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DE-102022133054-B4 - LÜFTERVORRICHTUNG

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Abstract

Eine Lüftervorrichtung (1) umfasst eine Nabe (10) und eine Vielzahl von Lüfterflügeln (20). Jeder der Lüfterflügel (20) enthält eine Antriebsfläche (21), und die Antriebsfläche (21) enthält eine erste Zahnsäule (30) und eine zweite Zahnsäule (40). Die erste Zahnsäule (30) umfasst eine Vielzahl von ersten Verzahnungseinheiten (31). Jede der ersten Verzahnungseinheiten (31) umfasst einen ersten Körper (32). Eine erste Mittelrippe (35) und zwei erste Seitenrippen (36) ragen aus einer Oberfläche des ersten Körpers (32) heraus, und zwischen zwei benachbarten ersten Verzahnungseinheiten (31) ist eine Nut (33) gebildet. Die zweite Zahnsäule (40) umfasst eine Vielzahl von zweiten Verzahnungseinheiten (41). Jede der zweiten Verzahnungseinheiten (41) umfasst einen zweiten Körper (42) und ein Verlängerungselement (43). Eine zweite Mittelrippe (45) und zwei zweite Seitenrippen (46) ragen aus einer Oberfläche des zweiten Körpers (42) heraus, und das Verlängerungselement (43) befindet sich in der Nut (33) und umfasst eine Verlängerungsrippe (48). Ein Ende der Verlängerungsrippe (48) ist mit der zweiten Mittelrippe (45) verbunden, und ein anderes Ende der Verlängerungsrippe (48) erstreckt sich bis zu einer Position zwischen zwei benachbarten ersten Seitenrippen (36) von zwei benachbarten ersten Verzahnungseinheiten (31).

Inventors

  • Shun-Chih Huang
  • Tai-Chuan Mao
  • Huan-Zhong Chen
  • Chun-Liang Guo

Assignees

  • GIGA-BYTE TECHNOLOGY CO., LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20221212
Priority Date
20211214

Claims (10)

