DE-102024210741-A1 - Aufhängungsaxiallagereinheit
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Aufhängungsaxiallagereinheit (1) zur Verwendung in einer Kraftfahrzeugaufhängungsanordnung, die ein Lager (5) mit einem oberen Ring (50), der in einer oberen ringförmigen Abdeckung (3) befestigt ist, einem unteren Ring (51), der in einer unteren ringförmigen Abdeckung (4) befestigt ist, und zumindest einer Reihe von Wälzkörpern (5) umfasst, die zwischen Laufbahnen angeordnet sind, die durch den unteren Ring (51) und den oberen Ring (50) definiert sind. Die untere ringförmige Abdeckung (4) umfasst zumindest eine ringförmige umfängliche Nut (60; 64) und die obere Abdeckung (3) umfasst einen ringförmigen Rand (32), die eine gewundene Kammer bilden, die Labyrinthdichtmittel (6) definiert. Gemäß der Erfindung ist die Nut (60; 64) mit mehreren Rippen (65; 66) versehen.
Inventors
- Bruno Montboeuf
- Jonathan Repesse
- Jordan Renaudon
Assignees
- AKTIEBOLAGET SKF
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20241107
Claims (7)
- Aufhängungsaxiallagereinheit (1) zur Verwendung in einer Kraftfahrzeugaufhängungsanordnung, die ein Lager (5) mit einem oberen Ring (50), der in einer oberen ringförmigen Abdeckung (3) befestigt ist, einem unteren Ring (51), der in einer unteren ringförmigen Abdeckung (4) befestigt ist, und zumindest einer Reihe von Wälzkörpern (5) umfasst, die zwischen Laufbahnen angeordnet sind, die durch den unteren Ring (51) und den oberen Ring (50) definiert sind, wobei die untere ringförmige Abdeckung (4) und die obere ringförmige Abdeckung (3) mit Dichtmitteln (6) versehen sind, um den Eintritt von Verschmutzung in die Einheit (1) zu verhindern, wobei die untere ringförmige Abdeckung (4) zumindest eine ringförmige umfängliche Nut (60; 64) umfasst, die zwischen einem ersten Dichtungsflansch (61; 62) und einem zweiten Dichtungsflansch (62; 63) bereitgestellt ist, die sich radial nach außen von der unteren Abdeckung (4) erstrecken, wobei die obere ringförmige Abdeckung (3) einen ringförmigen äußeren Rand (32) umfasst, der sich axial von der oberen Abdeckung (3) in Richtung der unteren Abdeckung (4) erstreckt, wobei zumindest einer der Flansche (62; 63) der unteren Abdeckung (4) von dem Rand (32) radial umgeben ist, wobei die Nut (60; 64), die Flansche (61, 62; 63) und der Rand (32) eine gewundene Kammer bilden, die die Labyrinthdichtmittel (6) definiert, dadurch gekennzeichnet , dass die ringförmige umfängliche Nut (60; 64) mit mehreren Rippen (65; 66) versehen ist, wobei die Rippen (65; 66) derart sind, dass sie innerhalb der Nut (60; 64) umfänglich beabstandet sind, sie sich radial nach außen von der unteren Abdeckung (4) erstrecken, sie axial zwischen dem ersten und dem zweiten Dichtungsflansch (61, 62; 63) begrenzt sind und sie zumindest teilweise radial von dem Rand (32) umgeben sind.
- Einheit gemäß Anspruch 1 , wobei die Rippen (65; 66) umfänglich gleich beabstandet sind.
- Einheit gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich der erste Flansch (61) radial über den zweiten Flansch (62) der unteren ringförmigen Abdeckung (4) hinaus erstreckt.
- Einheit gemäß Anspruch 3 , wobei der axiale Rand (32) der oberen ringförmigen Abdeckung (3) den zweiten Flansch (62) der unteren ringförmigen Abdeckung (4) radial umgibt und axial in Richtung des ersten Flansches (61) der unteren ringförmigen Abdeckung (4) gerichtet ist.
- Einheit gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die untere ringförmige Abdeckung (4) einen dritten Flansch (63) umfasst, der sich radial nach außen von der Abdeckung (4) erstreckt, wobei eine ringförmige umfängliche Nut (64) zwischen dem zweiten Flansch (62) und dem dritten Flansch (63) definiert ist, und der dritte Flansch (63) von dem axialen Rand (32, 35) der oberen ringförmigen Abdeckung (4) umgeben ist.
- Einheit gemäß Anspruch 5 , wobei sich der zweite Flansch (62) radial über den dritten Flansch (63) der unteren ringförmigen Abdeckung (4) hinaus erstreckt.
- Einheit gemäß Anspruch 6 , wobei die obere ringförmige Abdeckung (3) einen zweiten axialen Rand (35) umfasst, der sich axial von der Abdeckung (3) in Richtung des zweiten Flansches (62) der unteren ringförmigen Abdeckung (4) erstreckt, wobei der zweite axiale Rand (35) den dritten Flansch (63) der unteren ringförmigen Abdeckung (4) radial umgibt, wobei der zweite axiale Rand (35) radial von dem ersten axialen Rand (31) der oberen ringförmigen Abdeckung (4) umgeben ist.
