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DE-102024210699-A1 - Werkzeugeinspannvorrichtung und oszillierendes Multifunktionswerkzeug

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Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Werkzeugeinspannvorrichtung (10) für ein oszillierendes Multifunktionswerkzeug (12), mit zumindest einer Werkzeugsicherungseinheit (14) und mit zumindest einer Betätigungseinheit (16) zu einem Sichern eines Werkzeugs (18) an oder Lösen des Werkzeugs (18) von der Werkzeugsicherungseinheit (14) und mit zumindest einem Dämpfungselement (20), das zwischen der Betätigungseinheit (16) und der Werkzeugsicherungseinheit (14) angeordnet ist. Es wird vorgeschlagen, dass das Dämpfungselement (20) als Elastomer ausgebildet ist.

Inventors

  • Marcell Boldizsar Tarczali
  • Manuel Tobias Gross
  • Adam Laszlo Krokos

Assignees

  • Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20241107

Claims (11)

  1. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) für ein oszillierendes Multifunktionswerkzeug (12), mit zumindest einer Werkzeugsicherungseinheit (14) und mit zumindest einer Betätigungseinheit (16) zu einem Sichern eines Werkzeugs (18) an oder Lösen des Werkzeugs (18) von der Werkzeugsicherungseinheit (14) und mit zumindest einem Dämpfungselement (20), das zwischen der Betätigungseinheit (16) und der Werkzeugsicherungseinheit (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) als Elastomer ausgebildet ist.
  2. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) einen scheibenförmigen Grundkörper (22) umfasst.
  3. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) einen Grundkörper (22) aufweist, dessen maximale Quererstreckung zumindest im Wesentlichen einer dazu parallelen Quererstreckung der Werkzeugsicherungseinheit (14) und/oder der Betätigungseinheit (16) entspricht.
  4. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) zumindest ein Montageformschlusselement (24, 26) und die Werkzeugsicherungseinheit (14) und/oder die Betätigungseinheit (16) ein dazu korrespondierendes Montageformschlusselement aufweist.
  5. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) eine Aufnahmemulde (28) zur Aufnahme eines Fixierelements (30) der Werkzeugsicherungseinheit (14) und/oder der Betätigungseinheit (16) umfasst.
  6. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) zumindest einen mit der Aufnahmemulde (28) korrespondierenden Vorsprung als Montageformschlusselement (24) aufweist.
  7. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) zumindest ein Montageformschlusselement (26) ausbildet, welches eine Drehsymmetrie des Dämpfungselements (20) bezüglich einer zu einer Haupterstreckungsebene des Dämpfungselements (20) senkrechten Achse bricht.
  8. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) eine Härte zwischen 40 und 60 Shore A gemäß ISO 7619-1 aufweist.
  9. Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Dämpfungselement (20) aus einem Kautschuk gefertigt ist.
  10. Oszillierendes Multifunktionswerkzeug (12) mit zumindest einer Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mit zumindest einer Antriebseinheit zu einem Antrieb eines an der Werkzeugeinspannvorrichtung (10) sicherbaren Werkzeugs (18).
  11. Verfahren zur Montage einer Werkzeugeinspannvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 .

