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DE-102024132132-A1 - Verwendung eines Bitumenbands zur Haltung von mindestens einem Langformteil im Verkehrswegebau

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verwendung mindestens eines Bitumenbands umfassend mindestens einen bitumenhaltigen Träger und mindestens eine auf mindestens einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht zur Haltung von mindestens einem Langformteil im Verkehrswegebau.

Inventors

  • Erfinder auf Antrag nicht genannt.

Assignees

  • DENSO-HOLDING GMBH & CO.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241105

Claims (20)

  1. Verwendung mindestens eines Bitumenbands umfassend mindestens einen bitumenhaltigen Träger und mindestens eine auf mindestens einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht zur Haltung von mindestens einem Langformteil im Verkehrswegebau.
  2. Verwendung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das mindestens eine Langformteil ausgewählt ist aus einer Gruppe umfassend Kabel, Rohre und Versorgungsleitungen.
  3. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Verwendung auf einer Fläche, insbesondere auf einer bitumenhaltigen Oberfläche, oder in einer Fuge erfolgt.
  4. Verwendung nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass das mindestens eine Bitumenband mindestens einen bitumenhaltigen Träger und eine auf einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht umfasst, die der Fläche oder der Fuge zugewendet wird.
  5. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das mindestens eine Bitumenband eine auf einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht umfasst, die dem mindestens einem Langformteil zugewendet wird.
  6. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das mindestens eine Bitumenband mindestens einen bitumenhaltigen Träger und eine auf jeder Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht umfasst.
  7. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das mindestens eine Bitumenband einen ersten Randbereich und einen zweiten Randbereich aufweist, wobei der erste Randbereich und der zweite Randbereich das mindestens eine Langformteil in Längsrichtung des Langformteils seitlich überragt.
  8. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass ein zweites Bitumenfugenband verwendet wird, wobei das zweite Bitumenband einen ersten Randbereich und einen zweiten Randbereich aufweist, wobei der erste Randbereich und der zweite Randbereich das mindestens eine Langformteil in Längsrichtung des Langformteils seitlich überragt.
  9. Verwendung nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet , dass das zweite Bitumenband mindestens einen bitumenhaltigen Träger und mindestens eine auf mindestens einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht umfasst.
  10. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet , dass das mindestens eine Bitumenband das mindestens eine Langformteil umhüllt derart, dass der erste Randbereich und der zweite Randbereich des mindestens einen Bitumenbands miteinander unter Umhüllung des mindestens einen Langformteils in Verbindung gebracht werden.
  11. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 8 und 9 , dadurch gekennzeichnet , dass mindestens ein erstes und mindestens ein zweites Bitumenband verwendet wird, wobei das mindestens eine erste Bitumenband mindestens eine Klebeschicht aufweist, auf der das mindestens eine Langformteil angeordnet ist, und wobei der erste Randbereich und der zweite Randbereich des ersten Bitumenbands über dessen mindestens eine Klebeschicht in Verbindung mit dem zweiten Bitumenband derart gebracht ist, dass das mindestens eine Langformteil von dem zweiten Bitumenband überdeckt wird.
  12. Verwendung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Randbereich und der zweite Randbereich des mindestens einen Bitumenbands über dessen mindestens eine Klebeschicht in Verbindung mit einer Fläche oder in einer Fuge derart gebracht ist, dass das mindestens eine Langformteil von dem Bitumenband überdeckt wird.
