DE-102024132241-A1 - Radnabe für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit einer Stirnverzahnung, Bausatz mit Radnabe, Antriebsstrangbaugruppe und Verfahren zum Montieren
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Radnabe (10) für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit einer Stirnverzahnung (35), die zum formschlüssigen Inkontakttreten mit einer Gegenstirnverzahnung (36) einer Gelenkglocke (30) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einpresshülse (12) in der Radnabe (10) sitzt, die zum Halten einer Zentralschraube (11) vorgesehen ist. Die Erfindung betrifft auch einen Bausatz mit dieser Radnabe (10), einen Antriebsstrangbaugruppe mit diesem Bausatz und ein Verfahren zum Befestigen einer Gelenkglocke (30) an der erfindungsgemäßen Radnabe (10), wobei die Gelenkglocke (30) bis zu einem Einclipsen in die Haltehülse (17) in Axialrichtung eingeschoben wird.
Inventors
- Ringo Koepke
- Matthias Stahl
Assignees
- Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241106
Claims (10)
- Radnabe (10) für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit einer Stirnverzahnung (35), die zum formschlüssigen Inkontakttreten mit einer Gegenstirnverzahnung (36) einer Gelenkglocke (30) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet , dass eine Einpresshülse (12) in der Radnabe (10) sitzt, die zum Halten einer Zentralschraube (11) vorgesehen ist.
- Radnabe (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Einpresshülse (12) ein Innengewinde (13) zum Aufnehmen einer Zentralschraube (11) besitzt.
- Radnabe (10) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass eine Haltehülse (17) in der Radnabe (10) zumindest axialbefestigt ist, die vorbereitet ist an der Gelenkglocke (30) haltend anzugreifen.
- Radnabe (10) nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Haltehülse (17) einen Vorsprung (1) besitzt, der vorgesehen ist, in eine Nut (33) der Gelenkglocke (30) einzugreifen.
- Radnabe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass die Einpresshülse (12) und die Haltehülse (17) einteilig ausgestaltet sind oder dass die Einpresshülse (12) und die Haltehülse (17) als voneinander getrennte Bauteile ausgestaltet sind.
- Radnabe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass zumindest die Einpresshülse (12) und/oder die Haltehülse (17) an einem nach innen abstehenden Absatz (16) der Radnabe (10) in Axialrichtung definiert ausgerichtet ist.
- Bausatz aus einer Radnabe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , wobei die Zentralschaube in die Einpresshülse (12) eingesetzt ist.
- Bausatz nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet , dass die Zentralschraube (11) in das Innengewinde (13) der Einpresshülse (12) eingeschraubt ist.
- Antriebsstrangbaugruppe mit einem Bausatz nach einem der Ansprüche 7 oder 8 , mit einer Getriebeglocke, die über die Zentralschube an der Radnabe (10) befestigt ist.
- Verfahren zum Befestigen einer Gelenkglocke (30) an einer Radnabe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , wobei die Gelenkglocke (30) bis zu einem Einclipsen in die Haltehülse (17) in Axialrichtung eingeschoben wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Radnabe für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit einer Stirnverzahnung, die zum formschlüssigen Inkontakttreten mit einer Gegenstirnverzahnung einer Gelenkglocke vorgesehen ist, einen Bausatz mit einer solchen Radnabe, eine Antriebsstrangbaugruppe mit einem solchen Bausatz sowie ein Verfahren zum Befestigen einer Gelenkglocke an einer Radnabe. Radnaben für Kraftfahrzeuge sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt. An einer Seite der Radnabe kann ein Rad montiert werden und an einer gegenüberliegenden Seite eine Gelenkglocke. Die Radnabe rotiert dabei mit der Gelenkglocke, so dass das Rad ebenfalls rotiert. Im Rahmen der Montage einer Radnabe mit einer Gelenkglocke bedarf es unterschiedlicher Handhabungsschritte durch einen Werker, die neben einer Anordnung der beiden Komponenten zueinander noch eine Ausrichtung und Fixierung erfordern. Das Montageverfahren ist aufgrund der vorliegenden Radnaben aufwändig und fehleranfällig. Aus der DE 10 2020 117 721 B3 ist eine Radlagereinheit für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs bekannt. In diesem Zusammenhang hat sich herausgestellt, dass ein Bedarf besteht, eine Radnabe für einen Antriebstrang eines Kraftfahrzeugs bereitzustellen, insbesondere besteht ein Bedarf, eine verbesserte Radnabe für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs bereitzustellen. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben beschriebenen Nachteile bei Radnaben für einen Antriebstrang eines Kraftfahrzeugs zu beheben oder zumindest zu teilweise zu beheben. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Radnabe für einen Antriebstrang eines Kraftfahrzeugs bereitzustellen. Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Radnabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Einpresshülse in der Radnabe sitzt, die zum Halten einer Zentralschraube vorgesehen ist. Insbesondere wird die Aufgabe durch eine Radnabe mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Ferner wird die Aufgabe durch einen Bausatz aus einer Radnabe mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 7, eine Antriebsstrangbaugruppe mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 9 und durch ein Verfahren zum Befestigen einer Gelenkglocke an einer Radnabe mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 10 gelöst. Dabei gelten Merkmale, die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Radnabe offenbart werden, selbstverständlich auch im Zusammenhang dem erfindungsgemäßen Bausatz, der erfindungsgemäßen Antriebsstrangbaugruppe und dem erfindungsgemäßen Verfahren und jeweils umgekehrt, sodass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets wechselseitig Bezug genommen wird beziehungsweise werden kann. Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird also eine Radnabe für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit einer Stirnverzahnung bereitgestellt, die zum formschlüssigen Inkontakttreten mit einer Gegenstirnverzahnung einer Gelenkglocke vorgesehen ist, wobei eine Einpresshülse in der Radnabe sitzt, die zum Halten einer Zentralschraube vorgesehen ist. Der Begriff Radnabe meint vorliegend strukturelles Maschinenteil, das eingerichtet ist, ein Rad mit einer Gelenkglocke zu verbinden. Die Radnabe wird über ein Radlager in der Kraftfahrzeugkarosserie gelagert. Das Radlager kann dabei Wälzlager umfassen. Das Radlager kann ein Kugellager, Nadellager und/oder Kegelrollenlager umfassen. Der Begriff Antriebsstrang meint vorliegend ein Baugruppe, die eingerichtet ist, die Kraft eines Motors auf die Räder zu übertragen. Der Antriebstrang umfasst dabei unter anderem eine Gelenkglocke und eine Radnabe. Der Begriff Gelenkglocke meint vorliegend insbesondere ein äußeres Gehäuse eines Gleichlaufgelenks. Die Gelenkglocke kann vorzugsweise bei Kraftfahrzeugen mit Frontantrieb oder Allradantrieb Anwendung finden. Die Gelenkglocke kann vorzugsweise eine Schnittstelle zur Anordnung einer Achse, vorzugsweise einer Vorderachse, umfassen. Das Gleichlaufgelenk kann eine gleichförmige Drehbewegung der Achse auf das Rad ermöglichen. Die Gelenkglocke kann ein Innengewinde umfassen, das eingerichtet ist, eine Zentralschraube aufzunehmen. Der Begriff Stirnverzahnung meint vorliegend eine Verzahnung, die an einer Stirnseite der Radnabe senkrecht zur Rotationsachse angeordnet ist. Der Gegenstirnverzahnung meint vorliegend eine zur Stirnverzahnung der Radnabe korrespondierende Verzahnung, die an einer Stirnseite der Gelenkglocke senkrecht zur Rotationsachse angeordnet ist. Stirnverzahnung und Gegenstirnverzahnung werden vorliegend vorzugsweise zur Drehmomentübertragung eingesetzt. Der Begriff Einpresshülse meint vorliegend einen zylindrischen Hohlkörper, der in der Radnabe angeordnet werden kann und eingerichtet ist, eine Zentralschraube aufzunehmen und zu halten. Die Einpresshülse kann dabei über ein kraftschlüssiges Fügeverfahren oder ein stoffschlüssiges Fügeverfahren oder ein formschlüssiges Fügeverfahren mit der Radnabe verbunden. Vorzugsweise wird die Einpres