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DE-102024132555-A1 - Buchsenlager

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Buchsenlager, aufweisend ein Innenteil, ein, einen Buchsenkörper definierendes Außenteil, eine zumindest abschnittsweise zwischen dem Innenteil und dem Außenteil angeordnete Feder, und wenigstens einen sich in radialer Richtung vom Innenteil in Richtung Außenteil erstreckenden Anschlag, wobei der Anschlag im Inneren des Buchsenkörpers angeordnet ist.

Inventors

  • Florian Lübke
  • Jürgen Präckel
  • Oliver Wernecke

Assignees

  • NBJX EUROPE GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241107

Claims (10)

  1. Buchsenlager, aufweisend ein Innenteil (10), ein, einen Buchsenkörper (20) definierendes Außenteil (18), eine zumindest abschnittsweise zwischen dem Innenteil (10) und dem Außenteil (18) angeordnete Feder (22), und wenigstens einen sich in radialer Richtung vom Innenteil (10) in Richtung Außenteil (18) erstreckenden Anschlag (25), wobei der Anschlag (25) im Inneren des Buchsenkörpers (20) angeordnet ist.
  2. Buchsenlager nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass der Anschlag (25) mittig im Buchsenkörper (20) angeordnet ist.
  3. Buchsenlager nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass der Anschlag (25) plattenförmig ausgebildet ist.
  4. Buchsenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Anschlag (25) scheibenförmig ausgebildet ist.
  5. Buchsenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Anschlag (25) kreuzförmig ausgebildet ist.
  6. Buchsenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Anschlag (25) drehfest, reibschlüssig und/oder formschlüssig mit dem Innenteil (10) verbunden ist.
  7. Buchsenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Innenteil (10) ein Schwert (12) aufweist.
  8. Buchsenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Feder (22) wenigstens ein Elastomer aufweist.
  9. Buchsenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Feder (22) wenigstens zwei unterschiedliche Elastomere aufweist.
  10. Buchsenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Feder (22) dazu ausgebildet ist, bei einer axialen Belastung, vorzugsweise wenigstens zweifach, auszubeulen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Buchsenlager, aufweisend ein Innenteil, ein, einen Buchsenkörper definierendes Außenteil und eine zumindest abschnittsweise zwischen dem Innenteil und dem Außenteil angeordnete Feder. Derartige Buchsenlager sind grundsätzlich bekannt und werden beispielsweise bei Fahrzeugen eingesetzt, z.B. zur Lagerung von Komponenten des Motors und/oder des Fahrgestells. Beispielsweise offenbart EP 4 056 864 A1 ein entsprechendes Buchsenlager. Hierbei wird jedoch eine andere Zielrichtung verfolgt. So kann mit der aus EP 4 056 864 A1 bekannten Buchse beispielsweise die Progression, also das nichtlineare Verhalten der Steifigkeit, nicht unabhängig von der Axialsteifigkeit eingestellt werden. Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Buchsenlager zu schaffen, bei dem die Progression zumindest im Wesentlichen unabhängig von der Axialsteifigkeit eingestellt werden kann. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein Buchsenlager mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Erfindungsgemäß weist das Buchsenlager ein Innenteil auf. Das Innenteil kann zum Beispiel länglich ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Innenteil einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein. Vorzugsweise kann das Innenteil ein Schwert, das auch als Knochen bezeichnet wird, aufweisen oder daraus bestehen. Optional kann das Schwert von einem Innenkern umgeben sein. Beispielsweise kann der Innenkern wiederum von Einlegern umgeben sein. Das Schwert kann beispielsweise als flaches, vorzugsweise achsensymmetrisches, Bauteil ausgebildet sein. An den Endbereichen kann z.B. jeweils eine Öffnung vorgesehen sein. Beispielsweise kann das Innenteil und/oder der Einleger ein Metall- und/oder Kunststoffmaterial umfassen oder daraus bestehen. Das Buchsenlager weist ein Außenteil auf, welches einen Buchsenkörper definiert. Das Außenteil kann beispielsweise eine Außenhülse, die z.B. auch als Lageraußenhülse bezeichnet werden kann, und/oder einen Außenring aufweisen. Vorzugsweise ist das Außenteil länglich ausgebildet. Beispielsweise kann das Außenteil einen Hohlzylinder und/oder einen Ring bilden. Das Außenteil kann einteilig oder mehrteilig, z.B. zweiteilig, ausgebildet sein. Bevorzugt ist das Außenteil bezüglich der Längsachse des Buchsenlagers rotationsymmetrisch ausgebildet. Beispielsweise kann das Außenteil ein Metall- und/oder Kunststoffmaterial umfassen oder daraus bestehen. Vorzugsweise umgibt das Außenteil das Innenteil. Das Außenteil und das Innenteil sind zueinander bevorzugt koaxial und/oder konzentrisch bezüglich einer gemeinsamen Längsachse angeordnet. Das Innenteil, vorzugsweise das Schwert, kann zum Beispiel länger als der Buchsenkörper ausgebildet sein und, beispielsweise beidseitig, über den Buchsenkörper vorstehen. Lasten und/oder Schwingungen können beispielsweise in das Innenteil eingeleitet werden. Das Außenteil leitet schließlich die geminderten Schwingungen weiter. Alternativ oder zusätzlich können z.B. Lasten und/oder Schwingungen in das Außenteil eingeleitet werden. Das Innenteil leitet schließlich die geminderten Schwingungen weiter. Die Krafteinleitung und/oder Kraftweiterleitung kann auch gleichzeitig von Innen nach Außen und von Außen nach Innen erfolgen. Das Buchsenlager weist eine zumindest abschnittsweise zwischen dem Innenteil und dem Außenteil angeordnete Feder auf. Bei der Feder kann es sich z.B. um eine Radialfeder, eine Axialfeder oder eine Kombination aus beiden handeln. Es können auch mehrere Federn vorgesehen sein. Die Wirkung der Radialfeder in radialer Richtung ist größer als die Wirkung in axialer Richtung. Der Hauptzweck der Radialfeder ist somit die radiale Steifigkeit. Die Axialfeder erstreckt sich zumindest abschnittsweise in axialer Richtung zwischen dem Innenteil und dem Außenteil. Die Wirkung der Axialfeder in axialer Richtung ist größer als die Wirkung in radialer Richtung. Der Hauptzweck der Axialfeder ist somit die axiale Steifigkeit. Die Begriffe Radialfeder und Axialfeder sind breit zu verstehen und umfassen auch Kunststoffe mit federnden und/oder elastischen Eigenschaften. Vorzugsweise ist die Feder als Elastomer ausgebildet. Beispielsweise können die Radialfeder und die Axialfeder aus dem gleichen Elastomer bestehen. Vorzugsweise können die Radialfeder und die Axialfeder miteinander verknüpft und z.B. aus einem Guss sein. Bevorzugt ist die Feder mit dem Innenteil und/oder dem Außenteil verbunden, beispielsweise vulkanisiert. Dadurch wird eine sichere Verbindung zwischen dem Innenteil und dem Außenteil geschaffen. Das Buchsenlager weist wenigstens einen sich in radialer Richtung vom Innenteil in Richtung Außenteil erstreckenden Anschlag auf, wobei der Anschlag, vorzugsweise vollständig, im Inneren des Buchsenkörpers angeordnet ist. Bevorzugt funktioniert der Anschlag sowohl in radialer als auch in axialer Richtung. Durch die axiale Anschlaggeometrie kann beispielsweise ein Spur-korrigierender Effekt in einem Fahrzeug entstehen. Beispielsweise kann der Anschlag ein Metall- und/oder Kunststoffmaterial