Search

DE-102024210606-A1 - Laufstreifen und Fahrzeugreifen mit Laufstreifen

DE102024210606A1DE 102024210606 A1DE102024210606 A1DE 102024210606A1DE-102024210606-A1

Abstract

Laufstreifen für einen Fahrzeugreifen, umfassend mindestens einen Profilblock (2), der eine achsensymmetrische Lamelle (6) aufweist, wobei eine der Achsensymmetrie zugrunde liegende Spiegelachse (9) parallel zu einer Längsrichtung (8) des Laufstreifens ausgerichtet ist, wobei eine sich durch die Spiegelachse (9) ergebene Lamellenseite der Lamelle einen ersten Lamellenabschnitt (3), einen zweiten Lamellenabschnitt (4) und einen dritten Lamellenabschnitt (5) umfasst, wobei der erste Lamellenabschnitt (3) und der dritte Lamellenabschnitt (5) einen parallelen Versatz (10) aufweisen und den zweiten Lamellenabschnitt (4) einschließen, wobei der erste Lamellenabschnitt (3) und die Spiegelachse (9) einen ersten Winkel (11) kleiner 90° einschließen, wobei der erste Winkel (11) in Richtung des parallelen Versatzes (10) eingeschlossen ist.

Inventors

  • Daniel Porubsky
  • Marek Magusin
  • Nico Meier
  • Cord-Christian Neuber

Assignees

  • CONTINENTAL REIFEN DEUTSCHLAND GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241105

Claims (10)

  1. Laufstreifen für einen Fahrzeugreifen, umfassend mindestens einen Profilblock (2), der eine achsensymmetrische Lamelle (6) aufweist, wobei eine der Achsensymmetrie zugrunde liegende Spiegelachse (9) parallel zu einer Längsrichtung (8) des Laufstreifens ausgerichtet ist, wobei eine sich durch die Spiegelachse (9) ergebene Lamellenseite der Lamelle einen ersten Lamellenabschnitt (3), einen zweiten Lamellenabschnitt (4) und einen dritten Lamellenabschnitt (5) umfasst, wobei der erste Lamellenabschnitt (3) und der dritte Lamellenabschnitt (5) einen parallelen Versatz (10) aufweisen und den zweiten Lamellenabschnitt (4) einschließen, wobei der erste Lamellenabschnitt (3) und die Spiegelachse (9) einen ersten Winkel (11) kleiner 90° einschließen, dadurch gekennzeichnet , dass der erste Winkel (11) in Richtung des parallelen Versatzes (10) eingeschlossen ist.
  2. Laufstreifen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Winkel (11) einen Wert zwischen 50° und 80° aufweist.
  3. Laufstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der zweite Lamellenabschnitt (4) und die Spiegelachse (9) einen zweiten Winkel (12) kleiner 45° in Richtung des parallelen Versatzes (10) einschließen.
  4. Laufstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der erste Lamellenabschnitt (3), der zweite Lamellenabschnitt (4) und der dritte Lamellenabschnitt (5) ein erstes Lamellenabschnittstrio bilden und die Lamellenseite mindestens ein zweites Lamellenabschnittstrio umfasst.
  5. Laufstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Profilblock (2) eine Profilblockhöhe aufweist und die Lamelle (6) eine Lamellentiefe aufweist, wobei die Lamellentiefe kleiner als die Hälfte der Profilblockhöhe ist.
  6. Laufstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Lamelle (6) den Profilblock (2) in zwei Sub-Profilblöcke teilt, so dass die zwei Sub-Profilblöcke entlang der Lauffläche (1) den gleichen Flächeninhalt aufweisen.
  7. Laufstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Lamelle (6) eine erste Lamelle ist und der Profilblock (2) mindestens eine zweite Lamelle (7) aufweist.
  8. Laufstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Profilblock (2) ein erster Profilblock ist und der Laufstreifen in Längsrichtung (8) des Laufstreifens mindestens einen zweiten Profilblock aufweist, wobei der erste Profilblock (2) eine Anzahl an Lamellen (6, 7) aufweist, die sich von einer Anzahl an Lamellen des zweiten Profilblocks unterscheidet.
  9. Laufstreifen nach einem der Ansprüche 4 bis 8 , dadurch gekennzeichnet , dass der Profilblock (2) ein erster Profilblock ist und der Laufstreifen in Längsrichtung (8) des Laufstreifens mindestens einen zweiten Profilblock aufweist, wobei die Lamelle des ersten Profilblocks (2) eine Anzahl an Lamellenabschnittstrios aufweist, die sich von einer Anzahl an Lamellenabschnittstrios der Lamelle des zweiten Profilblocks unterscheidet.
  10. Fahrzeugreifen, umfassend einen Laufstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 9 .

