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DE-102024003617-A1 - Verfahren zum Anordnen von mehreren Fenstern eines Computerprogramms und zum Verwalten von einer Vielzahl an Information mittels des Computerprogramms

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anordnen von mehreren Fenstern 3, 4a, 4b eines Computerprogramms und zum Verwalten von einer Vielzahl an Informationen mittels des Computerprogramms, wobei jede Information einen die Information identifizierenden Informationskopf und Detailinformationen umfasst, wobei in einem Hauptfenster 3 des Computerprogramms die Informationsköpfe angezeigt werden und jeweils auswählbar sind und wobei nach dem Auswählen eines Informationskopfes die Detailinformationen zu dem Informationskopf einem, an das Hauptfenster 3 gebundenen Nebenfenster 4a, 4b angezeigt werden. Besonderes Kennzeichen ist, dass das Hauptfenster 3 und das zumindest eine Nebenfenster 4a, 4b von Seiten des Betriebssystems als eigenständige Fenster behandelt werden, sodass die Fenster 3, 4a, 4b jeweils unabhängig voneinander minimiert und wiederhergestellt werden können und wobei zum Aufrufen einer bestimmten Anordnung 1 der Fenster 3, 4a, 4b in einem ersten Schritt die Fenster 3, 4a, 4b wie gewünscht angeordnet werden und zu den Fenstern 3, 4a, 4b zumindest eine fensterspezifische Einstellung in einem Theme gespeichert wird und wobei zum Aufrufen der Anordnung der Fenster das Theme aufgerufen wird und die Fenster 3, 4a, 4b entsprechend der in dem Theme hinterlegten fensterspezifischen Einstellungen durch das Computerprogramm angeordnet werden.

Inventors

  • Niklas Haverkamp

Assignees

  • Haverkamp Holding GmbH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241104

Claims (7)

