DE-102025105402-B3 - Baugruppe zum Herstellen der Türantriebsvorrichtung zum Verstellen einer Fahrzeugtür relativ zu einer Fahrzeugkarosserie
Abstract
Eine Baugruppe zum Herstellen einer Türantriebsvorrichtung (2) zum Verstellen einer Fahrzeugtür (11) relativ zu einer Fahrzeugkarosserie (10) umfasst einen Motor (20), der eine um eine Motorachse (M) drehbare Motorwelle (200) aufweist, ein Getriebe (25), das zumindest ein Getrieberad (250) aufweist, eine Gehäusebaugruppe (28), mit der der Motor (20) verbindbar ist, eine um eine Längsachse (L) drehbaren Spindel (24), eine Schubstange (21) und ein Adapterelement (22) zum Verbinden der Türantriebsvorrichtung (2) ist mit der Fahrzeugtür (11) oder der Fahrzeugkarosserie (10). Die Gehäusebaugruppe (28) zum Montieren der Türantriebsvorrichtung (2) mit dem Adapterelement (22) verbindbar. In einem Vormontagezustand ist die Gehäusebaugruppe (28) in unterschiedlichen, um die Längsachse (L) zueinander verdrehten Stellungen mit dem Adapterelement (22) verbindbar.
Inventors
- Daniel Schnapp
- Tobias GAGEL
Assignees
- BROSE FAHRZEUGTEILE SE & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT, BAMBERG
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250213
Claims (20)
- Baugruppe zum Herstellen einer Türantriebsvorrichtung (2) zum Verstellen einer Fahrzeugtür (11) relativ zu einer Fahrzeugkarosserie (10), mit einem Motor (20), der eine um eine Motorachse (M) drehbare Motorwelle (200) aufweist, einem Getriebe (25), das zumindest ein Getrieberad (250) aufweist, einer Gehäusebaugruppe (28), mit der der Motor (20) verbindbar ist, einer um eine Längsachse (L) drehbaren Spindel (24), einer Schubstange (21) und einem Adapterelement (22) zum Verbinden der Türantriebsvorrichtung (2) mit der Fahrzeugtür (11) oder der Fahrzeugkarosserie (10), wobei die Gehäusebaugruppe (28) zum Montieren der Türantriebsvorrichtung (2) mit dem Adapterelement (22) verbindbar ist, wobei in einer montierten Stellung der Motor (20) über die Gehäusebaugruppe (28) mit dem Adapterelement (22) verbunden ist, wobei in der montierten Stellung der Motor (20) über das Getriebe (25) mit der Spindel (24) wirkverbunden ist und die Spindel (24) angetrieben durch den Motor (20) um die Längsachse (L) verdrehbar ist, um die Schubstange (21) zum Verstellen der Fahrzeugtür (11) zu bewegen, dadurch gekennzeichnet , dass in einem Vormontagezustand die Gehäusebaugruppe (28) in unterschiedlichen, um die Längsachse (L) zueinander verdrehten Stellungen mit dem Adapterelement (22) verbindbar ist.
- Baugruppe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Motorachse (M) nicht parallel zu der Längsachse (L) ist.
- Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass die Motorachse (M) zu der Längsachse (L) windschief ist.
- Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Motorachse (M) entlang einer zu der Längsachse (L) senkrechten Ebene erstreckt ist.
- Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Getriebegehäuse (28) einen ersten Ansetzabschnitt (280) und das Adapterelement (22) einen zweiten Ansetzabschnitt (222) aufweisen, wobei der erste Ansetzabschnitt (280) und der zweite Ansetzabschnitt (22) in unterschiedlichen, um die Längsachse (L) zueinander verdrehten Stellungen aneinander ansetzbar sind, um die Gehäusebaugruppe (28) mit dem Adapterelement (22) zu verbinden.
- Baugruppe nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Ansetzabschnitt (280) und/oder zweite Ansetzabschnitt (22) zylindrisch um die Längsachse (L) geformt sind.
- Baugruppe nach Anspruch 5 oder 6 , dadurch gekennzeichnet , dass einer des ersten Ansetzabschnitts (280) und des zweiten Ansetzabschnitts (222) eine Öffnung (281) aufweist, in die der andere des ersten Ansetzabschnitts (280) und des zweiten Ansetzabschnitts (222) einsetzbar ist, um die Gehäusebaugruppe (28) mit dem Adapterelement (22) zu verbinden.
