DE-102024003643-A1 - Displayanordnung für einen Kraftwagen sowie Kraftwagen mit einer solchen Displayanordnung
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Displayanordnung (10) für einen Kraftwagen, insbesondere zur Anordnung eines Displays (20) an einen Fahrzeugsitz (12), umfassend einen fahrzeugfest befestigten Sockel (14), an welchem über ein Zwischenelement (16) ein Schwenkarm (18) zur drehbaren Befestigung eines Displays (20) um eine erste Drehachse (A1) drehbar gelagert ist, wobei der Schwenkarm (18) ein erstes Drehelement (22), welches an dem Zwischenelement (16) um die erste Drehachse (A1) drehbar gelagert und mittels eines ersten Aktuators (28) drehbar ist, und ein zweites Drehelement (24), welches mit dem ersten Drehelement (24) mechanisch gekoppelt ist und in Abhängigkeit von einer Drehung des ersten Drehelements (22) um eine zweite Drehachse (A2) drehbar ist und zu Drehung des Displays (20) um die zweite Drehachse (A2) mit dem Display (20) drehfest verbunden ist, aufweist, wobei an dem Schwenkarm (18) und zwischen dem ersten Drehelement (22) und dem zweiten Drehelement (24) ein Umlenkelement (26) angeordnet ist, durch welches eine Drehung des ersten Drehelements (22) auf das zweite Drehelement (24) zur Drehung des Displays (20) um die zweite Drehachse (A2) und/oder um eine dritte Drehachse (A3) des Umlenkelements (26) übertragbar ist. Ferner betrifft die Erfindung einen Kraftwagen.
Inventors
- Andrzej Pleskot
Assignees
- Mercedes-Benz Group AG
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241107
Claims (10)
- Displayanordnung (10) für einen Kraftwagen, insbesondere zur Anordnung eines Displays (20) an einen Fahrzeugsitz (12), umfassend einen fahrzeugfest befestigten Sockel (14), an welchem über ein Zwischenelement (16) ein Schwenkarm (18) zur drehbaren Befestigung eines Displays (20) um eine erste Drehachse (A1) drehbar gelagert ist, wobei der Schwenkarm (18) ein erstes Drehelement (22), welches an dem Zwischenelement (16) um die erste Drehachse (A1) drehbar gelagert und mittels eines ersten Aktuators (28) drehbar ist, und ein zweites Drehelement (24), welches mit dem ersten Drehelement (24) mechanisch gekoppelt ist und in Abhängigkeit von einer Drehung des ersten Drehelements (22) um eine zweite Drehachse (A2) drehbar ist und zu Drehung des Displays (20) um die zweite Drehachse (A2) mit dem Display (20) drehfest verbunden ist, aufweist, dadurch gekennzeichnet , dass an dem Schwenkarm (18) und zwischen dem ersten Drehelement (22) und dem zweiten Drehelement (24) ein Umlenkelement (26) angeordnet ist, durch welches eine Drehung des ersten Drehelements (22) auf das zweite Drehelement (24) zur Drehung des Displays (20) um die zweite Drehachse (A2) und/oder um eine dritte Drehachse (A3) des Umlenkelements (26) übertragbar ist.
- Displayanordnung (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Umlenkelement (26) mittels eines zweiten Aktuators (30) verstellbar ist.
- Displayanordnung (10) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass das Umlenkelement (26) und das erste Drehelement (22) und das zweite Drehelement (24) als Zahnräder ausgebildet sind, die ineinandergreifen.
- Displayanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Zwischenelement (16) relativ zum Sockel (14) um eine Neigungsachse (B) kippbar ist und eine Verstellung um die Neigungsachse (B) mittels eines dritten Aktuators (32) durchführbar ist.
- Displayanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Verstellung jeweiliger Aktuatoren (28, 30, 32) mittels einer Steuereinrichtung (34) abhängig oder unabhängig voneinander steuerbar ist.
- Displayanordnung (1) nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , dass die Steuereinrichtung (34) mittels eines Bedienelements (36) bedienbar ist.
- Displayanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Schwenkarm (18) ein Gehäuse (18a) umfasst, innerhalb welchem die Drehelemente (22, 24) und das Umlenkelement (26) angeordnet sind.
- Displayanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine Dämpfungsfunktion zur Abfederung der Verstellung des Displays (20) angeordnet ist.
- Displayanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine Sensoreinrichtung (38) zur Erfassung von Kollisionen mit umliegenden Hindernissen im Fahrzeuginnenraum angeordnet ist.
- Kraftwagen mit einer Displayanordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9 .
