Search

DE-102025000343-B3 - Radnabenantrieb für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen, sowie Kraftfahrzeug, insbesondere Kraftwagen

DE102025000343B3DE 102025000343 B3DE102025000343 B3DE 102025000343B3DE-102025000343-B3

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Radnabenantrieb (10) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Fahrzeugrad (12), welches eine Felge (14) und eine Radscheibe (16) aufweist, mit einem Radträger (18), mit einem Radlager (22), welches eine mit dem Radträger (18) drehfest verbundene erste Lagerschale (24) und eine um eine Raddrehachse (20) drehbar zu der ersten Lagerschale (24) angeordnete zweite Lagerschale (28) aufweist, mit einer elektrischen Maschine (48), welche einen Stator (52) und einen Rotor (50) aufweist, mit einer Kühlmittelpumpe (54) zum Fördern eines Kühlmittels für die elektrische Maschine (48), und mit einer Stirnradstufe (56) zum Antreiben der Kühlmittelpumpe (54), wobei eine Pumpendrehachse (58) der Kühlmittelpumpe (54) achsparallel zu der Raddrehachse (20) angeordnet ist. Der Rotor (50) ist drehfest mit der zweiten Lagerschale (28) verbunden oder verbindbar. Der Rotor (50) ist axial überlappend zu der Felge (14) angeordnet. Die Stirnradstufe (56) ist axial überlappend zu der Felge (14) angeordnet.

Inventors

  • Rainer Pauls
  • Markus Herkommer

Assignees

  • Mercedes-Benz Group AG

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20250129

Claims (7)

  1. Radnabenantrieb (10) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Fahrzeugrad (12), welches eine Felge (14) und eine Radscheibe (16) aufweist, mit einem Radträger (18), mit einem Radlager (22), welches eine mit dem Radträger (18) drehfest verbundene erste Lagerschale (24) und eine um eine Raddrehachse (20) drehbar zu der ersten Lagerschale (24) angeordnete zweite Lagerschale (28) aufweist, mit einer elektrischen Maschine (48), welche einen Stator (52) und einen Rotor (50) aufweist, mit einer Kühlmittelpumpe (54) zum Fördern eines Kühlmittels für die elektrische Maschine (48), und mit einer Stirnradstufe (56) zum Antreiben der Kühlmittelpumpe (54), wobei eine Pumpendrehachse (58) der Kühlmittelpumpe (54) achsparallel zu der Raddrehachse (20) angeordnet ist, wobei - der Rotor (50) drehfest mit der zweiten Lagerschale (28) verbunden oder verbindbar ist; - der Rotor (50) axial überlappend zu der Felge (14) angeordnet ist; - die Stirnradstufe (56) axial überlappend zu der Felge (14) angeordnet ist und zwei miteinander kämmende Stirnräder (59, 60) aufweist, nämlich ein von dem Rotor (50) antreibbares erstes Stirnrad (59) und ein von dem ersten Stirnrad (59) und dadurch über das erste Stirnrad (59) von dem Rotor (50) antreibbares zweites Stirnrad (60); - die Kühlmittelpumpe (54) ein Förderrad (64) aufweist, welches koaxial zu dem zweiten Stirnrad (60) angeordnet und von dem zweiten Stirnrad (60) antreibbar ist; dadurch gekennzeichnet , dass das Förderrad (64) auf einer in axialer Richtung des Radnabenantriebs (10) von der Radscheibe (16) abgewandten axialen Seite (S1) des Stators (52) angeordnet ist.
  2. Radnabenantrieb (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Förderrad (64) axial überlappend zu der Felge (14) angeordnet ist.
  3. Radnabenantrieb (10) nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass das Förderrad (64) axial überlappungsfrei zu dem Stator (52) angeordnet ist.
  4. Radnabenantrieb (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , dass das Förderrad (64) auf einer in axialer Richtung des Radnabenantriebs (10) von der Radscheibe (16) abgewandten axialen Seite (S2) der Stirnradstufe (56) angeordnet ist.
  5. Radnabenantrieb (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , dass zweite Stirnrad (60) drehfest mit dem Förderrad (64) verbunden ist.
  6. Radnabenantrieb (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass das erste Stirnrad (59) koaxial zu der Raddrehachse (20) und drehfest mit der zweiten Lagerschale (28) verbunden ist.
  7. Kraftfahrzeug, mit wenigstens einem Radnabenantrieb (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description

