DE-102024104978-B4 - Abschleppösenanordnung für eine austauschbare Abschleppöse für ein Kraftfahrzeug, Kraftfahrzeug
Abstract
Abschleppösenanordnung (1) für eine austauschbare Abschleppöse (3) für ein Kraftfahrzeug (100), wobei die Abschleppösenanordnung (1) ein Aufnahmeteil (4) mit einer Aufnahme (5) zum Aufnehmen der Abschleppöse (3) aufweist, wobei das Aufnahmeteil (4) zusätzlich zur Aufnahme (5) eine Fixieraufnahme (6), vorzugsweise eine, mit einem Gewinde versehene, Bohrung zum rotatorischen Fixieren der Abschleppöse (3), aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschleppöse (3) eine Lasche (7) aufweist, wobei die Lasche (7) dazu vorgesehen ist, an der Fixieraufnahme (6) so fixiert zu werden, dass eine Rotation der Abschleppöse (3) unterbunden ist.
Inventors
- Bogdan Pentia
Assignees
- DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20240222
Claims (10)
- Abschleppösenanordnung (1) für eine austauschbare Abschleppöse (3) für ein Kraftfahrzeug (100), wobei die Abschleppösenanordnung (1) ein Aufnahmeteil (4) mit einer Aufnahme (5) zum Aufnehmen der Abschleppöse (3) aufweist, wobei das Aufnahmeteil (4) zusätzlich zur Aufnahme (5) eine Fixieraufnahme (6), vorzugsweise eine, mit einem Gewinde versehene, Bohrung zum rotatorischen Fixieren der Abschleppöse (3), aufweist, dadurch gekennzeichnet , dass die Abschleppöse (3) eine Lasche (7) aufweist, wobei die Lasche (7) dazu vorgesehen ist, an der Fixieraufnahme (6) so fixiert zu werden, dass eine Rotation der Abschleppöse (3) unterbunden ist.
- Abschleppösenanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Aufnahme (5) zum Einschrauben einer weiteren Abschleppöse (2) konfiguriert ist.
- Abschleppösenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Lasche (7) dazu vorgesehen ist, an der Fixieraufnahme (6) angeschraubt zu werden.
- Abschleppösenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Aufnahmeteil (4) an einem Querträger (17) des Kraftfahrzeugs (100) vorgesehen ist, wobei die Abschleppösenanordnung (1) eine Abdeckung (8) zum Abdecken der Aufnahme (5) und der Fixieraufnahme (6) aufweist.
- Abschleppösenanordnung (1) nach Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet , dass die Abdeckung (8) zum Verschließen einer Öffnung (9) einer Schürze (10) des Kraftfahrzeugs (100), insbesondere einer Heckschürze, vorgesehen ist.
- Abschleppösenanordnung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass die Abdeckung (8) einen elastischen Bereich (11) mit einer Durchführung (12) zum Durchführen der Abschleppöse (2) aufweist.
- Abschleppösenanordnung (1) nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet , dass der elastische Bereich (11) aus einem Gummi hergestellt ist.
- Abschleppösenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Abschleppöse (3) eine Öse (18) aufweist, wobei ein Rahmen (13) der Öse (18) in einer Haupterstreckungsebene angeordnet ist, wobei die Öse (18) an einem Verbindungsstab (14) zum Einstecken oder Einschrauben in die Aufnahme (5) angeordnet ist, wobei die Lasche (7) an dem Verbindungsstab (14) angeordnet ist, wobei sich die Lasche (7) orthogonal zur Haupterstreckungsebene der Öse (18) von dem Verbindungsstab (14) weg erstreckt oder wobei sich die Lasche (7) parallel zur Haupterstreckungsebene der Öse (18) von dem Verbindungsstab (14) weg erstreckt.
- Abschleppösenanordnung (1) nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet , dass die Abschleppöse (3) eine weitere Lasche (15) aufweist, welche sich parallel zur Lasche (7) auf gegenüberliegenden Seite des Verbindungsstabes (14) von diesem wegerstreckt, wobei die weitere Lasche (15) dazu vorgesehen ist an einer weiteren Fixieraufnahme (16) so fixiert zu werden, dass eine Rotation der Abschleppöse (3) unterbunden ist, wobei die weitere Lasche (15) vorzugsweise dazu vorgesehen ist, an der weiteren Fixieraufnahme (16) angeschraubt zu werden.