Description
Die Erfindung betrifft eine Displayanordnung für einen Kraftwagen gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Ferner betrifft die Erfindung einen Kraftwagen mit einer solchen Displayanordnung. Aus dem Stand der Technik ist es bereits bekannt, ein Display beziehungsweise eine Anzeigevorrichtung mittels eines verbundenen Schwenkarms relativ zu einem Fahrzeugsitz zu verstellen, wobei es zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Position sowie gegebenenfalls einer Position dazwischen oder darüber hinaus verstellbar ist. Es ist jedoch ein Bewegungsweg des Displays vorgesehen, der aufgrund des Schwenkarms nicht weiter veränderbar ist. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Displayanordnung sowie einen Kraftwagen bereitzustellen, durch die ein Display im Kraftwageninnenraum so angeordnet ist, dass es besonders gut von einem Nutzer einsehbar ist und nach Wunsch des Nutzers weiter verstellbar ist. Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen oder Ausführungsformen der Erfindung sind durch die abhängigen Patentansprüche, der folgenden Beschreibung sowie der Figuren beschrieben. Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Displayanordnung für einen Kraftwagen, insbesondere einen Personenkraftwagen, insbesondere zur Anordnung eines Displays beziehungsweise einer Anzeigevorrichtung und/oder einer Halterung beziehungsweise einen Rahmen für eine solche Anzeigevorrichtung an einem Fahrzeugsitz, umfassend einen fahrzeugfest befestigten Sockel, an welchem über ein Zwischenelement ein Schwenkarm zur drehbaren Befestigung des Displays um eine erste Drehachse drehbar gelagert ist. Dies bedeutet, dass der Sockel an dem Fahrzeugsitz befestigt ist, an dem Sockel ein Zwischenelement angeordnet ist, und an dem Zwischenelement ein Schwenkarm, durch welchen die Drehung und Verstellung des Displays ermöglicht wird. Der Schwenkarm weist ein erstes Drehelement auf, welches an dem Zwischenelement um die erste Drehachse drehbar gelagert und mittels eines ersten Aktuators drehbar ist. Dies bedeutet, dass das erste Drehelement um die erste Drehachse gedreht werden kann, insbesondere unter Anwendung des Aktuators, wodurch der Schwenkarm, der drehfest mit dem drehbaren Drehelement angeordnet ist, um die erste Drehachse schwenkbar beziehungsweise drehbar ist. Der Schwenkarm umfasst auch ein zweites Drehelement, welches mit dem Ersten Drehelement mechanisch gekoppelt ist und in Abhängigkeit von einer Drehung des ersten Drehelements um eine zweite Drehachse drehbar ist und zur Drehung des Displays um die zweite Drehachse mit dem Display drehfest verbunden ist. Dies bedeutet, dass das zweite Drehelement mit dem ersten Drehelement mechanisch gekoppelt ist, hierbei beide Drehelemente Teile des Schwenkarms sind, und der Schwenkarm demnach dazu ausgebildet ist, unter Drehung des ersten Drehelements das zweite Drehelement zu drehen und somit das daran drehfest verbundene Display weiterhin zu drehen. In anderen Worten ist es möglich, einerseits über das erste Drehelement den Schwenkarm zu drehen und über das zweite Drehelement das Display relativ zum Schwenkarm und den Schwenkarm relativ zum Sockel beziehungsweise zum Zwischenelement. Schließlich kann das Zwischenelement relativ zum Sockel um eine Neigungsachse kippbar sein, das bedeutet, dass alle Komponenten, die am Zwischenelement angeordnet sind, nämlich Schwenkarm und Display, um die Neigungsachse nach vorne oder nach hinten gekippt werden können, wodurch nicht nur eine Drehung des Displays vorgesehen ist, sondern auch ein Kippen insbesondere in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten und in Fahrzeughochrichtung nach oben oder nach unten. Um die Aufgabe der Erfindung zu lösen, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass an dem Schwenkarm und zwischen dem ersten Drehelement und dem zweiten Drehelement ein Umlenkelement angeordnet ist, durch welches eine Drehung des ersten Drehelements auf das zweite Drehelement zur Drehung des Displays um die zweite Drehachse und/oder um eine dritte Drehachse des Umlenkelements übertragbar ist. Nun ist es hier vorgesehen, dass die zwei Drehelemente miteinander mechanisch gekoppelt sind, jedoch über das Umlenkelement, welches zwischen beiden Drehelementen angeordnet ist. Das Umlenkelement selber weist hierbei die dritte Drehachse auf, wodurch eine Verstellung des Displays relativ zum Umlenkelement und relativ zum ersten Drehelement möglich ist. Hierbei ist es insbesondere vorgesehen, dass das Umlenkelement nun die Möglichkeit bereitstellt, das Display nicht nur entlang einer Drehung relativ zum ersten Drehelement zu ermöglichen, sondern eine weitere Drehmöglichkeit für weitere Freiheitsgrade durch eine Drehung entlang der dritten Drehachse des Umlenkelements zu ermöglichen. Beispielsweise könnte das Umlenkelement zunächst starr angeordnet beziehungsweise eingestellt werden, sodass nun eine Drehung des ersten Drehelements eine Verstellung des Displays zwischen einer senkrechten und einer horizontalen Positio