DE-102020134471-B4 - Verfahren zum Verringern eines Fahrzeuggefährdungspotentials
Abstract
Verfahren zum Verringern eines Fahrzeuggefährdungspotentials, wobei das Verfahren umfasst: Detektieren eines oder mehrerer Objekte (74) in einer Fahrzeugumgebung durch einen Sensor unter Verwendung von niederfrequentem Ultraschall; Bestimmen, ob das eine oder die mehreren Objekte (74) von einem spezifischen Typ sind, was umfasst, dass: eine Wahrnehmungskarte der Fahrzeugumgebung aus Sensorinformationen erzeugt wird; eines oder mehrere Objekte (74) auf der Wahrnehmungskarte aufgefunden werden; und das eine oder die mehreren Objekte (74) mit einem oder mehreren Testmustern vergleichen werden; wobei bestimmt wird, dass das eine oder die mehreren Objekte (74) von dem spezifischen Typ sind, wenn das eine oder die mehreren Objekte (74) zu dem einen oder den mehreren Testmustern passen; wohingegen andernfalls bestimmt wird, dass die Objekte (74) nicht von dem spezifischen Typ sind; wobei im Falle, dass bestimmt wird, dass das eine oder die mehreren Objekte (74) von dem spezifischen Typ sind, das Verfahren ferner umfasst: Aussenden von Hochfrequenzultraschallimpulsen mittels eines Detektionssensors (35), die in der Richtung des detektierten Objekts (74) fokussiert sind; Erfassen der an dem detektierten Objekt (74) als Echos reflektierten Hochfrequenzultraschallimpulse durch den Detektionssensor (35), um eine genauere Detektion als die durch den niederfrequenten Schall erzeugte Detektion bereitzustellen; Filtern der Hochfrequenzechos, um die Form des detektierten Objekts (74) zu erzeugen; Bestimmen, ob das Hochfrequenzechomuster zu dem einen oder den mehreren Testmustern passt; und Abwehren, dass das eine oder die mehreren Objekte (74) mit einem Fahrzeug zusammenzustoßen, auf der Grundlage des spezifischen Typs des einen oder der mehreren Objekte (74), falls das Hochfrequenzechomuster zu dem oder den Testmustern passt.
Inventors
- Md Ashabul Anam
- Venkatesh Gopalakrishnan
- Taleah J. Slack
Assignees
- GM Global Technology Operations LLC
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20201221
- Priority Date
- 20200130
Claims (4)
- Verfahren zum Verringern eines Fahrzeuggefährdungspotentials, wobei das Verfahren umfasst: Detektieren eines oder mehrerer Objekte (74) in einer Fahrzeugumgebung durch einen Sensor unter Verwendung von niederfrequentem Ultraschall; Bestimmen, ob das eine oder die mehreren Objekte (74) von einem spezifischen Typ sind, was umfasst, dass: eine Wahrnehmungskarte der Fahrzeugumgebung aus Sensorinformationen erzeugt wird; eines oder mehrere Objekte (74) auf der Wahrnehmungskarte aufgefunden werden; und das eine oder die mehreren Objekte (74) mit einem oder mehreren Testmustern vergleichen werden; wobei bestimmt wird, dass das eine oder die mehreren Objekte (74) von dem spezifischen Typ sind, wenn das eine oder die mehreren Objekte (74) zu dem einen oder den mehreren Testmustern passen; wohingegen andernfalls bestimmt wird, dass die Objekte (74) nicht von dem spezifischen Typ sind; wobei im Falle, dass bestimmt wird, dass das eine oder die mehreren Objekte (74) von dem spezifischen Typ sind, das Verfahren ferner umfasst: Aussenden von Hochfrequenzultraschallimpulsen mittels eines Detektionssensors (35), die in der Richtung des detektierten Objekts (74) fokussiert sind; Erfassen der an dem detektierten Objekt (74) als Echos reflektierten Hochfrequenzultraschallimpulse durch den Detektionssensor (35), um eine genauere Detektion als die durch den niederfrequenten Schall erzeugte Detektion bereitzustellen; Filtern der Hochfrequenzechos, um die Form des detektierten Objekts (74) zu erzeugen; Bestimmen, ob das Hochfrequenzechomuster zu dem einen oder den mehreren Testmustern passt; und Abwehren, dass das eine oder die mehreren Objekte (74) mit einem Fahrzeug zusammenzustoßen, auf der Grundlage des spezifischen Typs des einen oder der mehreren Objekte (74), falls das Hochfrequenzechomuster zu dem oder den Testmustern passt.
- Verfahren nach Anspruch 1 , das ferner den Schritt des Bereitstellens einer Gefährdungspotentialbenachrichtigung für einen oder mehrere Fahrzeuginsassen umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 1 , das ferner den Schritt des Sendens von Sensorinformationen des einen oder der mehreren Objekte (74) in der Fahrzeugumgebung an ein Rechenzentrum (20) umfasst, wobei das Rechenzentrum (20) dafür konfiguriert ist, die Sensorinformationen in Warninformationen umzuwandeln, wobei das Rechenzentrum (20) ferner dafür konfiguriert ist, die Warninformationen an ein oder mehrere Fremdfahrzeuge (92) zu senden.
