DE-102024137939-B3 - Verriegelungskopf
Abstract
Die Erfindung betrifft einen Verriegelungskopf für einen Teleskopzylinder eines Teleskopauslegers mit mehreren Teleskopauslegerschüssen mit einem Gehäuse, zwei translatorisch verlagerbaren Zylinderriegeln zum Verriegeln des Verriegelungskopfes in einem Teleskopauslegerschuss und einen quer zur Wirkrichtung der Zylinderriegel verlagerbaren Teleskopriegelkörper, der zur Betätigung der Entriegelung von aufeinanderfolgenden Teleskopauslegerschüssen dient, wobei in dem Teleskopriegelkörper zwei diametral zueinander ausgerichtete Führungsgehäuse angeordnet sind, wobei der Teleskopriegelkörper über mehrere umfangsseitig des Teleskopriegelkörpers angeordnete Führungselemente in dem Führungsgehäuse geführt ist und wobei die Zylinderriegel nur dann einfahrbar sind, wenn ihr Hubweg frei ist und wobei der jeweilige Hubweg mittels eines Sicherungsbolzen blockierbar ist. Erfindungsgemäß weist der Sicherungsbolzen einen Schaft auf, dessen Ende einen im Querschnitt gegenüber dem Schaft verkleinerten und im Querschnitt I-förmigen Endabschnitt ausbildet.
Inventors
- Rafael Übelhör
Assignees
- Aros Hydraulik Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241216
Claims (5)
- Verriegelungskopf (1) für einen Teleskopierzylinder eines Teleskopauslegers mit mehreren Teleskopauslegerschüssen, umfassend ein Gehäuse (2), zwei translatorisch verlagerbare Zylinderriegel (3, 4) zum Verriegeln des Verriegelungskopfes (1) in einem Teleskopauslegerschuss und einen quer zur Wirkrichtung der Zylinderriegel (3, 4) verlagerbaren Teleskopriegelkörper (5), der zur Betätigung der Entriegelung von aufeinanderfolgenden Teleskopauslegerschüssen dient, wobei in dem Teleskopriegelkörper (5) zwei diametral zueinander ausgerichtete Führungsgehäuse (22) angeordnet sind, wobei der Teleskopriegelkörper (5) über mehrere umfangseitig des Teleskopriegelkörpers (5) angeordnete Führungselemente (17) in dem Führungsgehäuse (22) geführt ist und wobei die Zylinderriegel (3, 4) nur dann einfahrbar sind, wenn ihr Hubweg frei ist, wobei der jeweilige Hubweg mittels eines Sicherungsbolzen (12) blockierbar ist und wobei jeder Zylinderriegel (3, 4) jeweils zwei Federaufnahmen (9) zur Aufnahme von Rückstellfedern (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet , dass der Sicherungsbolzen (12) einen Schaft aufweist, dessen Ende einen im Querschnitt gegenüber dem Schaft verkleinerten und im Querschnitt I-förmiger Endabschnitt ausbildet.
- Verriegelungskopf (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Federaufnahmen (9) jeweils so weit beabstandet sind, dass der I-förmige Endabschnitt des Sicherungsbolzens (12) mit seiner Schmalseite zwischen diesen eintauchen kann.
- Verriegelungskopf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Teleskopriegelkörper (5) über Führungselemente (17) im Gehäuse (2) verschieblich geführt ist, wobei die Führungselemente einstückig in die Sicherungsbolzen (12) übergehen, die unmittelbar in den Hubweg der Zylinderriegel (3, 4) verlagerbar sind.
- Verriegelungskopf (1) nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass zum Bewegen je eines der Führungselemente (17) des Teleskopriegelkörpers (5) jeweils wenigstens zwei Entriegelungskolben (20) vorgesehen sind.
- Teleskopierzylinder für einen Teleskopausleger, insbesondere eines Mobilkrans, mit einem Verriegelungskopf (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 .
