DE-102025106837-B3 - Planetenträger mit direkter Momentenübertragung
Abstract
Es wird eine Vorrichtung (1) vorgeschlagen, die mit einem Planetenradgetriebe (2) und einem Kegelradgetriebe (3) mit zumindest einem Kegelrad (6) versehen ist, wobei das Planetenradgetriebe (2) zumindest eine Planetenträgerwange (4) aufweist, welche zumindest einen Planetenradbolzen (5) lagert, wobei die eine Planetenträgerwange (4) das zumindest eine Kegelrad (6) lagert, wobei die Planetenträgerwange (4) aus Blech ausgebildet ist.
Inventors
- Jochen Loeffelmann
- Peter Welker
- Christian Schaub
Assignees
- Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250224
Claims (9)
- Vorrichtung (1) mit einem Planetenradgetriebe (2) und einem Kegelradgetriebe (3) mit zumindest einem Kegelrad (6), wobei das Planetenradgetriebe (2) zumindest eine Planetenträgerwange (4) aufweist, welche zumindest einen Planetenradbolzen (5) lagert, die eine Planetenträgerwange (4) das zumindest eine Kegelrad (6) lagert, dadurch gekennzeichnet , dass die Planetenträgerwange (4) aus Blech ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Lagerung des zumindest einen Kegelrades (6) entweder das Kegelrad (6) selbst oder das Kegelrad (6) mit seinem Kegelradbolzen (7) umfasst.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Lagerung durch eine Materialfreistellung der Planetenträgerwange (4) ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Planetenträgerwange (4) zwischen zwei Gehäusehälften (8, 9) platziert ist, welche jeweils eine axiale Fläche (10, 11) der Planetenträgerwange (4) kontaktieren.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass eine axiale Sicherung des in der Lagerung aufgenommenen Kegelrades (6) beziehungsweise seines Kegelradbolzens (7) durch zumindest eine die Planetenträgerwange (4) flankierende Gehäusehälfte (8, 9) des Kegelradgetriebes (3) ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine axiale Sicherung des in der Lagerung aufgenommenen Kegelrades (6) beziehungsweise seines Kegelradbolzens (7) durch zumindest einen die Planetenträgerwange (4) flankierenden Bügel (12) ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Planetenträgerwange (4) eine Aufnahme (15) für den Planetenradbolzen (5) des gestuften Zahnrades (14) vom Planetenradgetriebe (2) aufweist, welche auf der Winkelhalbierenden zweier Kegelradlagerungen platziert ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6 , dadurch gekennzeichnet , dass die Verbindung der axial sichernden Bauteile aus Bügel (12) und/oder Gehäusehälfte (8, 9) durch eine Schraubverbindung oder eine Schweißverbindung ausgebildet ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Planetenträgerwange (4) drei Kegelräder (6) lagert.
Description
Die Erfindung betrifft einen Planetenträger mit einer direkten Momentenübertragung von einem Planetengetriebe auf ein Kegelradgetriebe. Die DE 10 2007 040 479 A1 zeigt ein Differentialgetriebe mit einer Summenwelle für die Verteilung von Drehmomenten an ein erstes Differenzglied sowie an ein zweites Differenzglied über mindestens ein Planetenkegelrad, wobei das Planetenkegelrad so wirkverbunden ist, dass das Planetenkegelrad in Zahneingriff mit einer ersten Verzahnung an dem ersten Differenzglied und mit einer zweiten Verzahnung an dem zweiten Differenzglied steht, wobei die Rotationsachse des Planetenkegelrades senkrecht zu der Rotationsachse der Summenwelle und der Rotationsachse jedes Differenzgliedes verläuft, wobei die Summenwelle als Stirnrad ausgebildet ist, in dem das mindestens eine Planetenkegelrad gelagert ist. Die WO 2020 069 692 A1 zeigt ein Differenzial mit Ausgleichsrädern, einem Antriebsrad und mit wenigstens einem Deckel, wobei das Antriebsrad eine außen umfangsseitig um eine Rotationsachse verlaufende Verzahnung aufweist sowie innen mit Lagerstellen versehen ist, die Ausgleichsräder an den Lagerstellen in dem Antriebsrad