- System zum Verringern eines Fahrzeuggefährdungspotentials, wobei das System umfasst: einen Speicher (54), der dafür konfiguriert ist, mehrere ausführbare Anweisungen zu umfassen, und einen Prozessor (52), der dafür konfiguriert ist, die ausführbaren Anweisungen auszuführen, wobei die ausführbaren Anweisungen ermöglichen, dass der Prozessor (52) das Verfahren gemäß Anspruch 1 ausführt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verringern eines Fahrzeuggefährdungspotentials. Aus der US 2014 / 0 074 359 A1 ist beispielsweise ein Verfahren bekannt, bei dem im Falle, dass in der Nähe eines Fahrzeugs Tiere erfasst werden, das Fahrzeug Warnsignale aussendet, durch die die Tiere möglichst verscheucht werden sollen. Gleichmaßen kann der Fahrer des Fahrzeugs vor solch einer Gefahrensituation gewarnt werden. Weitergehender Stand der Technik ergibt sich aus den Druckschriften US 2018 / 0 286 232 A1 und US 2019 / 0 079 526 A1. EINLEITUNG Studien haben geschätzt, dass jedes Jahr näherungsweise 1,5 Millionen Fahrzeugunfälle in Bezug auf Wild geschehen, was zu mehr als 1 Mrd. $ an Fahrzeugbeschädigung, näherungsweise 200 Todesopfern an Fahrzeuginsassen sowie zehntausenden Verletzten führt. Darüber hinaus tritt der größte Teil dieser Fahrzeugunfälle in Bezug auf Wild in der Dämmerung oder irgendwann in den späten Abendstunden auf, wenn Tiere außerhalb der Straße schwer zu sehen sind. Somit ist es erwünscht, ein System und ein Verfahren zu schaffen, die ermöglichen, dass ein Fahrzeug ein Tier oder ein anderes potentiell gefährliches Objekt im Voraus erkennt und daraufhin einen Abwehrmechanismus verwendet, um das Risiko eines Unfalls zu minimieren. Ferner ist es erwünscht, die Detektionsinformationen in der Cloud zu speichern und daraufhin diese Informationen als eine Warnung an Fremdfahrzeuge in der Nähe des potentiell gefährlichen Tiers oder Objekts zu übertragen. Darüber hinaus gehen weitere erwünschte Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der Erfindung und aus den beigefügten Ansprüchen zusammen mit den beigefügten Zeichnungen und diesem Hintergrund der Erfindung hervor. ZUSAMMENFASSUNG Ein System eines oder mehrerer Computer kann dafür konfiguriert sein, bestimmte Operationen oder Aktionen aufgrund dessen auszuführen, dass es Software, Firmware, Hardware oder eine Kombination davon aufweist, die in dem System eingebaut sind, die im Betrieb veranlasst oder veranlassen, dass das System die Aktionen ausführt. Ein oder mehrere Computerprogramme können dafür konfiguriert sein, bestimmte Operationen oder Aktionen aufgrund dessen auszuführen, dass sie Anweisungen enthalten, die, wenn sie durch Datenverarbeitungsvorrichtungen ausgeführt werden, veranlassen, dass die Vorrichtungen die Aktionen ausführen. Ein allgemeiner Aspekt enthält ein Verfahren zum Verringern eines Fahrzeuggefährdungspotentials, das sich durch die Merkmale des Anspruchs 1 auszeichnet Implementierungen können eines oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Das Verfahren enthält ferner den Schritt des Bereitstellens einer Gefährdungspotentialbenachrichtigung für einen oder mehrere Fahrzeuginsassen. Das Verfahren, bei dem die Gefährdungspotentialbenachrichtigung als ein Bild angezeigt wird, wobei das Bild ein aus Sensordaten aufgebautes Modell der Fahrzeugumgebung ist. Ferner enthält das Verfahren den Schritt des Sendens von Sensorinformationen des einen oder der mehreren Objekte in der Fahrzeugumgebung an ein Rechenzentrum, wobei das Rechenzentrum dafür konfiguriert ist, die Sensorinformationen in Warninformationen umzuwandeln, wobei das Rechenzentrum ferner dafür konfiguriert ist, die Warninformationen an ein oder mehrere Fremdfahrzeuge zu senden. Das Verfahren, bei dem: das eine oder die mehreren Objekte durch passives Empfangen eines oder mehrerer Schalle, die durch das eine oder die mehreren Objekte erzeugt werden, detektiert werden; wobei die Bestimmung des einen oder der mehreren Objekte enthält: Vergleichen des einen oder der mehreren Schalle, die durch das eine oder die mehreren Objekte erzeugt werden, mit einem oder mit mehreren Testmustern; und wobei bestimmt wird, dass die Objekte von einem bestimmten Typ sind, wenn der eine oder die mehreren Schalle, die durch das eine oder die mehreren Objekte erzeugt werden, zu dem einen oder den mehreren Testmustern passen; andernfalls, dass die Objekte nicht von dem bestimmten Typ sind. Das Verfahren, bei dem das eine oder die mehreren Objekte über eine Abwehreinrichtung abgewehrt werden. Implementierungen der beschriebenen Techniken können Hardware, ein Verfahren oder einen Prozess oder Computersoftware in einem Medium, auf das ein Computer zugreifen kann, enthalten. Ferner wird ein System zum Verringern eines Fahrzeuggefährdungspotentials vorgestellt, das sich durch die Merkmale des Anspruchs 4 auszeichnet. Implementierungen können eines oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Das System, bei dem die ausführbaren Anweisungen ermöglichen, dass der Prozessor den zusätzlichen Schritt des Bereitstellens einer Gefährdungspotentialbenachrichtigung für einen oder mehrere Fahrzeuginsassen ausführt. Das System, bei dem die Gefährdungspotentialbenachrichtigung als ein Bild angezeigt wird, wobei das Bild ein aus Sensordaten aufgebautes Modell der Fahrzeugumgebung ist. Das System, bei dem die ausführbaren Anweisunge