Description

Stand der Technik Es ist bereits eine Werkzeugeinspannvorrichtung für ein oszillierendes Multifunktionswerkzeug, mit zumindest einer Werkzeugsicherungseinheit und mit zumindest einer Betätigungseinheit zu einem Sichern eines Werkzeugs an oder Lösen des Werkzeugs von der Werkzeugsicherungseinheit und mit zumindest einem Dämpfungselement, das zwischen der Betätigungseinheit und der Werkzeugsicherungseinheit angeordnet ist, vorgeschlagen worden. Offenbarung der Erfindung Die Erfindung geht aus von einer Werkzeugeinspannvorrichtung für ein oszillierendes Multifunktionswerkzeug, mit zumindest einer Werkzeugsicherungseinheit und mit zumindest einer Betätigungseinheit zu einem Sichern eines Werkzeugs an oder Lösen des Werkzeugs von der Werkzeugsicherungseinheit und mit zumindest einem Dämpfungselement, das zwischen der Betätigungseinheit und der Werkzeugsicherungseinheit angeordnet ist. Es wird vorgeschlagen, dass das Dämpfungselement als Elastomer ausgebildet ist. Das Werkzeug ist vorzugsweise ein Zubehörteil des oszillierenden Multifunktionswerkzeugs. Die Werkzeugeinspannvorrichtung ist vorzugsweise dazu vorgesehen, ein an der Werkzeugsicherungseinheit angeordnetes Werkzeug, insbesondere ohne weitere Hilfsmittel, durch ein anderes Werkzeug zu ersetzen. Die Werkzeugsicherungseinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, das an ihr gesicherte Werkzeug mit einer Antriebseinheit des oszillierenden Multifunktionswerkzeugs zu einer Kraft- und/oder Drehmomentübertragung von der Antriebseinheit auf das Werkzeug zu koppeln. Das Werkzeug kann beispielsweise als Sägewerkzeug, als Fräswerkzeug, als Polierwerkzeug oder dergleichen ausgebildet sein. Vorzugsweise legt die Werkzeugsicherungseinheit eine Schwenkachse fest, um welche herum das Werkzeug von der Antriebseinheit schwenkbar ist. Die Werkzeugsicherungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest ein Sicherungselement zu einer formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen, insbesondere magnetischen und/oder reibschlüssigen, Sicherung des Werkzeugs an einer Werkzeugaufnahme der Werkzeugsicherungseinheit. Das zumindest eine Sicherungselement kann beispielsweise als, insbesondere aus- und einfahrbarer, Pin, als Rastzunge, als Greifer, als Klemme, als Magnethalter oder dergleichen ausgebildet sein. Die Betätigungseinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, das zumindest Sicherungselement zu bewegen und dadurch das Werkzeug zu sichern oder zu lösen. Die Betätigungseinheit umfasst bevorzugt zumindest ein Betätigungselement zu einer Betätigung durch einen Benutzer, beispielsweise in Form eines Spannhebels, eines Schiebers, eines Schalters oder dergleichen. Alternativ oder zusätzlich umfasst die Betätigungseinheit zumindest einen Aktor zu einer Ansteuerung der Betätigungseinheit durch eine Steuereinheit des oszillierenden Multifunktionswerkzeugs. Bezogen auf die Schwenkachse sind die Betätigungseinheit und das Dämpfungselement vorzugsweise an einem Ende der Werkzeugsicherungseinheit angeordnet und die Werkzeugaufnahme bildet vorzugsweise ein dazu entgegengesetztes Ende der Werkzeugsicherungseinheit. Die Werkzeugsicherungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest ein Übertragungselement zu einer Übertragung einer Kraft und/oder eines Drehmoments von der Betätigungseinheit auf das zumindest eine Sicherungselement. Das Dämpfungselement ist vorzugsweise bezogen auf die Schwenkachse zwischen der Betätigungseinheit und der Werkzeugsicherungseinheit angeordnet. Bevorzugt verhindert das Dämpfungselement einen direkten physischen Kontakt zwischen der Betätigungseinheit und der Werkzeugsicherungseinheit. Das Dämpfungselement ist vorzugsweise dazu vorgesehen, bei einer Betätigung der Betätigungseinheit, eine Kraft- und/oder Drehmomentübertragung auf die Werkzeugsicherungseinheit zu gewährleisten. Das Dämpfungselement ist vorzugsweise dazu vorgesehen, bei einem Betrieb des Werkzeugs einer Kraft- und/oder Drehmomentübertragung von der Werkzeugsicherungseinheit auf die Betätigungseinheit entgegenzuwirken. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine Vibrationsdämpfung zwischen der Werkzeugsicherungseinheit und der Betätigungseinheit vorteilhaft einfach erreicht werden. Insbesondere sind das Dämpfungselement und die Betätigungseinheit vorteilhaft einfach und vorteilhaft schnell montierbar, insbesondere im Vergleich zu Geräten, die als Dämpfungselement eine Feder verwenden. Darüber hinaus können vibrationsdämpfende Eigenschaften vorteilhaft flexibel an unterschiedliche Ausführungsformen anpassen, nämlich durch Anpassung von Rohstoffen für das Elastomer und/oder durch Anpassung der Geometrie des Dämpfungselements. Darüber hinaus kann ohne weitere Maßnahme eine elektrisc