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DE-102024138238-A1 - Telekommunikationssystem

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Abstract

Verfahren zum Betreiben eines zellularen Telekommunikationssystems zum Kommunizieren mit einem Benutzergerät, das ein Betreiben in einem ersten Modus und einem zweiten Modus aufweist, wobei der zweite Modus eine Sicherung oder Ergänzung für Kommunikationen in dem ersten Modus ist. Das Verfahren weist auch ein Hinzufügen einer oder mehrerer sekundärer Zellengruppen auf, die in einem dritten Modus arbeiten, und nach dem Hinzufügen der einen oder der mehreren sekundären Zellengruppen Kommunizieren in dem ersten Modus, dem zweiten Modus und dem dritten Modus. Der erste Modus kann einen höheren durchschnittlichen Downlink-Durchsatz als der zweite Modus haben. Ferner können die sekundären Zellengruppen bei einem höheren durchschnittlichen Downlink-Durchsatz als der erste Modus und der zweite Modus arbeiten. Der erste Modus kann ein Sub-6 Gigahertz(„sub-6“)-Kommunikationsmodus der fünften Generation („5G“) sein, der zweite Modus kann ein Long-Term Evolution(„LTE“)-Kommunikationsmodus sein, und die sekundären Zellengruppen können in einem Millimeterwellen(„mmWave“)-Kommunikationsmodus arbeiten.

Inventors

  • Chuan Li
  • Fan Bai
  • Sheng Liu

Assignees

  • GM Global Technology Operations LLC

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241217
Priority Date
20241101

Claims (8)

  1. Verfahren zum Betreiben eines Telekommunikationssystems, das eine Vielzahl von Basisstationen aufweist, das Verfahren umfassend: durch ein Benutzergerät: Schätzen einer Verbindungszeit des Benutzergeräts mit dem Telekommunikationssystem in einem ersten Kommunikationsmodus; wenn die geschätzte Verbindungszeit unter einem Schwellenwert liegt und das Benutzergerät nicht mit dem Telekommunikationssystem in dem ersten Kommunikationsmodus verbunden ist, Zurückweisen einer Anforderung von dem Telekommunikationssystem an das Benutzergerät für das Benutzergerät, sich mit dem Telekommunikationssystem in dem ersten Kommunikationsmodus zu verbinden; und wenn das Benutzergerät mit dem Telekommunikationssystem verbunden ist, Bereitstellen einer Anforderung, unter Verwenden der geschätzten Verbindungszeit, an das Telekommunikationssystem bezüglich einer oder mehrerer Operationen des Telekommunikationssystems.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die eine oder die mehreren Operationen des Telekommunikationssystems eine Hinzufügung einer sekundären Zellengruppe aufweisen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei: der erste Kommunikationsmodus ein Millimeterwellen(„mmWave“)-Kommunikationsmodus ist; und die geschätzte Verbindungszeit eine Funktion von Ps, Pe und v ist, wobei Ps ein Ort ist, an dem das Benutzergerät einen Messbericht an das Telekommunikationssystem bereitstellt, Pe ein Ort ist, an dem das Benutzergerät mindestens eine mmWave-Zelle freigibt, und v eine Durchschnittsgeschwindigkeit des Benutzergeräts ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die eine oder die mehreren Operationen des Telekommunikationssystems eine Freigabe einer sekundären Zellengruppe aufweisen.
  5. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei: der erste Kommunikationsmodus ein mmWave-Kommunikationsmodus ist; und die geschätzte Verbindungszeit eine Funktion von Pc, Pe, Pi und v ist, wobei Pc ein Ort ist, an dem das Benutzergerät eine Millimeterwellen-Messkonfiguration empfängt, Pe ein Ort ist, an dem das Benutzergerät mindestens eine mmWave-Zelle freigibt, Pi ein Ort ist, an dem das Benutzergerät in die mmWave-Abdeckung eintritt, und v eine Durchschnittsgeschwindigkeit des Benutzergeräts ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: durch das Benutzergerät, Rückkoppeln von Anwendungsschichtdaten des Benutzergeräts an mindestens eine der Basisstationen; und durch die mindestens eine Basisstation, Verwenden der Anwendungsschichtdaten, um einen Dienstgütefluss in dem Telekommunikationssystem zu steuern.
  7. Verfahren nach Anspruch 6 , ferner umfassend: durch die mindestens eine Basisstation, Zuweisen von Kommunikationsressourcen unter mehreren Kommunikationsmodi.
  8. Verfahren nach Anspruch 7 , wobei die mehreren Kommunikationsmodi Long-Term Evolution („LTE“), 5G sub-6 Gigahertz („sub-6“) und 5G mm Wave aufweisen.