Description
Die Erfindung betrifft einen Verriegelungskopf für Teleskopierzylinder eines mehrere Teleskopauslegerschüsse umfassenden Kranauslegers, vorzugsweise eines Mobilkrans. Zum Ausfahren der einzelnen Teleskopauslegerschüsse des Kranauslegers dienen Teleskopierzylinder. In der ausgefahrenen Position werden die Teleskopauslegerschüsse über einen Verriegelungskopf miteinander verriegelt. Bevor ein Teleskopauslegerschuss verfahren werden kann, muss er mit dem Verriegelungskopf gekoppelt werden. Hierzu werden zwei Zylinderriegel ausgefahren, die mit dem Teleskopauslegerschuss in Eingriff gebracht werden. Anschließend wird der noch mit dem benachbarten Teleskopauslegerschuss gekoppelte Teleskopauslegerschuss entriegelt. Hierzu dient ein entsprechender Entriegelungsmechanismus. So kann beispielsweise ein federbelasteter Bolzen mittels eines Entriegelungsmechanismus in Form einer Klaue gezogen werden. Nun wird der Verriegelungskopf mittels des Teleskopierzylinders verfahren, so dass der innenliegende Teleskopauslegerschuss ausgefahren wird. In der ausgefahrenen Position muss der Teleskopauslegerschuss dann zunächst wieder mit dem benachbarten Teleskopauslegerschuss verriegelt werden. Hierzu muss der klauenförmige Entriegelungsmechanismus wieder in seine Ausgangsposition gebracht werden. Erst wenn die beiden benachbarten Teleskopauslegerschüsse miteinander verriegelt sind, dürfen die Zylinderriegel zwischen dem Verriegelungskopf und dem Teleskopauslegerschuss wieder gelöst werden. Anschließend fährt der Teleskopierzylinder wieder ein, um gegebenenfalls einen weiteren Teleskopauslegerschuss - wie vorstehend beschrieben - zu verfahren. Aus der DE 50 2011 004 730 C5 ist ein Verriegelungskopf für Teleskopierzylinder eines mehrere Teleskopauslegerschüsse umfassenden Kranauslegers bekannt, welcher ein Gehäuse und in dem Gehäuse translatorisch verlagerbare Zylinderriegel zur Verriegelung des Verriegelungskopfes mit einem Teleskopauslegerschuss aufweist. Ferner ist ein Teleskopriegelkörper vorgesehen, der quer zur Wegrichtung der Zylinderriegel translatorisch verlagerbar ist und zur Betätigung der Entriegelung von aufeinanderfolgenden Teleskopschüssen dient. Umfangseitig des Teleskopriegelkörpers ist ein Führungsgehäuse angeordnet. Der Teleskopriegelkörper weist Sicherungsbolzen auf, welche in den Hubweg eines mit der Verlagerung eines Zylinderriegels in Wirkzusammenhang stehenden Sperrriegels oder direkt in den Hubweg eines Zylinderriegels verlagerbar ist. Entsprechend der bekannten Lösung besitzen die Sicherungsbolzen einen im Querschnitt vergrößerten Endabschnitt. Der Endabschnitt ist deshalb vergrößert, damit er für den Fall, dass er unmittelbar in den Hubweg eines Zylinderriegels eingreift, den Hubweg vollständig blockieren kann. Der Durchmesser des Endabschnitts ist hier exakt auf den Hubweg des Sperrriegels abgestimmt. Die Abstimmung erfolgt auch dadurch, dass die Endabschnitte diametral angeordnete Abflachungen aufweisen. Die jeweiligen Endabschnitte sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet, so dass eine den Endabschnitt quer durchsetzende Federaufnahme hinreichend Platz hat. Entsprechend dieser Konfiguration wird der jeweilige Zylinderriegel mittels einer Feder nach außen gedrückt, wobei diese Feder mittig an der Rückseite des Zylinderriegels angreift. Damit nun der Sicherungsbolzen weit genug in den Hubweg des Zylinderriegels eintauchen kann, ist die entsprechende U-förmige Ausnehmung für die Feder vorgesehen. Das bedeutet, dass der Endabschnitt nach unten, also in seine Verlagerungsrichtung offen ist, so dass die Federaufnahme über die Rückstellfeder des Zylinderriegels gestülpt werden kann, ohne mit dieser zu kollidieren. Bei dieser bekannten Lösung ist also je Zylinderriegel eine einzelne Rückstellfeder vorgesehen. Eine derartige Anordnung kann störanfällig sein. So sind bei Dauerfestigkeitsversuchen bei niedrigen Temperaturen Schadensfälle durch Federbruch aufgetreten. Aus der DE 10 2023 108 833 A1 ist ein gattungsgemäßer Verriegelungskopf für Teleskopierzylinder mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt. Auch die DE 10 2021 119 612 A1 beschreibt bereits einen Verriegelungskopf für Teleskopzylinder eines Teleskopauslegers. Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einem gattungsgemäßen Verriegelungskopf dessen Funktionssicherheit zu verbessern. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus der Kombination der Merkmale des Anspruchs 1. Demnach ist ein Verriegelungskopf für einen Teleskopierzylinder eines Teleskopauslegers mit mehreren Teleskopauslegerschüssen vorgeschlagen, der ein Gehäuse, zwei translatorisch verlagerbare Zylinderriegel zum Verriegeln des Verriegelungskopfes in einem Teleskopauslegerschuss und einen quer zur Wirkrichtung der Zylinderriegel verlagerbaren Teleskopriegelkörper umfasst, wobei der Teleskopriegelkörper zur Betätigung der Entriegelung von aufeinanderfolgenden Teleskopauslegerschüssen dient, wobei in dem Teleskopriegelkörper zwei diametral zueinander ausgeri