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DE-102024137500-B3 - Filterbauteil zur Filterung von Kühlluft für ein handgeführtes Arbeitsgerät und Verfahren zur Herstellung eines solchen Filterbauteils

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Filterbauteil (1) zur Filterung von Kühlluft für ein handgeführtes Arbeitsgerät (2). Das Filterbauteil (1) umfasst einen Rahmen (7) und ein Gewebe (70). Das Filterbauteil (1) ist zur Durchströmung mit Kühlluft in einer Durchströmungsrichtung (50) vorgesehen. Der Rahmen (7) fasst das Gewebe (70) bezüglich der Durchströmungsrichtung (50) von beiden Seiten her ein und um läuft um die Durchströmungsrichtung (50) geschlossen um. Das Gewebe (70) besitzt eine das Gewebe (70) in Durchströmungsrichtung (50) vollständig durchdringende Durchgangsöffnung (74) zur Durchführung eines Stifts (73) während der Herstellung des Filtebauteils (1). Das Filterbauteil (1) umfasst eine Blockierung. Eine Durchströmung des Filterbauteils (1) mit Kühlluft in Durchströmungsrichtung (50) im Bereich der Durchgangsöffnung (74) ist durch die Blockierung verhindert.

Inventors

  • Heiko Diehl
  • Daniel Böpple
  • Hans-Martin Hascher
  • Martin Strobel
  • Felix Grauf
  • DANIEL PASTOR

Assignees

  • ANDREAS STIHL AG & CO. KG

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241212

Claims (11)

