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DE-102020210432-B4 - Verbindungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Baugruppen

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Abstract

Verbindungsvorrichtung (1) zum lösbaren Verbinden zweier Baugruppen (5, 6), mit einem Verschlussmodul (2), das einer ersten der Baugruppen (5, 6) zugeordnet und mit einer zweiten der Baugruppen (5, 6) zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Baugruppen (5, 6) lösbar verbindbar ist, gekennzeichnet durch ein mit der ersten der Baugruppen (5, 6) verbindbares Koppelteil (3), das durch eine Ahead-Kappe zur Anordnung an einem Fahrrad ausgebildet ist, und ein Verbindungselement (4), das zumindest einen Eingriffsabschnitt (400, 401) aufweist, der ausgebildet ist, zum Verbinden des Koppelteils (3) mit dem Verschlussmodul (2) in eine Eingriffsrichtung (E) quer zu einer Ansetzrichtung (A) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit zumindest einem von dem Verschlussmodul (2) und dem Koppelteil (3) zusammenzuwirken.

Inventors

  • Breido Botkus
  • Florian Hüwel
  • Friedemann Richter

Assignees

  • FIDLOCK GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20200817

Claims (20)

  1. Verbindungsvorrichtung (1) zum lösbaren Verbinden zweier Baugruppen (5, 6), mit einem Verschlussmodul (2), das einer ersten der Baugruppen (5, 6) zugeordnet und mit einer zweiten der Baugruppen (5, 6) zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Baugruppen (5, 6) lösbar verbindbar ist, gekennzeichnet durch ein mit der ersten der Baugruppen (5, 6) verbindbares Koppelteil (3), das durch eine Ahead-Kappe zur Anordnung an einem Fahrrad ausgebildet ist, und ein Verbindungselement (4), das zumindest einen Eingriffsabschnitt (400, 401) aufweist, der ausgebildet ist, zum Verbinden des Koppelteils (3) mit dem Verschlussmodul (2) in eine Eingriffsrichtung (E) quer zu einer Ansetzrichtung (A) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit zumindest einem von dem Verschlussmodul (2) und dem Koppelteil (3) zusammenzuwirken.
  2. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Verbindungselement (4) in gekoppelter Stellung zumindest eines von dem Verschlussmodul (2) und dem Koppelteil (3) um die Ansetzrichtung (A) umgreift.
  3. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass zumindest eines von dem Verschlussmodul (2) und dem Koppelteil (3) einen Koppelabschnitt (23, 32) aufweist, wobei das Verbindungselement (4) ausgebildet ist, mit dem Koppelabschnitt (23, 32) zum Verbinden des Koppelteils (3) mit dem Verschlussmodul (2) formschlüssig und/oder kraftschlüssig zusammenzuwirken.
  4. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass der Koppelabschnitt (23, 32) eine Spannfläche (230, 300) zum Wechselwirken mit dem Verbindungselement (4) aufweist.
  5. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet , dass die Spannfläche (230, 300) schräg zur Ansetzrichtung (A) geneigt ist.
  6. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4 oder 5 , dadurch gekennzeichnet , dass die Spannfläche (230, 300) derart zur Ansetzrichtung (A) geneigt ist, dass das Verbindungselement (4) über den zumindest einen Eingriffsabschnitt (400, 401) eine Kraft an der Spannfläche (230, 300) zum Belasten des Verschlussmoduls (2) und des Koppelteils (3) aufeinander zu ausübt.
  7. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , dass die Spannfläche (230, 300) umfänglich um die Ansetzrichtung (A) erstreckt ist.
  8. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7 , dadurch gekennzeichnet , dass die Spannfläche (230, 300) rotationssymmetrisch geformt ist.
  9. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet , dass das Verbindungselement (4) durch ein umfänglich geöffnetes Bügelelement ausgebildet ist.
  10. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 9 , dadurch gekennzeichnet , dass das Bügelelement durch einen Drahtbügel mit zumindest einer um die Ansetzrichtung (A) erstreckten Strebe ausgebildet ist.