Die Erfindung betrifft einen Radnabenantrieb für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen, gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Kraftfahrzeug mit wenigstens einem solchen Radnabenantrieb. Der DE 10 2019 219 028 A1 ist ein Schmiermittelsystem für einen Radnabenmotorantriebsstrang als bekannt zu entnehmen, umfassend ein Gehäuse, welches einen Motor aufweist, welcher an eine erste Seite davon gekoppelt ist. Ähnlich zeigen die DE 10 2020 200 476 A1 für einen elektrischen Fahrzeugantrieb und die WO 2016 / 174 984 A1 für einen elektrischen Radnabenantrieb jeweils eine Schmiermittelpumpe, die über einen Stirnradantrieb an einen elektrischen Antrieb angebunden ist. Die DE 10 2007 037 833 A1 zeigt einen elektrischen Fahrzeugantrieb mit einer ebenfalls über einen Stirnradantrieb an einen elektrischen Antrieb angebundenen Schmiermittelpumpe, wobei die Stirnradstufe axial überlappend zu einer Felge angeordnet ist. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Radnabenantrieb für ein Kraftfahrzeug sowie ein Kraftfahrzeug mit wenigstens einem solchen Radnabenantrieb zu schaffen, sodass eine besonders vorteilhafte Kühlung darstellbar ist. Diese Aufgabe wird durch einen Radnabenantrieb mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen Erfindung sind in den übrigen Ansprüchen angegeben. Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft einen auch als Radnabenantriebsvorrichtung oder Radnabenantriebseinrichtung bezeichneten Radnabenantrieb für ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes Kraftfahrzeug, welches vorzugsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass das Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand den Radnabenantrieb aufweist und mittels des Radnabenantriebs, insbesondere rein elektrisch, antreibbar ist. Der Radnabenantrieb ist vorzugsweise ein elektrischer Radnabenantrieb, mittels welchem das Kraftfahrzeug, insbesondere rein elektrisch, antreibbar ist. Beispielsweise weist das Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand wenigstens oder genau zwei in Fahrzeuglängsrichtung des Kraftfahrzeugs hintereinander und somit aufeinanderfolgend angeordnete, einfach auch als Achsen bezeichnete Fahrzeugachsen auf, nämlich eine erste Fahrzeugachse und eine zweite Fahrzeugachse. Die jeweilige Fahrzeugachse des Kraftfahrzeugs weist wenigstens oder genau zwei jeweilige, einfach auch als Räder bezeichnete Fahrzeugräder auf, wobei die jeweiligen Fahrzeugräder der jeweiligen Fahrzeugachse auf in Fahrzeugquerrichtung des Kraftfahrzeugs einander gegenüberliegenden Seiten des Kraftfahrzeugs angeordnet sind. Die Fahrzeugräder des Kraftfahrzeugs sind Bodenkontaktelemente, über welche das Kraftfahrzeug in Fahrzeughochrichtung des Kraftfahrzeugs nach unten hin an einem Boden abstützbar oder abgestützt ist. Wird das Kraftfahrzeug, dessen auch als Fahrgastzelle oder Fahrgastraum bezeichneter Innenraum beispielsweise durch einen insbesondere als selbsttragende Karosserie ausgebildeten Aufbau des Kraftfahrzeugs gebildet ist, entlang des Bodens gefahren, während das Kraftfahrzeug in Fahrzeughochrichtung nach unten hin über die Bodenkontaktelemente an dem Boden abgestützt ist, so rollen die Bodenkontaktelemente, insbesondere direkt, an dem Boden ab. Der Radnabenantrieb wird auch als erster Radnabenantrieb bezeichnet. Wenn zuvor und im Folgenden die Rede von dem Radnabenantrieb ist, so ist darunter, falls nichts anderes angegeben ist, der erste Radnabenantrieb zu verstehen. Beispielsweise weist der Radnabenantrieb, insbesondere genau, ein erstes der Fahrzeugräder einer der Fahrzeugachsen auf. Wenn zuvor und im Folgenden die Rede von dem Fahrzeugrad ist, so ist darunter, falls nichts anderes angegeben ist, das erste Fahrzeugrad zu verstehen. Somit kann mittels des ersten Radnabenantriebs das erste Fahrzeugrad, insbesondere rein elektrisch, angetrieben werden. Beispielsweise weist das Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand einen zusätzlich zu dem ersten Radnabenantrieb vorgesehenen, zweiten Radnabenantrieb auf, mittels welchem, insbesondere genau, ein zweites der Fahrzeugräder des Kraftfahrzeugs, insbesondere rein elektrisch, antreibbar ist, wobei es denkbar ist, dass der zweite Radnabenantrieb das zweite Fahrzeugrad umfasst. Vorzugsweise sind das erste Fahrzeugrad und das zweite Fahrzeugrad die Fahrzeugräder derselben Fahrzeugachse. Die vorigen und folgenden Ausführungen zu dem ersten Radnabenantrieb und zu dem ersten Fahrzeugrad können ohne Weiteres auch auf den zweiten Radnabenantrieb und das zweite Fahrzeugrad übertragen und umgekehrt. Das Fahrzeugrad weist eine Felge und eine Radscheibe auf. Grundsätzlich wäre es denkbar, dass die Felge und die Radscheibe separat voneinander ausgebildet und, insbesondere permanent, drehfest miteinander verbunden sind. Als weiterhin vorte