DE-102020123968-B4 - Verbindungsvorrichtung für Lichtwellenleitkabelrohre und Verfahren zur Herstellung einer Verbindung
Abstract
Verbindungsvorrichtung (100, 300) zum Verbinden eines Endes (11) eines ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) mit einem Ende (21) eines zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20), wobei das erste Lichtwellenleitkabelrohr (10) und das zweite Lichtwellenleitkabelrohr (20) ausgebildet sind, ein Lichtwellenleitkabel (30) aufzunehmen, umfassend: eine Trägereinheit (110) mit einer Unterseite (111) und einer Oberseite (112); eine Deckeleinheit (120) mit einer Unterseite (121) und einer Oberseite (122); wobei die Trägereinheit (110) und die Deckeleinheit (120) eine an einem jeweiligen Stirnende ausgebildete erste und zweite Aufnahmeöffnung (113, 114, 213, 214) zur Aufnahme der Enden (11, 21) des ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) und des zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20) aufweisen, und die Trägereinheit (110) auf der Oberseite (112) eine erste Nut (115) in Erstreckungsrichtung der Trägereinheit (110) beginnend von der ersten Aufnahmeöffnung (113) verlaufend bis zur zweiten Aufnahmeöffnung (114) aufweist und die Deckeleinheit (120) auf der Unterseite (121) eine weitere Nut (215) in Erstreckungsrichtung der Deckeleinheit (120) beginnend von der ersten Aufnahmeöffnung (213) verlaufend bis zur zweiten Aufnahmeöffnung (214) aufweist, und wobei die Deckeleinheit (120) auf der Trägereinheit (110) montierbar ist und die erste Nut (115) und die weitere Nut (215) in Erstreckungsrichtung der Deckeleinheit (120) und der Trägereinheit (110) im montierten Zustand einen Führungskanal zur Aufnahme für das Lichtwellenleitkabel (30) ausbilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal einen durchgehenden zylindrischen Hohlraum mit einem spezifischen Innendurchmesser ausbildet, der kleiner ist als ein ausgebildeter Innendurchmesser der ersten Aufnahmeöffnung (113, 213) und der zweiten Aufnahmeöffnung (114, 214) im montierten Zustand der Deckeleinheit (120) auf der Trägereinheit (110).
Inventors
- Ingo Stark
Assignees
- Elena Stark
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20200915
Claims (20)
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) zum Verbinden eines Endes (11) eines ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) mit einem Ende (21) eines zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20), wobei das erste Lichtwellenleitkabelrohr (10) und das zweite Lichtwellenleitkabelrohr (20) ausgebildet sind, ein Lichtwellenleitkabel (30) aufzunehmen, umfassend: eine Trägereinheit (110) mit einer Unterseite (111) und einer Oberseite (112); eine Deckeleinheit (120) mit einer Unterseite (121) und einer Oberseite (122); wobei die Trägereinheit (110) und die Deckeleinheit (120) eine an einem jeweiligen Stirnende ausgebildete erste und zweite Aufnahmeöffnung (113, 114, 213, 214) zur Aufnahme der Enden (11, 21) des ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) und des zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20) aufweisen, und die Trägereinheit (110) auf der Oberseite (112) eine erste Nut (115) in Erstreckungsrichtung der Trägereinheit (110) beginnend von der ersten Aufnahmeöffnung (113) verlaufend bis zur zweiten Aufnahmeöffnung (114) aufweist und die Deckeleinheit (120) auf der Unterseite (121) eine weitere Nut (215) in Erstreckungsrichtung der Deckeleinheit (120) beginnend von der ersten Aufnahmeöffnung (213) verlaufend bis zur zweiten Aufnahmeöffnung (214) aufweist, und wobei die Deckeleinheit (120) auf der Trägereinheit (110) montierbar ist und die erste Nut (115) und die weitere Nut (215) in Erstreckungsrichtung der Deckeleinheit (120) und der Trägereinheit (110) im montierten Zustand einen Führungskanal zur Aufnahme für das Lichtwellenleitkabel (30) ausbilden, dadurch gekennzeichnet , dass der Führungskanal einen durchgehenden zylindrischen Hohlraum mit einem spezifischen Innendurchmesser ausbildet, der kleiner ist als ein ausgebildeter Innendurchmesser der ersten Aufnahmeöffnung (113, 213) und der zweiten Aufnahmeöffnung (114, 214) im montierten Zustand der Deckeleinheit (120) auf der Trägereinheit (110).