  1. Lüftervorrichtung (1), umfassend: eine Nabe (10) mit einer Mittelwelle (11) und einem Außenumfang (12), wobei der Außenumfang (12) die Mittelwelle (11) umgibt, und eine Vielzahl von Lüfterflügeln (20), die auf dem Außenumfang (12) in gleichen Winkeln angeordnet sind, wobei sich jeder der Lüfterflügel (20) in einer Richtung weg von der Mittelwelle (11) erstreckt, jeder der Lüfterflügel (20) eine Antriebsfläche (21) umfasst und die Antriebsfläche (21) umfasst: eine erste Zahnsäule (30), die eine Vielzahl von ersten Verzahnungseinheiten (31) umfasst, wobei die ersten Verzahnungseinheiten (31) in der Richtung weg von der Mittelwelle (11) nebeneinander angeordnet sind, wobei jede der ersten Verzahnungseinheiten (31) einen ersten Körper (32) umfasst, eine erste Mittelrippe (35) und zwei erste Seitenrippen (36) von einer Oberfläche des ersten Körpers (32) vorstehen, zwei erste Strömungsleitkanäle (37) zwischen der ersten Mittelrippe (35) und den zwei ersten Seitenrippen (36) ausgebildet sind und eine Nut (33) zwischen zwei benachbarten ersten Verzahnungseinheiten (31) ausgebildet ist, und eine zweite Zahnsäule (40), die eine Vielzahl von zweiten Verzahnungseinheiten (41) umfasst, wobei die zweiten Verzahnungseinheiten (41) in der Richtung weg von der Mittelwelle (11) nebeneinander angeordnet sind, jede der zweiten Verzahnungseinheiten (41) einen zweiten Körper (42) und ein Verlängerungselement (43) umfasst, eine zweite Mittelrippe (45) und zwei zweite Seitenrippen (46) von einer Oberfläche des zweiten Körpers (42) vorstehen, zwei zweite Strömungsleitkanäle (47) zwischen der zweiten Mittelrippe (45) und den beiden zweiten Seitenrippen (46) ausgebildet sind, das Verlängerungselement (43) in der Nut (33) angeordnet ist und eine Verlängerungsrippe (48) aufweist, ein Ende der Verlängerungsrippe (48) mit der zweiten Mittelrippe (45) verbunden ist und ein anderes Ende der Verlängerungsrippe (48) sich bis zu einer Position zwischen den beiden benachbarten ersten Seitenrippen (36) der beiden benachbarten ersten Verzahnungseinheiten (31) erstreckt.
  2. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei eine Höhe jeder der ersten Seitenrippen (36) niedriger als eine Höhe der ersten Mittelrippe (35) ist.
  3. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei der erste Körper (32) drachenförmig ist und eine lange Achse (L1) und eine kurze Achse (S1) senkrecht zueinander aufweist, die erste Mittelrippe (35) entlang der langen Achse (L1) angeordnet ist und die beiden ersten Seitenrippen (36) an zwei gegenüberliegenden Enden der kurzen Achse (S1) angeordnet sind.
  4. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei die erste Mittelrippe (35) eine Oberkante (38) aufweist, die Oberkante (38) eine Vorderkante (381), einen mittleren Abschnitt (382) und eine Hinterkante (383) hat, der mittlere Abschnitt (382) zwischen der Vorderkante (381) und der Hinterkante (383) verbunden ist und eine Höhe des mittleren Abschnitts (382) jeweils größer als eine Höhe der Vorderkante (381) und eine Höhe der Hinterkante (383) ist.
  5. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei das Verlängerungselement (43) ferner zwei Strömungsleitnuten (49) aufweist, die beiden Strömungsleitnuten (49) jeweils an zwei gegenüberliegenden Seiten der Verlängerungsrippe (48) angeordnet sind und die beiden Strömungsleitnuten (49) in Verbindung mit den beiden zweiten Strömungsleitkanälen (47) und den beiden benachbarten ersten Strömungsleitkanälen (37) der beiden benachbarten ersten Verzahnungseinheiten (31) stehen.
  6. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei jeder der Lüfterflügel (20) eine erste Seitenkante (23) und eine zweite Seitenkante (24) aufweist, die Antriebsfläche (21) zwischen der ersten Seitenkante (23) und der zweiten Seitenkante (24) angeordnet ist, die erste Zahnsäule (30) an die erste Seitenkante (23) relativ zur zweiten Zahnsäule (40) angrenzt, der erste Körper (32) jeder der ersten Verzahnungseinheiten (31) einen Vorsprung (34) aufweist und der Vorsprung (34) von der ersten Seitenkante (23) vorsteht.
  7. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 6 , wobei der Vorsprung (34) eine gekrümmte Kante aufweist.
  8. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei die Antriebsfläche (21) ferner eine dritte Zahnsäule (50) aufweist, die zweite Zahnsäule (40) zwischen der ersten Zahnsäule (30) und der dritten Zahnsäule (50) angeordnet ist, die dritte Zahnsäule (50) eine Vielzahl von dritten Verzahnungseinheiten (51) aufweist, die dritten Verzahnungseinheiten (51) in der Richtung weg von der Mittelwelle (11) nebeneinander angeordnet sind, jede der dritten Verzahnungseinheiten (51) einen dritten Körper (52) und ein Verlängerungselement (53) umfasst, eine dritte Mittelrippe (55) und zwei dritte Seitenrippen (56) von einer Oberfläche des dritten Körpers (52) vorstehen, zwei dritte Strömungsleitkanäle (57) zwischen der dritten Mittelrippe (55) und den beiden dritten Seitenrippen (56) ausgebildet sind, eine Nut (44) zwischen zwei Enden von zwei benachbarten zweiten Verzahnungseinheiten (41) nahe der dritten Zahnsäule (50) ausgebildet ist, das andere Verlängerungselement (53) in der Nut (44) angeordnet ist und eine Verlängerungsrippe (58) aufweist, ein Ende der Verlängerungsrippe (58) ist mit der dritten Mittelrippe (55) verbunden, und ein anderes Ende der Verlängerungsrippe (58) erstreckt sich bis zu einer Position zwischen den beiden benachbarten zweiten Seitenrippen (46) der beiden benachbarten zweiten Verzahnungseinheiten (41).
  9. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 8 , wobei jeder der Lüfterflügel (20) eine erste Seitenkante (23) und eine zweite Seitenkante (24) aufweist, die Antriebsfläche (21) zwischen der ersten Seitenkante (23) und der zweiten Seitenkante (24) angeordnet ist, die dritte Zahnsäule (50) in Bezug auf die zweite Zahnsäule (40) an die zweite Seitenkante (24) angrenzt, der dritte Körper (52) jeder der dritten Verzahnungseinheiten (51) einen Vorsprung (54) aufweist und der Vorsprung (54) von der zweiten Seitenkante (24) vorsteht.
  10. Lüftervorrichtung (1) nach Anspruch 9 , wobei der Vorsprung (54) spitz ist.