- Baugruppe nach einem der Ansprüche 5 bis 7 , dadurch gekennzeichnet , dass in der montierten Stellung der erste Ansetzabschnitt (280) und der zweite Ansetzabschnitt (222) fest miteinander verbunden sind.
- Baugruppe nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet , dass in der montierten Stellung der erste Ansetzabschnitt (280) und der zweite Ansetzabschnitt (222) stoffschlüssig oder formschlüssig miteinander verbunden sind.
- Baugruppe nach Anspruch 8 oder 9 , dadurch gekennzeichnet , dass in der montierten Stellung der erste Ansetzabschnitt (280) und der zweite Ansetzabschnitt (222) über eine Schweißverbindung oder eine Klebeverbindung stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
- Baugruppe nach einem der Ansprüche 5 bis 10 , dadurch gekennzeichnet , dass der erste Ansetzabschnitt (280) und der zweite Ansetzabschnitt (222) in kontinuierlich um die Längsachse (L) aneinander anschließenden Stellungen oder in diskreten, um die Längsachse (L) relativ zueinander winkelbeabstandeten Stellungen miteinander verbindbar sind.
- Baugruppe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Spindelmutterelement (27) zum Bewegen der Schubstange (21), wobei das Spindelmutterelement (27) in der montierten Stellung mit der Spindel (24) in Gewindeverbindung steht derart, dass durch Verdrehen der Spindel (24) das Spindelmutterelement (27) entlang der Längsachse (L) relativ zu der Spindel (24) bewegbar ist.
- Baugruppe nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet , dass die Schubstange (21) in der montierten Stellung gelenkig mit dem Spindelmutterelement (27) verbunden ist.
- Baugruppe nach Anspruch 12 oder 13 , gekennzeichnet durch eine Führungsschiene (23) zum Führen des Spindelmutterelements (27), wobei die Führungsschiene (23) an dem Adapterelement (22) geformt ist oder zumindest in der montierten Stellung an einer Befestigungsschnittstelle (223) des Adapterelements (22) befestigt ist.
- Baugruppe nach Anspruch 14 , dadurch gekennzeichnet , dass die Gehäusebaugruppe (28) in dem Vormontagezustand um die Längsachse (L) relativ zu der Führungsschiene (23) bewegbar ist.
- Baugruppe nach Anspruch 15 , dadurch gekennzeichnet , dass eine Baueinheit aus der Gruppe der Gehäusebaugruppe (28) und der Führungsschiene (23) ein Stützelement (285) aufweist, das in dem Vormontagezustand um die Längsachse (L) bewegbar an der anderen Baueinheit aus der Gruppe der Gehäusebaugruppe (28) und der Führungsschiene (23) abgestützt ist.
- Baugruppe nach Anspruch 16 , dadurch gekennzeichnet , dass das Stützelement (285) einen Stützschenkel (286) aufweist, der in eine Schlitzöffnung (231) der anderen Baueinheit aus der Gruppe der Gehäusebaugruppe (28) und der Führungsschiene (23) eingreift und in der Schlitzöffnung (231) um die Längsachse (L) bewegbar ist.
- Baugruppe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Gehäusebaugruppe (28) in der montierten Stellung das zumindest eine Getrieberad (250) des Getriebes (25) aufnimmt.
- Baugruppe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Gehäusebaugruppe (28) eine Motorschnittstelle (287) zum Verbinden des Motors (20) mit der Gehäusebaugruppe (28) aufweist.
