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DE-102024132312-A1 - Rückstrahlervorrichtung für Fahrzeuge

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Rückstrahlervorrichtung für Fahrzeuge mit einem Rückstrahlerelement (1, 11, 12, 13) enthaltend mehrere in einem Winkel zueinander angeordnete reflektierende Flächen (3, 3', 3"), an denen in das Rückstrahlerelement (1) einfallendes Licht zurückgestrahlt wird, und enthaltend eine Lichteintrittsfläche (2), wobei die reflektierenden Flächen (3, 3', 3") des Rückstrahlelementes (1) auf einer zu der Lichteintrittsfläche (2) gegenüberliegenden Rückseite (4) und/oder an einer die Lichteintrittsfläche (2) mit der Rückseite (4) verbindende Seitenfläche (5) angeordnet sind und dass gegenüberliegende Kanten (6) der Lichteintrittsfläche (2) einen Abstand (a) von mindestens 5 mm zueinander aufweisen und dass an dem Rückstrahlelement (1) mindestens ein abragendes Befestigungselement angeformt ist.

Inventors

  • Carsten Hohmann
  • Martin Mügge

Assignees

  • HELLA GmbH & Co. KGaA

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241106

Claims (15)

  1. Rückstrahlervorrichtung für Fahrzeuge mit einem Rückstrahlerelement (1, 11, 12, 13) enthaltend mehrere in einem Winkel zueinander angeordnete reflektierende Flächen (3, 3', 3"), an denen in das Rückstrahlerelement (1) einfallendes Licht zurückgestrahlt wird, und enthaltend eine Lichteintrittsfläche (2), dadurch gekennzeichnet , dass die reflektierenden Flächen (3, 3', 3") des Rückstrahlelementes (1) auf einer zu der Lichteintrittsfläche (2) gegenüberliegenden Rückseite (4) und/oder an einer die Lichteintrittsfläche (2) mit der Rückseite (4) verbindende Seitenfläche (5) angeordnet sind und dass gegenüberliegende Kanten (6) der Lichteintrittsfläche (2) einen Abstand (a) von mindestens 5 mm zueinander aufweisen und dass an dem Rückstrahlelement (1) mindestens ein abragendes Befestigungselement angeformt ist.
  2. Rückstrahlervorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Lichteintrittsfläche (2) eben oder leicht gekrümmt verläuft.
  3. Rückstrahlervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass die Lichteintrittsfläche (2) in Projektion auf eine senkrecht zur Normalen (N) derselben verlaufenden Fläche die reflektierenden Flächen (3, 3', 3") und die Seitenflächen (5) überdeckt.
  4. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , dass das Rückstrahlerelement (1) als ein Polyeder ausgebildet ist.
  5. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass mehrere Rückstrahlerelemente (13) beabstandet zueinander angeordnet sind, wobei ein Zwischenraum zwischen den Rückstrahlerelementen (13) durch Optikelemente einer Signalleuchte ausgefüllt sind oder als opake Fläche ausgeführt ist, insbesondere als eine Karosseriefläche.
  6. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass mehrere Rückstrahlerelemente (13) entsprechend einer geometrischen Figur oder Form an einem Halteteil (23) verteilt zueinander angeordnet sind.
  7. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , dass das Rückstrahlerelement (1) seitlich abragende Befestigungselemente aufweist, derart, dass es von einer Rückseite eines einen Durchbruch (30) aufweisenden Halteteils (23, 29) in eine Montagestellung bringbar ist, in der es an dem Halteteil (23, 29) festlegbar ist.
  8. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet , dass das Befestigungselement (24, 26) an der Lichteintrittsfläche (2) des Rückstrahlerelementes (1) angeordnet ist, wobei eine Randkontur des Befestigungskranzes (24) und/oder der Befestigungsplatte (26) zur stoffschlüssigen Halterung an dem Durchbruch (30) des Halteteils (23) dient.
