DE-102024133419-A1 - Regal
Abstract
Erfindungsgemäß ist ein Regal (2) mit Spanten-Flächenelementen (4), - die in bestimmungsgemäßer Orientierung senkrecht und parallel zueinander angeordnet sind, und - zwischen denen horizontal übereinander Regalfachelemente (10) befestigt sind, mit ihren Seitenkanten (12) entlang je einer Oberfläche (14) eines der Spanten (4) und zugänglich von einer Seite (16), und - die sich an ihrem oberen Ende (20) über einen Bereich hinwegerstrecken vor der zugänglichen Seite der Regalfachelemente und dort Überdachungs-Flächenelemente (22) tragen (zum Beispiel mit einer Außenkontur in Gestalt eines Ovals, eines Kreises, einer Superellipse, eines Rechtecks, eines Quadrats oder eines Blatts, bereichsweise einfach oder zweifach gekrümmt, als Freiformfläche verwölbt und/oder eben oder insgesamt eines davon), das eingerichtet ist, auf einen ebenen horizontalen Boden (26) frei und ohne zusätzliche seitliche Abstützung (zum Beispiel an einer Wand) stellbar zu sein.
Inventors
- Arne Schultchen
- Stephan Kremerskothen
Assignees
- Smart Retail Solutions GmbH
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241114
- Priority Date
- 20241107
Claims (6)
- Regal (2) mit Spanten-Flächenelementen (4), - die in bestimmungsgemäßer Orientierung senkrecht und parallel zueinander angeordnet sind, und - zwischen denen horizontal übereinander Regalfachelemente (10) befestigt sind, mit ihren Seitenkanten (12) entlang je einer Oberfläche (14) eines der Spanten (4) und zugänglich von einer Seite (16), und - die sich an ihrem oberen Ende (20) über einen Bereich hinwegerstrecken vor der zugänglichen Seite der Regalfachelemente und dort Überdachungs-Flächenelemente (22) tragen (zum Beispiel mit einer Außenkontur in Gestalt eines Ovals, eines Kreises, einer Superellipse, eines Rechtecks, eines Quadrats oder eines Blatts, bereichsweise einfach oder zweifach gekrümmt, als Freiformfläche verwölbt und/oder eben oder insgesamt eines davon), das eingerichtet ist, auf einen ebenen horizontalen Boden (26) frei und ohne zusätzliche seitliche Abstützung (zum Beispiel an einer Wand) stellbar zu sein.
- Regal nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Spaten-Flächenelemente (4) und/oder Böden der Regalfachelemente (10) und/oder eine Rückwand (24) aus Holzplattenwerkstoff (Sperrholz oder OSB) hergestellt sind.
- Regal nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass die Spaten-Flächenelemente (4) eine Außenkontur aufweisen mit einer konkaven Vorderkante (6) in Richtung der zugänglichen Seite (16) der Regalfachelemente (10).
- Regal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Spaten-Flächenelemente (4) eine Außenkontur aufweisen mit einem geraden senkrechten Abschnitt der Hinterkante (8) in der Richtung, die zur zugänglichen Seite (16) der Regalfachelemente (10) entgegengesetzt ist (so dass diese Hinterkanten eine senkrechte Ebene aufspannen und so eine ebene Rückseite des Regals bilden, bis zu der hin sich die Regalfachelemente dann vorzugsweise erstrecken (in der Richtung, die zu ihrer zugänglichen Seite entgegengesetzt ist) - auch lässt sich dort eine Rückwand anbringen und/oder das Regal mit dieser ebenen Rückseite an die (ebene, senkrechte) Rückseite eines anderen Regals stellen oder an eine senkrechte Wand).
- Regal nach Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet , dass entlang dem senkrechten Abschnitt der Hinterkante (8) der Spanten (4) Schienen (18) angebracht sind, an denen sich die Regalfachelemente (10) zwischen den Spanten befestigen lassen.
