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DE-102024132465-A1 - Teilmengenwaage und Verfahren zum Betrieb einer Teilmengenwaage

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Teilmengenwaage (10) sowie ein Verfahren zum Betrieb einer Teilmengenwaage, insbesondere zur Portionierung von Produkten, wobei die Teilmengenwaage eine Vorratsvorrichtung (11), eine Wiegevorrichtung (12) und eine Sammelvorrichtung (13) umfasst, wobei Produkte mittels der Vorratsvorrichtung der Wiegevorrichtung zuführbar sind, wobei die Wiegevorrichtung eine Waage (18) aufweist, wobei die Produkte unter Berücksichtigung ihres Gewichts mittels der Wiegevorrichtung an die Sammelvorrichtung abgebbar sind, wobei die Wiegevorrichtung eine Vielzahl relativ um eine Hochachse (28) der Teilmengenwaage kreisförmig angeordnete Wiegebehälter (21) zur Aufnahme der Produkte aufweist, wobei die Sammelvorrichtung zumindest eine Produktrutsche (24) aufweist und eine Sammelöffnung (26) zur Abführung von Produkten an der Hochachse ausbildet, wobei die Produktrutsche zumindest zwei Wiegebehältern zugeordnet und zu der Sammelöffnung hin so geneigt ist, dass die Produkte auf der Produktrutsche zu der Sammelöffnung rutschen können, wobei die Produktrutsche mit jeweils einem Wiegebehälter zugeordneten Zuführkanälen (29) ausgebildet ist.

Inventors

  • Jan-Philippe Schmidt

Assignees

  • HASTAMAT VERPACKUNGSTECHNIK GMBH + CO. KG

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241107

Claims (17)