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach Anspruch 1 , wobei die Deckeleinheit (120) wenigstes zwei Führungsbolzen (190) und die Trägereinheit (110) wenigstens zwei in der Lage zu den Führungsbolzen (190) übereinstimmende Führungsbolzenaufnahmen (191) aufweisen.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Innendurchmesser des Führungskanals gleich einem Innendurchmesser des ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) und des zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20) ist.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die jeweiligen Aufnahmeöffnungen (113, 114, 213, 214) Aufnahmebereiche (130) verlaufend von den Stirnseiten der Trägereinheit (110) und der Deckeleinheit (120) zu dem Führungskanal aufweisen.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach Anspruch 4 , wobei der Aufnahmebereich (130) als eine profilierte Einkerbung (192) oder als eine Reibfläche (192) ausgebildet ist.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der Ansprüche 4 und 5 , wobei der Aufnahmebereich (130) am gegenüberliegenden Ende zur Aufnahmeöffnung (113,114, 213, 214) eine Kabelrohrabdichtung (140-1, 140-2) zum abdichtenden Verbinden des Endes (11) eines ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) mit dem Ende (21) eines zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20), aufweist.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach Anspruch 6 , wobei die Kabelrohrabdichtung (140-1, 140-2) aus einem Material ausgebildet ist, ausgewählt aus einer Gruppe umfassend Elastomere, Fluorkunststoffe, Fasermaterialien, Graphit mit und ohne Metalleinlagen, synthetischen Kautschuk insbesondere Nitril-Butadien-Kautschuk, Hydrierter Nitril-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk, Silikon-Kautschuk, Silicone-Kautschuk, Fluor-Silikon-Kautschuk, Fluorsilikonkautschuk, Fluorsilikon, Fluor-Kautschuk, Fluorkarbon-Kautschuk, Acrylat-Kautschuk, Polyethylacrylat, Perfluor-Kautschuk, Perfluorkautschuk, Perfluor-Kautschuk von DuPont, Polychlorpren-Kautschuk, Chlorkautschuk, Chlorsulfonyl-Polyäthylen-Kautschuk, Polyester-Urethan-Kautschuk, Polyäther-Urethan-Kautschuk, Butyl-Kautschuk, Natur-Kautschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk, Santoprene, Styrol-Butadien-Copolymer, Polytetrafluorethylen, expandiertes Tetrafluoroethylene / Tetrafluorethylen, Perfluorethylenpropylen-Copolymer, Perfluoralkoxy-Copolymer, Polyvinylidenfluorid und Kombinationen hiervon.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der Ansprüche 6 und 7 , wobei auf der Oberseite (112) der Trägereinheit (110) eine erste und eine zweite Einkerbung (116, 117) verlaufend entlang der ersten Nut (115) ausgebildet sind und die erste und die zweite Einkerbung (116, 117) vorzugsweise eine erste Nutdichtung (150) aufweisen, und wobei die Nutdichtung (150) eine Breite im Bereich von 0,5 mm bis 20 mm aufweist.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der Ansprüche 6 und 7 , wobei auf der Unterseite (121) der Deckeleinheit (120) eine erste und eine zweite Einkerbung (216, 217) verlaufend entlang der weiteren Nut (215) ausgebildet sind und die erste und die zweite Einkerbung (216, 217) vorzugsweise eine weitere Nutdichtung (250) aufweisen, und wobei die weitere Nutdichtung (250) eine Breite im Bereich von 0,5 mm bis 20 mm aufweist.