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DE-102020105741-B4 - PEDALANORDNUNG FÜR EIN FAHRZEUG

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Abstract

Eine Pedalanordnung (100, 200, 300 400) für ein Fahrzeug (10), die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) umfassend: eine Laufbahn (108, 208); ein Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402), das gleitend mit der Laufbahn (108, 208) gekoppelt ist; mindestens eine Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407), die betriebsfähig mit dem Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) gekoppelt und von einem Insassen betätigt werden kann; einen Aktuator (112, 212, 312, 412), der betriebsfähig mit dem Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) gekoppelt und eingerichtet ist, das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) und die Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) selektiv zwischen einer, in Bezug auf die Laufbahn (108, 208), ausgefahrenen Position und einer, in Bezug auf die Laufbahn (108, 208), verstauten Position zu bewegen, wobei der Aktuator (112, 212, 312, 412) so eingerichtet ist, das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) und die Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) in Erwiderung auf einen Ausfahrbefehl von einer Steuerung (22) in die ausgefahrene Position zu betätigen und das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) und die Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) in Erwiderung auf einen Verstauungsbefehl von der Steuerung (22) in die verstaute Position betätigt eine Schubstange (106, 206, 306, 406), die mit der Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) gekoppelt ist und mit dem Aktuator (112, 212, 312, 412) betriebsfähig verbunden ist, wobei der Aktuator (112, 212, 312, 412) ein drehbares Gewindeelement (114) umfasst und das Bremspedal-Emulator-Gehäuse ein Aufnahmeelement umfasst, das mit dem Gewindeelement (114) drehbar in Eingriff steht, so dass die Drehung des Gewindeelements (114) eine Verschiebung des Bremspedal-Emulator-Gehäuses (102, 202, 302, 402) bewirkt, wobei die Steuerung (22) eingerichtet ist, den Verstauungsbefehl in Erwiderung auf die Erfüllung einer ersten Betriebsbedingung und den Verstauungsbefehl in Erwiderung auf die Erfüllung einer zweiten Betriebsbedingung zu erzeugen, wobei die erste Betriebsbedingung ein automatisiertes Antriebssystem (24) umfasst, das das Fahrverhalten des Fahrzeugs (10) nicht steuert, und die zweite Betriebsbedingung das automatisierte Antriebssystem (24) umfasst, das das Fahrverhalten des Fahrzeugs (10) steuert, die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) ferner umfassend ein Stützelement und einen Pedal-Arm (319, 419) mit einem ersten Ende, das drehbar mit dem Stützelement gekoppelt ist, und einem zweiten Ende, das dem ersten Ende gegenüberliegt, und wobei eine Translation des Bremspedal-Emulator-Gehäuses (102, 202, 302, 402) den Pedal-Arm (319, 419) relativ zum Stützelement dreht.

Inventors

  • Ali Ghaffari
  • Steven J. Weber
  • Tomasz R. Warzecha

Assignees

  • GM Global Technology Operations LLC

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20200304
Priority Date
20190403

Claims (5)