Description

Diese Offenbarung liegt auf dem Gebiet der Telekommunikationssysteme. In einem zellularen Telekommunikationssystem der fünften Generation („SG“) kann die Kommunikation von Benutzerdaten hauptsächlich durch 5G-Kommunikation erreicht werden. Zusätzlich zur Verbindung über 5G kann das Benutzergerät („UE“) gleichzeitig über Long-Term Evolution („LTE“) der vierten Generation verbunden werden, um die Gesamtsystemkapazität und - zuverlässigkeit zu verbessern. Der primäre Modus der 5G-Kommunikation kann in einigen Fällen unter 6 Gigahertz („sub-6“) sein. Unter bestimmten Umständen können jedoch Zellengruppen hinzugefügt werden, die im Millimeterwellenmodus („mmWave“) arbeiten, einem 5G-Modus, der eine höhere durchschnittliche Downlink-Geschwindigkeit bereitstellen kann. Die Erfinder haben jedoch festgestellt, dass, wenn eine sekundäre mmWave-Zellengruppe hinzugefügt wird, die Kommunikationsqualität reduziert werden kann, bis die Verbindung mit der sekundären mmWave-Zellengruppe erreicht und die Kommunikation hergestellt und stabilisiert ist. Eine solche Reduzierung der Qualität kann auf die Planung und Ressourcenzuweisung zurückzuführen sein, anstatt durch variierende Kanalbedingungen oder Umgebungsfaktoren, und kann sogar auftreten, wenn das Benutzergerät an einem festen Standort stationär ist. Die Reduzierung der Qualität kann ein Nachteil in einem System sein, in dem eine zeitnahe und zuverlässige Kommunikation wichtig ist. Ferner kann die Verbindung der mmWave-Kommunikation in aktuellen Systemen auftreten, selbst wenn das Benutzergerät sie nicht benötigt, solange die Signalbedingungen für die mmWave-Kommunikation ausreichend sind; es kann sein, dass die Störung, die mit dem Herstellen der mmWave-Kommunikation verbunden ist, tatsächlich zu einer reduzierten Kommunikationsqualität für mindestens einen Zeitraum führt. Ferner kann der Betrieb von zellularen Telekommunikationssystemen durch wertvolle Betriebsinformationen, die das Benutzergerät liefern kann, verbessert werden. Beschreibung Verfahren zum Betreiben eines zellularen Telekommunikationssystems zum Kommunizieren mit einem Benutzergerät, das ein Betreiben in einem ersten Modus und einem zweiten Modus aufweist, wobei der zweite Modus eine Sicherung oder Ergänzung für Kommunikationen in dem ersten Modus ist. Das Verfahren weist auch ein Hinzufügen einer oder mehrerer sekundärer Zellengruppen auf, die in einem dritten Modus arbeiten, und nach dem Hinzufügen der einen oder der mehreren sekundären Zellengruppen Kommunizieren in dem ersten Modus, dem zweiten Modus und dem dritten Modus. Der erste Modus kann einen höheren durchschnittlichen Downlink-Durchsatz als der zweite Modus haben. Ferner können die sekundären Zellengruppen bei einem höheren durchschnittlichen Downlink-Durchsatz als der erste Modus und der zweite Modus arbeiten. Der erste Modus kann ein Sub-6 Gigahertz(„sub-6“)-Kommunikationsmodus der fünften Generation („SG“) sein, der zweite Modus kann ein Long-Term Evolution(„LTE“)-Kommunikationsmodus sein, und die sekundären Zellengruppen können in einem Millimeterwellen(„mmWave“)-Kommunikationsmodus arbeiten. In dem Verfahren zum Betreiben eines zellularen Telekommunikationssystems kann die geschätzte Verbindungszeit eine Funktion von Ps, Pe und v sein, wobei Ps ein Ort ist, an dem das Benutzergerät einen Messbericht an das Telekommunikationssystem bereitstellt, Pe ein Ort ist, an dem das Benutzergerät mindestens eine mmWave-Zelle freigibt, und v eine Durchschnittsgeschwindigkeit des Benutzergeräts ist. Alternativ kann die geschätzte Verbindungszeit eine Funktion von Pc, Pe, Pi und v sein, wobei Pc ein Ort ist, an dem das Benutzergerät eine Millimeterwellen-Messkonfiguration empfängt, Pe ein Ort ist, an dem das Benutzergerät mindestens eine mmWave-Zelle freigibt, Pi ein Ort ist, an dem das Benutzergerät in die mmWave-Abdeckung eintritt, und v eine Durchschnittsgeschwindigkeit des Benutzergeräts ist. In dem Verfahren zum Betreiben eines zellularen Telekommunikationssystems kann der erste Modus Steuerebenendaten, die zum Steuern des Telekommunikationssystems verwendet werden, und erste Benutzerebenendaten des Benutzergeräts tragen. Der zweite Modus kann zweite Benutzerebenendaten des Benutzergeräts tragen. Der dritte Modus kann dritte Benutzerebenendaten des Benutzergeräts tragen. Das zellulare Telekommunikationssystem kann eine Vielzahl von Basisstationen umfassen. Ferner kann das Benutzergerät mobil sein. In einem zweiten Verfahren zum Betreiben eines Telekommunikationssystems weist das System eine Vielzahl von Basisstationen auf. Das Verfahren weist, durch das Benutzergerät, Schätzen einer Verbindungszeit des Benutzergeräts mit dem Telekommunikationssystem in einem ersten Kommunikationsmodus auf. Das Verfahren weist auch auf, wenn die geschätzte Verbindungszeit unter einem Schwellenwert liegt und das Benutzergerät nicht mit dem Telekommunikationssystem in dem ersten Modus verbunden ist, Zurückweisen einer Anforderung von dem Telekommunikationssystem an