- Baugruppe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Adapterelement (22) eine Öffnung (220) aufweist, durch die hindurch sich die Schubstange (21) in der montierten Stellung erstreckt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Baugruppe zum Herstellen der Türantriebsvorrichtung zum Verstellen einer Fahrzeugtür relativ zu einer Fahrzeugkarosserie nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft zudem eine Türantriebsvorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen einer Türantriebsvorrichtung. Eine derartige Baugruppe umfasst einen Motor, der eine um eine Motorachse drehbare Motorwelle aufweist. Die Baugruppe umfasst zudem ein Getriebe, das zumindest ein Getrieberad aufweist, eine Gehäusebaugruppe, mit der der Motor verbindbar ist, eine um eine Längsachse drehbare Spindel, eine Schubstange und ein Adapterelement zum Verbinden der Türantriebsvorrichtung mit der Fahrzeugtür oder der Fahrzeugkarosserie. Die Gehäusebaugruppe ist zum Montieren der Türantriebsvorrichtung mit dem Adapterelement verbindbar. In einer montierten Stellung ist der Motor über die Gehäusebaugruppe mit dem Adapterelement verbunden. In der montierten Stellung ist der Motor über das Getriebe mit der Spindel wirkverbunden und die Spindel ist angetrieben durch den Motor um die Längsachse verdrehbar, um die Schubstange zum Verstellen der Fahrzeugtür zu bewegen. Eine Türantriebsvorrichtung zum Verstellen einer Fahrzeugtür relativ zu einer Fahrzeugkarosserie ist beispielsweise aus der DE 10 2018 131 933 A1 bekannt. Eine andere Bauform einer Türantriebsvorrichtung mit einem Spindelgetriebe ist aus der WO 2021/023893 A1 bekannt. Bei dieser Türantriebsvorrichtung ist ein Adapterelement vorgesehen, das mit einer Gehäusebaugruppe verbunden ist und dazu dient, die Türantriebsvorrichtung an einer Fahrzeugtür festzulegen. Über die Gehäusebaugruppe ist ein Motor mit dem Adapterelement verbunden und über das Adapterelement in einer betriebsgemäßen Stellung an der Fahrzeugtür festgelegt. Während die Bauform einer Gehäusebaugruppe einer Türantriebsvorrichtung, wie sie beispielsweise aus der WO 2021/023893 A1 bekannt ist, durch den Aufbau der Türantriebsvorrichtung bestimmt ist, ist das Adapterelement so ausgestaltet, dass die Türantriebvorrichtung in einem bestimmten Fahrzeugmodell verbaut werden kann. Das Adapterelement ist dazu üblicherweise individuell an ein bestimmtes Fahrzeugmodell angepasst. Soll die Ausrichtung des Motors relativ zu der Fahrzeugtür angepasst werden, ist hierfür herkömmlich eine Umkonstruktion insbesondere der Gehäusebaugruppe erforderlich, was kostenintensiv ist und gegebenenfalls erforderlich macht, für unterschiedliche Fahrzeugmodelle auch unterschiedliche Gehäusebaugruppe einzusetzen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Baugruppe zum Herstellen einer Türantriebsvorrichtung, eine Türantriebsvorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen der Türantriebsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die eine einfache, kostengünstige Bauweise insbesondere einer Gehäusebaugruppe ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Demnach ist vorgesehen, dass in einem Vormontagezustand die Gehäusebaugruppe in unterschiedlichen, um die Längsachse zueinander verdrehten Stellungen mit dem Adapterelement verbindbar ist. Herkömmlich ist das Adapterelement individuell nach den Wünschen eines Fahrzeugherstellers auf ein Fahrzeugmodell angepasst und ermöglicht das Anbringen der Türantriebsvorrichtung durch Verbindung des Adapterelements mit dem Fahrzeug. Während herkömmlich eine Schnittstelle zwischen der Gehäusebaugruppe und dem Adapterelement ein Anbringen der Gehäusebaugruppe an dem Adapterelement in lediglich einer definierten Stellung ermöglicht, ist vorliegend vorgesehen, dass die Gehäusebaugruppe in unterschiedlichen, um die Längsachse der Spindelmutter zueinander verdrehten Stellungen mit dem Adapterelement verbunden werden kann. Die Gehäusebaugruppe kann bei der Montage der Türantriebsvorrichtung somit unter Ausrichtung in einer zur Längsachse senkrechten Ebene mit dem Adapterelement verbunden werden. Dies ermöglicht insbesondere eine Ausrichtung der Motorachse des Motors um die Längsachse, entlang derer die Spindel längserstreckt ist. Die Einbaulage des Motors kann somit durch die variable Verbindung der Gehäusebaugruppe mit dem Adapterelement angepasst werden, sodass eine einheitliche Gehäusebauform der Gehäusebaugruppe für unterschiedliche Ausrichtungen des Motors um die Längsachse der Spindel verwendet werden kann. Die Motorachse entspricht der Achse, um die die Motorwelle des Motors drehbar ist. Die Längsachse entspricht demgegenüber der Achse, um die die Spindel zum Bewegen der Schubstange drehbar ist. Die Motorachse ist generell von der Längsachse unterschiedlich. Durch die variable Ausrichtbarkeit der Gehäusebaugruppe relativ zu dem Adapterelement kann die Lage der Motorachse relativ zur Längsachse angepasst werden und somit eine Ausrichtung des Motors für einen Einbauzustand in der Fahrzeugtür oder der Fahrzeugkarosserie variabel gewählt werden. Weil keine individuelle Gehäusebauform für eine Anpassung der Ausrichtung des Motors erforderlich ist, kann sich ein Kostenvo