  11. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet , dass das Verbindungselement (4) durch ein umfänglich geschlossenes oder umfänglich geöffnetes Ringelement ausgebildet ist, das zumindest eines von dem Verschlussmodul (2) und dem Koppelteil (3) ringförmig umgibt.
  12. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet , dass das Ringelement zumindest zwei gelenkig miteinander verbundene Segmente (404, 405) aufweist.
  13. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Verbindungselement (4) einen zumindest abschnittsweise umfänglich um die Ansetzrichtung (A) erstreckten, den zumindest einen Eingriffsabschnitt (401, 401) ausbildenden Körper (40) und eine mit Enden (402, 403) des Körpers (40) wirkverbundene Spanneinrichtung (41) zum Spannen des Körpers (40) aufweist.
  14. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet , dass die Spanneinrichtung (41) durch eine Schraube (412) oder einen Spannhebel (410) spannbar ist.
  15. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Verschlussmodul (2) eine erste Auflagefläche (231) und das Koppelteil (3) eine entlang einer Ansetzrichtung (A) an die erste Auflagefläche (231) ansetzbare, zweite Auflagefläche (301) aufweisen.
  16. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 15 , dadurch gekennzeichnet , dass die erste Auflagefläche (231) und die zweite Auflagefläche (301) in einer aneinander angesetzten Stellung um die Ansetzrichtung (A) zueinander drehbar sind.
  17. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 15 , dadurch gekennzeichnet , dass an der ersten Auflagefläche (231) zumindest ein erstes Formschlusselement (233) und an der zweiten Auflagefläche (301) zumindest ein zweites Formschlusselement (304) angeordnet sind, die in einer aneinander angesetzten Stellung formschlüssig miteinander in Eingriff stehen und die erste Auflagefläche (231) und die zweite Auflagefläche (301) drehfest zueinander festlegen.
  18. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 17 , dadurch gekennzeichnet , dass das zumindest eine erste Formschlusselement (233) und das zumindest eine zweite Formschlusselement (304) eine Mehrzahl von diskreten Drehstellungen definieren, in denen die erste Auflagefläche (231) und die zweite Auflagefläche (301) aneinander ansetzbar sind.
  19. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 18 , dadurch gekennzeichnet , dass an der ersten Auflagefläche (231) zumindest eine erste Zentriereinrichtung (234) und an der zweiten Auflagefläche (301) zumindest eine zweite Zentriereinrichtung (305) angeordnet sind, die in einer aneinander angesetzten Stellung formschlüssig miteinander in Eingriff stehen und die erste Auflagefläche (231) und die zweite Auflagefläche (301) relativ zur Ansetzrichtung (A) zueinander zentrieren.
  20. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 19 , dadurch gekennzeichnet , dass zumindest eine der ersten Auflagefläche (231) und der zweiten Auflagefläche (301) axial entlang der Ansetzrichtung (A) elastisch federnd ausgestaltet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Baugruppen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Verbindungsvorrichtung weist ein Verschlussmodul auf, das einer ersten der Baugruppen zugeordnet und mit einer zweiten der Baugruppen zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Baugruppen lösbar verbindbar ist. Eine derartige Verbindungsvorrichtung kann beispielsweise an einem Fahrzeug, zum Beispiel einem Fahrrad, zum Einsatz kommen, um eine Baugruppe, zum Beispiel ein elektronisches Gerät wie ein Mobiltelefon oder ein Navigationssystem, an dem Fahrzeug zu befestigen. Über das Verschlussmodul erfolgt hierbei eine Verbindung mit der zu befestigenden Baugruppe, zum Beispiel dem elektronischen Gerät. Das Verschlussmodul ist hierzu an dem Fahrzeug anzuordnen, sodass über das Verschlussmodul eine (lösbare) Verbindung mit dem Fahrzeug hergestellt werden kann. Aus der WO 2019/086648 A2 ist eine Verbindungsvorrichtung bekannt, bei der ein Verschlussmodul