Description
Technisches Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Aufhängungsaxiallagereinheiten, insbesondere des MacPherson-Typs. Eine solche Aufhängungsaxiallagereinheit stattet eine Aufhängungsanordnung zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug aus. Hintergrund der Erfindung Als eine allgemeine Regal umfasst ein Kraftfahrzeugaufhängungssystem eine Aufhängungsanordnung, die eine Achse und ein Fahrzeugrad trägt. Eine Aufhängungsaxiallagereinheit ist in einem oberen Abschnitt der Aufhängungsanordnung, gegenüber dem Rad und dem Boden, und zwischen einer Aufhängungsfeder und einem oberen Stützblock angeordnet, der an dem Körper des Fahrzeugs befestigt ist. Die Aufhängungsaxiallagereinheit umfasst zumindest ein Wälzlager. Die Aufhängungsaxiallagereinheit ermöglicht eine Übertragung von axialen Kräften zwischen der Feder und dem Körper des Fahrzeugs und erlaubt währenddessen eine relative Winkelbewegung zwischen der Feder, die in Drehung beweglich ist, und dem feststehenden Stützblock, der an dem Körper befestigt ist. Zu diesem Zweck wird die Feder von einem Federsitz getragen, der an der Aufhängungsaxiallagereinheit bereitgestellt ist. Noch genauer umfasst das Aufhängungsaxiallager eine untere Stützfläche, die auf den Endwindungen der Feder aufliegt. Die Federstützfläche umfasst eine radiale Fläche, um eine axiale Kraft zu tragen. Die Federstützfläche kann auch eine rohrförmige axiale Fläche umfassen, um radiale Verformungen zu unterstützen und um die Federzentrierung zu gewährleisten. Eine Aufhängungsaxiallagereinheit wird in einer Umgebung verwendet, die ständiger Verschmutzung, insbesondere Staub, Partikel, Wasser, ausgesetzt ist. EP 1 000 781, US 6 186 507, WO 07/037308 sind Beispiele, die Aufhängungsaxiallagereinheiten offenbaren, die mit Dichtmitteln versehen sind, um jegliches Eindringen von Verschmutzung in die Einheiten zu verhindern. Die Dichtmittel umfassen kontaktierende Lippen. Solche Dichtmittel sind jedoch nicht vollständig zufriedenstellend, indem sie Reibung zwischen den zwei Teilen der Einheiten in relativer Drehung. Es ist auch aus WO 2010/063305 oder JP 2006 322505 bekannt, eine Labyrinthdichtung ohne jegliche Kontaktabschnitte zwischen Teilen in relativer Drehung bereitzustellen. Reibung wird reduziert, aber die Dichtfunktion muss insbesondere gegen starke Verschmutzung, insbesondere Wasserstrahl, optimiert werden. Zusammenfassung der Erfindung Das Ziel der Erfindung ist es, eine Aufhängungsaxiallagereinheit mit einer verbesserten Labyrinthdichtung bereitzustellen, die eine optimierte Dichtleistung hat, während sie die Rotationsreibung begrenzt, einfach und wirtschaftlich herzustellen ist. Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung eine Aufhängungsaxiallagereinheit zur Verwendung in einer Kraftfahrzeugaufhängungsanordnung. Die Aufhängungsaxiallagereinheit umfasst ein Lager mit einem oberen Ring, der in einer oberen ringförmigen Abdeckung befestigt ist, einem unteren Ring, der in einer unteren ringförmigen Abdeckung befestigt ist, und zumindest einer Reihe von Wälzkörpern, die zwischen Laufbahnen positioniert sind, die durch den unteren und den oberen Ring definiert sind. Die untere und die obere ringförmige Abdeckung sind mit Dichtmitteln versehen, um den Eintritt von Verschmutzung in die Einheit zu verhindern. Die untere ringförmige Abdeckung umfasst zumindest eine ringförmige umfängliche Nut, die zwischen einem ersten Dichtungsflansch und einem zweiten Dichtungsflansch, die sich radial nach außen von der unteren Abdeckung erstrecken, bereitgestellt ist. Die obere ringförmige Abdeckung umfasst einen ringförmigen äußeren Rand, der sich axial von der oberen Abdeckung in Richtung der unteren Abdeckung erstreckt, wobei zumindest einer der Dichtungsflansche der unteren Abdeckung radial von dem Rand umgeben ist. Die Nut, die Flansche und der Rand bilden eine gewundene Kammer, die Labyrinthdichtmittel definiert. Gemäß der Erfindung ist die ringförmige umfängliche Nut mit mehreren Rippen versehen. Die Rippen sind innerhalb der Nut umfänglich beabstandet. Die Rippen erstrecken sich von der unteren Abdeckung radial nach außen, sind axial zwischen dem ersten und dem zweiten Dichtungsflansch begrenzt und sind zumindest teilweise radial von dem Rand umgeben. Dank der Erfindung ist das Innere der Aufhängungsaxiallagereinheit abgedichtet, d. h. vor dem Eintritt von Staub, Partikeln, Wasser von außen geschützt. Radiale Flansche bilden physische Barrieren für Wasserstrahlen, die im Wesentlichen axial oder schräg von dem Fahrzeugboden in Richtung der Aufhängungsaxiallagereinheit kommen. Die Verwendung mehrerer radialer Flansche ermöglicht es, Verschmutzungseintritte, die die vorherigen Flansche passieren konnten, nachfolgend zu blockieren. Der axiale Rand der oberen Abdeckung umgibt die Flansche und gewährleistet den Schutz gegen radiale Vorsprünge von Verschmutzung. Die Labyrinthdichtmittel der Erfindung gewährleisten eine verbesserte Wasserdichtheit in axialer, radialer und schräger Richtung. A