  9. Rückstrahlervorrichtung nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet , dass die Randkontur (25) des Befestigungskranzes (24) und/oder der Befestigungsplatte (2) konturfolgend zu einer Innenseite des Durchbruchs (30) des Halteteils (23) verläuft.
  10. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 , dadurch gekennzeichnet , dass eine Mehrzahl von Rückstrahlerelementen (1) unmittelbar aneinandergrenzend einstückig miteinander verbunden sind zur Bildung einer Rückstrahler-Baueinheit (14).
  11. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 , dadurch gekennzeichnet , dass in einem Seitenbereich des Rückstrahlerelementes (1) und/oder der Rückstrahler-Baueinheit (14) verteilt angeordnete Befestigungselemente (27) angeformt sind, die in der Montagestellung in jeweilige Befestigungstaschen (28) des Halteteils (29) anliegen.
  12. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet , dass die Befestigungstaschen (28) des Halteteils (29) derart ausgebildet sind, dass das Rückstrahlerelement (1) oder die Rückstrahler-Baueinheit (14) nach Einsetzen in den Durchbruch des Halteteils (29) von einer Rückseite her formschlüssig in der Befestigungstasche (28) gehalten sind.
  13. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 , dadurch gekennzeichnet , dass das Rückstrahlerelement (1) und/oder die Rückstrahler-Baueinheit (14) in einem Seitenbereich als Befestigungselement lediglich auf einer Seite desselben als Befestigungselement ein Seitenbefestigungsteil (32) aufweist, das zum einen eine die Lichteintrittsfläche (2) überdeckende Befestigungsplatte (33) und zum anderen eine einstückig mit der Befestigungsplatte (33) verbundene Befestigungslasche (34) aufweist, die sich von der Befestigungsplatte (33) über die Rückseite des Rückstrahlerelementes (1) bzw. der Rückstrahler-Baueinheit (14) hinaus seitlich zu derselben erstreckt.
  14. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 , dadurch gekennzeichnet , dass die Befestigungslasche (34) eine Anzahl von Befestigungsdomen (35) aufweist zur stoffschlüssigen Verbindung mit dem Halteteil (29).
  15. Rückstrahlervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14 , dadurch gekennzeichnet , dass die Befestigungslasche (34) Befestigungsmittel zur Verschraubung mit dem aufnehmenden Halteteil (29) aufweist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Rückstrahlervorrichtung für Fahrzeuge mit einem Rückstrahlerelement enthaltend mehrere in einem Winkel zueinander angeordnete reflektierende Flächen, an denen in das Rückstrahlerelement einfallendes Licht zurückgestrahlt wird, und enthaltend eine Lichteintrittsfläche. Aus der DE 100 37 007 A1 ist eine Rückstrahlervorrichtung für Fahrzeuge bekannt, die aus einer Mehrzahl von als Rückstrahler-Tripel ausgebildeten Rückstrahlerelementen besteht und die in einer Signalleuchte in einem Heckbereich des Fahrzeugs integriert ist. Die jeweiligen Rückstrahler-Tripel weisen drei in einem Winkel zueinander angeordnete reflektierende Flächen auf, an denen das einfallende Licht zurückgestrahlt wird. Um den erforderlichen Wirkungsgrad der Rückstrahlfunktion zu erlangen, sind eine Vielzahl von solchen kleinen Rückstrahler-Tripeln vorgesehen. Die Anzahl und der Anteil der Kanten sind relativ groß zu dem Flächenmaß der reflektierenden Flächen. Es ist wünschenswert, den Wirkungsgrad bei einer möglichst geringen Gesamtrückstrahlfläche zu erhöhen. Aus der EP 1 176 359 A2 ist eine Rückstrahlervorrichtung für Fahrzeuge mit einer Mehrzahl von Rückstrahler-Tripeln bekannt, wobei die Mehrzahl von Rückstrahler-Tripeln abwechselnd in einem Feld von Lichtquellen angeordnet