  13. Langformteil mit mindestens einem Bitumenband zur Haltung des mindestens einen Langformteils, wobei das mindestens eine Langformteil mit dem mindestens einen Bitumenband in Verbindung gebracht ist.
  14. Verfahren zur Haltung mindestens eines Langformteils mit mindestens einem Bitumenband, umfassend mindestens einen bitumenhaltigen Träger und mindestens eine auf mindestens einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht, umfassend den Schritt: - Anordnen des mindestens einen Langformteils auf der mindestens einen Klebeschicht des mindestens einen Bitumenbands.
  15. Verfahren nach Anspruch 14 , wobei ein erstes Bitumenband und ein zweites Bitumenband mindestens einen bitumenhaltigen Träger und mindestens eine auf mindestens einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht umfasst, wobei das Verfahren die Schritte umfasst: - Anordnen des mindestens einen Langformteils auf der mindestens einen Klebeschicht des ersten Bitumenbands, - Anordnen des zweiten Bitumenbands auf dem Langformteil derart, dass ein erster Randbereich und ein zweiter Randbereich des ersten Bitumenbandes in Verbindung mit dem zweiten Bitumenband gebracht werden.
  16. Verfahren nach Anspruch 15 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Randbereich und der zweite Randbereich des ersten Bitumenbands in Verbindung mit einem zweiten Bitumenband derart gebracht wird, dass das mindestens eine Langformteil von dem zweiten Bitumenband überdeckt wird.
  17. Verfahren nach Anspruch 14 umfassend die folgenden Schritte: - Anordnen des mindestens einen Langformteils auf der mindestens einen Klebeschicht derart, dass das Bitumenband mit einem ersten Randbereich und einem zweiten Randbereich das mindestens eine Langformteil seitlich überragt, - Umhüllen des mindestens einen Langformteils mit dem Bitumenband derart, dass der erste Randbereich und der zweite Randbereich des Bitumenbands miteinander unter Umhüllung des mindestens einen Langformteils in Verbindung gebracht werden.
  18. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 17 , dadurch gekennzeichnet , dass das Verfahren mindestens einen der folgenden Schritte umfasst: - Anhaften des mindestens einen bitumenhaltigen Trägers des Bitumenbands auf einer Fläche, insbesondere einer bitumenhaltigen Fläche, oder in einer Fuge, oder - Ankleben der mindestens einen Klebeschicht des Bitumenbands auf einer Fläche, insbesondere einer bitumenhaltigen Oberfläche, oder in einer Fuge.
  19. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 18 , dadurch gekennzeichnet , dass der mindestens eine Träger des Bitumenbands zur Anhaftung auf einer Fläche, insbesondere einer bitumenhaltigen Oberfläche, oder in einer Fuge erwärmt wird.
  20. Verfahren zur Haltung mindestens eines Langformteils mit mindestens einem Bitumenband, umfassend mindestens einen bitumenhaltigen Träger und mindestens eine auf mindestens einer Seite des mindestens einen Trägers angeordnete Klebeschicht, umfassend die Schritte: - Anordnen des mindestens einen Langformteils auf einer Fläche oder in einer Fuge, - Anordnen des mindestens einen Bitumenbands auf dem Langformteil derart, dass ein erster Randbereich und ein zweiter Randbereich des mindestens einen Bitumenbandes in Verbindung mit der Fläche oder mit der Fuge gebracht werden.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verwendung eines Bitumenbands zur Haltung von mindestens einem Langformteil im Verkehrswegebau, insbesondere im Straßenbau, ein Langformteil mit einem Bitumenband und ein Verfahren zur Haltung mindestens eines Langformteils mit mindestens einem Bitumenband. Die Verkehrswegeinfrastruktur, insbesondere die Straßeninfrastruktur, spielt eine grundlegende Rolle für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Ländern. Ein angemessenes Infrastrukturmanagement ist sowohl für das Wirtschaftswachstum als auch für die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung von wesentlicher Bedeutung. Bei einem Verkehrsweg bildet üblicherweise ein Oberbau den obersten Teil eines Straßenaufbaus. Unter dem Oberbau befindet sich das Planum. Der Oberbau besteht aus einer Deckschicht, gegebenenfalls einer Binderschicht und einer oder mehreren