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DE-102024122093-B4 - Reißverschluss mit Abdichtungsfunktion

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Abstract

Reißverschluss (100), der Folgendes aufweist: ein Paar Reißverschluss-Längsteile (1), wobei jedes Reißverschluss-Längsteil (1) ein Tragband (20) und eine an einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten (21) der zwei Tragbänder (20) angebrachte Kuppelglied-Reihe (3) aufweist; einen Schieber (60), der für Einkupplung und Auskupplung von einander gegenüberliegenden Kuppelgliedern (30) verschiebbar an den Kuppelglied-Reihen (3) vorgesehen ist, wobei der Schieber (60) einen oberen Schild (61), einen unteren Schild (62) und einen Schieberkeil (63), der den oberen und den unteren Schild (61, 62) in einer Aufwärts-Abwärts-Richtung verbindet, aufweist, wobei der obere und der untere Schild (61, 62) und der Schieberkeil (63) eine Grenze eines Führungskanals (64) für die Kuppelglieder (30) definieren; wobei jedes Reißverschluss-Längsteil (1) ein Dichtungsteil (50) aufweist, das an einem Bandflächenabschnitt (25) des Tragbandes (20) haftet und sich über einen Gliedflächenabschnitt (31) eines jeden Kuppelgliedes (30) des Reißverschluss-Längsteils (1) erstreckt, wobei sich die zwei Dichtungsteile (50) in abdichtender Anlage befinden, wenn sich der Reißverschluss (100) in einem eingekuppelten Zustand befindet; dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kuppelglied (30) einen Vorsprung (32) aufweist, der sich in der Aufwärts-Abwärts-Richtung durch eine Öffnung (51) des Dichtungsteils (50) hindurch erstreckt, um so das Dichtungsteil (50) von der Grenze des Führungskanals (64) beabstandet zu halten.

Inventors

  • Yoshihiro Hashizume
  • Shigeyoshi Takazawa

Assignees

  • YKK CORPORATION

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20240802

Claims (13)

