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DE-102025108266-B3 - Stapelsäule zur Aufnahme von Lagerteilen

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Stapelsäule zur Aufnahme von mindestens zwei Lagerteilen auf einer einzigen Stapelklinke (1), wobei ein Grundkörper (2) aus zwei Seitenwangen (3, 4) besteht, die über eine Rückwand (5) miteinander verbunden sind, wobei die beiden Seitenwangen (3, 4) mit der Rückwand (5) eine Rinnenform ausbilden, wobei zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) in der Rinnenform die Stapelklinken (1) übereinander schwenkbar angeordnet sind, wobei den Stapelklinken (1) jeweils einen Achsbolzen (6) und einen Gestängebolzen (7) zugeordnet ist, wobei der Gestängebolzen (7) innerhalb zweier Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) beweglich geführt ist, wobei die Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) jeweils in eine der Seitenwangen (3, 4) eingelassen sind, und der Achsbolzen (6) zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) und in Bohrungen (9.1, 9.2) der Seitenwangen (3, 4) drehbar gelagert ist, wobei um den Achsbolzen (6) eine Rückstellfeder (10) angeordnet ist, deren erstes Federbein (11.1) gegen die Rückwand drückt (5) und deren zweites Federbein (11.2) den Gestängebolzen (7) zu einer Ruhestellung hindrückend angeordnet ist, wobei eine Radialfeder (12) den Gestängebolzen (7) und den Achsbolzen (6) verbindet und den Gestängebolzen (7) zu dem Achsbolzen (6) ziehend angeordnet ist und dabei den Gestängebolzen (7) an eine zu dem Achsbolzen (6) weisende Innenkontur (13) der Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) zieht, wobei die Innenkontur (13) zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung einen von dem Achsbolzen (6) wegragenden Überwindungswulst (16) ausbildet.

Inventors

  • Eckhard Laible

Assignees

  • MTS MASCHINENBAU GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20250305

Claims (9)

  1. Stapelsäule zur Aufnahme von Lagerteilen auf einer Stapelklinke (1), - wobei ein Grundkörper (2) aus zwei Seitenwangen (3, 4) besteht, die über eine Rückwand (5) miteinander verbunden sind, - wobei die beiden Seitenwangen (3, 4) mit der Rückwand (5) eine Rinnenform ausbilden, - wobei zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) in der Rinnenform die Stapelklinken (1) übereinander schwenkbar angeordnet sind, - wobei den Stapelklinken (1) jeweils ein Achsbolzen (6) und ein Gestängebolzen (7) zugeordnet ist, - wobei der Gestängebolzen (7) innerhalb zweier Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) beweglich geführt ist, - wobei die Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) jeweils in eine der Seitenwangen (3, 4) eingelassen sind, - und der Achsbolzen (6) zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) und in Bohrungen (9.1, 9.2) der Seitenwange (3, 4) drehbar gelagert ist, - wobei um den Achsbolzen (6) eine Rückstellfeder (10) angeordnet ist, deren erstes Federbein (11.1) gegen die Rückwand drückt (5) und deren zweites Federbein (11.2) den Gestängebolzen (7) zu einer Ruhestellung hindrückend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , dass - eine Radialfeder (12) den Gestängebolzen (7) und den Achsbolzen (6) verbindet und - den Gestängebolzen (7) zu dem Achsbolzen (6) ziehend angeordnet ist und dabei den Gestängebolzen (7) an eine zu dem Achsbolzen (6) weisende Innenkontur (13) der Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) zieht, - wobei die Innenkontur (13) zwischen der Ruhestellung der Stapelklinke (1) und einer Arbeitsstellung der Stapelklinke (1) eine von dem Achsbolzen (6) wegragende Überwindungswulst (16) ausbildet, wobei - die Stapelklinke (1) aus einem Lagerarm (21) und einer Führungsaufnahme (22) besteht, wobei die Führungsaufnahme (22) aus einem Bodenbereich (23) und zwei rechtwinklig angeordneten Flügeln (24) besteht, wobei die Flügel (24) zwei Achsbolzen-Bohrungen (25) und zwei Führungsbolzen-Langlöcher (26) aufweisen.
  2. Stapelsäule nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Überwindungswulst (16) der Innenkontur (13) zwischen einer Ruhestellungs-Ausnehmung der Ruhestellung und eine Arbeitsstellungs-Ausnehmung der Arbeitsstellung aufweist.
  3. Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das zweite Federbein (11.2) zwischen den Gestängebolzen (7) und die Stapelklinke (1) hineinragt.
  4. Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Innenkontur (13) einen im Wesentlichen bogenförmigen Abstand von 15 mm bis 85 mm zu den Bohrungen (9.1, 9.2) des Achsbolzens (6) aufweist.
  5. Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine weitere Radialfeder (19) vorhanden ist, wobei die Radialfeder (12) und die weitere Radialfeder (19) die Rückstellfeder (10) an dem Achsbolzen (6) jeweils endseitig flankieren.
  6. Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Innenkontur (13) weitere Überwindungswulste ausbildet.
  7. Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dass die Stapelklinken (1) miteinander an dem Gestängebolzen (7) angreifend über ein Gestänge (20) miteinander wirkverbunden sind.
  8. Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die zwei Führungsbolzen-Langlöcher (26) parallel zu einem Knick (27) des Bodenbereichs (23) zu den Flügeln (24) ausgebildet sind.
  9. Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Lagerarm (21) eine Kunststoff-Beschichtung aufweist.

