DE-102024132370-A1 - Vorrichtung zum Erzeugen eines Luftstroms
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1), insbesondere handgeführt, zum Erzeugen eines Luftstroms, mit einem Gehäuse (2), einem Motor (3), einer mit dem Motor (3) in mechanischer Wechselwirkung stehenden Lüfteranordnung (4), und einer Austrittsdüse (5) für den Luftstrom. Es wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung (1) wenigstens ein Verstellelement (6) umfasst, mit dem eine Richtung, insbesondere ein Austrittswinkel (7), des Luftstroms einstellbar ist.
Inventors
- Markus Thannhuber
Assignees
- EINHELL GERMANY AG
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241106
Claims (16)
- Vorrichtung (1), insbesondere handgeführt, zum Erzeugen eines Luftstroms, mit - einem Gehäuse (2), - einem Motor (3), - einer mit dem Motor (3) in mechanischer Wechselwirkung stehenden Lüfteranordnung (4), und einer Austrittsdüse (5) für den Luftstrom dadurch gekennzeichnet , dass die Vorrichtung (1) wenigstens ein Verstellelement (6) umfasst, mit dem eine Richtung, insbesondere ein Austrittswinkel (7), des Luftstroms einstellbar ist.
- Vorrichtung (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass eine Austrittsöffnung (21) der Austrittsdüse (5) schlitzförmig ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass lange Kanten (8) der Austrittsöffnung (21) parallel zueinander ausgebildet sind.
- Vorrichtung (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass ein maximaler Abstand (9) zwischen den langen Kanten (8) der Austrittsöffnung (21) weniger als 2 mm, bevorzugt weniger als 1 mm und besonders bevorzugt weniger als 0,5 mm, beträgt.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Austrittsdüse (5) beweglich ausgebildet ist und mit dem Verstellelement (6) in Wechselwirkung steht.
- Vorrichtung (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass die Austrittsdüse (5) verschwenkbar, insbesondere um eine zum Luftstrom senkrecht stehende Achse (10), ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Bedienelement (11), das mit dem Verstellelement (6) in Wechselwirkung steht.
- Vorrichtung (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass das Bedienelement (11) an einem Griff (12) der Vorrichtung (1) oder am Verstellelement (6) angeordnet ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Bedienelement (11) kabelgebunden oder kabellos in steuermäßiger Verbindung mit dem Verstellelement (6) steht.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Verstellelement (6) als Aktor, insbesondere elektromechanischer Aktor, ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass das Verstellelement (6) ausgebildet ist, die Richtung des Luftstroms periodisch zu verändern.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Austrittsdüse (5) wenigstens eine Gummilippe (13) umfasst.
- Vorrichtung (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass die wenigstens eine Gummilippe (13) Verstärkungsstreben (14) aufweist.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Verstellelement (6) ein Zahnrad (15) umfasst.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Lüfteranordnung (4) einen Axiallüfter (16), Radiallüfter (17) oder Diagonallüfter (18) umfasst.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Motor (3) als Elektromotor ausgebildet ist und die Vorrichtung (1) insbesondere wenigstens einen austauschbaren Akkumulator (19) umfasst.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere handgeführt, zum Erzeugen eines Luftstroms, mit einem Gehäuse, einem Motor, einer mit dem Motor in mechanischer Wechselwirkung stehenden Lüfteranordnung, und einer Austrittsdüse für den Luftstrom. Gattungsgemäße Vorrichtungen werden beispielsweise als Laubbläser zum Entfernen von Laub, Gras und anderen leichten Ablagerungen von Rasenflächen, Wegen und anderen Außenbereichen verwendet. Hierzu wird ein zielgerichteter, möglichst starker Luftstrom erzeugt, mit dem Material berührungslos von einem Benutzer bewegt werden kann. In der Praxis sehen sich Benutzer von Laubbläsern oft mit der Herausforderung konfrontiert, nicht nur trockene, leichte Ablagerungen zu entfernen, sondern auch feuchtes, schweres oder festsitzendes Material zu bewegen. Dies erfordert eine hohe Leistungsfähigkeit der Vorrichtung, insbesondere hinsichtlich der erzeugten Luftströmung. Eine höhere Leistungsfähigkeit kann einerseits durch eine Vergrößerung der entsprechenden Motoren, Lüfteranordnungen und eventuell Energiespeicher erreicht werden. Hierbei wird die Vorrichtung jedoch schwerer und/oder größer und damit für einen Benutzer unhandlicher. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Luftstroms zu schaffen, die leistungsfähig und zugleich für einen Benutzer leicht zu handhaben ist. Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs. Vorteilhafte Ausführungen dieser Vorrichtungen sind Gegenstand der entsprechenden Unteransprüche. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erzeugen eines Luftstroms ist insbesondere handgeführt. Sie wird beispielsweise ausschließlich durch die Muskelkraft eines Benutzers bewegt und insbesondere von dem Benutzer getragen. Die Vorrichtung kann ein Gehäuse aufweisen, das die Komponenten der Vorrichtung umfasst. Das Gehäuse kann beispielsweise aus Kunststoff hergestellt sein. Die Vorrichtung kann außerdem einen Motor und eine mit dem Motor in mechanischer Wechselwirkung stehende Lüfteranordnung umfassen, wobei der Motor die Lüfteranordnung in Rotation versetzen kann. Hierbei verursacht die Rotation der Lüfteranordnung insbesondere eine gerichtete Bewegung der Luft, die mit der Lüfteranordnung in Kontakt steht. Aufgrund der Veränderung des lokalen Drucks und der lokalen Luftdichte kann hierdurch ein Luftstrom entstehen. Um den entstehenden Luftstrom zielgerichtet zum Transport von Material verwenden zu können, kann die Vorrichtung außerdem eine Austrittsdüse für den Luftstrom aufweisen. Es wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung wenigstens ein Verstellelement umfasst, mit dem eine Richtung, insbesondere ein Austrittswinkel, des Luftstroms einstellbar ist. Hierdurch kann der Luftstrom auf eine für den Benutzer bevorzugte und für die jeweilige Aufgabe angepasste Richtung eingestellt werden, insbesondere ohne, dass der Benutzer hierzu zusätzliche Muskelkraft aufbringen muss. Das Verstellelement kann hierzu beispielsweise direkt von dem Benutzer innerhalb und/oder außerhalb des regulären Betriebs der Vorrichtung betätigt werden. Insbesondere kann das Verstellelement mit einem oder mehreren beweglichen Luftleitelementen in Wirkverbindung stehen. Der Luftstrom der Vorrichtung kann beispielsweise derart eingestellt werden, dass das von der Vorrichtung bewegte Material bei einer geradlinigen Bewegung des Benutzers immer auf einer Seite des Benutzers landet, so dass das Material stetig auf dieser Seite gesammelt wird. Auf diese Weise lassen sich auch große Flächen effizient reinigen. Ein in der Praxis übliches, für den Benutzer eventuell anstrengendes Schwenken eines Laubbläsers kann hierdurch eventuell entfallen. In einer vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung ist eine Austrittsöffnung der Austrittsdüse schlitzförmig ausgebildet. Die schlitzförmige Gestaltung der Austrittsöffnung bewirkt eine Fokussierung des austretenden Luftstroms in eine flächige Form. Hierdurch wird die Strömungsgeschwindigkeit der Luft erhöht und gleichzeitig eine breitere Abdeckung der zu reinigenden Fläche erreicht. Dies führt zu einer verbesserten Effizienz bei der Entfernung von Laub und anderen Materialien, insbesondere bei feuchten oder schweren Objekten. Durch die entstehende „harte Kante“ des Luftstroms kann Material wie Laub eventuell von einer Oberfläche abgeschert statt nur vom Luftstrom mitgerissen werden. Die Vorrichtung kann hierdurch eine ähnliche Wirkung wie ein Eiskratzer bei einer Windschutzscheibe eines Automobils entfalten. Unter „schlitzförmig“ wird im Kontext dieser Erfindung beispielsweise eine Austrittsöffnung verstanden, deren Länge deutlich größer ist als ihre Breite. Beispielsweise beträgt das Verhältnis von Breite zu Länge mindestens 1 zu 50, insbesondere 1 zu 100, bevorzugt 1 zu 150 und besonders bevorzugt 1 zu 200. Die schlitzförmige Austrittsöffnung kann vorzugsweise eine längliche, rechteckige Form aufweisen. Alternativ kann die Austrittsöffnung auch beispie