sind. Zur Erlangung des vorgegebenen Wirkungsgrades sind eine Vielzahl von Rückstrahler-Tripeln erforderlich. Aus der DE 10 2018 101 292 A1 ist eine Rückstrahlervorrichtung für Baustellen bekannt, die eine Mehrzahl von als Rückstrahler-Tripel ausgebildeten Rückstrahlerelementen aufweist. Die Rückstrahler-Tripel weisen jeweils reflektierende Flächen auf, die nahezu senkrecht zueinander angeordnet sind. Die Rückstrahler-Tripel sind jeweils so dimensioniert, dass sie eine Quererstreckung im Bereich von 2 mm bis 3 mm oder 200 µm bis 300 µm aufweisen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Rückstrahlervorrichtung für Fahrzeuge derart weiterzubilden, dass auf einfache Weise der Wirkungsgrad der Rückstrahlervorrichtung erhöht wird. Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierenden Flächen des Rückstrahlelementes auf einer zu der Lichteintrittsfläche gegenüberliegenden Rückseite und/oder an einer die Lichteintrittsfläche mit der Rückseite verbindende Seitenfläche angeordnet sind und dass gegenüberliegende Kanten der Lichteintrittsfläche einen Abstand von mindestens 5 mm zueinander aufweisen und dass an dem Rückstrahlelement mindestens ein abragendes Befestigungselement angeformt ist. Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch Vergrößerung der reflektierenden Flächen und/oder Vergrößerung der Lichteintrittsfläche die Gesamtlänge der hierbei erforderlichen Kanten wesentlich reduziert werden kann. Der störende Effekt der Kanten auf den Wirkungsgrad der Rückstrahlervorrichtung kann somit verringert werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass durch die relativ große Dimension des Rückstrahlerelementes dasselbe sich als Gestaltungselement homogen zu optischen Flächen von Signallichtfunktionen einfügen lässt. Das Rückstrahlerelement kann mit seiner facettierten Fläche als Gestaltungselement im Lichtdesign einer Signalleuchte integriert werden. Nach einer Weiterbildung der Erfindung verläuft eine Lichteintrittsfläche des Rückstrahlerelementes eben. Die reflektierende Fläche des Rückstrahlerelementes befindet sich an der Rückseite bzw. an einer Seitenfläche desselben. Das Rückstrahlerelement weist somit eine diamantenartige Körperform auf. Nach einer Weiterbildung der Erfindung überdeckt eine Lichteintrittsfläche des Rückstrahlerelementes in Projektion auf eine senkrecht zur Normalen derselben verlaufenden Fläche die Rückseite und/oder Seitenflächen des Rückstrahlerelementes. Die Lichteintrittsfläche gibt somit die Dimension des Rückstrahlerelementes auf seiner Vorderseite vor. Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Rückstrahlerelement als ein Polyeder ausgebildet, beispielsweise als ein Würfel oder als ein Oktaeder oder als eine verlängerte Quadratpyramide. Die dreidimensionale Form des Rückstrahlerelementes kann in Abhängigkeit von dem gewünschten Design der Lichtsignatur gewählt werden. Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind mehrere Rückstrahlerelemente beabstandet zueinander angeordnet, wobei ein Zwischenraum zwischen den Rückstrahlerelementen durch Optikelemente einer Signalleuchte ausgefüllt ist. Die Dimensionierung der reflektierenden Flächen des Rückstrahlerelementes sind in einem Bereich der Dimension der Optikelemente, so dass ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleistet ist von zum einen der Rückstrahlervorrichtung und zum anderen der Signalleuchte. Vorteilhaft kann hierdurch eine homogene optische Integration in einer Signalleuchte geschaffen werden. Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind eine Mehrzahl von Rückstrahlerelement en entsprechend einer geometrischen Figur zueinander angeordnet.