DE-102024132196-A1 - Halterung für einen Sensor und Sensoranordnung
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Halterung (14) für einen Sensor (12) eines Kraftfahrzeugs, umfassend ein elastisches Pufferelement (20) zur gepufferten Aufnahme eines Sensors (12), wobei das Pufferelement (20) einen Hohlraum (22) aufweist, sowie eine Sensoranordnung (10) mit einer solchen Halterung (14). Sie ermöglicht einen verbesserten Schutz und eine verbesserte Leistung des Sensors (12).
Inventors
- Alexander Harnack
- Vanessa Gebel
Assignees
- DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241105
Claims (8)
- Halterung (14) für einen Sensor (12) eines Kraftfahrzeugs, umfassend ein elastisches Pufferelement (20) zur gepufferten Aufnahme eines Sensors (12), wobei das Pufferelement (20) einen Hohlraum (22) aufweist.
- Halterung (14) nach dem vorhergehenden Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet , dass die Halterung (14) eine Kegelnabe (26) zur Ausbildung eines Kegelsitzes aufweist.
- Halterung (14) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Pufferelement (20) schräg verformbar ist.
- Halterung (14) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Halterung (14) ein Führungselement (16) zur Führung einer Sensoraufnahme (28) der Halterung (14) während einer Ausweichbewegung der Halterung (14) aufweist.
- Halterung (14) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Führungselement (16) innerhalb des Pufferelements (20) angeordnet ist.
- Halterung (14) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Führungselement (16) eine Scherenmechanik aufweist.
- Sensoranordnung (10), umfassend eine Halterung (14) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche und einen Sensor (12), insbesondere einen Radarsensor, wobei die Sensoranordnung (10) an einer Außenseite eines Kraftfahrzeugs anordenbar und / oder angeordnet ist.
- Sensoranordnung (10) nach dem vorhergehenden Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet , dass die Halterung (14) in einem Windschatten des Sensors (12) angeordnet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halterung für einen Sensor eines Kraftfahrzeugs sowie eine Sensoranordnung mit einer solchen Halterung. Stand der Technik US 11292396 B2 betrifft eine Radarsensorhaltevorrichtung an einem Fahrzeug. Die Vorrichtung kann entlang der Fahrzeuglängsachse verfahren werden, wobei zwei elastische Elemente elastisch verformt werden. DE 102022117484 A1 betrifft eine Radarsensoranordnung für ein Fahrzeug. Die Verkleidung des Radarsensors in der Fahrzeugfront, das Radom, weist ein Pufferelement auf, welches dazu eingerichtet ist, eine in Längsrichtung des Fahrzeugs wirkende Kraft durch eine elastische Verformung aufzunehmen. EP 3581439 B1 betrifft eine Haltevorrichtung für einen Radarsensor in einem Fahrzeug. Dabei wird ein elastisches Element in Form einer Lippe vorgesehen, welche sich im Falle einer Kollision verformen kann und somit eine Bewegung der Haltevorrichtung ermöglicht. Offenbarung der Erfindung Schadenereignisse kleineren Ausmaßes, beispielsweise Parkrempler, sollten im Idealfall von einem Kraftfahrzeug ohne Schaden überstanden werden. Um derartige Schadenereignisse zu simulieren, können als Ersatzversuche beispielsweise standardisierte Pendelstöße verwendet werden. Solche standardisierten Pendelstöße sollte ein Kraftfahrzeug somit möglichst ohne Beschädigungen überstehen. Dies betrifft insbesondere empfindliche und teure Sensoren, wie beispielsweise Radarsensoren an Außenseiten von Kraftfahrzeugen. Um solche Radarsensoren besonders zu schützen, ist ein Ansatz, die Radarsensoren relativ zu einer Außenseite eines Kraftfahrzeugs sehr stark nach hinten zu verlagern, sodass der standardisierte Pendelstoß die Radarsensoren nicht erreichen kann. Diese Maßnahme wird jedoch unter anderem mit dem Nachteil erkauft, dass der Sichtbereich des Radarsensors sehr stark eingeschränkt sein kann. Die Maßnahme kann zudem Schäden durch Schrägstöße, also nicht parallel zur Richtung, in der der Sensor nach hinten versetzt ist, nur teilweise verhindern. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Vorrichtungen vorzuschlagen, die eine verbesserte Anordnung von Sensoren zum Schutz vor Beschädigungen, insbesondere bei Schadenereignissen kleineren Ausmaßes, bieten. Gelöst wird die Aufgabe zunächst durch eine Halterung für einen Sensor eines Kraftfahrzeugs, umfassend ein elastisches Pufferelement zur gepufferten Aufnahme eines Sensors, wobei das Pufferelement einen Hohlraum aufweist. Ein Gedanke der Erfindung ist dabei, dass Stöße auf einen von der Halterung aufgenommenen Sensor durch das elastische Pufferelement abgefedert werden können. Ein weiterer Gedanke ist, dass das Pufferelement durch den Hohlraum einen besonders langen Federweg bei geringer Federhärte aufweisen kann. Der Sensor kann also bei einem Stoß über einen besonders weiten Weg mit geringer Bremskraft durch das Pufferelement abgebremst werden. Dadurch können die auf den Sensor wirkenden Kräfte wirkungsvoll reduziert werden. Durch den langen Federweg kann der Sensor zudem einem Gegenstand, beispielsweise dem Pendel bei einem Pendelstoß, häufig vollständig ausweichen, sodass Beschädigungen des Sensors von vorneherein vollständig vermieden werden können. Durch die Elastizität des Pufferelements kann der Sensor, sobald der Gegenstand sich wieder wegbewegt hat, selbsttätig an seine ursprüngliche Position wieder zurück gelangen. Dabei kann sich der Sensor an einer sehr weit vorne befindlichen Position in einem Normalzustand, insbesondere in einem unbelasteten Normalzustand, befinden. Der Sichtbereich, insbesondere ein Sichtwinkel des Sensors, kann weitgehend uneingeschränkt sein. Die Leistungsfähigkeit des Sensors und insgesamt der Sensoranordnung lässt sich somit verbessern. Die Halterung kann eine Kegelnabe zur Ausbildung eines Kegelsitzes aufweisen. Dies ermöglicht eine hoch präzise Verbindung des Sensors mit der Halterung über ein Kegelsitz. So kann der Sensor unbelastet mit hoher Präzision auf einer für ihn vorgesehenen Normalposition positioniert und gehalten werden. Denkbar ist, dass das Pufferelement schräg verformbar ist. Somit kann der Sensor auch bei Schrägstößen ausweichen und bleibt auch bei solchen Stößen unbeschädigt oder wird nur zu einem geringen Maße geschädigt. Bei einer Klasse von Ausführungsformen kann die Halterung ein Führungselement zur Führung einer Sensoraufnahme der Halterung während einer Ausweichbewegung der Halterung aufweisen. Das Führungselement kann zusätzlich dafür sorgen, dass die Sensoraufnahme nach der Ausweichbewegung wieder präzise an die Normalposition zurückgeführt wird. Der Sensor kann dadurch mit noch weiter verbesserter Präzision die für ihn vorgesehene Normalposition selbst nach einem Schadenereignis einnehmen. Bei elastischen Elementen, wie beispielsweise dem elastischen Pufferelement, ist im Laufe der Zeit stets mit lokalen Materialveränderungen zu rechnen. Durch das Führungselement kann bei einem Stoß der Weg des Sensors selbst dann präzise definiert werden, wenn im Laufe der Zeit so