DE-102024132250-A1 - Verfahren zum Herstellen eines Zelltrennelements für eine Traktionsbatterie eines Kraftfahrzeugs sowie entsprechendes Zelltrennelement und Verfahren zum Herstellen einer Traktionsbatterie sowie entsprechende Traktionsbatterie
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Zelltrennelements (4) für eine Traktionsbatterie (1) eines Kraftfahrzeugs, wobei das Zelltrennelement (4) ein mit einem Fluid gefülltes Kissen (5) sowie einen das Kissen (5) einfassenden Rahmen (6) aufweist, und wobei das Kissen (5) zwei Kissenwände (7, 8) aufweist, die gemeinsam einen mit dem Fluid gefüllten Hohlraum (10) einfassen und in einem Randbereich (9) des Kissens (5) fluiddicht miteinander verbunden werden. Dabei ist vorgesehen, dass der Rahmen (6) auf gegenüberliegenden Seiten des Randbereichs (9) durch Auftragen und anschließendes Verfestigen eines Klebstoffs gebildet wird. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Zelltrennelement (4) für eine Traktionsbatterie (1) eines Kraftfahrzeugs, ein Verfahren zum Herstellen einer Traktionsbatterie (1) für ein Kraftfahrzeug sowie eine Traktionsbatterie (1) für ein Kraftfahrzeug.
Inventors
- Anja Jäschke
- Maria Sauer
- Markus Thurmeier
Assignees
- AUDI AKTIENGESELLSCHAFT
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241106
Claims (10)
- Verfahren zum Herstellen eines Zelltrennelements (4) für eine Traktionsbatterie (1) eines Kraftfahrzeugs, wobei das Zelltrennelement (4) ein mit einem Fluid gefülltes Kissen (5) sowie einen das Kissen (5) einfassenden Rahmen (6) aufweist, und wobei das Kissen (5) zwei Kissenwände (7, 8) aufweist, die gemeinsam einen mit dem Fluid gefüllten Hohlraum (10) einfassen und in einem Randbereich (9) des Kissens (5) fluiddicht miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet , dass der Rahmen (6) auf gegenüberliegenden Seiten des Randbereichs (9) durch Auftragen und anschließendes Verfestigen eines Klebstoffs gebildet wird.
- Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Kissenwände (7, 8) unter Bildung einer Aufwölbung (12) des Kissens (5) durch Fügen miteinander verbunden werden, wobei die Aufwölbung (12) in dem Klebstoff eingebettet wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Klebstoff auf seiner der Aufwölbung (12) abgewandten Seite mit einer die Aufwölbung (12) nachbildenden Erhebung (13) aufgetragen oder die die Aufwölbung (12) nachbildende Erhebung (13) nach dem Verfestigen des Klebstoffs hergestellt wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass als Klebstoff ein Klebstoff auf Polyurethanbasis oder ein Schmelzklebstoff verwendet wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Klebstoff zur Bildung eines Verbundwerkstoffs mit einem Faserfüllstoff oder einem Partikelfüllstoff versehen wird, und/oder dass der Klebstoff mit einem eine physikalische Eigenschaft des Rahmens (6) beeinflussenden Zusatzstoff versehen wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Klebstoff auf einer ersten Seite des Kissens (5) und anschließend auf einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite des Kissens (5) aufgetragen wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Kissen (5) vor dem Auftragen des Klebstoffs an und/oder in einem Hilfsrahmen (14) angeordnet wird und der Klebstoff bei dem Auftragen zwischen das Kissen (5) und den Hilfsrahmen (14) eingebracht wird.
- Zelltrennelement (4) für eine Traktionsbatterie (1) eines Kraftfahrzeugs, insbesondere hergestellt gemäß dem Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Zelltrennelement (4) ein mit einem Fluid gefülltes Kissen (5) sowie einen das Kissen (5) einfassenden Rand (6) aufweist, und wobei das Kissen (5) zwei Kissenwände (7, 8) aufweist, die gemeinsam einen mit dem Fluid gefüllten Hohlraum (10) einfassen und in einem Randbereich (9) des Kissens (5) fluiddicht miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet , dass der Rahmen (6) auf gegenüberliegenden Seiten des Randbereichs (9) durch Auftragen und anschließendes Verfestigen eines Klebstoffs gebildet ist.
- Verfahren zum Herstellen einer Traktionsbatterie (1) für ein Kraftfahrzeug, wobei die Traktionsbatterie (1) über mehrere Batteriezellen (2) verfügt, zwischen welchen ein Zelltrennelement (4), insbesondere ein Zelltrennelement (4) nach Anspruch 8 , angeordnet wird, das ein mit einem Fluid gefülltes Kissen (5) sowie einen das Kissen (5) einfassenden Rahmen (6) einfasst, und wobei das Kissen (5) zwei Kissenwände (7, 8) aufweist, die gemeinsam einen mit dem Fluid gefüllten Hohlraum (10) einfassen und in einem Randbereich (9) des Kissens (5) fluiddicht miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet , dass der Rahmen (6) auf gegenüberliegenden Seiten des Randbereichs (9) durch Auftragen und anschließendes Verfestigen eines Klebstoffs gebildet wird.
