingerichtet ist, um eine Steuerung derart durchzuführen, so dass der Antriebsabschnitt (201) des anderen Fahrzeugs (200) betrieben wird.
  7. Mobilitätseinheit nach Anspruch 4 , wobei die Steuerung (180) eingerichtet ist, um eine Steuerung derart durchzuführen, so dass die zweiten Glasabschnitte (164, 264) des Fahrzeugs (100) und des anderen Fahrzeugs (200) nach unten gleiten, wodurch ein Innenraum des Fahrzeugs (100) und ein Innenraum des anderen Fahrzeugs (200) miteinander verbunden sind.
  8. Mobilitätseinheit nach Anspruch 5 , wobei die Steuerung (180) eingerichtet ist, um eine Steuerung derart durchzuführen, so dass die zweiten Glasabschnitte (164, 264) des Fahrzeugs (100) und des anderen Fahrzeugs (200) nicht nach unten gleiten, wodurch ein Innenraum des Fahrzeugs (100) und ein Innenraum des anderen Fahrzeugs (200) nicht miteinander verbunden sind.
  9. Mobilitätseinheit nach Anspruch 1 , wobei, wenn eine Restenergie in dem Antriebsabschnitt (101) des Fahrzeugs (100) größer als eine Restenergie in einem Antriebsabschnitt (201) des anderen Fahrzeugs (200) ist, die Steuerung (180) eingerichtet ist, um eine Steuerung derart durchzuführen, so dass die Energie in dem Antriebsabschnitt (101) des Fahrzeugs (100) verwendet wird.
  10. Mobilitätseinheit nach Anspruch 1 , wobei, wenn eine Restenergie in einem Antriebsabschnitt (201) des anderen Fahrzeugs (200) größer als eine Restenergie in dem Antriebsabschnitt (101) des Fahrzeugs (100) ist, die Steuerung (180) eingerichtet ist, um eine Steuerung derart durchzuführen, so dass die Energie in dem Antriebsabschnitt (201) des anderen Fahrzeugs (200) verwendet wird.
  11. Mobilitätseinheit nach Anspruch 1 , wobei die Steuerung (180) eingerichtet ist, um eine Steuerung derart durchzuführen, so dass eine Energie in dem Antriebsabschnitt (101) des Fahrzeugs (100) und eine Energie in einem Antriebsabschnitt (201) des anderen Fahrzeugs (200) in einer gleichen Menge verwendet werden.

Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mobilitätseinheit, die in der Lage ist, ein Fahrzeug und ein anderes Fahrzeug zu koppeln und Innenräume der Fahrzeuge miteinander zu verbinden oder die Innenräume der Fahrzeuge voneinander zu isolieren. Beschreibung des Standes der Technik Mit der Entwicklung von Elektrofahrzeugen ist eine Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung vorgeschlagen worden. Die Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung ist in Form einer einsitzigen Mobilitätsvorrichtung oder einer zweisitzigen Mobilitätsvorrichtung ausgeführt. Aufgrund der begrenzten Motorleistung eines Elektrofahrzeugs wird erwartet, dass die Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung hauptsächlich für kurze Strecken genutzt wird, beispielsweise zum Pendeln oder zum Einkaufen von Lebensmitteln. Abhängig von den Umständen kann jedoch die Situation auftreten, in der es notwendig ist, die Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung über eine lange Strecke zu fahren. In dem Fall, in dem die Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung über eine lange Strecke gefahren wird, können verschiedene Belastungen auftreten, wie beispielsweise ein batteriebedingtes Problem oder eine Ermüdung aufgrund einer langen Fahrt. In dem Fall, in dem die Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung in der vorliegenden Situation mit einer anderen Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung gekoppelt ist, ist es möglich, Batterien der Mobilitätsvorrichtungen gemeinsam zu nutzen und den Fahrer der