ein Unterdruckelement aufweist, das an eine zugeordnete Ansetzkomponente angesetzt werden kann, um in einer verbundenen Stellung durch Unterdruck mit der Ansetzkomponente zusammenzuwirken. Ein Verstellelement kann verstellt werden, um eine Strömungsöffnung freizugeben, um das Verschlussmodul von der Ansetzkomponente zu lösen. Eine aus der EP 0 689 966 B1 bekannte Verbindungsvorrichtung weist eine magnetische Kontaktplatte auf, an der ein Saugnapf angeordnet ist. Mittels der Verbindungsvorrichtung kann ein Skiträger an einem Fahrzeugdach eines Fahrzeugs befestigt werden. In den Dokumenten DE 10 2015 115 561 A1, WO 2017/029 152 A1, DE 20 2016 104 025 U1 und DE 20 2015 103 406 U1 sind weitere Verbindungsvorrichtungen zum lösbaren Verbinden zweier Baugruppen beschrieben. Wünschenswert bei einer Verbindungsvorrichtung ist, dass das Verschlussmodul in einfacher Weise an einer zugeordneten ersten der Baugruppen festgelegt werden kann, um eine Verbindung zwischen dieser ersten Baugruppe und einer zweiten der Baugruppen herzustellen. Beispielsweise soll das Verschlussmodul fest und belastbar an einem Fahrzeug, zum Beispiel einem Fahrrad befestigt werden, um eine weitere Baugruppe wie ein elektronisches Gerät über die Verbindungsvorrichtung in komfortabler, sicherer Weise mit dem Fahrzeug verbinden zu können. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbindungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die einfach verwendbar, insbesondere einfach an einer zugeordneten Baugruppe anzuordnen ist, um eine lösbare Verbindung zwischen Baugruppen herzustellen. Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Demnach weist die Verbindungsvorrichtung ein mit der ersten der Baugruppen verbindbares Koppelteil, das durch eine Ahead-Kappe zur Anordnung an einem Fahrrad ausgebildet ist, und ein Verbindungselement zum Verbinden des Koppelteils mit dem Verschlussmodul auf. Das Verbindungselement weist zumindest einen Eingriffsabschnitt auf, der ausgebildet ist, zum Verbinden des Koppelteils mit dem Verschlussmodul in eine Eingriffsrichtung quer zur Ansetzrichtung formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit zumindest einen von dem Verschlussmodul und dem Koppelteil zusammenzuwirken. Das Verschlussmodul dient dazu, eine lösbare Verbindung zwischen zwei Baugruppen herzustellen. Das Verschlussmodul ist hierzu fest an einer zugeordneten, ersten Baugruppe anzuordnen und soll eine lösbare Verbindung mit einer zweiten Baugruppe herstellen, sodass über das Verschlussmodul eine Verbindung zwischen den Baugruppen geschaffen ist. Das Verschlussmodul kann hierbei eine Verbindung mit der zweiten Baugruppe nach ganz unterschiedlichen Wirkprinzipien herstellen, beispielsweise eine Verbindung mittels mechanischer Verrastung, mittels magnetischer Anziehungskraft, mittels Unterdruck oder einer Kombination solcher unterschiedlicher Wirkprinzipien. Während das Verschlussmodul einerseits dazu ausgestaltet ist, eine (lösbare) Verbindung mit der zweiten Baugruppe herzustellen, ist das Verschlussmodul andererseits über das Koppelteil mit der ersten Baugruppe verbindbar und somit in einer gekoppelten Stellung an der ersten Baugruppe festgelegt. Über das Koppelteil erfolgt somit eine Kopplung des Verschlussmoduls mit der ersten Baugruppe, sodass über das an der ersten Baugruppe befestigte Verschlussmodul eine Verbindung der zweiten Baugruppe mit der ersten Baugruppe erfolgen kann. Um eine einfache, belastbare Verbindung zwischen dem Koppelteil und dem Verschlussmodul herzustellen, die gegebenenfalls auch lösbar ist, um beispielsweise das Verschlussmodul auszutauschen und durch ein anderes Verschlussmodul zu ersetzen, ist das Verbindungselement vorgesehen, das mit einem oder mehreren Eingriffsabschnitten formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Verschlussmodul und/oder dem Koppelteil zusammenwirkt und dadurch eine Verbindung zwischen dem Verschlussmodul und dem Koppelteil herstellt. Ein formschlüssiger Eingriff oder eine kraftschlüss