- Kraftfahrzeug (100) mit einer Abschleppösenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abschleppösenanordnung für eine austauschbare Abschleppöse für ein Kraftfahrzeug. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Kraftfahrzeug. Aus den Druckschriften DE 601 18 870 T2 und DE 20 2015 105 094 U1 sind Abschleppösenanordnung bekannt, welche eine zusätzliche Fixierung der Abschleppöse ermöglichen. Die Druckschrift DE 100 41 063 A1 offenbart ein Verbindungselement, mit dem man beispielsweise eine Abschleppöse an einer extrudierten Struktur befestigen kann. Aus der Druckschrift DE 199 33 652 A1 ist eine Abschleppeinrichtung mit unverlierbarem Verbindungsbolzen an der Bug- oder Heckschürze eines Fahrzeugs bekannt. Im Straßenverkehr zugelassene Kraftfahrzeuge müssen, ebenso dem Reglement der FIA entsprechende Rennfahrzeuge, an der Vorderseite und an der Hinterseite eine Abschleppöse aufweisen. Die Abschleppöse dient der Befestigung eines Berge- oder Zugmittels, mit welchem das Kraftfahrzeug abgeschleppt werden kann bzw. mit welchem das Kraftfahrzeug selbst ein liegengebliebenes anderes Kraftfahrzeug abschleppen kann. Insbesondere bei geländegängigen Kraftfahrzeugen werden als Abschleppöse bewegliche Bügel, welche fest mit der Fahrzeugkarosserie verbunden sind, vorgesehen. Bei anderen Kraftfahrzeugen werden Abschleppösen in tragende Karosserieteile eingeschraubt. Hierzu sind typischerweise Aufnahmen vorgesehen, welche im Normalbetrieb des Kraftfahrzeugs unter einer Abdeckung verborgen sind. Gerade bei Rennfahrzeugen und Geländefahrzeugen, bei denen die Wahrscheinlichkeit der Notwendigkeit, schnell geborgen werden zu müssen, höher ist als bei Kraftfahrzeugen, welche für den normalen Straßenbetrieb vorgesehen sind, sind starre und von außen jederzeit zugängliche Abschleppösen, oft in Signalfarben, vorgesehen. Häufig besteht der Wunsch, die Optik eines sportiven Kraftfahrzeugs dadurch aufzuwerten, Abschleppösen, wie bei Rennfahrzeugen vorzusehen. Problematisch ist hierbei, dass solche Abschleppösen an der Vorderseite des Kraftfahrzeugs über die Fahrzeugverkleidung, also beispielsweise über die Frontschürze des Kraftfahrzeugs, hinausragen. Eine derart dauerhaft verbaute Abschleppöse ist jedoch aufgrund fußgängerschutzrechtlicher Gegebenheiten nicht statthaft. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abschleppösenanordnung eines Kraftfahrzeugs sowie ein Kraftfahrzeug bereitzustellen, welche die geschilderten Nachteile des Standes der Technik nicht aufweisen, sondern es ermöglichen, eine austauschbare Abschleppöse als Designelement zu verbauen. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Abschleppösenanordnung für eine austauschbare Abschleppöse für ein Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 sowie ein Kraftfahrzeug nach Anspruch 10. Die erfindungsgemäße Abschleppösenanordnung weist ein Aufnahmeteil mit einer Aufnahme zum Aufnehmen einer Abschleppöse auf. Die Abschleppöse ist als austauschbares Teil vorgesehen und kann beispielsweise in die Aufnahme eingesteckt oder eingeschraubt werden. Die Abschleppöse ist vorzugsweise aus einem Metall gefertigt und in einer Signalfarbe, beispielsweise in rot, orange oder in gelb lackiert, sodass die Abschleppöse gut zu erkennen ist. Um die Abschleppöse an der Aufnahme zu fixieren ist eine Fixieraufnahme vorgesehen. Die Fixieraufnahme verhindert ein Lösen der Abschleppöse vom Aufnahmeteil und insbesondere eine rotatorischen Bewegung der Abschleppöse. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Fixieraufnahme eine Bohrung ist, welche ein Innengewinde aufweist. Die erfindungsgemäße Abschleppösenanordnung ermöglicht es, auf einfache Art und Weise eine austauschbare Abschleppöse als nicht dauerhaftes Designelement am Kraftfahrzeug sicher zu befestigen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen, sowie der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen entnehmbar. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Aufnahme zum Einschrauben einer weiteren Abschleppöse konfiguriert ist. Denkbar ist, dass die weitere Abschleppöse eine handelsübliche Abschleppöse zum Einschrauben in eine entsprechende Aufnahme ist. Hierdurch ist es auf vorteilhafte Weise möglich, dass im Fall der Notwendigkeit einer Bergung des Kraftfahrzeugs die, als Designelement vorgesehene, Abschleppöse gegen die, insbesondere funktional zum Abschleppen geeignete, weitere Abschleppöse getauscht wird. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Abschleppöse eine Lasche aufweist. Die Lasche ist dazu vorgesehen, an der Fixieraufnahme so fixiert zu werden, dass eine Rotation der Abschleppöse unterbunden ist. Hierzu ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Lasche an der Fixieraufnahme angeschraubt wird. Dadurch, dass die Abschleppöse in der Aufnahme aufgenommen ist und ferner mit der Fixieraufnahme verbunden ist, kann sich die Abschleppöse nicht drehen und ist damit sicher an der Aufnahme befestigt. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Aufnahmeteil an einem Querträger des Kraftfahrzeugs vorgeseh