  1. Verfahren zum Anordnen von mehreren Fenstern (3, 4a, 4b) eines Computerprogramms und zum Verwalten von einer Vielzahl an Informationen mittels des Computerprogramms, wobei jede Information einen die Information identifizierenden Informationskopf, etwa eine eindeutige ID, und Detailinformationen, etwa eine Vielzahl von einzelnen Dokumenten, umfasst, wobei in einem Hauptfenster (3) des Computerprogramms die Informationsköpfe der Vielzahl der Informationen angezeigt werden und jeweils auswählbar sind und wobei nach dem Auswählen eines Informationskopfes die Detailinformationen zu dem Informationskopf in zumindest einem, an das Hauptfenster (3) gebundenen Nebenfenster (4a, 4b) angezeigt werden, sodass das zumindest eine Nebenfenster (4a, 4b) bezüglich des angezeigten Inhalts von dem Hauptfenster (3) abhängig ist, dadurch gekennzeichnet , dass das Hauptfenster (3) und das zumindest eine Nebenfenster (4a, 4b) von Seiten des Betriebssystems als eigenständige Fenster behandelt werden, sodass die Fenster (3, 4a, 4b) jeweils unabhängig voneinander minimiert und wiederhergestellt werden können und wobei zum Aufrufen einer bestimmten Anordnung (1) der Fenster (3, 4a, 4b) in einem ersten Schritt die Fenster (3, 4a, 4b) wie gewünscht angeordnet werden und zu den Fenstern (3, 4a, 4b) zumindest eine fensterspezifische Einstellung, etwa die Größe oder die Position des Fensters (3, 4a, 4b) oder ein die angezeigten Informationen eingrenzender Filter, in einem Theme gespeichert wird und wobei zum Aufrufen der Anordnung der Fenster das Theme aufgerufen wird und die Fenster (3, 4a, 4b) entsprechend der in dem Theme hinterlegten fensterspezifischen Einstellungen durch das Computerprogramm angeordnet werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass zur Speicherung der Position des jeweiligen Fensters (3, 4a, 4b) die Position des jeweiligen Fensters (3, 4a, 4b) auf dem Bildschirm (2) abgefragt und in dem Theme gespeichert wird.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass nach dem Auswählen eines Filters in dem Nebenfenster (4a, 4b) die Detailinformationen in einer gefilterten Art in dem Nebenfenster (4a, 4b) angezeigt werden und diese Filterung eine fensterspezifische Einstellung ist, die in dem Theme zu einem jeden Nebenfenster (4a, 4b) speicherbar ist.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Informationen Akten sind, die jeweils als Informationskopf jedenfalls eine eindeutige ID aufweisen und als Detailinformation eine zugehörige Menge an Dokumenten, bevorzugt PDF-Dokumenten.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass bei einem Wechsel zwischen Informationen in dem Hauptfenster (3) die Nebenfenster (4a, 4b) ihre fensterspezifischen Einstellungen beibehalten.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass mehrere, sich unterscheidende Themes speicherbar und durch einen Nutzer bevorzugt aus dem Hauptfenster (3) heraus bei Bedarf aufgerufen werden.
  7. Computerprogrammprodukt, das dazu eingerichtet ist, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6 auszuführen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anordnen von mehreren Fenstern eines Computerprogramms und zum Verwalten von einer Vielzahl an Informationen mittels des Computerprogramms mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Computerprogramme können der Verwaltung von Informationen dienen. Ziel solcher Computerprogramme ist es, die verwalteten Informationen einem Nutzer auf eine Art und Weise zu präsentieren, damit dieser anhand der Informationen Aufgaben bearbeiten kann. Aufgabenarten können das Abgeben von Einschätzungen oder Stellungnahmen sein oder das Fällen von Entscheidungen. Für eine effektive Bearbeitung durch den Nutzer ist es wichtig dem Nutzer die Informationen entsprechend der jeweiligen Aufgabe zu präsentieren. Zudem ist es Aufgabe von solchen Computerprogrammen, dass die Informationen auf einfache Weise zugänglich sind, um den Aufgabenbearbeitungsprozess durch den Nutzer zu beschleunigen. Verwaltete Informationen setzen sich üblicherweise aus einem Informationskopf und dazugehörigen Detailinformationen zusammen. Der Informationskopf ist etwa eine eindeutige ID oder ein bestimmtes Stichwort, mit dem die Gesamtheit der Detailinformationen identifizierbar sind. Die zu einem Informationskopf zugehörigen Detailinformationen sind üblicherweise die Informationen, die der Nutzer benötigt, um seine Aufgabe zu bearbeiten und stellen üblicherweise den Inhalt der Information dar. In einem Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem Computerprogramm um ein Aktenverwaltungsprogramm. In diesem Fall ist eine Information eine Akte, wobei der Informationskopf ein eindeutiges Zeichen oder ein Stichwort ist und die Detailinformationen der Akteninhalt, mithin die einer Akte zugehörigen Dokumente. Es ist bekannt, dass ein Computerprogramm ein Hauptfenster aufweisen kann, in dem jedenfalls der Informationskopf angezeigt und anwählbar ist. Zusätzlich werden Detailinformationen in Abhängigkeit von der Auswahl des Informationskopf in dem Hauptfenster in einem oder mehreren Nebenfenstern angezeigt. Hierfür werden in der Programmierung üblicherweise einschlägige Frameworks verwendet, die an das Hauptfenster gebundene Nebenfenster bereitstellen und in denen Detailinformationen zu einem in dem Hauptfenster angezeigten Informationskopf angezeigt werden. Nachteilig bei dem Einsatz solcher Frameworks ist es, dass die Nebenfenster dem Betriebssystem gegenüber an das Hauptfenster gebunden sind, sodass eine Starrheit gegeben ist. Wird das Hauptfenster minimiert, werden auch das oder die Nebenfenster minimiert. In einer anderen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass mehrere Hauptfenster nebeneinander angeordnet werden können. Nachteilig ist hier, dass die Übersicht über die verschiedenen Informationen nicht spezifisch gegeben ist, da das Hauptfenster nicht für spezifische Aufgaben zu Detailinformationen bzw. zum Informationskopf ausgerichtet und entwickelt werden kann. Vielmehr muss in einer solchen Ausgestaltung das Hauptfenster bezüglich seiner Benutzeroberfläche dazu ausgelegt sein, beides zu können: den Informationskopf und die Detailinformationen anzuzeigen. Aufgabe der Erfindung ist es vor diesem Hintergrund, ein Computerprogramm bereitzustellen, mit dem eine höhere Flexibilität bezüglich der Informationsdarbietung basierend auf der Anordnung der Fenster gewährleistet ist, sodass ein Nutzer seine Aufgaben schneller und effektiver bearbeiten kann. Gelöst wird diese Aufgabe durch ein eingangs genanntes, gattungsgemäßes Verfahren zum Anordnen von mehreren Fenstern eines Computerprogramms und zum Verwalten von einer Vielzahl an Informationen mittels des Computerprogramms mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass sowohl das zumindest eine Nebenfenster als auch das Hauptfenster dem Betriebssystem gegenüber eigenständige Fenster sind und damit insgesamt nur lose miteinander verbunden sind. Das bedeutet, sie sind etwa unabhängig voneinander in ihrer Größe einstellbar und bezüglich ihrer Position auf einem Bildschirm frei anordnenbar. Vorallem sind sie unabhängig voneinander minimierbar, also: bei einer Minimierung des Hauptfensters wird das Nebenfenster nicht automatisch minimiert. Dies wird dadurch gelöst, dass das Nebenfenster gegenüber dem die Fenster verwaltenden und eine Taskleiste bereitstellenden Betriebssystem unabhängig vom Hauptfenster ist. Damit werden von Seiten des Betriebssystem das Hauptfenster und das oder die Nebenfenster gleich behandelt. Trotzdem ist das zumindest eine Nebenfenster von dem Hauptfenster auf Informationsebene abhängig, sodass eine Kommunikation zwischen den beiden Fenstern erfolgen kann. So kann das Hauptfenster dem Nebenfenster auf eine dem Fachmann bekannte Art und Weise mitteilen, dass die Detailinformationen zu einem bestimmten Informationskopf aufgerufen werden sollen. Das bedeutet: Wenn im Hauptfenster ein anderer Informationskopf ausgewählt wird, also, der Informationskopf gewechselt wird, werden automatisch in dem Nebenfenster die Detailinformatio