Description

Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Stapelsäule zur Aufnahme von Lagerteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Stand der Technik Derartige Stapelsäulen bzw. in ihnen integrierte Klinken sind beispielsweise aus der DE 38 11 310 C2 bekannt. Meist handelt es sich um senkrechte Stapelsäulen, die in einem Viereck angeordnet sind. Aus technischen Gründen kann es sich aber auch als ratsam erweisen, diese Stapelsäulen schräg anzuordnen, wie dies in der DE 41 33 464 A1 gezeigt ist. Ferner besteht auch die Möglichkeit der horizontalen Anordnung der Stapelsäule beispielsweise nach der DE 40 20 864 A1. Bei all diesen Stapelsäulen ruht das Lagergut in oder an Tragarmen von Klinkenhebeln, wobei die Gefahr besteht, dass das Lagergut verschoben wird. Insbesondere wenn die Stapelsäulen transportierbar ausgebildet sind, wirkt sich dieser Nachteil erheblich ungünstig aus. Durch das Verschieben auf den Tragarmen kann es zudem zu Beschädigungen des Lagerguts kommen. Deshalb wird versucht, das Lagergut auf den Stapelsäulen zusätzlich zu sichern. Gemäss der DE 196 47 578 A1 kann dies dadurch geschehen, dass zwischen zwei benachbarten Klinkenhebeln eine Zwischenklinke vorgesehen wird, welche nach einem Auf- oder Anlegen des Lagerguts auf oder an dem einen Klinkenhebel durch die Schwenkbewegung eines anderen Klinkenhebels auf oder an das Lagergut andererseits des einen Klinkenhebels auf- oder anlegbar ist. In diesem Zusammenhang wird auf die DE 20 2006 005 086 U1 hingewiesen. Dort ist eine Stapelsäule zum Lagern oder Transportieren von Gütern, die eine Seitenwand sowie mehrere Klinkenhebel umfasst. An den Klinkenhebeln befinden sich Querbolzen, die in Kulissen der Seitenwand eingreifen und dort die möglichen Schwenkbewegungen der Klinkenhebel begrenzen. Die Kulissen weisen im Bereich der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel besondere Hinterschneidungen auf. In dieser Bereitschaftsstellung greifen die unter Vorspannkraft stehenden Querbolzen in die Hinterschneidungen ein. Dadurch wird eine sichere und stabile Positionierung der Klinkenhebel in ihrer Bereitschaftsstellung erreicht. Weiter wird auf die ES 2 992 810 A1 hingewiesen. Dort ist eine Stapelsäule offenbart, in der Teile auf schwenkbaren Klinken abgelegt werden. Diese Klinken können drei Stellungen einnehmen: eine Klappstellung innerhalb der Struktur, eine Warteposition mit seitlichem Hervortreten sowie eine Stützstellung zum sicheren Tragen des Teils. Die Klinken sind jeweils paarweise miteinander verbunden, sodass die Bewegung einer Klinke die darüberliegende automatisch in eine vorgegebene Stellung überführt. Mindestens eine der Klinken verfügt zusätzlich über ein automatisches Verriegelungs- und Entriegelungssystem, das durch eine um eine parallele Achse drehbare Nocke betätigt wird. Beim Anheben des Teils, beispielsweise durch einen Roboter, wird die Nocke automatisch aktiviert und wechselt aus der Verriegelungsstellung in die zurückgezogene Stellung. Dadurch wird die betreffende Klinke entriegelt und kann selbstständig in die Warteposition zurückkehren, was einen sicheren und automatisierten Lade- und Entladevorgang ermöglicht. Ferner ist bei vielen Stapelsäulen vorgesehen, dass die aufeinanderfolgenden Kliniken über ein Gestänge miteinander verbunden sind, sodass ihre Bewegung voneinander abhängig ist. In Arbeitsstellung werden diese Klinken dann nur durch das Gestänge bzw. das Lagergut gehalten. Aufgabe der Erfindung Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Stapelsäule zur Aufnahme von Lagergütern zur Verfügung zu stellen, bei der auf einer einzelnen Stapelklinke mehr als ein Lagergut und das in einem auch möglicherweise mehrstufigen also nacheinander erfolgenden Beladen zu ermöglichen, ohne dass die Stapelklinke schon beim ersten Lagergut aus der Bereitschaftsstellung zum Beladen der Stapelklinke in die Arbeitsstellung als Hinweis auf ein vollständiges Beladen schwenkt, sondern in der Bereitschaftsstellung verbleibt, bis eine definierte Anzahl von Lagergütern auf die Stapelklinke drückt. Lösung der Aufgabe Zur Lösung der Aufgabe führen die Merkmale nach dem Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die Stapelsäule zur Aufnahme von Lagergütern auf einer einzigen Stapelklinke ist so konstruiert, dass die Stapelklinke aus einer Ruhestellung in eine Bereitschaftsstellung überführt wird. Um Lagergüter übereinander oder nebeneinander in definierten Abständen auf einer Stapelklinke zu platzieren, werden mehrere Stapelklinken verwendet, die entweder übereinander oder nebeneinander angeordnet sind. Diese Stapelklinken sind innerhalb der Rinnenform zwischen den beiden Seitenwangen schwenkbar gelagert. Die Stapelklinken sind über ein Gestänge miteinander verbunden, das am Gestängebolzen angreift. Das Gestänge sorgt dafür, dass die Bewegung einer Stapelklinke gesteuert wird: Sobald eine Stapelklinke die Arbeitsstellung erreicht, also beladen ist, wird die benachbarte Stapelklinke aus der Ruhestellung in die Bere