  1. Teilmengenwaage (10), insbesondere zur Portionierung von Produkten, wobei die Teilmengenwaage eine Vorratsvorrichtung (11), eine Wiegevorrichtung (12) und eine Sammelvorrichtung (13) umfasst, wobei Produkte mittels der Vorratsvorrichtung der Wiegevorrichtung zuführbar sind, wobei die Wiegevorrichtung eine Waage (18) aufweist, wobei die Produkte unter Berücksichtigung ihres Gewichts mittels der Wiegevorrichtung an die Sammelvorrichtung abgebbar sind, wobei die Wiegevorrichtung eine Vielzahl relativ um eine Hochachse (28) der Teilmengenwaage kreisförmig angeordnete Wiegebehälter (21) zur Aufnahme der Produkte aufweist, wobei die Sammelvorrichtung zumindest eine Produktrutsche (24) aufweist und eine Sammelöffnung (26) zur Abführung von Produkten an der Hochachse ausbildet, wobei die Produktrutsche zumindest zwei Wiegebehältern zugeordnet und zu der Sammelöffnung hin so geneigt ist, dass die Produkte auf der Produktrutsche zu der Sammelöffnung rutschen können, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktrutsche mit jeweils einem Wiegebehälter zugeordneten Zuführkanälen (29) ausgebildet ist.
  2. Teilmengenwaage nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass ein Trichter (25) die Sammelöffnung ausbildet.
  3. Teilmengenwaage nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass ein Übergabebereich zwischen der Vorratsvorrichtung (11) und den Wiegebehältern (21) so ausgebildet ist, dass die Produkte in den Wiegebehälter rutschen oder fallen können, und wobei ein Abgabebereich zwischen den Wiegebehältern und der Sammelvorrichtung (13) so ausgebildet ist, dass die Produkte auf die Zuführkanäle (29) rutschen oder fallen können.
  4. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Wiegevorrichtung (12) mit den Wiegebehältern (21) in einer horizontalen Zuführebene angeordnet ist, wobei die Sammelvorrichtung (13) in einer Abführebene unterhalb der Zuführebene angeordnet ist.
  5. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Zuführkanäle (29) jeweils durch einen Falz (30) oder eine Rinne ausgebildet sind, wobei der Falz oder die Rinne von dem Wiegebehälter (21) zu der Sammelöffnung (26) verläuft.
  6. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktrutsche (24) mit zwei aus in einem stumpfen Winkel oder in einem rechten Winkel relativ zueinander angeordneten ebenen Flächenabschnitten (32) ausgebildet ist, die zusammen den Zuführkanal (29) ausbilden.
  7. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktrutsche (24) mit einem Zickzackfalz ausgebildet ist.
  8. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktrutsche (24) mit einem Randfalz (35) ausgebildet ist.
  9. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktrutsche (24) aus einem Blech (31) einstückig oder mehrteilig ausgebildet ist.
  10. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktrutsche (24) mit einem sich zur Sammelöffnung (26) hin verjüngenden Querschnitt ausgebildet ist.
  11. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Wiegebehälter (21) mit einem öffenbaren Boden (23) ausgebildet ist, wobei eine Bodenöffnung des Bodens unmittelbar oberhalb eines oberen Endes (36) des Zuführkanals (29) angeordnet ist.
  12. Teilmengenwaage nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet , dass der Boden (23) mit zwei Klappen (22) ausgebildet ist, wobei die Klappen jeweils um eine Achse (40) schwenkbar sind.
  13. Teilmengenwaage nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet , dass die Achse (40) relativ zur Hochachse (28) radial angeordnet ist.
  14. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Vorratsvorrichtung (11) und die Sammelvorrichtung (13) jeweils radial benachbart relativ zu den Wiegebehältern (21) angeordnet sind.
  15. Teilmengenwaage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Teilmengenwaage (10) eine Mehrzahl Wiegebehälter (21) und/oder eine Mehrzahl Produktrutschen (24) aufweist.
  16. Verfahren zum Betrieb einer Teilmengenwaage (10), insbesondere zur Portionierung von Produkten, wobei die Teilmengenwaage eine Vorratsvorrichtung (11), eine Wiegevorrichtung (12) und eine Sammelvorrichtung (13) umfasst, wobei Produkte mittels der Vorratsvorrichtung der Wiegevorrichtung zugeführt werden, wobei die Wiegevorrichtung eine Waage (18) aufweist, wobei die Produkte unter Berücksichtigung ihres Gewichts mittels der Wiegevorrichtung an die Sammelvorrichtung abgegeben werden, wobei eine Vielzahl relativ um eine Hochachse (28) der Teilmengenwaage kreisförmig angeordnete Wiegebehälter (21) der Wiegevorrichtung die Produkte aufnehmen, wobei die Produkte mit zumindest einer Produktrutsche (24) der Sammelvorrichtung zu einer an der Hochachse ausgebildeten Sammelöffnung (26) der Sammelvorrichtung abgeführt werden, wobei die Produktrutsche zumindest zwei Wiegebehältern zugeordnet und zu der Sammelöffnung hin geneigt ist, dadurch gekennzeichnet , dass wobei die Produkte auf der Produktrutsche in jeweils einem Wiegebehälter zugeordneten Zuführkanälen (29) der Produktrutsche zu der Sammelöffnung rutschen.