  1. Reißverschluss (100), der Folgendes aufweist: ein Paar Reißverschluss-Längsteile (1), wobei jedes Reißverschluss-Längsteil (1) ein Tragband (20) und eine an einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten (21) der zwei Tragbänder (20) angebrachte Kuppelglied-Reihe (3) aufweist; einen Schieber (60), der für Einkupplung und Auskupplung von einander gegenüberliegenden Kuppelgliedern (30) verschiebbar an den Kuppelglied-Reihen (3) vorgesehen ist, wobei der Schieber (60) einen oberen Schild (61), einen unteren Schild (62) und einen Schieberkeil (63), der den oberen und den unteren Schild (61, 62) in einer Aufwärts-Abwärts-Richtung verbindet, aufweist, wobei der obere und der untere Schild (61, 62) und der Schieberkeil (63) eine Grenze eines Führungskanals (64) für die Kuppelglieder (30) definieren; wobei jedes Reißverschluss-Längsteil (1) ein Dichtungsteil (50) aufweist, das an einem Bandflächenabschnitt (25) des Tragbandes (20) haftet und sich über einen Gliedflächenabschnitt (31) eines jeden Kuppelgliedes (30) des Reißverschluss-Längsteils (1) erstreckt, wobei sich die zwei Dichtungsteile (50) in abdichtender Anlage befinden, wenn sich der Reißverschluss (100) in einem eingekuppelten Zustand befindet; dadurch gekennzeichnet , dass mindestens ein Kuppelglied (30) einen Vorsprung (32) aufweist, der sich in der Aufwärts-Abwärts-Richtung durch eine Öffnung (51) des Dichtungsteils (50) hindurch erstreckt, um so das Dichtungsteil (50) von der Grenze des Führungskanals (64) beabstandet zu halten.
  2. Reißverschluss (100) nach Anspruch 1 , wobei jedes Kuppelglied (30) einen Vorsprung (32) aufweist, der sich in der Aufwärts-Abwärts-Richtung durch eine Öffnung (51) des Dichtungsteils (50) hindurch erstreckt, um so das Dichtungsteil (50) von der Grenze des Führungskanals (64) beabstandet zu halten.
  3. Reißverschluss (100) nach Anspruch 1 oder 2 , wobei jedes Tragband (20) eine Basisbahn aufweist, die mit einem Kunststoffmaterial beschichtet und/oder imprägniert ist, das für Fluid undurchlässig ist.
  4. Reißverschluss (100) nach Anspruch 3 , wobei die Kuppelglieder (30) aus einem ersten Harz hergestellt sind, das Dichtungsteil (50) aus einem zweiten Harz hergestellt ist, und wobei das erste Harz härter ist als das Kunststoffmaterial und das zweite Harz.
  5. Reißverschluss (100) nach Anspruch 4 , wobei das zweite Harz härter ist als das Kunststoffmaterial.
  6. Reißverschluss (100) nach Anspruch 4 oder 5 , wobei das erste Harz ein Polyamid-Harz aufweist, das Kunststoffmaterial ein erstes Polyurethan aufweist und das zweite Harz ein zweites Polyurethan aufweist.
  7. Reißverschluss (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das mindestens eine Kuppelglied (30) eine obere Stirnfläche (36a), die in die Aufwärts-Richtung weist und in der Aufwärts-Richtung von einer oberen Bandfläche (21a) des Tragbandes (20) beabstandet ist, und eine entgegengesetzte untere Stirnfläche (36b), die in die Abwärts-Richtung weist und in der Abwärts-Richtung von einer unteren Bandfläche (21b) des Tragbandes (20) beabstandet ist, aufweist, wobei der Vorsprung (32) von der oberen und/oder der unteren Stirnfläche (36a,b) vorragt.
  8. Reißverschluss (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens eines der Kuppelglieder (30) einen Seitenflächenabschnitt (39c) aufweist, der entgegengesetzt zu einem Randabschnitt (23) des Tragbandes (20) vorgesehen ist und zum Gleiteingriff mit der Grenze des Führungskanals (64) bestimmt ist, um so die Kuppelglieder (30) der einander gegenüberliegenden Tragbänder (20) für deren Einkupplung aufeinander zu zu führen, und wobei sich das Dichtungsteil (50) über das Kuppelglied erstreckt, ohne sich über den Seitenflächenabschnitt (39c) zu erstrecken.
  9. Reißverschluss (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jedes Kuppelglied (30) einen oberen Abschnitt (33a), der an der oberen Bandfläche (21a) des Tragbandes (20) vorgesehen ist, einen unteren Abschnitt (33b), der an der unteren Bandfläche (21b) des Tragbandes (20) vorgesehen ist, und einen Verbindungsabschnitt (34), der den oberen und den unteren Abschnitt (33a,b) in der Aufwärts-Abwärts-Richtung verbindet und außerhalb des Tragbandes (20) an dessen Randabschnitt (23) vorgesehen ist, aufweist.
  10. Reißverschluss (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Randabschnitt (23) des Tragbandes einen Kernfaden (24) aufweist.
  11. Reißverschluss (100) nach Anspruch 9 oder 10 , wobei der obere Abschnitt (33a) einen oberen Basisabschnitt (37a) aufweist, der an der oberen Bandfläche (21a) des Tragbandes (20) vorgesehen ist, der untere Abschnitt (33b) einen unteren Basisabschnitt (37b) aufweist, der an der unteren Bandfläche (21b) des Tragbandes (20) vorgesehen ist, und der obere und/oder der untere Abschnitt (33a,b) einen Kuppelabschnitt (38) aufweist, der sich von dem jeweiligen Basisabschnitt (37a,b) in Richtung auf das gegenüberliegende Tragband (20) erstreckt und für eine Einkupplung mit einem gegenüberliegenden Kuppelabschnitt (38) eines gegenüberliegenden Kuppelgliedes (30), das an dem gegenüberliegenden Tragband (20) vorgesehen ist, eingerichtet ist.
  12. Reißverschluss (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einer Draufsicht auf die obere und/oder die untere Bandfläche (21a,b) ein Abstand zwischen benachbarten Kuppelgliedern (30) von einem Band-Innenabschnitt (26) in Richtung auf den Randabschnitt (23) des Tragbandes (20) zunimmt.
