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DE-102024132432-A1 - Ladedose

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Ladedose (10) eines Kraftfahrzeugs, umfassend einen ersten Anschluss (12) und einen ersten Abgang (16), wobei eine erste Leitung (20) den ersten Anschluss (12) und den ersten Abgang (16) miteinander verbindet, wobei die erste Leitung (20) eine mit einer wärmeleitenden Isolierung (24) ummantelte Kupferleitung (22) umfasst. Die wärmeleitende Isolierung (24) kann pulverförmiges MgO (25) enthalten. Die Erfindung ermöglicht ein komfortables Laden des Kraftfahrzeugs.

Inventors

  • Philipp Krause
  • Dominik Beierl

Assignees

  • DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241107

Claims (10)

  1. Ladedose (10) eines Kraftfahrzeugs, umfassend einen ersten Anschluss (12) und einen ersten Abgang (16), wobei eine erste Leitung (20) den ersten Anschluss (12) und den ersten Abgang (16) miteinander verbindet, wobei die erste Leitung (20) eine mit einer wärmeleitenden Isolierung (24) ummantelte Kupferleitung (22) umfasst.
  2. Ladedose (10) nach dem vorhergehenden Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet , dass die Ladedose (10) einen zweiten Anschluss (12) und einen zweiten Abgang (16) aufweist, wobei die zweite Leitung (20) den zweiten Anschluss (12) und den zweiten Abgang (16) miteinander verbindet, wobei die zweite Leitung (20) eine mit einer wärmeleitenden Isolierung (24) ummantelte Kupferleitung (22) umfasst.
  3. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die wärmeleitende Isolierung (24) MgO (25) aufweist.
  4. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die wärmeleitende Isolierung (24) pulverförmiges MgO (25) aufweist.
  5. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die wärmeleitende Isolierung (24) einen Gap-Filler aufweist.
  6. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die wärmeleitende Isolierung (24) von einem Mantelrohr (26) umgeben ist.
  7. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die wärmeleitende Isolierung (24) komprimiert ist.
  8. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die wärmeleitende Isolierung (24) gewalzt und / oder gezogen ist.
  9. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die erste und / oder die zweite Leitung (20) zumindest abschnittsweise spiralförmig verläuft ist.
  10. Ladedose (10) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die erste und / oder die zweite Leitung (20) zumindest abschnittsweise mäandrierend ausgebildet ist.

