DE-102024132147-A1 - Booklet und Verfahren zum Herstellen eines Booklets
Abstract
Es wird ein Booklett (10) vorgeschlagen, das mindestens zwei Lagen (11) als Inlay (12) umfasst. Dabei sind die mindestens zwei Lagen (11) aus Kunststoff gebildet.
Inventors
- Severin Much
Assignees
- All4Labels Group GmbH
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241105
Claims (13)
- Booklett (10), umfassend mindestens zwei Lagen (11) als Inlay (12) dadurch gekennzeichnet , dass die mindestens zwei Lagen (11) aus Kunststoff gebildet sind.
- Booklet (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Lagen (11) aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorzugsweise Polyethylen, gebildet ist.
- Booklet (10) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass die Lagen (11) beidseitig bedruckt sind.
- Booklet (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass mehrere Lagen (11) untereinander über eine Klebeverbindung verbunden sind.
- Booklet (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Booklet (10) ausschließlich aus Kunststoff, Klebstoff und Druckfarbe besteht.
- Booklet (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine Dicke einer Lage (11) zwischen 40 µm und 100 µm, vorzugsweise zwischen 50 µm und 90 µm, am meisten bevorzugt zwischen 60 µm und 80 µm, liegt.
- Verfahren (100) zum Herstellen eines Booklets, umfassend mindestens zwei Lagen (11) dadurch gekennzeichnet , dass die mindestens zwei Lagen (11) aus Kunststoff gebildet werden (101).
- Verfahren (100) nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet , dass mehrere Lagen (11) untereinander über eine Klebeverbindung verbunden werden (110).
- Verfahren (100) nach Anspruch 7 oder 8 , dadurch gekennzeichnet , dass mindestens eine Kunststoffbahn (200) beidseitig bedruckt wird (102).
- Verfahren (100) nach Anspruch 9 , dadurch gekennzeichnet , dass auf die mindestens eine Kunststoffbahn (200) partiell ein Klebstoff aufgetragen wird (103).
- Verfahren (100) nach Anspruch 9 oder 10 , dadurch gekennzeichnet , dass das Verfahren (100) ein Übereinanderlegen (104) von bedruckten Kunststoffbahnen und/oder ein Schneiden (105) der mindestens einen Kunststoffbahn in zwei Stränge und ein Übereinanderlegen (106) der Stränge umfasst.
- Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 7 bis 11 , dadurch gekennzeichnet , dass die Lagen (11) als Inlay (12) ausgestanzt werden.
- Verfahren (100) nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet , dass das Verfahren (100) ein Zusammenführen (109) mindestens eines Inlays (12) mit mindestens einer Basislage (14) als Materialbahn, das Auflegen einer Laminierlage (14a) und ein Ausstanzen (111) des Booklets (10) umfasst.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Booklet sowie dessen Herstellungsverfahren nach den unabhängigen Ansprüchen. Booklets sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt. So beschreibt beispielsweise DE 10 2008 020 831 A1 ein Booklet, bei dem zwischen einem selbstklebenden Basisetikett und einem Oberlaminat ein Booklet enthalten ist, das auf Papierbasis ausgebildet ist. Dabei besteht das Oberlaminat aus Kunststoff, sodass das Booklet auf Basis unterschiedlicher Materialien hergestellt wird, was den Recyclingprozess schwierig gestaltet. Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Booklet derart weiterzuentwickeln, dass es vorwiegend aus einem Material gebildet ist, um diese recyclingfähig auszubilden. Ferner soll das Booklet einfach herzustellen und witterungsfest sein. Gelöst wird die vorgenannte Aufgabe durch ein Booklet, das mindestens zwei Lagen als sogenanntes Inlay umfasst. Vorzugsweise umfasst das Booklet mehr als zwei, vorzugsweise mehr als vier, am meisten bevorzugt mehr als 10, Lagen. Es sind die Lagen aus Kunststoff gebildet. Die Lagen können als Inlay den inneren Teil des Booklets bilden. Eine