DE-102024003464-A1 - Baugerät Bindegerät zum Verrödeln von Bewehrungsstählen
Abstract
Hauptanspruch: In Fig. 1-2-3 wird ein Bindegerät zum Verrödeln von Bewehrungsstählen dargestellt. Die Erfindung bezieht sich auf ein Drahtbindegerät mit motorischem Antrieb. Der Bindedraht wird im Hüllrohr (1b) zur Bindezange (1c) geführt und in die Öse (1c) eingeführt. Die Bindezange ist drehbar gelagert Fig.1 (7)und wird mit einer Rückstellfeder (8) in Spannung gehalten. Das Räderpaar (16) fördert den Bindedraht zum Rödelarm. Durch die drehbare Lagerung des Rödelarmes wird dieser um ca. 20 Grad aus der Mittelachse ausgelenkt und dadurch wird der Bindedraht plastisch verformt. Es entsteht eine Drahtschlaufe. Diese kann durch weiteren Drahtvorschub vergrößert werden um sich den Erfordernissen anzupassen. Damit ist eine sichere Umschnürung der Betonstäbe zu erreichen. Gleichzeitig entsteht eine parallele Drahtführung . Es ist also dadurch möglich , die Betonstähle zu verdrillen. Mir ist keine Bindevorrichtung bekannt, die durch normale Handhabung eine Drahtschleife erforderlicher Dimension bilden kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bindegerät zu schaffen, dass ohne aufwendige mechanische Vorrichtung den Bindedraht zu einer Drahtschleife verformen kann. Das Gerät zeichnet sich dadurch aus, dass der Bindedraht nach Vorschriften DIN 1045 verarbeitet werden kann. Stahlbeton ist ein Verbundwerkstoff mit folgender Aufgabenverteilung: Die Druckspannungen werden vom Beton aufgenommen. Die Zugspannungen werden vom Stahl aufgenommen. Dementsprechend müssen die Stahleinlagen überall da vorhanden sein, wo im Tragwerk Zugspannungen entstehen. Die Stahleinlagen müssen sorgfältig eingelegt werden. Diese bestehen zum Beispiel aus geraden Stäben und Biegeteilen, die verschiebesicher verbunden werden müssen, damit die statischen Berechnungen erhalten bleiben und somit beim Betonier Vorgang stabil verbunden bleiben.
Inventors
- Erfinder wird später genannt
Assignees
- Werner Hickisch
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241022
Claims (1)
- Hauptanspruch: In 1-2-3 wird ein Bindegerät zum Verrödeln von Bewehrungsstählen dargestellt. Die Erfindung bezieht sich auf ein Drahtbindegerät mit motorischem Antrieb. Der Bindedraht wird im Hüllrohr (1b) zur Bindezange (1c) geführt und in die Öse (1c) eingeführt. Die Bindezange ist drehbar gelagert 1 (7) und wird mit einer Rückstellfeder (8) in Spannung gehalten. Das Räderpaar (16) fördert den Bindedraht zum Rödelarm. Durch die drehbare Lagerung des Rödelarmes wird dieser um ca. 20 Grad aus der Mittelachse ausgelenkt und dadurch wird der Bindedraht plastisch verformt. Es entsteht eine Drahtschlaufe. Diese kann durch weiteren Drahtvorschub vergrößert werden um sich den Erfordernissen anzupassen. Damit ist eine sichere Umschnürung der Betonstäbe zu erreichen. Gleichzeitig entsteht eine parallele Drahtführung . Es ist also dadurch möglich , die Betonstähle zu verdrillen. Mir ist keine Bindevorrichtung bekannt, die durch normale Handhabung eine Drahtschleife erforderlicher Dimension bilden kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bindegerät zu schaffen, dass ohne aufwendige mechanische Vorrichtung den Bindedraht zu einer Drahtschleife verformen kann. Das Gerät zeichnet sich dadurch aus, dass der Bindedraht nach Vorschriften DIN 1045 verarbeitet werden kann. Stahlbeton ist ein Verbundwerkstoff mit folgender Aufgabenverteilung: Die Druckspannungen werden vom Beton aufgenommen. Die Zugspannungen werden vom Stahl aufgenommen. Dementsprechend müssen die Stahleinlagen überall da vorhanden sein, wo im Tragwerk Zugspannungen entstehen. Die Stahleinlagen müssen sorgfältig eingelegt werden. Diese bestehen zum Beispiel aus geraden Stäben und Biegeteilen, die verschiebesicher verbunden werden müssen, damit die statischen Berechnungen erhalten bleiben und somit beim Betonier Vorgang stabil verbunden bleiben.