Description

Die Erfindung betrifft einen Laufstreifen für einen Fahrzeugreifen, der mindestens ein Profilblock mit einer achsensymmetrischen Lamelle umfasst, wobei eine der Achsensymmetrie zugrunde liegende Spiegelachse parallel zu einer Längsrichtung des Laufstreifens ausgerichtet ist. Eine sich durch die Spiegelachse ergebene Lamellenseite der Lamelle umfasst einen ersten Lamellenabschnitt, einen zweiten Lamellenabschnitt und einen dritten Lamellenabschnitt. Der erste Lamellenabschnitt und der dritte Lamellenabschnitt weisen einen parallelen Versatz auf und schließen den zweiten Lamellenabschnitt ein. Der erste Lamellenabschnitt und die Spiegelachse schließen einen ersten Winkel kleiner 90° ein. Die EP 0 402 021 A2 offenbart einen geräuscharmen Reifen mit einer Lauffläche, die mit axialen Rillen versehen ist, die in regelmäßigen Abständen in der Umfangsrichtung des Reifens angeordnet sind. Die EP 0 658 451 A1 offenbart einen Reifen mit einem Laufstreifen, welcher mindestens zwei in Umfangsrichtung umlaufende Laufstreifenbereiche aufweist, die bezüglich ihrer Pitchanzahl und ihrer Pitchfolge übereinstimmen. Die EP 1 431 077 A1 offenbart einen Fahrzeugluftreifen, insbesondere Radialreifen, mit einem Laufstreifen, welcher sich aus Profilpositiven zusammensetzt, die durch im oder über den Zentralbereich diagonal verlaufende Rillen sowie durch Querrillen strukturiert sind, wobei die diagonal verlaufenden Rillen gemeinsam mit den Profilpositiven Basispitches mit mindestens zwei verschiedenen Umfangslängen bilden, die über den Reifenumfang gemäß einer Pitchfolge geräuschoptimiert angeordnet sind. Die EP 2 803 501 A1 offenbart einen Fahrzeugluftreifen mit einem profilierten Laufstreifen mit Profilstrukturen, die Profilpositive, wie in Profilblockreihen angeordnete Profilblöcke, und Profilnegative, wie Umfangsrillen und Querrillen, umfassen, wobei die Profilpositive über den Reifenumfang gemäß zumindest einer bestimmten Pitchfolge und nach einem Verfahren der Pitchlängenvariation geräuschoptimiert angeordnet sind. Die EP 2 965 925 A1 offenbart einen Fahrzeugluftreifen mit einem Laufstreifen, dessen Profilstrukturen gemäß einem Verfahren der Pitchlängenvariation in einer Pitchfolge mit Pitches mit zumindest zwei unterschiedlichen Umfangslängen geräuschoptimiert angeordnet sind. Die EP 3 335 907 A1 offenbart einen Fahrzeugluftreifen mit einem Laufstreifen, welcher zumindest eine aus Profilblöcken und zwischen diesen verlaufende Querrillen bestehende Profilblockreihe aufweist, welche nach einem Verfahren der Pitchlängenvariation in zumindest zwei unterschiedliche Pitchlängen aufweisende Pitches gegliedert ist, deren Aufeinanderfolge über den Reifenumfang gemäß einer geräuschoptimierten Pitchfolge erfolgt. Dem Stand der Technik ist gemeinsam, dass die offenbarten geräuschverbesserten Reifen eine versetzte Anordnung von Profilblöcken einer in Umlaufrichtung verlaufenden Profilblockreihe gegenüber Profilblöcken einer weiteren in Umlaufrichtung verlaufenden Profilblockreihe aufweisen. Strukturen innerhalb eines Profilblocks werden nicht beachtet. Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die erste technische Aufgabe zugrunde, einen Laufstreifen zur Verfügung zu stellen, der ein geringeres Laufgeräusch aufweist. Ferner liegt der Erfindung die zweite Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugreifen mit einem geringeren Laufgeräusch zur Verfügung zu stellen. Die erstgenannte Aufgabe wird gelöst durch einen Laufstreifen mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1. Die zweitgenannte Aufgabe wird gelöst durch einen Fahrzeugreifen mit den Merkmalen gemäß nebengeordnetem Anspruch 10. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung. Erfindungsgemäß ist ein Laufstreifen mit den Merkmalen nach Anspruch 1 offenbart. Der erfindungsgemäße Laufstreifen ist zur Verwendung mit einem Fahrzeugreifen ausgebildet. In einem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Laufstreifens mit einem Fahrzeugreifen, d.h. als Teil des Fahrzeugreifens, weist der Laufstreifen genähert die Form eines Mantels eines Kreiszylinders auf. Als separater Laufstreifen ist somit eine Länge in einer Längsrichtung des Laufstreifens gleich einer Länge entlang einer Umfangsrichtung des Fahrzeugreifens. Der Laufstreifen weist im bestimmungsgemäßen Gebrauch mit einem Fahrzeugreifen zudem eine radial außenliegende Lauffläche auf, die mit einer Straßenoberfläche in Kontakt tritt. Die Lauffläche weist ein Reifenprofil auf, welches mindestens einen Profilblock umfasst. Der Profilblock ist zu anderen möglichen Profilblöcken durch Rillen getrennt, so dass eine Rillenwand einer der Rillen mit einer Profilblockkante des Profilblocks gleich ist. Der Profilblock umfasst eine Lamelle. In einem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Laufstreifens mit einem Fahrzeugreifen weist die Lamelle eine radial außenliegende Öffnung auf, die sich beim Fahren je nach Fahrsituation schließen und wieder öffnen kann, wodurch sich die Griffigkeit des Fahrzeugreifens erhöht. Die Lamelle ist achsensymmetrisch ausgebildet.