DE-102024003633-A1 - Mechanische Fliegenklatsche "FLY-Terminator"
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fliegenklatsche mit einem Griff und einer Klatsche, wobei die Klatsche drehbar in einem Bewegungsbereich zwischen einer Start- und Endposition an einem endseitigen Bereich des Griffs mit einer Beschleunigungsvorrichtung angeordnet ist und die Fliegenklatsche ferner im Wesentlichen links und rechts des Bewegungsbereichs der Klatsche am Griff angeordnete Antennen aufweist. Vorteile der erfindungsgemäßen Fliegenklatsche sind, dass für eine erfolgreiche Anwendung der Fliegenklatsche keine besonderen oder trainierten körperlichen Fähigkeiten erforderlich sind und eine unproblematische Verwendung für den Durchschnittsverbraucher möglich ist, dass die Verpackungsmaße durch ein Bausatzsystem optimiert werden können.
Inventors
- Erfinder gleich Anmelder
Assignees
- Alexander Schmid
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241107
Claims (12)
- Fliegenklatsche (1) mit einem Griff (2) und einer Klatsche (3), dadurch gekennzeichnet , dass die Klatsche (3) drehbar in einem Bewegungsbereich (4) zwischen einer Start-(5) und Endposition (6) an einem endseitigen Bereich (7) des Griffs (2) mit einer Beschleunigungsvorrichtung (8) angeordnet ist und die Fliegenklatsche (1) ferner im Wesentlichen links und rechts des Bewegungsbereichs (4) der Klatsche (3) am Griff (2) angeordnete Antennen (9) aufweist.
- Fliegenklatsche gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet , dass das die Klatsche (3) in einer besonderen Ausführungsform rund, oval, birnenförmig, rechteckig, gitterförmig, gewinkelt, Kombinationen hiervon und dergleichen ausgebildet ist und insbesondere aus wenigstens einem Material hergestellt ist, das aus einer Gruppe von Stoffen ausgewählt ist, welche Metall, Kunststoff, Leder, Holz Kombinationen hiervon und dergleichen aufweist.
- Fliegenklatsche einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Klatsche (3) ein flexibles Endstück (10) und insbesondere einen Schwungarm (11) aufweist, der drehbar an dem endseitigen Bereich (7) des Griffs (2) direkt oder indirekt angeordnet ist.
- Fliegenklatsche gemäß einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Beschleunigungsvorrichtung (8) mit der Klatsche (3) in der Art verbunden ist, dass die Klatsche (3) zwischen der Start- (5) und Endposition (6) beschleunigt wird.
- Fliegenklatsche gemäß einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Beschleunigungsvorrichtung (8) wenigstens ein Beschleunigungselement aufweist, das insbesondere eine Feder, eine elastische Schnur, ein elastisches Element, ein Motor, eine Druckgaspatrone, Kombinationen hiervon und dergleichen ist.
- Fliegenklatsche gemäß einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Beschleunigungsvorrichtung (8) und/oder die Klatsche (3) in der Startposition (5) arretiert und mittels einem Auslösemechanismus (12) freigebbar ist und dieser Auslösemechanismus (12) insbesondere einen Druckschalter, einen Abzug, Kombinationen hiervon und dergleichen ist.
- Fliegenklatsche gemäß einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Fliegenklatsche oder Teile hiervon aus wenigstens einem Material hergestellt ist, das aus einer Gruppe von Stoffen ausgewählt ist, welche elastische Kunststoffe, Elastomere, wie insbesondere vernetztem Kautschuk, Naturkautschuk (NR), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), Chloropren-Kautschuk (CR), Butadien-Kautschuk (BR) und Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Gummi, einen Verbund mit Kunststoffen, insbesondere Thermoplastischen Elastomeren, wie insbesondere Blockpolymeren, Styrol, Polyolefinen, Thermoplasten, wie insbesondere Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyester, Duroplasten, wie insbesondere Bakelit, Polyester (PES), Polyurethanharzen, Kunstharzen, Epoxiden, Verbundwerkstoffen, Kombinationen hiervon und dergleichen aufweist.
- Fliegenklatsche gemäß einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Antennen (9) ausgehend vom endseitigen Bereich (7) des Griffs (2) eine Erstreckungslänge vorzugsweise zwischen 2 und 30 cm insbesondere zwischen 5 und 25 cm und besonders bevorzugt im Bereich von ca. 10 cm aufweisen.
- Fliegenklatsche gemäß einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Antennen (9) in einem Winkelbereich vorzugsweise zwischen 5 und 90 Grad, insbesondere zwischen 35 und 75 Grad, und besonders bevorzugt im Bereich von ca. 55 Grad zueinander angeordnet sind.
- Fliegenklatsche gemäß einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet , dass die Antennen (9) -Enden insbesondere Abschlussstücke (13) aufweisen, die insbesondere abgerundet, tropfenförmig, birnenförmig, ausgeformt sind und aus wenigstens einem Material hergestellt sind, das aus einer Gruppe von Stoffen ausgewählt ist, welche insbesondere Gummi, Kunststoff, Metall, Holz, Glas, Kombinationen hiervon und dergleichen aufweist.
- Verfahren zum Töten von Insekten mit einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet , dass die Anvisierung eines Insekts zwischen den Antennen (9) und die Tötung nach Auslösung der Beschleunigungsvorrichtung (8) mit dem Auftreffen der Klatsche (3) auf dem Insekt erfolgt.
