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DE-102024003697-A1 - Halterungselement zur Befestigung von Absperrvorrichtungen für Tiere, insbesondere Vögel

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Abstract

Das Halterungselement dient zur Befestigung von Absperrvorrichtungen für Tiere, insbesondere Vögel. Um mit dem Halterungselement eine einfache, zuverlässige und dauerhafte Befestigung der Absperrvorrichtung an den Modulen sicherzustellen, hat es einen Steg, der einen ersten Schenkel mit einem zweiten Schenkel verbindet, von denen der erste Schenkel wenigstens ein Halteelement, das gegen den Steg gerichtet ist, und der zweite Schenkel wenigstens ein Formschlusselement aufweist, mit dem das Halterungselement formschlüssig mit einem Rahmen des jeweiligen Moduls verbunden werden kann. Das Halteelement und das Formschlusselement stellen sicher, dass das Halterungselement zuverlässig mit dem Modulrahmen verbunden werden kann, so dass die Absperrvorrichtung sicher an den Modulen befestigt werden kann.

Inventors

  • Pavol Miskale

Assignees

  • ZIWI VERTRIEBS GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241106

Claims (14)

  1. Halterungselement zur Befestigung von Absperrvorrichtungen für Tiere, insbesondere Vögel, mit einem Steg (3), der einen ersten Schenkel (1) mit einem zweiten Schenkel (2) verbindet, von denen der erste Schenkel (1) wenigstens ein Halteelement (15, 23) aufweist, das gegen den Steg (3) gerichtet ist, und der zweite Schenkel (2) wenigstens ein Formschlusselement (11) aufweist,
  2. Halterungselement nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die beiden Schenkel (1, 2) unter einem Winkel zueinander verlaufen.
  3. Halterungselement nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Schenkel (1) unter einem spitzen Winkel (α) zum Steg (3) verläuft.
  4. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , dass der zweite Schenkel (2) rechtwinklig zum Steg (3) verläuft.
  5. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Schenkel (1) federelastisch ausgebildet ist.
  6. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass das Halteelement (15, 23) des ersten Schenkels (1) aus der Ebene des ersten Schenkels (2) herausgebogen ist.
  7. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , dass das Halteelement (15, 23) des ersten Schenkels (1) eine Spitze (15a, 23a) aufweist, die gegen den Steg (3) weist.
  8. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet , dass das Halteelement (15) Teil einer am freien Ende des ersten Schenkels (1) vorgesehenen Abwinkelung (12) ist.
  9. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet , dass das Halteelement (23) durch aus dem ersten Schenkel (1) herausgebogene Zungen gebildet ist.
  10. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9 , dadurch gekennzeichnet , dass das Formschlusselement (11) das abgewinkelte freie Ende des zweiten Schenkels (2) ist.
  11. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10 , dadurch gekennzeichnet , dass zumindest der Steg (3) mit wenigstens einem Versteifungsteil (8) versehen ist.
  12. Halterungselement nach Anspruch 11 . dadurch gekennzeichnet , dass das Versteifungsteil (8) durch einen verformten Abschnitt des Steges (3) gebildet ist.
  13. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 12 . dadurch gekennzeichnet , dass der erste Schenkel (1) zwei parallel zueinander verlaufende Schenkelabschnitte (1a, 1b) aufweist, die durch einen Schlitz (4) voneinander getrennt sind.
  14. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 13 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Schenkel (1) über seine Länge verteilt angeordnete Halteelemente (23) aufweist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Halterungselement zur Befestigung von Absperrvorrichtungen für Tiere, insbesondere Vögel, nach Anspruch 1. Auf Hausdächern befinden sich häufig Solar- oder Fotovoltaikmodule. Zwischen dem Gebäudedach und diesen Modulen besteht ein Zwischenraum, der häufig von Tieren, insbesondere von Vögeln, genutzt wird. Es ist daher bekannt, den Zugang zu diesen Räumen durch Absperrvorrichtungen zu verschließen. Probleme hierbei bereitet die Befestigung solcher Absperrvorrichtungen an den Modulen. Die eingesetzten Halterungselemente sind klammerförmig ausgebildet und gewährleisten häufig keine ausreichend sichere Befestigung der