Tragschichten. Der vollgebundene Oberbau kann mit Asphalt oder mit Beton ausgeführt werden. Beim Asphaltoberbau werden Asphaltdeck- und gegebenenfalls Asphaltbinderschicht zusammen mit der Asphalttragschicht direkt auf das Planum aufgebracht. Zwischen den einzelnen Asphaltschichten muss ein Schichtenverbund angeordnet sein. Er verhindert die Verschiebung der Asphaltschichten, hervorgerufen beispielsweise durch Verkehrsbeanspruchungen wie durch Automobile oder Luftfahrzeuge. In Verkehrswegen, insbesondere Straßen, sollen oftmals Kabel und andere Langformteile verbaut werden, beispielsweise für Induktionsschleifen vor Lichtzeichenanlagen (Ampeln). Verschiedene Methoden zur Verlegung dieser umfassen den konventionellen Tiefbau, Kabelpflugverfahren, Horizontalspülbohrverfahren, Bohrpressungen/Erdrakete, Fräs- und Trenching-Verfahren, Verlegung in Versorgungsrohren und -schächten. Der Begriff Trenching beschreibt eine Vielzahl im Detail unterschiedlicher Verfahren zur Verlegung von Langformteilen wie Kabeln, Leerrohren oder erdverlegbaren Leitungen, bei dem mittels einer Frästechnik schmale Gräben bzw. Schlitze in Böden, den Asphalt oder Gehwegplatten oder ähnlichem eingebracht werden. Diese Verlegemethode beansprucht nur wenig Platz und ermöglicht eine schnelle Fertigstellung von Leerohr- beziehungsweise Kabeltrassen. Die verschiedenen Trenching-Verfahren (Nano-, Micro-, Mini- und Macro-Trenching) unterscheiden sich in der Tiefe und Breite der realisierten Verlegefuge sowie in der verwendeten Schneide- beziehungsweise Frästechnik. Asphaltierte Oberflächen, aber auch andere Böden können damit bis zu einer Breite von etwa 60 cm und einer Tiefe bis zu etwa 200 cm bearbeitet werden. Das gelöste Material kann seitlich neben der gebildeten Fuge abgelagert und, nachdem die Leerrohre oder Kabel verlegt wurden, die Fuge unmittelbar wieder mit dem gelagerten Aushub verfüllt bzw. mit einer entsprechenden Fugenmasse abgedichtet werden. In einem anderen Verfahren zur Verlegung von Langformteilen wie Leitungen wird z.B. ein Kabel beim Asphaltieren mit einem Straßenfertiger in dessen Fahrtrichtung direkt in die Deckschicht und somit oberflächennah mit verlegt. In Fahrtrichtung verlegte Leitungen müssen dann in aller Regel zur Bildung von Anschlüssen seitlich in das Straßenbankett mit weiteren Verbindungen versehen werden. Trenching wird insbesondere bei dem Einbau von Induktionsschleifen in eine bestehende Asphaltdeckschicht eingesetzt. Dafür werden Kabel in der Regel winkelig zur Fahrrichtung verlegt. Andere Kabel können aber auch in Fahrrichtung oder quer zur Fahrrichtung verlegt werden. Es besteht ein Bedarf, einen Verbau von Kabeln oder Rohren, allgemeiner von Langformteilen, im Verkehrswegebau zu vereinfachen. Aus dem Stand der Technik bekannt sind zum Beispiel Rissbänder zum Schließen von Rissen im Verkehrswegebau, zum Beispiel aus der DE 103 37 656 A1. Das Rissband schließt einen entstandenen Riss dauerhaft. Der obere Teil besteht nach der Lehre der DE 103 37 656 A1 aus einem bitumenhaltigen Material und der untere Teil aus einer Klebeschicht. Da es nach Verlegung an der freiliegenden Oberfläche bei normalen Temperaturen keine anhaftenden Eigenschaften aufweist, bleibt das Rissband insbesondere nicht an den den abgedeckten Riss überfahrenden Automobilen haften. Aus dem Stand der Technik bekannt sind auch Bitumenfugenbänder, zum Beispiel aus der EP 1 380 692 A2. So kann ein Bitumenfugenband, bei dem in Einbaulage der obere Teil aus einem wasserundurchlässigen, bitumenhaltigen Material und der untere Teil aus einem wasserdurchlässigen Material besteht, zum Schließen von Fugen in Deckschichten aus Asphalt verwendet werden, wobei gleichzeitig eine Drainage ermöglicht wird. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verwendung eines Bitumenbands zur Verfügung zu stellen, welche eine einfache und sichere Verlegung von Langformteilen wie Leitungen und Rohren ermöglicht. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verwendung eines Bitumenbands umfassend mindestens einen bitumenhaltigen Träger und mindestens eine auf mindestens einer Seite des mindestens einen Trägers ang