gelagert sind und das Differenzial an einer Seite mit dem Deckel verschlossen ist, wobei die Ausgleichsräder mittels des Deckels in dem Antriebsrad gehalten sind und dass der Deckel und das Antriebsrad ohne Wirkung weiterer Befestigungsmittel nur durch wenigstens eine stoffschlüssige Verbindung so aneinander befestigt sind, dass zumindest das aus den Ausgleichsrädern, dem Antriebsrad und dem Deckel gebildete Differenzial eine in sich selbst haltende Einheit ist. Die CN 1 18 532 454 A zeigt ein koaxiales Getriebe, das eine Untersetzungseinheit mit Sonnenrad, mehreren Planetenradsätzen und Hohlrad umfasst. Jeder Planetenradsatz besitzt ein erstes und ein zweites Planetenrad, die fest miteinander verbunden und koaxial drehbar sind. Eine Differenzialeinheit enthält entlang der Achse angeordnete erste und zweite Kegelrad-Halbachszahnräder sowie mehrere kegelrädrige Planetenräder, die umlaufend angeordnet und jeweils mit beiden Halbachszahnrädern im Eingriff stehen. Die Untersetzungseinheit ist auf einem ersten Planetenträger angeordnet; das Hohlrad befindet sich außerhalb des ersten Planetenträgers und im Eingriff mit dem zweiten Planetenrad. Die Kegelrad-Planetenräder sind über den ersten Planetenträger kraftverbunden mit dem zweiten Planetenrad. Ein zweiter Planetenträger ist fest mit dem ersten Planetenträger verbunden, und die Differenzialeinheit ist zwischen beiden Trägern angeordnet. Das erste Kegelrad-Halbachszahnrad liegt innerhalb des ersten Planetenträgers und überlappt sich axial vollständig mit dem zweiten Planetenrad. Die US 2023 / 0 051 028 A1 zeigt eine Kraftübertragungsvorrichtung mit einem Getriebemechanismus, einem in Axialrichtung überlappenden Wandteil, sowie einer dazwischen angeordneten Platte. Eine Parksperrvorrichtung ist so ausgeführt, dass sich eine Parksperrklinke auf der der Wand zugewandten Seite der Platte befindet, während eine manuelle Welle und/oder ein Rastmechanismus auf der dem Getriebemechanismus zugewandten Seite der Platte angeordnet ist. Die WO 2025 / 145 826 A1 zeigt eine Radantriebseinrichtung mit einem Drehlagerträger, der einen Passraum aufweist. Ein Abtriebsgetriebe ist mit dem Drehlagerträger gekoppelt und treibt diesen an. Eine erste feste Achse ist durch den Drehlagerträger hindurchgeführt und mittels eines Befestigungselements daran fixiert. Mehrere Differenzialzahnräder sind drehbar auf der festen Achse gelagert und befinden sich innerhalb des Passraums. Die Aufgabe ist es, eine vorhandene Getriebekombination aus Planetenradgetriebe und Kegelradgetriebe zu verbessern. Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit einem Planetenradgetriebe und einem Kegelradgetriebe mit zumindest einem Kegelrad, wobei das Planetenradgetriebe zumindest eine Planetenträgerwange aufweist, welche zumindest einen Planetenradbolzen lagert, erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die eine Planetenträgerwange das zumindest eine Kegelrad lagert. Das Kegelradgetriebe ist bevorzugt ein Kegelraddifferential, wobei die Kegelradbolzen als Differentialbolzen ausgebildet sind und die Gehäusehälften als Differentialgehäusehälften. Der Vorteil der Lösung ist, dass die Planetenträgerwange flach ist und deshalb durch Stanzen herstellbar ist. Mit dem Stanzen oder anderen materialaustrennenden Verfahren können eine oder mehrere Materialfreistellungen zur Aufnahme eines oder mehrerer Kegelräder und deren Kegelradbolzen wirtschaftlich in Form und Lage passend zu den einzusetzenden Bauteilen eingebracht werden. Auch sind die Aufnahmen der Planetenradbolzen für die Planetenräder des Planetenradgetriebes bestenfalls zugleich mit den Materialfreistellungen einbringbar. Dadurch wird eine Planetenträgerwange ausgebildet, bei der die Momentenübertragung aus dem Planetenradgetriebe auf das Kegelradgetriebe nahezu vollständig über das Material der Planetenträgerwange erfolgt, ohne da