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der Ansprüche 8 und 9 , wobei die Nutdichtung (150) und die weitere Nutdichtung (250) aus einem Material ausgebildet sind, ausgewählt aus einer Gruppe umfassend Elastomere, Fluorkunststoffe, Fasermaterialien, Graphit mit und ohne Metalleinlagen, synthetischen Kautschuk insbesondere Nitril-Butadien-Kautschuk, Hydrierter Nitril-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk, Silikon-Kautschuk, Silicone-Kautschuk, Fluor-Silikon-Kautschuk, Fluorsilikonkautschuk, Fluorsilikon, Fluor-Kautschuk, Fluorkarbon-Kautschuk, Acrylat-Kautschuk, Polyethylacrylat, Perfluor-Kautschuk, Perfluorkautschuk, Perfluor-Kautschuk von DuPont, Polychlorpren-Kautschuk, Chlorkautschuk, Chlorsulfonyl-Polyäthylen-Kautschuk, Polyester-Urethan-Kautschuk, Polyäther-Urethan-Kautschuk, Butyl-Kautschuk, Natur-Kautschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk, Santoprene, Styrol-Butadien-Copolymer, Polytetrafluorethylen, expandiertes Tetrafluoroethylene / Tetrafluorethylen, Perfluorethylenpropylen-Copolymer, Perfluoralkoxy-Copolymer, Polyvinylidenfluorid und Kombinationen hiervon.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der Ansprüche 9 und 10 , wobei die Kabelrohrabdichtung (140-1, 140-2) und die erste und die weitere Nutdichtung (150, 250) in einem Stück ausgebildet, vorzugsweise in einem Stück gespritzt sind.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Trägereinheit (110) und die Deckeleinheit (120) wenigstens zwei Durchgangsbohrungen (180-n) jeweils seitlich der ersten Nut (115) und der weiteren Nut (215) in Erstreckungsrichtung angeordnet aufweisen, bevorzugt 3 bis 10 Durchgangsbohrungen (180-n), besonders bevorzugt 6 Durchgangsbohrungen (180-n) angeordnet aufweisen.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach Anspruch 12 , wobei die Durchgangsbohrungen (180-n) zur Aufnahme einer Schraube ausgebildet sind.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach Anspruch 13 , wobei die Trägereinheit (110) und die Deckeleinheit (120) an der jeweiligen Außenseite in Längserstreckungsrichtung eine Langnut (118, 119, 218, 219) aufweisen, ausgebildet, um eine Verschraubeinheit (160) mit Gewindebohrungen zum Sichern der Schrauben aufzunehmen.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach Anspruch 13 , wobei die Schrauben über eine Mutter gesichert sind.
- Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Trägereinheit (110) und die Deckeleinheit (120) aus einem Material ausgebildet sind, ausgewählt aus einer Gruppe umfassend Polyoxymethylen, Acrylnitril-Butadien-Styrol, Polycarbonate, Polyvinylchlorid und Kombinationen hiervon.
- Verbindungsvorrichtung (300) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Deckeleinheit (120) eine Erstreckungslänge in einem Bereich von 75 bis 90% der Erstreckungslänger der Trägereinheit (110) aufweist und an der jeweiligen Stirnseite der Deckeleinheit (120) eine Klemmeinheit (170) vorgesehen ist, mit einer Erstreckungslänge von 12,5 bis 5% der Erstreckungslänge der Trägereinheit (110).
- Verfahren zur Herstellung einer Verbindung zwischen einem Ende (11) eines ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) und einem Ende (21) eines zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20) durch eine Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der vorstehenden Patentansprüche mit den Schritten: Einführen des Endes (11) des ersten Lichtwellenleitkabelrohres (10) und des Endes (21) des zweiten Lichtwellenleitkabelrohres (20) in eine erste Aufnahmeöffnung (113) und eine zweite Aufnahmeöffnung (114) einer Trägereinheit (110) der Verbindungsvorrichtung, und Montieren einer Deckeleinheit (120) der Verbindungsvorrichtung auf der Trägereinheit (110).
- Verfahren nach dem vorangehenden Verfahrensanspruch, wobei das Verfahren weiterhin umfasst: Erstellen einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen der Deckeleinheit (120) und der Trägereinheit (110) durch Verschrauben der Deckeleinheit (120) und der Trägereinheit (110).