  1. Eine Pedalanordnung (100, 200, 300 400) für ein Fahrzeug (10), die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) umfassend: eine Laufbahn (108, 208); ein Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402), das gleitend mit der Laufbahn (108, 208) gekoppelt ist; mindestens eine Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407), die betriebsfähig mit dem Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) gekoppelt und von einem Insassen betätigt werden kann; einen Aktuator (112, 212, 312, 412), der betriebsfähig mit dem Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) gekoppelt und eingerichtet ist, das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) und die Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) selektiv zwischen einer, in Bezug auf die Laufbahn (108, 208), ausgefahrenen Position und einer, in Bezug auf die Laufbahn (108, 208), verstauten Position zu bewegen, wobei der Aktuator (112, 212, 312, 412) so eingerichtet ist, das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) und die Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) in Erwiderung auf einen Ausfahrbefehl von einer Steuerung (22) in die ausgefahrene Position zu betätigen und das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) und die Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) in Erwiderung auf einen Verstauungsbefehl von der Steuerung (22) in die verstaute Position betätigt eine Schubstange (106, 206, 306, 406), die mit der Pedal-Schnittstelle (207, 307, 407) gekoppelt ist und mit dem Aktuator (112, 212, 312, 412) betriebsfähig verbunden ist, wobei der Aktuator (112, 212, 312, 412) ein drehbares Gewindeelement (114) umfasst und das Bremspedal-Emulator-Gehäuse ein Aufnahmeelement umfasst, das mit dem Gewindeelement (114) drehbar in Eingriff steht, so dass die Drehung des Gewindeelements (114) eine Verschiebung des Bremspedal-Emulator-Gehäuses (102, 202, 302, 402) bewirkt, wobei die Steuerung (22) eingerichtet ist, den Verstauungsbefehl in Erwiderung auf die Erfüllung einer ersten Betriebsbedingung und den Verstauungsbefehl in Erwiderung auf die Erfüllung einer zweiten Betriebsbedingung zu erzeugen, wobei die erste Betriebsbedingung ein automatisiertes Antriebssystem (24) umfasst, das das Fahrverhalten des Fahrzeugs (10) nicht steuert, und die zweite Betriebsbedingung das automatisierte Antriebssystem (24) umfasst, das das Fahrverhalten des Fahrzeugs (10) steuert, die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) ferner umfassend ein Stützelement und einen Pedal-Arm (319, 419) mit einem ersten Ende, das drehbar mit dem Stützelement gekoppelt ist, und einem zweiten Ende, das dem ersten Ende gegenüberliegt, und wobei eine Translation des Bremspedal-Emulator-Gehäuses (102, 202, 302, 402) den Pedal-Arm (319, 419) relativ zum Stützelement dreht.
  2. Die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) nach Anspruch 1 , wobei eine Translation des Bremspedal-Emulator-Gehäuses (102, 202, 302, 402) den Pedal-Arm (319, 419) so dreht, dass sich der Pedal-Arm (319, 419) und das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) zwischen der ausgefahrenen und der verstauten Position in der gleichen Richtung bewegen.
  3. Die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) nach Anspruch 1 , wobei eine Translation des Bremspedal-Emulator-Gehäuses (102, 202, 302, 402) den Pedal-Arm (319, 419) so dreht, dass sich der Pedal-Arm (319, 419) und das Bremspedal-Emulator-Gehäuse (102, 202, 302, 402) in entgegengesetzten Richtungen zwischen der ausgefahrenen und der verstauten Position bewegen.
  4. Die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) nach Anspruch 1 , wobei der Aktuator (112, 212, 312, 412) linear mit der Schubstange (106, 206, 306, 406) ausgerichtet ist.
  5. Die Pedalanordnung (100, 200, 300 400) nach Anspruch 1 , wobei der Aktuator (112, 212, 312, 412) orthogonal zur Schubstange (106, 206, 306, 406) ausgerichtet ist.