Description

HINTERGRUND Technisches Gebiet Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wärmeabfuhrvorrichtung, und insbesondere eine Lüftervorrichtung. Stand der Technik Im Allgemeinen steigt die Temperatur elektronischer Elemente, die in elektronischen Geräten installiert sind, mit der Betriebszeit allmählich an. Um zu verhindern, dass die hohe Temperatur die Leistung und Lebensdauer der elektronischen Elemente beeinträchtigt, sind die elektronischen Geräte oft mit Kühlungslüfter ausgestattet, um die Luft durch die Rotation der Kühlungslüfter zum Strömen zu bringen und so die Wärme der elektronischen Elemente abzuführen. Mit der schnellen Entwicklung der Elektronikindustrie werden immer höhere Anforderungen an die Leistung des elektronischen Elements gestellt, so dass die Temperatur des elektronischen Elements während des Betriebs höher ist. Daher müssen die Drehzahl und die Luftmenge des Kühlerlüfters gleichzeitig erhöht werden, um die Kühlwirkung zu verbessern. Mit der Erhöhung der Drehzahl und des Luftvolumens des Kühlungslüfters wird jedoch auch das von der Vorrichtung während des Betriebs erzeugte Geräusch lauter, was das Gefühl bei der Benutzung beeinträchtigt. Gegenwärtig haben die Lüfterflügel der Kühlungslüfter jedoch meist glatte Oberflächen, was nicht zur Verbesserung des Geräuschproblems der Kühlungslüfter beiträgt. Aus Dokument CN 1 04 564 819 A ist ein Axialströmungswindrad und ein Axialströmungsventilator mit einem solchen Windrad bekannt. Das Axialströmungswindrad umfasst eine Nabe und eine Vielzahl von Lüfterflügeln, wobei jeder der Lüfterflügel eine Antriebsfläche umfasst, die mit mehreren Reihen von miteinander verzahnten fischhautartigen Schuppen bedeckt sind. Abigail Lynch, Placoid denticles, Fishionary, 25.09.2015 (https://fishionary.fisheries.org/placoid-denticles/) zeigt eine Schuppenart, die z.B. bei Haien zu finden ist, wobei bei der darin gezeigten Art alle Fischschuppen in Form und Struktur im Wesentlichen gleich sind und die Fischschuppen in derselben Reihe übereinander gestapelt sind und die Fischschuppen in verschiedenen Reihen ebenfalls übereinander gestapelt sind. Infolgedessen befinden sich die Fischschuppen in unterschiedlichen Höhen, was zu zahlreichen Lücken führt. Die darin beschriebenen Placoid-Dentikel sind außerdem keine echten „Schuppen“, sondern modifizierte Zähne mit einer inneren Gewebekomponente, die Blutgefäße und Nerven enthält, die von einer Dentinschicht und einem äußeren Zahnschmelz bedeckt sind. Die Placoid-Dentikel bilden eine widerstandsfähige Schutzhaut für Haie, Rochen und Chimären und verringern Reibung und Widerstand. KURZFASSUNG In Anbetracht der obigen Ausführungen wird in einer Ausführungsform eine Lüftervorrichtung bereitgestellt, die eine Nabe und eine Vielzahl von Lüfterflügeln umfasst. Die Nabe umfasst eine Mittelwelle und einen Außenumfang. Der Außenumfang umgibt die Mittelwelle. Die Vielzahl von Lüfterflügeln sind am Außenumfang in gleichen Winkeln angeordnet. Jeder der Lüfterflügel erstreckt sich in einer Richtung weg von der Mittelwelle. Jeder Lüfterflügel umfasst eine Antriebsfläche, und die Antriebsfläche umfasst eine erste Zahnsäule und eine zweite Zahnsäule. Die erste Zahnsäule umfasst eine Vielzahl von ersten Verzahnungseinheiten. Diese sind in der Richtung von der Mittelwelle weg nebeneinander angeordnet. Jede der ersten Verzahnungseinheiten umfasst einen ersten Körper. Eine erste Mittelrippe und zwei erste Seitenrippen ragen aus einer Oberfläche des ersten Körpers heraus. Zwischen der ersten Mittelrippe und den beiden ersten Seitenrippen sind zwei erste Strömungsleitkanäle gebildet, und zwischen zwei benachbarten ersten Verzahnungseinheiten ist eine Nut gebildet. Die zweite Zahnsäule umfasst eine Vielzahl von zweiten Verzahnungseinheiten. Diese sind in der Richtung von der Mittelwelle weg nebeneinander angeordnet. Jede der zweiten Verzahnungseinheiten umfasst einen zweiten Körper und ein Verlängerungselement. Eine zweite Mittelrippe und zwei zweite Seitenrippen ragen aus einer Oberfläche des zweiten Körpers heraus. Zwischen der zweiten Mittelrippe und den beiden zweiten Seitenrippen sind zwei zweite Strömungsleitkanäle ausgebildet. Das Verlängerungselement befindet sich in der Nut und umfasst eine Verlängerungsrippe. Ein Ende der Verlängerungsrippe ist mit der zweiten Mittelrippe verbunden, und ein anderes Ende der Verlängerungsrippe erstreckt sich bis zu einer Position zwischen zwei benachbarten ersten Seitenrippen der beiden benachbarten ersten Verzahnungseinheiten. Basierend auf dem oben genannten, nach der Lüftervorrichtung der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, durch die Anordnung einer Vielzahl von Zahnsäulen auf der Antriebsfläche der Lüfterflügel, kann der Luftstrom durch jede Verzahnungseinheit in den Zahnsäulen geschnitten werden und fließen in die Strömungsleitkanal jeder Verzahnungseinheit, um einen Wirbel zu bilden, um so die Auswirkungen der Strömungsführung und die Verringerung des Windwiderstandes zu erreichen und reduzier