Description
eines Bindegerätes zum Verrödeln von Bewehrungsstählen. Das Gerät zeichnet sich dadurch aus, dass Bindedraht nach Vorschriften DIN 1045 verarbeitet werden kann. Durch die Bildung einer Drahtschleife passt sich das Gerät den Gegebenheiten der Stabstahl Anordnung an. Zum Erstellen eines Betonstahl Geflechtes ist es wichtig, stabile Verbindungen der einzelnen Betonstähle verschiedener Dimensionen zu gewährleisten, damit beim Betonier Vorgang das Geflecht stabil bleibt und die statischen Berechnungen erhalten bleiben. Das Bindegerät ist so ausgelegt, dass es zu einer Bindedraht Schleifenbildung kommt und die verbindenden Stähle verrödeln kann. Das Gerät besteht aus einem Tragrohr (14) an dem ein E-Motor (1) montiert ist. Dieser ist in Drehrichtung umschaltbar und eine Welle ist angeflanscht mit Winkelzahnräder (3) die mit einem Hülsenfreilauf eine kraftschlüssige Verbindung mit einem Räderpaar (16), das in der Mitte der Rödeldraht durchgeführt wird und durch Drehung weiter gefördert wird. Außerdem sind mit der Welle mit einem Hülsenfreilauf Die Zahnräder (15) kraftschlüssig verbunden, die die Bindezangen antreiben. Durch umschalten der Drehrichtung kann der Rödeldraht (1a) weiter befördert oder die Bindezange angetrieben werden. Von der Drahtrolle (17) wird der Rödeldraht durch ein Hüllrohr (13) (1b) zur Drahtaufnahme der Bindezange (1c) geführt. Auf dem Tragrohr ist eine Verschiebeeinheit (6) gleitend gelagert, die sich in beiden Richtungen verschieben lässt. Auf der Verschiebeeinheit ist über ein Lager (7) die Bindezange drehbar gelagert. Am Beginn des Vorgangs werden die Stahlstäbe (18) In die Bindezange (9) gelegt. Danach wir der Rödeldraht durch das Räderpaar (16) zur Drahtaufnahme Bindezange (1c) eingeführt. Die Bindezange ist drehbar gelagert. Durch den Draht Vorschubdruck weicht die Bindezange ca. 10 - 30 ° von der Mittelachse ausgelenkt und somit entsteht eine Drahtschleife in der die Stahlstäbe (18) eingeführt werden können. Bei dem entstehen der Drahtschleife wird bei Drahtaufnahme In die Bindezange (1c) der Bindedraht abgeknickt. Dadurch wird das unbeabsichtigte herauslösen des Bindedrahts Verhindert. Durch den weiteren Vorschub des Bindedrahtes und gleichzeitigen zurückziehen der Vorschubeinheit mit dem Hebel (4) werden die Stahlstäbe (18) vollständig umschlossen und mi dem verrödeln kann begonnen werden. Zum Verrödeln muss mit dem Stellhebel (4) bei der Drahtdurchführung das Trennmesser manuell soweit angespannt werden, dass sich der Bindedraht im Hüllrohr nicht mit dreht. Nach Beendigung des verrödeln kann mit dem Trennmesser (10) durch manuelles betätigen des Stellhebels, der Rödeldraht durchtrennt werden und danach freigedreht werden. Es kann wieder von neuem mit einem Bindevorgang begonnen werden. Der ganze Rödelvorgang wurde mit einem funktionstüchtigen Gerät auf Durchführbarkeit getestet. Zusammenstellung 1E-Motor Antrieb2Hülsenfreilauf3Winkelzahnräder4Hebel zum verschieben Messer Bindedraht trennen5Verbindung Verschiebeeinheit (6)6Verschiebeeinheit7Öse für Bindezange8Rückstell Blattfeder9Bindezange10Messer Bindedraht trennen11Aufnahme Bindemesser trennen13(1b) Hüllrohr Bindedraht14Tragrohr Draht Rödelgerät15Zahnradpaar Antrieb Bindezange16Räderpaar Drahtvorschub17Bindedraht Rolle1aBindedraht Din 10451cDrahtaufnahme Bindezange