Description

Stand der Technik WO 2024/134457 A1 offenbart eine Ladedose eines Kraftfahrzeugs mit einer Heizeinrichtung. Die Heizeinrichtung weist Drähte auf, welche mit MgO beschichtet sind. CN 218481972 U offenbart ein Ladekabel zum Laden eines Fahrzeugs. Das Ladekabel weist eine Mehrzahl von elektrischen Leitern auf. Zwischen den Leitern ist ein MgO-Pulver angeordnet. CN 221125576 U offenbart ein Ladekabel zum Laden eines Fahrzeugs. Das Ladekabel weist einen Mantel aus MgO auf. WO 2023/174275 A1 offenbart eine Anordnung von elektrischen Leitungen mit einem Füllstoff aus MgO. D5 offenbart eine Ladedose eines Fahrzeugs mit einer Kühlreinrichtung. Offenbarung der Erfindung Insbesondere bei längeren Ladezeiten, wie sie beim Laden von beispielsweise Elektrofahrzeugen notwendig sein können, kann es zu technischen Schwierigkeiten wie beispielsweise einem Vereisen eines Ladesteckers und / oder einer Ladedose, über die das Elektrofahrzeug aufgeladen werden soll, kommen. Dies kann bei teilweise dazu führen, dass der Ladestecker nicht mehr von der Ladedose getrennt werden kann. Das Elektrofahrzeug ist dann unter Umständen nicht einsatzbereit. Zwar sind, wie eingangs erwähnt, bereits Lösungen bekannt, die eine Heizvorrichtung vorsehen; aufgrund beispielsweise räumlicher Gegebenheiten arbeiten diese jedoch noch nicht zufriedenstellend. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Vorrichtungen anzubieten, die ein komfortables Laden eines Elektrofahrzeugs ermöglichen. Gelöst wird die Aufgabe durch eine Ladedose eines Kraftfahrzeugs, umfassend einen ersten Anschluss und einen ersten Abgang, wobei eine erste Leitung den ersten Anschluss und den ersten Abgang miteinander verbindet, wobei die erste Leitung eine mit einer wärmeleitenden Isolierung ummantelte Kupferleitung umfasst. Die erste Leitung kann somit elektrisch durch die Isolierung isoliert sein, gleichzeitig jedoch aufgrund der Wärmeleitung der Isolierung wärmeleitend sein. Durch die Kupferleitung fließender elektrischer Strom kann aufgrund ihres ohmschen Widerstandes Wärme freisetzen. Diese Wärme kann durch die Isolierung hindurchdringen und eine Umgebung der Kupferleitung erwärmen. Die Leitung kann beispielsweise durch Bereiche der Ladedose oder ihrer Umgebung verlegt sein, die zumindest zeitweise im Jahresverlauf Kälteprobleme erwarten lassen. Durch die Lösung können Kälteprobleme oder dergleichen vermieden werden, sodass sich ein Laden des Kraftfahrzeugs selbst bei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen komfortabel gestaltet. Die wärmeleitende Isolierung kann einen spezifischen Wärmewiderstand aufweisen, der geringer als bei PVC oder einem anderen Kunststoff wie beispielsweise PP oder einem Gummi ist. Die Ladedose kann einen zweiten Anschluss und einen zweiten Abgang aufweisen, wobei eine zweite Leitung den zweiten Anschluss und den zweiten Abgang miteinander verbindet. Auch die zweite Leitung kann eine mit einer wärmeleitenden Isolierung ummantelte Kupferleitung umfassen. Beispielsweise können die erste Leitung und die zweite Leitung bei einer Gleichstrom-basierten einer plus Leitung sowie einer Minusleitung entsprechen. Durch die 2 Leitungen lassen sich größere Bereiche und / oder gleichmäßiger temperiereren. Bei einer Klasse von Ausführungsformen kann die wärmeleitende Isolierung MgO aufweisen. MgO bietet eine gute Wärmeleitung bei gleichzeitig guter elektrischer Isolierung. Zudem ist MgO kostengünstig verfügbar. Da MgO in der Regel spröde ist, ist denkbar, dass die wärmeleitende Isolierung pulverförmiges MgO aufweist. Dadurch können die erste Leitung und / oder die zweite Leitung eine hohe Flexibilität aufweisen. Alternativ oder ergänzend ist denkbar, dass die wärmeleitende Isolierung einen Gap-Filler aufweist. Der Gap-Filler kann einem hoch wärmeleitenden Material entsprechen, das auch zur Verfüllung von Modulgehäusen von wiederaufladbaren Batterien verwendbar ist. Die wärmeleitende Isolierung kann von einem Mantelrohr umgeben sein. Das Mantelrohr kann die wärmeleitende Isolierung schützen. Im Falle, dass die wärmeleitende Isolierung pulverförmiges MgO umfasst, kann das Mantelrohr auch eine formgebende Funktion erfüllen. Insbesondere kann das Mantelrohr ein Behältnis zur Aufnahme des pulverförmiges MgO bilden. Das Mantelrohr kann beispielsweise aus einem Metall gebildet sein. Das Metall kann elektrisch und / oder thermisch leitend sein. Die elektrische Isolierung der wärmeleitenden Isolierung vermeidet das Risiko elektrischer Fehlerströme. Denkbar ist, dass die wärmeleitende Isolierung komprimiert ist. Ihr Durchmesser kann, beispielsweise durch Pressen, verringert sein. Eine solche Komprimierung kann die Wärmeleitung verbessern. Insbesondere im Fall, dass die wärmeleitende Isolierung ein Pulver aus MgO ist oder ein solches enthält, kann die Wärmeleitung durch das MgO weiter verbessert werden. Gleichzeitig kann die elektrische Isolierung durch die wärmeleitende Isolierung unverändert erhalten bleiben. Zur Komprimierung kann die wärmeleitende Isolierung gewalzt und