  17. Verfahren nach Anspruch 16 , dadurch gekennzeichnet , dass schüttfähige und/oder stangenförmige Produkte portioniert werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Teilmengenwaage und ein Verfahren zum Betrieb einer Teilmengenwaage, insbesondere zur Portionierung von Produkten, wobei die Teilmengenwaage eine Vorratsvorrichtung, eine Wiegevorrichtung und eine Sammelvorrichtung umfasst, wobei Produkte mittels der Vorratsvorrichtung der Wiegevorrichtung zuführbar sind, wobei die Wiegevorrichtung eine Waage aufweist, wobei die Produkte unter Berücksichtigung ihres Gewichts mittels der Wiegevorrichtung an die Sammelvorrichtung abgebbar sind, wobei die Wiegevorrichtung eine Vielzahl relativ um eine Hochachse der Teilmengenwaage kreisförmig angeordnete Wiegebehälter zur Aufnahme der Produkte aufweist, wobei die Sammelvorrichtung zumindest eine Produktrutsche aufweist und eine Sammelöffnung zur Abführung von Produkten an der Hochachse ausbildet, wobei die Produktrutsche zumindest zwei Wiegebehältern zugeordnet und zu der Sammelöffnung hin so geneigt ist, dass die Produkte auf der Produktrutsche zu der Sammelöffnung rutschen können. Derartige Teilmengenwaagen sind hinreichend bekannt und werden zum Kombinieren einer Anzahl von Portionen eines Produkts verwendet. Dazu werden in Wiegebehältern der Teilmengenwaage eine gewisse Anzahl oder eine Menge eines Produktes gesammelt, wobei ein Gewicht der Anzahl oder der Menge mit einer Waage ermittelt wird. Danach werden diejenigen Wiegebehälter ausgewählt, deren Produktgewicht in einer Summe möglichst nah an ein Sollgewicht des zu verpackenden Produkts heranreicht. Die Produkte der betreffenden Wiegebehälter werden dann an die Sammelvorrichtung abgegeben und als eine Portion in einem geeigneten Transportbehältnis bzw. einer Verpackung zusammengestellt. Die entleerten Wiegebehälter werden neu befüllt, sodass sich der Vorgang wiederholen kann. Die bekannten Teilmengenwaagen können Wiegebehälter aufweisen, die in Art eines Karussells in einer Kreisanordnung angeordnet sind und sich um eine gemeinsame Hochachse bzw. vertikale Achse drehen können. In diesem Fall ist es ausreichend, eine Vorratsvorrichtung und eine Sammelvorrichtung vorzusehen, da bei einer Drehung der Wiegebehälter bzw. Wiegevorrichtung um die Hochachse in einer Taktung, die einer Anzahl der Wiegebehälter entspricht, jeweils ein Wiegebehälter mit Produkten bestückt und ein weiterer Wiegebehälter entleert werden kann. Weiter sind Teilmengenwaagen bekannt, bei denen die Vorratsvorrichtung mit einer Mehrzahl von Speicherbehältern ausgebildet ist, die jeweils oberhalb eines Wiegebehälters angeordnet sind. Ein Abtransport der Produkte kann durch eine zentrale Sammelvorrichtung erfolgen, die an sämtliche Wiegebehälter angeschlossen ist und eine Sammelöffnung ausbildet, über die die Produkte als Portion, beispielsweise einer Verpackungsmaschine oder einer Transportvorrichtung übergeben werden können. Bei derartigen Teilmengenwaagen erfolgt meist eine Zuführung der Produkte über eine zentrale Schüttung im Bereich der vertikalen Achse bzw. Hochachse der Vorratsvorrichtung. Die Produkte fallen bzw. gleiten auf eine zentrale, kegelförmige Verteileinrichtung und werden von innen nach außen in Speicherbehälter gefördert. Von den Speicherbehältern werden Portionen des Produkts an die Wiegebehälter einer Waage abgegeben, und nachfolgend gelangen die Produkte von den jeweiligen Wiegebehältern über eine Produktrutsche der Sammelvorrichtung in die Sammelöffnung, wo hindurch die Produkte die Teilmengenwaage wieder verlassen. Das zu portionierende Produkt fällt dabei jeweils bei einer Zuführung, einer Vorportionierung, einem Wiegen und einer Abgabe an die Sammelvorrichtung von oben nach unten auf eine Fläche oder in einen Behälter der Teilmengenwaage. So kann das Produkt durch Ausnutzung seiner Schwerkraft einfach zwischen den betreffenden Vorrichtungen gefördert werden. Dies ist jedoch nicht immer mit allen Arten von Produkten vorteilhaft möglich. Fallen Produkte von einem Wiegebehälter auf die Produktrutsche und gleiten entlang der Produktrutsche zu der Sammelöffnung, können die Produkte beim Auftreffen auf der Produktrutsche ungleichmäßig verteilt werden. Das bedeutet, dass die Produkte dann nicht alle unmittelbar auf dem kürzesten Weg von einem Bereich eines Auftreffens auf der Produktrutsche zu der Sammelöffnung gelangen. Eine Anzahl von Produkten kann, auch bedingt durch deren Form, so auf der Produktrutsche auftreffen, dass diese Produkte zunächst quer bzw. tangential zur Sammelöffnung beschleunigt werden und so einen vergleichsweise längeren Weg zu der Sammelöffnung zurücklegen. Im Bereich der Sammelöffnung können die Produkte dann um die Sammelöffnung herum kreiseln oder auch auf dem Weg zur Sammelöffnung hin mäandern. Da erst wieder eine neue Zusammenstellung einer Portion mittels Öffnung der Wiegebehälter erfolgen kann, wenn sämtliche Produkte der vorangegangenen Portion über die Sammelöffnung abgeführt sind, wird eine Portioniergeschwindigkeit der Teilmengenwaage u.a. auch dadurch bestimmt, wie schnell die Produkte der jeweiligen Portion von dem Wiegebeh