jeweilige äußere Lage kann zu jeder Dickenseite das Booklet abschließen. Vorzugsweise sind die Lagen aus einem thermoplastischen Kunststoff, vor allem Polyethylen, gebildet. Die Lagen umfassen somit vor allem kein Papier. Die Lagen können beidseitig bedruckt sein. Es handelt sich somit um das Inlay, dass die entsprechende Information des Booklets abbilden kann. Das Booklet kann eine Basislage und eine Laminierlage umfassen. Diese stehen vor allem in Breitenrichtung des Booklets über und können in den überstehenden Bereichen haftend aneinander angeordnet sein. Die Laminierlage kann vorzugsweise selbstklebend sein und somit direkt klebend befestigt sein. Bei dem Booklet handelt es sich vorzugsweise um ein buchartiges Dokument, ein sogenanntes Büchlein, dessen Länge und Breite maximal 50 cm, ferner bevorzugt maximal 46 cm, am meisten bevorzugt maximal 42 cm, betragen. Vor allem kann darunter ein Bookletetikett verstanden werden. Vorzugsweise sind die Lagen des Inlays untereinander, vorzugsweise ausschließlich, über eine Klebeverbindung verbunden. Wie oben beschrieben kann das Booklet mehrere Lagen umfassen, wobei benachbarte Lagen über eine Klebeverbindung miteinander verbunden sind. Insbesondere ist an einer Längsseite oder Breitenseite des Booklets durch die Klebeverbindungen zwischen den Lagen ein Bund ausbildet. An den anderen Seiten ist das Booklet öffnenbar gestaltet. Das Booklet ist somit vorzugsweise nicht verschweißt. Insgesamt kann somit das Booklet ausschließlich aus Kunststoff, Klebstoff und Druckfarbe bestehen. Das Booklet ist somit sehr einfach zu recyceln, da nicht unterschiedliche Materialien, wie bspw. Papier und Kunststoff, zunächst getrennt werden müssen. Auch ist das Booklet insgesamt unempfindlicher, bspw. gegenüber Nässen, und somit witterungsbeständiger. Die Dicke einer Lage beträgt vorzugsweise zwischen 40 µm und 100 µm, vorzugsweise zwischen 50 µm und 90 µm, am meisten bevorzugt zwischen 60 µm und 80 µm. In einem weiteren bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung eines Booklets umfassend mindestens zwei Lagen. Gemäß des Verfahrens werden die Lagen aus Kunststoff gebildet. Das Verfahren ist vorzugsweise zur Herstellung eines oben beschriebenen Booklets ausgebildet. Wie oben beschrieben kann auf eine äußere Lage in Dickenrichtung des Inlays bzw. des Booklets eine selbstklebende Laminierfolie aufgebracht werden. Zur Herstellung der Lagen und somit des Inlays kann mindestens eine Kunststoffbahn beidseitig bedruckt werden. Vorzugsweise können zwei Kunststoffbahnen jeweils beidseitig bedruckt werden. In anderen Worten werden diese mit Druckbereichen versehen. Benachbarte Druckbereiche weisen einen Abstand in Längsrichtung zueinander auf. Vorzugsweise sind die Druckbereiche nebeneinander in einer Längsrichtung der Bahn angeordnet. Ferner können bei jeder bedruckten Bahn mehrere, in Längsrichtung benachbarte Druckbereiche auf einer oberen Hälfte in Breitenrichtung der Bahn und das Gleiche auf einer unteren Hälfte angeordnet sein. Auf die mindestens eine Kunststoffbahn wird partiell ein Klebstoff aufgetragen. Dieser dient zur Herstellung eines Bundes. Es handelt sich insbesondere um ein UV-härtbaren Kleber. Insbesondere wird der Kleber zwischen zueinander benachbarten Druckbereichen in Längsrichtung angeordnet. Insbesondere wird der Kleber streifenförmig in Breitenrichtung der Bahn zwischen Druckbereichen aufgetragen. Es folgt ein Übereinanderlegen von bedruckten Kunststoffbahnen und/oder ein Schneiden der mindestens einen Kunststoffbahn in zwei Stränge und ein Übereinanderlegen der Stränge umfasst. Dabei erfolgt das Übereinanderlegen derart, dass Druckbereiche verschiedener Bahnen und/oder verschiedener Stränge in Dickenrichtung des herzustellenden Inlays übereinander angeordnet sind. Die Bahnen werden daher so ausgerichtet, dass Druckbereiche in