DE-102024139042-A1 - Ermüdungsüberwachungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeugs und Verfahren
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ermüdungsüberwachungseinrichtung (10) für ein Kraftfahrzeug (12), umfassend mindestens eine Vorrichtung (14) zum Detektieren mindestens eines Parameters, der eine Belastung mindestens einer Komponente des Kraftfahrzeugs (12) charakterisiert, eine elektronische Rechenvorrichtung (16), die in der Lage ist, eine eine Ermüdung der Komponente charakterisierende Größe in Abhängigkeit von dem detektierten Parameter zu bestimmen, und eine Ausgabevorrichtung (18) zur Ausgabe der bestimmten Größe an einen Fahrer des Kraftfahrzeugs (12).
Inventors
- Aditya Balu
- Brandon Dail
- David Dale
- Tobias Hauser
- Namhyo Kim
- Qingyun LI
Assignees
- Mercedes-Benz Group AG
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241219
- Priority Date
- 20241107
Claims (8)
- Ermüdungsüberwachungsvorrichtung (10) für ein Kraftfahrzeug (12), mit mindestens einer Vorrichtung (14) zum Detektieren mindestens eines Parameters, der eine Belastung mindestens einer Komponente des Kraftfahrzeugs (12) charakterisiert, einer elektronischen Rechenvorrichtung (16), die in der Lage ist, eine Größe zu bestimmen, die eine Ermüdung der Komponente in Abhängigkeit von dem detektierten Parameter charakterisiert, und einer Ausgabevorrichtung (18) zum Ausgeben der bestimmten Größe an einen Fahrer des Kraftfahrzeugs (12).
- Ermüdungsüberwachungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die ermittelte Größe eine Bewertung der Ermüdung der Komponente ist.
- Ermüdungsüberwachungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass die Ermüdungserfassungsvorrichtung (10) einen Speicher (20) umfasst, in dem Werte des zu unterschiedlichen Zeitpunkten von der Erfassungsvorrichtung (14) detektierten Parameters aufbewahrt werden können, wobei die gespeicherten Werte von der elektronischen Rechenvorrichtung (16) als Eingangsgrößen für die Bestimmung der Größe zu verwenden sind.
- Ermüdungsüberwachungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die aufbewahrten Werte des detektierten Parameters die Belastung der Komponente in einer bisherigen Lebensspanne der Komponente charakterisieren.
- Ermüdungsüberwachungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass die Variable die Ermüdung eines Elements eines Antriebsstrangs, insbesondere eines Motors, des Kraftfahrzeugs (12) charakterisiert.
- Ermüdungsüberwachungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass die Vorrichtung (18) von einem Infotainmentsystem des Kraftfahrzeugs (12) bereitgestellt wird.
- Kraftfahrzeug (12), das mindestens die Vorrichtung (10) zur Ermüdungsüberwachung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 aufweist.
- Verfahren zur Bestimmung einer Ermüdung von mindestens einer Komponente eines Kraftfahrzeugs (12), das mindestens die Schritte (S1, S2, S3) umfasst: • Detektieren mindestens eines Parameters, der eine Belastung der mindestens einen Komponente des Kraftfahrzeugs (12) charakterisiert, durch mindestens eine Vorrichtung (14) zur Erfassung des Kraftfahrzeugs (12), • Bestimmen einer eine Ermüdung der Komponente charakterisierenden Größe in Abhängigkeit von dem detektierten Parameter durch eine elektronische Rechenvorrichtung (16) des Kraftfahrzeugs (12), und • Ausgabe der ermittelten Größe an einen Fahrer des Kraftfahrzeugs (12) durch eine Vorrichtung (18) des Kraftfahrzeugs (12).