- System mit Spanten-Flächenelementen (4), Regalfachelementen (10) und Überdachungs-Flächenelementen (22) zum Errichten eines Regals nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
Description
Die Erfindung betrifft ein Regal insbesondere für Verkaufsräume wie zum Beispiel Supermärkte zum Ausstellen und Anbieten von Waren dort insbesondere für die Selbstbedienung. Insbesondere in Supermärkten ist das Konzept des Selbstbedienungsgeschäfts weitest verbreitet. Kunden gehen durch die „Gänge“ zwischen den Warenregalen und suchen, gezielt oder inspiriert durch das sichtbare Angebot, nach Ware, nehmen sie aus dem Regal und kaufen sie. Verkaufspsychologische Aspekte beeinflussen den Aufenthalt und das Verhalten der Kundschaft in einem solchen Verkaufsraum. Beleuchtung und Musik zum Beispiel verändern die „Atmosphäre“, aber nicht zuletzt auch die Gestalt und die Anordnung des Mobiliars haben Einfluss auf das Wohlbefinden der Kundschaft dort und damit auf das „Kaufverhalten“. Verkaufsräume haben insbesondere unter ihrer Decke verbreitet technische Strukturen wie zum Beispiel Klima- und Sprinkleranlagen, elektrische Spannungsversorgungs- und Datenleitungen, die vor den Passanten und der Kundschaft dort unten im Raum möglichst verborgen werden sollen, zum Beispiel um nicht abzulenken oder zu verunsichern. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Regal zu schaffen, das Passanten, die am Regal entlang gehen, insbesondere im Sinne des zuvor Gesagten besser umhüllt. Diese Aufgabe wird von einem Regal mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Das hier im Folgenden dargestellte, erfindungsgemäße Regal dient insbesondere dem Ausstellen und Anbieten von Waren in Verkaufsräumen wie zum Beispiel Supermärkten insbesondere für die Selbstbedienung. Erfindungsgemäß hat das Regal Spanten-Flächenelemente, die in bestimmungsgemäßer Orientierung senkrecht und parallel zueinander angeordnet sind. Zwischen je zwei von ihnen sind horizontal übereinander Regalfachelemente oder allgemeiner Warenträger (zum Beispiel Regalbretter, Körbe, Spender, nach vom schiefe Ebenen, Vitrinenboxen) befestigt, mit ihren Seitenkanten entlang je einer Oberfläche eines der Spanten und zugänglich von einer Seite, der „Vorderseite“. So bilden die Regalfachelemente übereinander und von dieser einen Seite zugänglich auch erfindungsgemäß die übliche Funktionalität eines Regals. Die Spanten erstrecken sich erfindungsgemäß jeweils an ihrem oberen Ende über einen Bereich vor der zugänglichen Seite der Regalfachelemente hinweg. Dort sind Überdachungs-Flächenelemente an ihnen angebracht (möglicherweise einander überlappend, insbesondere dann möglicherweise an unterschiedlich hohen Spanten). Die Überdachungs-Flächenelemente haben eine beliebige Außenkontur, besonders bevorzugt zum Beispiel in Gestalt eines Ovals, eines Kreises, einer Superellipse, eines Rechtecks, eines Quadrats oder eines Blatts. Aber auch sternförmig, in Gestalt einer „Sprechblase“ oder einer Cartoon-Explosion könnte sie sein und nicht notwendigerweise alle mit gleicher Außenkontur. Sie sind als Fläche eben oder einfach oder zweifach gekrümmt, als Freiformfläche verwölbt- bereichsweise in beliebiger Kombination oder als ganzes Element eines davon - und wiederum nicht notwendigerweise alle an einem Regal mit gleicher Flächengestalt. Das erfindungsgemäße Regal ist erfindungsgemäß eingerichtet, auf einen ebenen horizontalen Boden frei und ohne zusätzliche seitliche Abstützung, zum Beispiel an einer Wand, stellbar zu sein. Dazu haben besonders bevorzugt die Spanten jeweils an ihrem unteren Ende zwei Fußelemente, die vorzugsweise höhenverstellbar sind. Die Spaten weisen besonders bevorzugt eine Außenkontur auf mit einer Vorderkante (in Richtung der zugänglichen Seite der Regalfachelemente), die (mindestens in einem Abschnitt) konkav ist. So kann sich die jeweilige Spante mit ihrer Vorderkante über den Bereich vor der zugänglichen Seite der Regalfachelemente hinüberwölben oder zumindest in ihn hinein. Dort dann kann das Überdachungs-Flächenelement am Spant angebracht sein und zwar besonders bevorzugt auf der Hinterkante dieses oberen Endes des Spanten - wozu dieser dort besonders bevorzugt als sich verjüngender Ausleger ausgebildet ist. Das Regal kann unterschiedlich hohe Spanten aufweisen, um Überdachungs-Flächenelemente unterschiedlich hoch anzuordnen, insbesondere um diese einander überlappen zu lassen. So kann sich insbesondere aus zwei einander gegenüberstehenden erfindungsgemäßen Regalen ein Zwischenraum bilden, von dem aus beide Regale zugänglich sind und der von den Überdachungs-Flächenelementen zum Beispiel wie von einem Blätterdach überdeckt ist. Personen dort sind dann von den beiden Regalen (insbesondere bei konkaven Spanten. Vorderkanten) und den die Überdachungen tragenden (wiederum insbesondere konkaven) Auslegern sozusagen umhüllt wie in einem Tunnel. Die Überdachungs-Flächenelemente können so zudem Strukturen wie zum Beispiel Klima- und Sprinkleranlagen, elektrische Spannungsversorgungs- und Datenleitungen unter der Decke eines Verkaufsraums, in dem die Regale errichtet sind, verdecken