Mobilitätsvorrichtungen auszuwählen. Aus diesen Gründen besteht die Notwendigkeit einer vereinigten Fahrt bzw. Sammelfahrt. Bisher ist die Hardware der Subminiatur-Mobilitätsvorrichtung intensiv entwickelt worden, es ist jedoch kein Konzept für eine vereinigte Fahrt oder eine gekoppelte Fahrt vorgeschlagen worden. Aus der WO 2016 / 161 216 A1 ist eine Mobilitätseinheit bekannt, aufweisend: einen mit einer Antriebswelle eines Fahrzeugs verbundenen Antriebsabschnitt zum Bereitstellen einer Antriebskraft an das Fahrzeug; einen Glasabschnitt, der an einem Abschnitt des Fahrzeugs angebracht ist, so dass er betreibbar ist, um den Abschnitt des Fahrzeugs wahlweise von der Außenseite des Fahrzeugs zu isolieren; einen vorderen Verbindungsabschnitt oder einen hinteren Verbindungsabschnitt, der an einer Vorderseite oder einer Rückseite des Fahrzeugs angeordnet ist, um wahlweise mit einem anderen Fahrzeug gekoppelt zu werden; eine Steuerung, die elektrisch mit dem vorderen Verbindungsabschnitt oder dem hinteren Verbindungsabschnitt verbunden ist und zum Steuern eines Betriebs des vorderen Verbindungsabschnitts oder des hinteren Verbindungsabschnitts in Abhängigkeit von einer Richtung eingerichtet ist, in der das Fahrzeug mit einem anderen Fahrzeug gekoppelt ist, und zum Steuern eines Betriebs des Glasabschnitts und des Antriebsabschnitts, wenn das Fahrzeug mit einem anderen Fahrzeug gekoppelt ist. Die JP 2012– 105 514 A offenbart einen gekoppelten Wagen, der aus zwei Wagen besteht, die unabhängig voneinander fahren können. Die hinteren Teile der beiden Wagen sind durch Kupplungsmechanismen getrennt gekoppelt. Im gekoppelten Zustand ist der erste Wagen ein fahrender Wagen und der zweite Wagen ist ein zu koppelndes Fahrzeug. Ein Benutzer steigt in das Fahrzeug ein und führt einen Fahrvorgang derart aus, dass der Kopplungsvorgang der beiden Wagen durchgeführt wird. In einem Youtube-Video mit dem Titel „"Next Future Transportation - Modular Bus System wird ein robotergestütztes Transportsystem vorgestellt, das als Bussystem je nach Verkehrssituation angepasst werden kann, wobei einzelne Einheiten verbunden und geteilt werden können. In der US 2020 / 0 216 122 A1 sind eine Steuervorrichtung, Fahrzeug, Fahrzeugkombination und Verfahren beschrieben, wobei die Steuervorrichtung dazu ausgelegt ist, ein erstes Steuersignal für die Annäherung des Fahrzeugs an ein weiteres Fahrzeug in einem ersten Abschnitt einer Fahrstrecke des Fahrzeugs bereitzustellen, wobei die Steuervorrichtung dazu ausgelegt ist, ein zweites Steuersignal für das Ankuppeln des Fahrzeugs an das weitere Fahrzeug in dem ersten Abschnitt der Fahrstrecke bereitzustellen, um einen Durchgang zwischen dem Fahrzeug und dem weiteren Fahrzeug zu schaffen, über den eine Person zwischen dem Fahrzeug und dem weiteren Fahrzeug wechseln kann. Schließlich werden in der JP 2001 - 222 790 A mehrere Fahrzeuge, die alleine fahren können, miteinander verbunden, um eine Fahrzeugkolonne zu bilden. Jedes dieser Fahrzeuge hat Verbindungsteile an seinem vorderen bzw. hinteren Teil, um die Verbindung zu anderen Fahrzeugen sicherzustellen. Wenn die Fahrzeugkolonne konfiguriert ist, werden die Steuergeräte der Fahrzeuge über die Teile miteinander verbunden und auch die Batterien und die Antriebsmotoren der Fahrzeuge sind miteinander verbunden. Zur gleichen Zeit werden die Befehlssignale zwischen den ECU der Fahrzeuge übertragen und auch die Leistung der Batterien und die regenerative Leistung der Motoren werden zwischen den Fahrzeugen übertragen. Die in die