- Verwendung der Fliegenklatsche gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 , zum Töten von Insekten, insbesondere von flugfähigen Insekten.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fliegenklatsche, insbesondere eine Fliegenklatsche, wie sie zum Töten von Insekten verwendet wird. Zusätzlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Töten von Insekten und die Verwendung der Fliegenklatsche zum Töten von Insekten. Fliegenklatschen sind im Stand der Technik bekannt, wobei im Wesentlichen zwei unterschiedliche Systeme zur Fliegenabwehr eingesetzt werden. Das eine System ist die „normale“ Fliegenklatsche im Wesentlichen bestehend aus einem Stiel und einer Schlagfläche (Klatsche). Das andere System ist eine „elektrische“ Fliegenklatsche, welche durch Einsatz von Strom Fliegen tötet. Fliegenklatschen finden Anwendung im alltäglichen Leben in privaten Haushalten, am Arbeitsplatz und im Freizeitbereich. Der Aufbau einer „normalen“ Fliegenklatsche besteht im Wesentlichen aus einem Griff, einem Stiel und einer Schlagfläche, Alle Teile bestehen aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien zur Erfüllung ihrer speziellen Funktionen und Eigenschaften. Der Aufbau einer „elektrischen“ Fliegenklatsche besteht im Wesentlichen aus einem Griff, einem Stiel und einer stromführenden Schlagfläche, wie beispielsweise einem feinmaschigem Netz. Nachteil herkömmlicher Fliegenklatschen ist eine unzureichende Effektivität. Für den treffsicheren Einsatz dieser Fliegenklatschen ist eine hohe Grundfertigkeit und Schnelligkeit erforderlich, die insbesondere von älteren Menschen nicht immer aufgebracht werden kann. Die Notwendigkeit der erforderlichen Schnelligkeit ist mit der hohen Bildwahrnehmungsrate von Insekten mit Facettenaugen im Bereich bis zu 250 Bildern/Sekunde erklärbar - im Vergleich hierzu kann das menschliche Auge nur ca. 24 Bildern/Sekunde wahrnehmen. Hierdurch können Insekten mit Facettenaugen sich nähernde Objekte, wie beispielsweise Fliegenklatschen sehr schnell erkennen und beispielsweise mit Flucht reagieren und somit von der Fliegeklatsche nicht erfasst werden. Der Nachteil elektrischer Fliegenklatschen ist die Notwendigkeit, dass zur erfolgreichen Tötung die Insekten gleichzeitigen Kontakt mit beiden stromführenden Leitungen haben müssen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die im Stand der Technik bekannten Nachteile wenigstens teilweise zu überwinden. Die vorstehende Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Fliegenklatsche gemäß Anspruch 1, einem Verfahren zum Töten von Insekten und der Verwendung der Fliegenklatsche zum Töten von Insekten gelöst. Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche. Die erfindungsgemäße Fliegenklatsche besteht aus einem Griff und einer Klatsche. Gekennzeichnet ist die erfindungsgemäße Fliegenklatsche dadurch, dass die Klatsche drehbar in einem Bewegungsbereich zwischen einer Start- und Endposition an einem endseitigen Bereich des Griffs mit einer Beschleunigungsvorrichtung angeordnet ist. Die Fliegenklatsche weist ferner im Wesentlichen links und rechts des Bewegungsbereichs der Klatsche am Griff angeordnete Antennen auf. Unter Griff im Sinne der vorliegenden Erfindung wird ein herkömmlicher Griff zum Halten, Tragen, Ausrichten und mit Erreichbarkeit zur Auslösung eines Auslösemechanismus der Fliegenklatsche verstanden. Der Griff ist so ausgeformt, dass die Aufnahme weiterer Elemente, wie beispielsweise einer Beschleunigungsvorrichtung und eines Auslösemechanismusses möglich ist. Oftmals ist am Griff der Fliegenklatsche auch eine Sicherungsschlaufe bzw. eine Handschlaufe angebracht, welche beispielsweise auch ein unbeabsichtigtes Herunterfallen der Fliegenklatsche vermeidet. In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fliegenklatsche ist die Klatsche im Sinne der vorliegenden Erfindung rund, oval, birnenförmig, rechteckig, gitterförmig, gewinkelt, mit Kombinationen hiervon und dergleichen ausgebildet und ist insbesondere aus wenigstens einem Material hergestellt, das aus einer Gruppe von Stoffen ausgewählt ist, welche Metall, Kunststoff, Leder, Holz Kombinationen hiervon und dergleichen aufweisen. Unter Klatsche im Sinne der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung verstanden, welche zum Töten auf ein Insekt auftreffen kann. Unter Bewegungsbereich im Sinne der vorliegenden Erfindung wird der Aktionsbereich, insbesondere der Aktionsradius der Klatsche insbesondere aus der Start-, nach Betätigung des Auslösemechanismus, in die Endposition verstanden. Die Klatsche beschreibt hierbei eine bogenförmige Bewegung aus der Startposition hindurch zwischen beiden Antennen bis in die Endposition. Unter Startposition im Sinne der vorliegenden Erfindung wird der Zustand der Klatsche vor der Auslösung verstanden. Die Klatsche ist in der Startposition meist in einem gespannten bzw. geladenen Zustand, jedoch insbesondere mit einem Rastmechanismus noch arretiert. Unter Endposition im Sinne der vorliegenden Erfindung wird der Zustand der Klatsche nach der Auslösung und am Ende des Bewegungsbereiches verstanden. Die Klatsche ist in der Endposition meist in einem nicht scharfen, bzw. ungeladenem, e