- Verwendung der Verbindungsvorrichtung (100, 300) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 17 zum abdichtenden Verbinden von Lichtwellenleitkabelrohren (10, 20).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Lichtwellenleitkabelrohren, insbesondere von einem Ende eines ersten Lichtwellenleitkabelrohres mit einem Ende eines zweiten Lichtwellenleitkabelrohres. Zudem betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung zwischen einem Ende eines ersten Lichtwellenleitkabelrohres und einem Ende eines zweiten Lichtwellenleitkabelrohres unter Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung. Ferner betrifft die Erfindung die Verwendung der Verbindungsvorrichtung. Der Breitbandausbau unter Verwendung von Lichtwellenleitkabeln (Glasfaser) ist für einen modernen Wirtschaftsstandort ebenso wichtig wie Infrastruktur und Energieversorgung. Daher erfolgen hohe Investitionen, um alle Städte und Kommunen an das Breitbandnetz anzubinden. Voraussetzung für den Breitbandausbau ist eine qualitativ hochwertige und damit verbundene langlebige Leerverrohrung mit Lichtwellenleitkabelrohren zur Aufnahme der Lichtwellenleitkabel. Nur damit können eine hohe Funktionalität und eine lange Nutzungsdauer der benötigten Kommunikationsnetze gewährleistet werden. Die Lichtwellenleitkabelrohre werden als Zubringerleitungen sowohl im Ort, als auch außerhalb von Ortschaften verwendet. In die Lichtwellenleitkabelrohre werden die Lichtwellenleitkabel eingezogen bzw. eingeblasen. Im Stand der Technik bekannte Lichtwellenleitkabelrohre weisen eine glatte Außenoberfläche auf und sind innen meist längsgerieft, womit eine erhöhte Einblaslänge sichergestellt werden kann. Die Lichtwellenleitkabelrohre werden verwendet, um einen einzelnen Knotenpunkt (eng.: Point of Presence (PoP)), beispielsweise einen Gebäudeanschluss mit einem Verteilpunkt zu verbinden. Bei dem Einbringen der Lichtwellenleitkabelrohre in das Erdreich kann der Fall eintreten, dass dieses durch mechanische Belastungen derart beschädigt wird, dass kein Einziehen oder Einblasen des Lichtwellenleitkabels ohne eine Beschädigung dessen erfolgen kann. Auch kann nicht gewährleistet werden, dass bei beschädigten Lichtwellenleitkabelrohren keine Substanzen (Feuchtigkeit, Fremdkörper, usw.) in dieses eindringen und sich negativ auf das Lichtwellenleitkabel auswirken. Beispielsweise kann bei einem beschädigten Lichtwellenleitkabelrohr kein Einziehen und/oder Einblasen erfolgen, da die beschädigte Stelle eine Kante oder einen Überstand ausbildet, was das Lichtwellenleitkabel ebenfalls beschädigen würde und somit zu Übertragungsstörungen in dem Lichtwellenleitkabel führen würde. Auch können Feuchtigkeit und Fremdkörper ein bereits eingezogenes Lichtwellenleitkabel beschädigen, sodass Übertragungsstörungen auftreten und im schlechtesten Fall das Lichtwellenleitkabel ersetzt werden muss. Das Ersetzen eines Lichtwellenleitkabels geht mit enormen Aufwand und Kosten einher. Daher ist es notwendig, dass Lichtwellenleitkabelrohre keine Beschädigung aufweisen und eine Beschädigung des Lichtwellenleitkabelrohres vor dem Einziehen und/oder Einblasen eines Lichtwellenleitkabels bzw. eines weiteren Lichtwellenleitkabels instandgesetzt wird. Derzeit sind im Stand der Technik insbesondere keine Vorrichtung oder Verfahren bekannt, womit ein mit einem Lichtwellenleitkabel (Glasfaser) belegtes Lichtwellenleitkabelrohr nach einer Beschädigung derart instandgesetzt werden kann, dass ein weiteres Lichtwellenleitkabel in unbeschädigter Weise eingezogen und/oder eingeblasen werden kann, ohne ggf. selbst an der instandgesetzten Stelle beschädigt zu werden. Problematisch bei einer Instandsetzung ist hierbei, dass die beschädigte Stelle des Lichtwellenleitkabelrohres entfernt und durch eine entsprechende Verbindung ersetzt werden muss und insbesondere ein bereits eingebrachtes Lichtwellenleitkabel (Glasfaser) nicht entfernt werden muss. An der instandgesetzten Stelle können bei bekannten Verbindungen Kanten und Überstände an den entsprechenden Verbindungsstellen entstehen, an denen das Lichtwellenleitkabel beim Einziehen und/oder Einblasen hängen bleibt und/oder beschädigt wird. Auch muss die Verbindung dichtend abschließen, um ein Eindringen von Substanzen von außerhalb zu verhindern, sowie den Belastungen durch den Luftdruck zum Einblasen des Lichtwellenleitkabels standhalten. Die DE 10 2012 108 715 A1 zeigt eine Verbindungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1. Weiterer Stand der Technik ist in der EP 2 317 357 A1 und der DE 20 2012 006 558 U1 diskutiert. Ausgehend davon, liegt der vorliegenden Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik bekannten Nachteile wenigstens teilweise zu überwinden und eine Lösung für das Verbinden von Enden zweier Lichtwellenleitkabelrohre bereitzustellen, bei welcher insbesondere der lichte Innendurchmesser der zu verbindenden Lichtwellenleitkabelrohre auch im Übergangsbereich möglichst exakt erhalten bleibt. Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche gelöst, insbesondere durch eine Verbindungsvo