- Traktionsbatterie (1) für ein Kraftfahrzeug, insbesondere hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch 9 , wobei die Traktionsbatterie (1) über mehrere Batteriezellen (2) verfügt, zwischen welchen ein Zelltrennelement (4), insbesondere ein Zelltrennelement (4) nach Anspruch 8 , angeordnet ist, das ein mit einem Fluid gefülltes Kissen (5) sowie einen das Kissen (5) einfassenden Rahmen (6) aufweist, und wobei das Kissen (5) zwei Kissenwände (7, 8) aufweist, die gemeinsam einen mit dem Fluid gefüllten Hohlraum (10) einfassen und in einem Randbereich (9) des Kissens (5) fluiddicht miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet , dass der Rahmen (6) auf gegenüberliegenden Seiten des Randbereichs (9) durch Auftragen und anschließendes Verfestigen eines Klebstoffs gebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Zelltrennelements für eine Traktionsbatterie eines Kraftfahrzeugs, wobei das Zelltrennelement ein mit einem Fluid gefülltes Kissen sowie einen das Kissen einfassenden Rahmen aufweist, und wobei das Kissen zwei Kissenwände aufweist, die gemeinsam einen mit dem Fluid gefüllten Hohlraum einfassen und in einem Randbereich des Kissens fluiddicht miteinander verbunden werden. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Zelltrennelement für eine Traktionsbatterie eines Kraftfahrzeugs, ein Verfahren zum Herstellen einer Traktionsbatterie für ein Kraftfahrzeug sowie eine Traktionsbatterie für ein Kraftfahrzeug. Aus dem Stand der Technik ist zum Beispiel die Druckschrift DE 10 2022 129 393 A1 bekannt. Diese beschreibt ein Zelltrennelement zur thermischen Abschirmung zweier Batteriezellen und zur Anordnung zwischen den zwei Batteriezellen einer Batterie, wobei das Zelltrennelement ein mit einem Gas gefülltes Kissen umfasst, das eine Länge in einer ersten Richtung, eine Breite in einer zweiten Richtung und eine Dicke in einer dritten Richtung aufweist, wobei das Kissen eine erste Wand mit einem ersten geschlossenen umlaufenden Randbereich aufweist, der die erste Wand in und entgegen der der ersten Richtung und in und entgegen der zweiten Richtung begrenzt, wobei das Kissen eine der ersten Wand bezüglich der dritten Richtung gegenüberliegende zweite Wand aufweist, die einen geschlossen umlaufenden zweiten Randbereich aufweist, der die zweite Wand in und entgegen der ersten Richtung und in und entgegen der zweiten Richtung begrenzt, wobei zwischen der ersten und zweiten Wand ein mit dem Gas befüllter Hohlraum gebildet ist; wobei die erste und zweite Wand derart flexibel ausgebildet sind, dass die Dicke des Kissens bei Kraftbeaufschlagung des Kissens von außen in der dritten Richtung änderbar ist. Dabei ist vorgesehen, dass der erste Randbereich mit dem zweiten Randbereich durch eine durchgehende Fügeverbindung gasdicht gefügt ist. Weiterhin offenbart die Druckschrift DE 10 2023 106 064 A1 einen Traktionsbatteriepack, umfassend: eine Gehäusebaugruppe; und ein Zelle-zu-Pack-Batteriesystem, das innerhalb der Gehäusebaugruppe untergebracht ist, wobei das Zelle-zu-Pack-Batteriesystem einen ersten Zellstapel, einen zweiten Zellstapel und einen Zellreihenseparator, der dazu angeordnet ist, den ersten Zellstapel und den zweiten Zellstapel strukturell aneinander zu koppeln, beinhaltet. Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen eines Zelltrennelements für eine Traktionsbatterie eines Kraftfahrzeugs vorzuschlagen, welches gegenüber bekannten Verfahren Vorteile aufweist, insbesondere eine rasche und kostengünstige Herstellung des Zelltrennelements und damit der Traktionsbatterie ermöglicht. Dies wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren zum Herstellen eines Zelltrennelements für eine Traktionsbatterie eines Kraftfahrzeugs mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Dabei ist vorgesehen, dass der Rahmen auf gegenüberliegenden Seiten des Randbereichs durch Auftragen und anschließendes Verfestigen eines Klebstoffs gebildet wird. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die in der Beschreibung erläuterten Ausführungsbeispiele nicht beschränkend sind; vielmehr sind beliebige Variationen der in der Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Figuren offenbarten Merkmale realisierbar. Das Verfahren dient zum Herstellen des Zelltrennelements, das zur Verwendung in der Traktionsbatterie des Kraftfahrzeugs vorgesehen und ausgestaltet ist. Das Zelltrennelement ist insoweit vorzugsweise Bestandteil der Traktionsbatterie, kann jedoch selbstverständlich auch separat von dieser vorliegen, insbesondere bis zu einer Montage des Zelltrennelements an oder in der Traktionsbatterie. Analog hierzu ist die Traktionsbatterie vorzugsweise Teil des Kraftfahrzeugs; auch sie kann jedoch separat von diesem vorliegen. Die Traktionsbatterie ist zur Zwischenspeicherung von elektrischer Energie für eine Antriebseinrichtung des Kraftfahrzeugs vorgesehen und ausgestaltet. Die Antriebseinrichtung dient einem Antreiben des Kraftfahrzeugs, insoweit also einem Bereitstellen eines auf das Antreiben des Kraftfahrzeugs gerichteten Antriebsdrehmoments. Zum Bereitstellen des Antriebsdrehmoments verfügt die Antriebseinrichtung über wenigstens ein Antriebsaggregat, welches als elektrische Traktionsmaschine ausgestaltet ist, die elektrisch an die Traktionsbatterie angeschlossen ist. Die in der Traktionsbatterie zwischengespeicherte elektrische Energie wird insoweit zumindest zeitweise für das Antreiben des Kraftfahrzeugs, also zum Bereitstellen des auf das Antreiben des Kraftfahrzeugs gerichteten Antriebsdrehmoments mittels der Antriebseinrichtung beziehungsweise des Antriebsaggregats verwendet. Umgekehrt kann es vorgesehen sein, dass mittels der Antriebseinrichtung bereitgestellte elektrische Energie in de