Description

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf einziehbare und verstaubare Pedalanordnungen. Der Betrieb moderner Fahrzeuge wird immer mehr automatisiert, d.h. sie sind in der Lage, die Fahrkontrolle mit immer weniger Eingriffen des Fahrers zu gewährleisten. Die Fahrzeugautomation wurde in numerische Ebenen eingeteilt, die von Null, was keiner Automatisierung mit voller menschlicher Kontrolle entspricht, bis zu Fünf, was einer vollständigen Automatisierung ohne menschliche Kontrolle entspricht, reichen. Verschiedene automatische Fahrerassistenzsysteme wie der Tempomat, der adaptive Tempomat und Einparkhilfesysteme entsprechen einem niedrigeren Automatisierungsgrad, während echte „fahrerlose“ Fahrzeuge einem höheren Automatisierungsgrad entsprechen. Die DE 10 2017 114 048 A1 beschreibt eine Bremspedalbaugruppe eines BBW-Systems eines Fahrzeugs beinhaltend eine Stützstruktur, ein Bremspedal, das drehbar an der Stützstruktur an einer ersten Drehachse befestigt ist, und eine Bremspedal-Simulationsbaugruppe. Die DE 11 2018 005 184 T5 beschreibt eine Pedalvorrichtung umfassend eine Basis, die an einer Innenwandoberfläche eines Fahrzeugkörpers angeordnet ist, eine Pedalplatte, welche relativ zur Basis beweglich ist, und einen Plattenfixierungsabschnitt, welcher derart konfiguriert ist, dass dieser die Pedalplatte relativ zur Basis unbeweglich fixiert. Die DE 10 2018 219 487 B4 beschreibt eine Vorrichtung zum Betätigen von Bremse und Gas in einem Fahrzeug. Die US 2011 / 0 132 134 A1 beschreibt eine Pendel-Einstellpedalvorrichtung umfassend ein Einstell-Gaspedal, das den Pedalabstand durch die Drehung eines Motors einstellt, und ein Einstell-Bremspedal, das die Drehung des Motors über ein Drehantriebskabel aufnimmt. Die JP 2018 - 090 070 A beschreibt ein Gaspedal und ein Bremspedal, welche während des automatischen Fahrens physisch deaktiviert sind. Das Lenkrad, das Gaspedal und das Bremspedal sind so konfiguriert, dass sie einziehbar sind, und wenn das Lenkrad während des automatischen Fahrens durch eine automatische Fahrfunktion entsprechend der Absicht des Fahrers eingezogen wird, wird das Gaspedal verstaut. Die US 2002/0 148 668 A1 beschreibt dreiachsig verstellbare Fußsteuerungen für Kraftfahrzeuge. Die DE 100 08 884 A1 beschreibt bewegliche Fahrzeugpedalvorrichtungen. Es kann als Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen werde, eine verbesserte Pedalanordnung für ein Fahrzeug bereitzustellen. Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Pedalanordnung für ein Fahrzeug nach Anspruch 1. Weitere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Die oben genannten und andere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen ersichtlich, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Figuren aufgenommen werden. Die vorliegende Offenbarung wird in Verbindung mit den folgenden Figuren beschrieben, wobei gleichartige Zahlen gleichartige Elemente bezeichnen.1 ist eine schematische Darstellung eines Fahrzeugs nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.2 ist eine schematische Darstellung einer Pedalanordnung, entsprechend einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.3A und 3B sind schematische Darstellungen eines Fahrzeugs, entsprechend einer Ausführungsform.4 ist eine schematische Darstellung einer Pedalanordnung, entsprechend einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.5A und 5B sind schematische Ansichten eines Fahrzeugs, entsprechend einer Ausführungsform.6 ist eine schematische Darstellung einer Pedalanordnung, entsprechend einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.7A und 7B sind schematische Ansichten eines Fahrzeugs, entsprechend einer Ausführungsform.8 ist eine schematische Darstellung einer Pedalanordnung, entsprechend einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.9A und 9B sind schematische Ansichten eines Fahrzeugs, entsprechend einer Ausführungsform.10 ist eine Flussdiagramm-Darstellung eines Verfahrens zur Steuerung eines Fahrzeugs nach einer Ausführungsform. Das Vorstehende und andere Merkmale der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen, die in Verbindung mit den beigefügten Figuren aufgenommen wurden, vollständiger ersichtlich. Mit dem Verständnis, dass diese Figuren nur mehrere Ausführungsformen in Übereinstimmung mit der Offenbarung darstellen und nicht als Einschränkung ihres Umfangs zu betrachten sind, wird die Offenbarung durch die Verwendung der begleitenden Zeichnungen mit zusätzlicher Spezifität und Detailliertheit beschrieben. Alle in den Zeichnungen oder an anderer Stelle hier angegebenen Maße dienen nur der Veranschaulichung. 1 zeigt schematisch ein Kraftfahrzeug 10 gemäß der vorliegenden Offenbarung. Das Fahrzeug 10 ist in der abgebildeten Ausführungsform als PKW dargestellt, aber es sollte geschätzt werden, dass jedes andere