  1. Filterbauteil zur Filterung von Kühlluft für ein handgeführtes Arbeitsgerät (2), wobei das Filterbauteil (1) einen Rahmen (7) und ein Gewebe (70) umfasst, wobei das Filterbauteil (1) zur Durchströmung mit Kühlluft in einer Durchströmungsrichtung (50) vorgesehen ist, wobei der Rahmen (7) das Gewebe (70) bezüglich der Durchströmungsrichtung (50) von beiden Seiten her einfasst und um die Durchströmungsrichtung (50) geschlossen umläuft, wobei das Gewebe (70) eine das Gewebe (70) in Durchströmungsrichtung (50) vollständig durchdringende Durchgangsöffnung (74) zur Durchführung eines Stifts (73) während der Herstellung des Filtebauteils (1) besitzt, dadurch gekennzeichnet , dass das Filterbauteil (1) eine Blockierung umfasst, und dass eine Durchströmung des Filterbauteils (1) mit Kühlluft in Durchströmungsrichtung (50) im Bereich der Durchgangsöffnung (74) durch die Blockierung verhindert ist.
  2. Filterbauteil nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Durchgangsöffnung (74), insbesondere ein Rand der Durchgangsöffnung (74), von Material des Rahmens (7) umgeben ist.
  3. Filterbauteil nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass der Rahmen (7) eine Umfangsrahmen (19) und mindestens eine Verbindungsstruktur (32) umfasst, dass der Umfangsrahmen (19) um einen Rand (78) des Gewebes (70) umläuft, dass die Verbindungsstruktur (32) zwei gegenüberliegende Stellen des Umfangsrahmens (19) miteinander verbindet, und dass die Durchgangsöffnung (74) im Bereich der Verbindungsstruktur (32), insbesondere in einem Abstand zum Umfangsrahmen (19), angeordnet ist.
  4. Filterbauteil nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Durchgangsöffnung (74) von der Verbindungsstruktur (32) überdeckt ist.
  5. Filterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass die Blockierung ein Überdeckungsabschnitt (33) ist, der die Durchgangsöffnung (74) überdeckt, insbesondere vollständig überdeckt.
  6. Filterbauteil nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , dass der Rahmen (7) im Bereich um die Durchgangsöffnung (74) herum eine in Durchströmungsrichtung (50) gemessene Rahmenstärke (s1) aufweist, dass der Überdeckungsabschnitt (33) eine in Durchströmungsrichtung (50) gemessene Überdeckungsstärke (s2) aufweist.
  7. Filtebauteil nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet , dass die Überdeckungsstärke (s2) höchstens 50%, insbesondere höchstens 20%, insbesondere höchstens 5%, der Rahmenstärke (s1) beträgt.
  8. Filterbauteil nach Anspruch 6 oder 7 , dadurch gekennzeichnet , dass die Überdeckungsstärke (s2) von 0,01 mm bis 5 mm, insbesondere von 0,05 mm bis 2 mm, beträgt.
  9. Filterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet , dass die Blockierung von Material des Rahmens (7) gebildet ist.
  10. Filterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Durchgangsöffnung (74) mit einem Verschlusselement (76) aus Elastomer, insbesondere aus thermoplastischem Elastomer, verschlossen ist.
  11. Verfahren zur Herstellung eines Filterbauteils zur Filterung von Kühlluft für ein handgeführtes Arbeitsgerät (2), wobei das Filterbauteil (1) einen Rahmen (7) und ein Gewebe (70) umfasst, wobei das Filterbauteil (1) zur Durchströmung mit Kühlluft in einer Durchströmungsrichtung (50) vorgesehen ist, wobei der Rahmen (7) das Gewebe (70) einfasst, wobei bei der Herstellung des Filterbauteils (1) das Gewebe (70) in einem Gussverfahrensschritt zwischen einer ersten Werkzeughälfte (71) und einer zweiten Werkzeughälfte (72) so umgossen wird, dass hierbei der Rahmen (7) entsteht, wobei das Gewebe (70) eine Durchgangsöffnung (74) besitzt, wobei mindestens ein Stift (73) während des Gussverfahrensschritts durch die Durchgangsöffnung (74) geführt wird, um das Gewebe (70) in Position zu halten, dadurch gekennzeichnet , dass eine Durchströmung des Filterbauteils (1) mit Kühlluft in Durchströmungsrichtung (50) im Bereich der Durchgangsöffnung (74) durch Vorsehen einer Blockierung verhindert wird, und insbesondere dass die Blockierung durch den Rahmen (7) gebildet wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Filterbauteils zur Filterung von Kühlluft für ein handgeführtes Arbeitsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 11 und ein Filterbauteil zur Filterung von Kühlluft für ein handgeführtes Arbeitsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Aus der DE 10 2015 111 893 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Filterbauteils bekannt, bei dem das mit einem Rahmen in zwei Werkzeughälften zu umspritzende Filterelement mittels eines das Filterelement durchdringenden Dorns in Position gehalten wird. Nach diesem Verfahrensschritt weist das Filterelement an der Stelle, an der der Dorn das Filterelement durchdrungen hat, ein Loch auf. Dies ist ungünstig für die Filterwirkung des Filterbauteils. Aus der EP 3 037 238 A1 ist ein Netzfilter zum Herausfiltern von Fremdstoffen aus einer Flüssigkeit bekannt, der durch Spritzgießen einteilig hergestellt ist. Aus der GB 741 918 A ist ein Filterelement mit einer integral daran angeordneten Dichtung bekannt. Aus der US 5,766,472 A ist eine Filterbaugruppe bekannt, bei der ein Filterelement in einem Träger umspritzt wird, wobei bereits im ersten Spritzgießschritt gezielt Durchgangsöffnungen und Kanäle im Träger ausgebildet werden, um ein nachträgliches Stanzen oder Trimmen zu vermeiden, und in einem zweiten Spritzgießschritt ein einstückiges Dichtelement erzeugt wird, das sich über diese Öffnungen auf beide Seiten des Trägers erstreckt und die Dichtelemente miteinander verbindet. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Filterbauteil derart weiterzubilden, dass es eine gute Filterwirkung aufweist und einfach herzustellen ist. Diese Aufgabe wird durch ein Filterbauteil mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein gattungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Filterbauteils zur Filterung von Kühlluft für ein handgeführtes Arbeitsgerät derart weiterzubilden, dass das Filterbauteil eine gute Filterwirkung besitzt. Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Das erfindungsgemäße Filterbauteil umfasst eine Blockierung. Eine Durchströmung des Filterbauteils mit Kühlluft in Durchströmungsrichtung im Bereich der Durchgangsöffnung zur Durchführung eines Stifts während der Herstellung des Filtebauteils ist durch die Blockierung verhindert. Dadurch ist verhindert, dass aufgrund der Durchgangsöffnung, die während der Herstellung des Filterbauteils zur Durchführung des Stifts genutzt wird, ein Loch im Gewebe verbleibt, das die Filterwirkung negativ beeinträchtigt. Dadurch erzielt das Filterbauteil eine gute Filterwirkung. Insbesondere ist die Durchgangsöffnung, insbesondere ein Rand der Durchgangsöffnung, von Material des Rahmens umgeben. Durch dieses, am Rand der Durchgangsöffnung befindliche Material des Rahmens ist auf einfache Weise eine Stützstruktur geschaffen, an der die Blockierung angeordnet werden kann. Die Blockierung kann sich an diesem, am Rand der Durchgangsöffnung befindlichen Material des Rahmens abstüzen. Insbesondere umfasst der Rahmen eine Umfangsrahmen und mindestens eine Verbindungsstruktur. Der Umfangsrahmen läuft um einen Rand des Gewebes, insbesondere geschlossen, umläuft. Die Verbindungsstruktur verbindet zwei gegenüberliegende Stellen des Umfangsrahmens miteinander. Dadurch ist das Filterbauteil, insbesondere der Rahmen, stabiler, insbesondere steifer. Die Durchgangsöffnung ist insbesondere im Bereich der Verbindungsstruktur, insbesondere in einem Abstand zum Umfangsrahmen angeordnet. Dadurch kann das Gewebe während des Gussverfahrensschritts zur Herstellung des Rahmens nahe am Schwerpunkt des Gewebes oder sogar im Schwerpunkt des Gewebes durch den Stift positioniert sein. Dies ermöglicht eine verlässliche Positionierung des Gewebes mit einer möglichst geringen Anzahl an Stiften, insbesondere mit nur einem einzigen Stift. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Gewebe während des Gussverfahrensschritts mit zwei oder mehr Stiften gehalten wird. Insbesondere geschieht dies mittels der weiteren Stifte analog zu der für den mindestens einen Stift beschriebenen Weise. Insbesondere ist die Durchgangsöffnung von der Verbindungsstruktur überdeckt. Insbesondere ist die Blockierung von der Verbindungsstruktur gebildet. Dadurch kann die Blockierung auf einfache Weise während der Herstellung des Rahmens, insbesondere während des Gussverfahrensschritts, hergestellt werden. Dadurch kann das Material des Rahmens zur Herstellung der Blockierung genutzt werden. Dies ist material- und kostensparend. Insbesondere ist die Blockierung ein Überdeckungsabschnitt, der die Durchgangsöffnung überdeckt, insbesondere vollständig überdeckt. Insbesondere ist der Überdeckungsabschnitt oberhalb der Durchgangsöffnung angeordnet. Insbesondere überdeckt der Überdeckungsabschnitt die Durchgangsöffnung in Ansicht in Durchströmungsrichtung, insbesondere vollständig. Insbesondere ist der Überdeckungsabschnitt Bestandteil der Verbi