Absperrvorrichtungen an den Modulen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solche Halterungselemente so auszubilden, dass mit ihnen eine einfache, zuverlässige und dauerhafte Befestigung der Absperrvorrichtung an den Modulen sichergestellt ist. Diese Aufgabe wird beim Halterungselement erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Das erfindungsgemäße Halterungselement hat die beiden Schenkel, die über den Steg miteinander verbunden sind. Der erste Schenkel hat das wenigstens eine Halteelement, das so am ersten Schenkel vorgesehen ist, dass es gegen den Steg gerichtet ist. Der zweite Schenkel ist mit dem Formschlusselement versehen, mit dem das Halterungselement formschlüssig mit einem Rahmen des jeweiligen Moduls verbunden werden kann. Das Halteelement und das Formschlusselement stellen sicher, dass das Halterungselement zuverlässig mit dem Modulrahmen verbunden werden kann, so dass die Absperrvorrichtung sicher an den Modulen befestigt werden kann. Vorteilhaft verlaufen die beiden Schenkel des Halterungselementes unter einem Winkel zueinander. Zwischen den Schenkeln wird ein Aufnahmeraum gebildet, in den der Rahmen des Moduls bei montiertem Halterungselement zu liegen kommt. Durch die winklige Lage der beiden Schenkel relativ zueinander lässt sich das Halterungselement zuverlässig am Modulrahmen befestigen. Vorteilhaft hierbei ist, wenn der erste Schenkel unter einem spitzen Winkel zum Steg verläuft. Dadurch kann erreicht werden, dass dieser erste Schenkel in der Einbaulage unter elastischer Verformung am Modulrahmen anliegt, was zur sicheren und dauerhaften Befestigung des Halterungselementes am Rahmen beiträgt. Der zweite Schenkel des Halterungselementes ist hierbei in vorteilhafter Weise rechtwinklig zum Steg angeordnet. In der Einbaulage kann daher das Halterungselement mit dem zweiten Schenkel flächig an einer Seite des Modulrahmens anliegen, was zur sicheren Befestigung des Halterungselementes vorteilhaft beiträgt. Eine besonders sichere Halterung am Modulrahmen kann erreicht werden, wenn der erste Schenkel des Halterungselementes federelastisch ausgebildet ist. In der Einbaulage liegt dieser Schenkel aufgrund der federelastischen Verformung mit ausreichend hoher Kraft am Modulrahmen an, so dass das Halterungselement zuverlässig am Modulrahmen gehalten wird. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Halteelement des ersten Schenkels aus der Ebene des ersten Schenkels herausgebogen. Dadurch wird erreicht, dass der erste Schenkel nicht über seine Länge am Modulrahmen anliegt, sondern nur mit dem Übergangsbereich zum Halterungselement. Diese Gestaltung ermöglicht ein einfaches Aufschieben des Halterungselementes auf den Modulrahmen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Halteelement des ersten Schenkels eine Spitze aufweist, die gegen den Steg gerichtet ist. Wenn das Halterungselement auf den Modulrahmen geschoben wird, ist die Spitze nicht hinderlich, da sie gegen den Steg gerichtet ist und somit das Aufschieben des ersten Schenkels auf den Modulrahmen nicht behindert. In der Einbaulage sorgt die Spitze dann jedoch dafür, dass der erste Schenkel und damit das Halterungselement nicht ohne weiteres vom Modulrahmen abgezogen werden können. In diesem Falle bildet die Spitze eine Art Widerhaken, der ein Abziehen des Halterungselementes verhindert. Das Halteelement kann als Haken ausgebildet sein, der in der Spitze endet. Vorteilhaft ist das Halterungselementes Teil einer am freien Ende des ersten Schenkels vorgesehenen Abwinkelung. Diese Ausbildung ermöglicht eine einfache Herstellung des Halterungselementes mit dem Halteelement. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Halteelement durch aus dem ersten Schenkel herausgebogene Zungen gebildet. Sie lassen sich sehr einfach am ersten Schenkel durch einen Teilstanzvorgang und einen Biegevorgang erzeugen. Die Zungen sind darum einstückig mit dem ersten Schenkel ausgebildet. Es ist daher nicht notwendig, die Zungen gesondert zu fertigen und mit dem ersten Schenkel des Halterungselementes zu verbinden. Bei einer bevorzugten Ausbildung lässt sich auch das Formschlusselement des zweiten Schenkels sehr einfach herstellen, weil das Formschlusselement das abgewinkelte freie Ende des zweiten Schenkels ist. Das Formschlusselement kann somit durch einen einfachen Biegevorgang am zweiten Schenkel erzeugt