  13. Reißverschluss (100) nach Anspruch 11 oder 12 , wobei der Kuppelabschnitt in der Aufwärts-Abwärts-Richtung so angeordnet ist, dass er eine Mittellinie des Tragbandes in der Aufwärts-Abwärts-Richtung enthält.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Reißverschluss, der Folgendes aufweist: ein Paar Reißverschluss-Längsteile, wobei jedes Reißverschluss-Längsteil ein Tragband und eine an einander gegenüberliegenden Seitenabschnitten der zwei Tragbänder angebrachte Kuppelglied-Reihe aufweist; einen Schieber, der für Einkupplung und Auskupplung von einander gegenüberliegenden Kuppelgliedern verschiebbar an den Kuppelglied-Reihen vorgesehen ist, wobei der Schieber einen oberen Schild, einen unteren Schild und einen Schieberkeil, der den oberen und den unteren Schild in einer Aufwärts-Abwärts-Richtung verbindet, aufweist, wobei der obere und der untere Schild und der Schieberkeil eine Grenze eines Führungskanals für die Kuppelglieder definieren; wobei jedes Reißverschluss-Längsteil ein Dichtungsteil aufweist, das an einem Bandflächenabschnitt des Tragbandes haftet und sich über einen Gliedflächenabschnitt eines jeden Kuppelgliedes des Reißverschluss-Längsteils erstreckt, wobei sich die zwei Dichtungsteile in abdichtender Anlage befinden, wenn sich der Reißverschluss in einem eingekuppelten Zustand befindet. Ein derartiger Reißverschluss ist im Stand der Technik bekannt und ist zum Beispiel in der CN 2 03 262 436 U, der US 10 080 405 B2 und der US 9 474 341 B2 offenbart. Die Dichtungsteile, die sich im eingekuppelten Zustand des Reißverschlusses in abdichtender Anlage befinden, stellen eine Abdichtungsfunktion bereit und verhindern so, dass Fluid durch den Reißverschluss hindurchtritt. So kann ein Reißverschluss mit einer wasser- oder luftdichten Eigenschaft bereitgestellt werden. Derartige Reißverschlüsse haben verschiedene Anwendungen, die Kleidung, Zelte, Neoprenanzüge, Raumanzüge, Wassertanks usw. umfassen. Die KR 20 0 313 551 Y1 offenbart einen Reißverschluss mit einer Dichtschicht, die auf den Tragbändern aufgebracht ist und sich über die Oberfläche der Kuppelglieder erstreckt. Die in den vorgenannten Schriften offenbarten Reißverschlüsse haben das Problem gemeinsam, dass sich das Dichtungsteil über einen Flächenabschnitt der Kuppelglieder erstreckt, der einem der Schilde des Schiebers zugewandt ist und damit in Kontakt kommen kann, wenn sich der Schieber entlang der Kuppelglied-Reihen bewegt, um die Kuppelglieder ein- und auszukuppeln. Da der Schieber im Allgemeinen aus einem härteren Material als das Dichtungsteil besteht, kann das Dichtungsteil durch den Kontakt mit dem Schild des Schiebers beschädigt werden, wodurch die Abdichtungsfunktion beeinträchtigt werden kann. Um dieses Problem zu lösen, offenbart die EP 1 388 302 A1 einen Reißverschluss, bei dem zwei Dichtungsteile an einander zugewandten Randabschnitten der Tragbänder vorgesehen sind, die von den Schildern des Schiebers beabstandet sind. Die Dichtungsteile drücken gegeneinander und gegen Kuppelabschnitte der an dem gegenüberliegenden Tragband vorgesehenen Kuppelglieder, wenn sich der Reißverschluss in dem eingekuppelten Zustand befindet. Jedes Kuppelglied umfasst eine obere Hälfte, die an einer oberen Bandfläche des Tragbandes vorgesehen ist, eine untere Hälfte, die an einer unteren Bandfläche des Tragbandes vorgesehen ist, und einen Verbindungsabschnitt, der durch ein im Tragband vorgesehenes Loch hindurchgeht und dadurch die obere und die untere Hälfte miteinander verbindet. Die Löcher sind jedoch ungünstig, da sie einen zusätzlichen Herstellungsschritt erfordern, ein Tragband mit einem Loch ein präzises Formen der Kuppelglieder an der Position der Löcher erfordert und die Löcher sogar eine Ursache für Fluidundichtigkeit sein können, wodurch die Abdichtungsfunktion des Reißverschlusses beeinträchtigt wird. Die Löcher im Tragband werden bei dem in der WO 2022/ 043 684 A1 offenbarten Reißverschluss vermieden. Jedes Kuppelglied umfasst ebenfalls eine obere und eine untere Hälfte, die durch einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sind. Der Verbindungsabschnitt ist jedoch an einem Randabschnitt des Tragbandes außerhalb des Tragbandes angeordnet. In einem Kuppelabschnitt eines jeden Kuppelgliedes ist eine Rinne vorgesehen, die sich in einer Band-Längsrichtung erstreckt und dem gegenüberliegenden Band zugewandt ist. Im eingekuppelten Zustand des Reißverschlusses greift jeder Kuppelabschnitt in einen Seitenabschnitt des gegenüberliegenden Tragbandes ein, wodurch die Abdichtungsfunktion bereitgestellt wird. Diese Lösung vermeidet zwar die Löcher im Tragband, doch sind die Kuppelglieder möglicherweise nicht gut an dem Tragband fixiert, insbesondere wenn die Kuppelglieder und die Tragbänder aus unterschiedlichen Materialien bestehen, die nicht gut aneinander haften. Um dieses Problem zu lösen, ist bei der Herstellung des Reißverschlusses möglicherweise ein zusätzlicher Schritt erforderlich. Zum Beispiel ist möglicherweise eine Plasmabehandlung erforderlich, um eine ausreichende Fixierung der Kuppelglieder an dem Tragband zu erzielen. Dieser zusätzliche Herstellungsschritt ist jedoch zeitaufwendig und erhöht die Kosten. Aufgrund dieser Probleme