Description
BEREICH DER ERFINDUNG Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Kraftfahrzeugs. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Ermüdungsüberwachung für ein Kraftfahrzeug. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Bestimmung einer Ermüdung mindestens einer Komponente eines Kraftfahrzeugs. HINTERGRUNDINFORMATIONEN Bei allen Gebrauchtfahrzeugen kann es für den Verbraucher sehr schwierig sein, den tatsächlichen Zustand des Fahrzeugs zu bestimmen, da die gebräuchlichsten Indikatoren wie Alter, Kilometerstand, Motorstunden oder Zustand der Batterie usw. im Grunde genommen kein echter Indikator für den aktuellen Zustand des Fahrzeugs sind. Dies liegt daran, dass all diese Indikatoren keine Aussage darüber treffen können, wie der aktuelle Zustand dieser Indikatoren erreicht wurde. Zum Beispiel bedeutet ein niedriger Kilometerstand nicht unbedingt, dass das Fahrzeug in einem guten Zustand ist, wenn es ständig unter hoher Belastung im Betrieb abseits der Straße eingesetzt wurde usw. Daraus ergibt sich das Problem, dass es für den Verbraucher keine Möglichkeit gibt, sich über die Nutzungshistorie der verschiedenen Fahrzeugteile zu informieren. Im Stand der Technik ist es bekannt, bestimmte Belastungskollektive von Motoren zu sammeln, aber es ist kein Verfahren bekannt, das eine solche Sammlung einem Verbraucher zur Verfügung stellt oder auf andere Teile des Fahrzeugs ausweitet. ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Überwachung der Ermüdung eines Kraftfahrzeugs und ein Verfahren zur Bestimmung einer Ermüdung mindestens einer Komponente eines Kraftfahrzeugs bereitzustellen, durch die eine Sicherheit gegen Schäden am Kraftfahrzeug besonders erhöht werden kann. Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Ermüdungsüberwachung für ein Kraftfahrzeug und ein Verfahren zur Bestimmung einer Ermüdung mindestens einer Komponente eines Kraftfahrzeugs nach den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt. Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermüdungsüberwachung für ein Kraftfahrzeug. Vorzugsweise ist das Kraftfahrzeug als Insasse eines Pkw konstruiert. Die genannte Ermüdungsüberwachungsvorrichtung kann auch als Materialermüdungsüberwachungsvorrichtung oder Degradationsvorrichtung bezeichnet werden. Die Vorrichtung zur Überwachung der Ermüdung umfasst mindestens eine Vorrichtung zur Detektierung mindestens eines Parameters, der eine, insbesondere mechanische, Belastung mindestens einer Komponente des Kraftfahrzeugs charakterisiert. Das bedeutet, dass die genannte Vorrichtung in der Lage ist, den genannten Parameter zu erfassen oder zu detektieren, der die genannte Belastung der mindestens einen Komponente des Kraftfahrzeugs charakterisiert. Das Detektieren des Parameters kann als eine Messung des Parameters verstanden werden. Der Parameter kann als eine Größe verstanden werden, die die Belastung der Komponente des Kraftfahrzeugs charakterisiert. Unter der Belastung der Komponente kann eine auf die Komponente wirkende Kraft verstanden werden. Dass der Parameter die Belastung charakterisiert, kann so verstanden werden, dass der Parameter zumindest von der Belastung abhängt oder die Belastung ist. Zum Beispiel ist die Belastung eine Belastung, eine Kraft und/oder eine Temperatur, die auf die Komponente einwirkt. Alternativ oder zusätzlich ist die Belastung eine Betriebsdauer und/oder eine Betätigung der Komponente. Alternativ oder zusätzlich handelt es sich bei der Belastung zum Beispiel um den Zustand einer Fahrbahn, auf der das Kraftfahrzeug unterwegs ist. Ferner umfasst die Ermüdungsüberwachungsvorrichtung mindestens eine elektronische Rechenvorrichtung, die in der Lage ist, eine eine Ermüdung der Komponente charakterisierende Größe in Abhängigkeit von der detektierten Größe zu bestimmen, insbesondere zu berechnen, oder bestimmt, insbesondere berechnet. Dies bedeutet, dass die ermittelte Größe von der detektierten Größe abhängt. Mit anderen Worten wird der detektierte Parameter als Eingangsgröße verwendet, um die genannte Größe als Ausgangsgröße durch die elektronische Rechenvorrichtung zu bestimmen. Die genannte bestimmte Variable kann als Ausgangsvariable verstanden werden. Außerdem umfasst die Müdigkeitsüberwachungsvorrichtung mindestens eine Vorrichtung zur Ausgabe der bestimmten Größe an einen Fahrer des Kraftfahrzeugs. Das bedeutet, dass die besagte Vorrichtung in der Lage ist, die besagte bestimmte Variable an den Fahrer des Kraftfahrzeugs auszugeben oder auszugeben. Mit anderen Worten, die besagte Vorrichtung ist in der Lage, die bestimmte Variable an den Fahrer des Kraftfahrzeugs zu übertragen oder zu übermitteln. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann ein Verfahren im Kraftfahrzeug implementiert werden, das die genannte Belastung der Komponente, insbesondere durch die genannte Vorrichtung, ständig überwacht.