DE-102025108269-B3 - Stapelsäule zum Lagern von Gütern
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Stapelsäule zur Aufnahme von Lagerteilen auf einer Stapelklinke (1), wobei ein Grundkörper (2) aus zwei Seitenwangen (3, 4) besteht, die über eine Rückwand (5) miteinander verbunden sind, wobei die beiden Seitenwangen (3, 4) mit der Rückwand (5) eine Rinnenform ausbilden, wobei zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) in der Rinnenform die Stapelklinken (1) übereinander schwenkbar angeordnet sind, wobei den Stapelklinken (1) jeweils einen Achsbolzen (6) und einen Gestängebolzen (7) zugeordnet ist, wobei der Gestängebolzen (7) innerhalb zweier Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) beweglich geführt ist, wobei die Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) jeweils in eine der Seitenwangen (3, 4) eingelassen sind, und der Achsbolzen (6) zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) und in Bohrungen (9.1, 9.2) der Seitenwange (3, 4) drehbar gelagert ist, wobei um den Achsbolzen (6) eine Rückstellfeder (10) angeordnet ist, deren erstes Federbein (11.1) gegen die Rückwand drückt (5) und deren zweites Federbein (11.2) den Gestängebolzen (7) zu einer Ruhestellung hindrückend angeordnet ist, wobei eine Radialfeder (12) den Gestängebolzen (7) und den Achsbolzen (6) verbindet und den Gestängebolzen (7) zu dem Achsbolzen (6) ziehend angeordnet ist und dabei den Gestängebolzen (7) an eine zu dem Achsbolzen (6) weisende Innenkontur (13) der Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) zieht, wobei die Stapelklinke (1) aus einem Klinkenfinger (21) und einer Führungsaufnahme (22) besteht, wobei der Klinkenfinger (21) zu der Führungsaufnahme (22) über einen Gelenkbolzen (15) schwenkbar gelagert ist.
Inventors
- Eckhard Laible
Assignees
- MTS MASCHINENBAU GMBH
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250305
Claims (12)
- Stapelsäule zur Aufnahme von Lagerteilen auf einer Stapelklinke (1), - wobei ein Grundkörper (2) aus zwei Seitenwangen (3, 4) besteht, die über eine Rückwand (5) miteinander verbunden sind, - wobei die beiden Seitenwangen (3, 4) mit der Rückwand (5) eine Rinnenform ausbilden, - wobei zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) in der Rinnenform die Stapelklinken (1) übereinander schwenkbar angeordnet sind, - wobei den Stapelklinken (1) jeweils einen Achsbolzen (6) und einen Gestängebolzen (7) zugeordnet ist, - wobei der Gestängebolzen (7) innerhalb zweier Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) beweglich geführt ist, - wobei die Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) jeweils in eine der Seitenwangen (3, 4) eingelassen sind, - und der Achsbolzen (6) zwischen den beiden Seitenwangen (3, 4) und in Bohrungen (9.1, 9.2) der Seitenwange (3, 4) drehbar gelagert ist, - wobei um den Achsbolzen (6) eine Rückstellfeder (10) angeordnet ist, deren erstes Federbein (11.1) gegen die Rückwand drückt (5) und deren zweites Federbein (11.2) den Gestängebolzen (7) zu einer Ruhestellung hindrückend angeordnet ist, wobei eine Radialfeder (12) den Gestängebolzen (7) und den Achsbolzen (6) verbindet und den Gestängebolzen (7) zu dem Achsbolzen (6) ziehend angeordnet ist und dabei den Gestängebolzen (7) an eine zu dem Achsbolzen (6) weisende Innenkontur (13) der Bogen-Langlöcher (8.1, 8.2) zieht, wobei die Stapelklinke (1) aus einem Klinkenfinger (21) und einer Führungsaufnahme (22) besteht, wobei der Klinkenfinger (21) zu der Führungsaufnahme (22) über einen Gelenkbolzen (15) schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet , dass die Führungsaufnahme (22) aus einem Bodenbereich (23) und zwei rechtwinklig angeordneten Flügeln (24) besteht, wobei die Flügel (24) zwei Achsbolzen-Bohrungen (25) und zwei Führungsbolzen-Langlöcher (26) aufweisen.
- Stapelsäule nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Innenkontur (13) zwischen der Ruhestellung der Stapelklinke (1) und einer Arbeitsstellung der Stapelklinke (1) eine Verlaufsunterbrechung (16) ausbildet.
- Stapelsäule nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet , dass die Verlaufsunterbrechung (16) einen von dem Achsbolzen (6) wegragenden Überwindungswulst ausbildet.
- Stapelsäule nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Führungsaufnahme (22) einen Unterstützungsstreifen (18) unter den Klinkenfinger (21) hin ausbildet.
- Stapelsäule nach Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet , dass der Gelenkbolzen (15) eine Schenkelfeder aufweist, die angeordnet ist, um den Klinkenfinger (21) zu dem Unterstützungsstreifen (18) hin zu drücken.
- Stapelsäule nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die zwei Führungsbolzen-Langlöcher (26) parallel zu einem Knick des Bodenbereichs (23) zu den Flügeln (24) ausgebildet sind.
- Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Flügel (24) jeweils eine Gelenkbolzen-Bohrung ausbilden, wobei der Gelenkbolzen (15) in und zwischen den Flügeln (24) schwenkbar gelagert ist.
- Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das zweite Federbein (11.2) zwischen den Gestängebolzen (7) und die Stapelklinke (1) hineinragt.
- Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Innenkontur (13) einen im Wesentlichen bogenförmigen Abstand von 15 mm bis 85 mm zu den Bohrungen (9.1, 9.2) des Achsbolzens (6) aufweist.
- Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine weitere Radialfeder (19) vorhanden ist, wobei die Radialfeder (12) und die weitere Radialfeder (19) die Rückstellfeder (10) an dem Achsbolzen (6) jeweils endseitig flankieren.
- Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Innenkontur (13) weitere Überwindungswulste ausbildet.
- Stapelsäule nach einem der vorigen Ansprüche, dass die Stapelklinken (1) miteinander an dem Gestängebolzen (7) angreifend über ein Gestänge (20) miteinander wirkverbunden sind.
Description
Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Stapelsäule zum Lagern von Gütern nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Stand der Technik Derartige Stapelsäulen sind bereits in vielfältiger Form und Ausgestaltung bekannt und gebräuchlich. So wird beispielsweise in der DE 20 2009 002 432 U1 eine Stapelsäule offenbart, die zum Lagern von Karosserieteilen dient, die auf Abstand zueinander zwischen mehreren Stapelsäulen eingelegt werden. Beim Einlegen eines Karosserieteils schwenkt eine erste Klinke automatisch in die Arbeitsstellung, sodass der Tragarm der ersten Klinke das Teil aufnimmt. Über ein Gestänge wird die zweite darüberliegende Klinke in die Bereitschaftsstellung gebracht, während die darüberliegenden Klinken sich noch in Ruhelage bleiben. Da in manchen Anwendungen mehrere Karosserieteile übereinander auf derselben Klinke gestapelt und einzeln entladen werden, könnten leere Klinken den Entladeprozess behindern. Um dies zu verhindern, ist der Tragarm der Klinke gelenkig mit dem Stützteil der Klinke verbunden und kann unabhängig davon ausgeschwenkt werden, sodass er außerhalb des Zugriffsbereichs des Karosserieteils liegt. Die Herstellungskosten der einzelnen Klinken sind höher, da sie sich aus mehr einzelnen Bauteile aufbauen. So bedürfen die Klinken im aus dem Dokument eines Anschlags an einer Rückwand. In diesem Zusammenhang wird auch auf die DE 20 2006 005 086 U1 hingewiesen. Dort ist eine Stapelsäule zum Lagern oder Transportieren von Gütern, die eine Seitenwand sowie mehrere Klinkenhebel umfasst. An den Klinkenhebeln befinden sich Querbolzen, die in Kulissen der Seitenwand eingreifen und dort die möglichen Schwenkbewegungen der Klinkenhebel begrenzen. Die Kulissen weisen im Bereich der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel besondere Hinterschneidungen auf. In dieser Bereitschaftsstellung greifen die unter Vorspannkraft stehenden Querbolzen in die Hinterschneidungen ein. Dadurch wird eine sichere und stabile Positionierung der Klinkenhebel in ihrer Bereitschaftsstellung erreicht. Weiter wird auf die DE 20 2005 013 083 U1 hingewiesen, die eine Vorrichtung zum Stapeln von Formteilen, insbesondere Karosserieteilen der Automobilindustrie offenbart, die in gegenseitigem Abstand vornehmlich zur Lagerung oder zum Transport übereinandergesetzt werden. Die Vorrichtung umfasst ein rahmenartiges Gestell mit mindestens zwei aus einem Grundrahmen aufragenden Stapelsäulen. An den den Formteilen zugewandten Seiten der Stapelsäulen befinden sich in der Lagerposition ausklappbare Klinken, die der Auflagerung der Formteile dienen, wobei die Vorrichtung die Besonderheit aufweist, dass die Klinken aus zwei Teilen bestehen. Der vordere Teil, der in der Lagerposition die Formteile trägt, ist über ein Gelenk nach oben ausschwenkbar und an einem rückwärtigen Teil befestigt, der in der jeweiligen Stapelsäule gelagert ist. Der Vollständigkeit halber wird auch auf die ES 2 992 810 A1 hingewiesen. Dort ist eine Stapelsäule offenbart, in der Teile auf schwenkbaren Klinken abgelegt werden. Diese Klinken können drei Stellungen einnehmen: eine Klappstellung innerhalb der Struktur, eine Warteposition mit seitlichem Hervortreten sowie eine Stützstellung zum sicheren Tragen des Teils. Die Klinken sind jeweils paarweise miteinander verbunden, sodass die Bewegung einer Klinke die darüberliegende automatisch in eine vorgegebene Stellung überführt. Mindestens eine der Klinken verfügt zusätzlich über ein automatisches Verriegelungs- und Entriegelungssystem, das durch eine um eine parallele Achse drehbare Nocke betätigt wird. Beim Anheben des Teils, beispielsweise durch einen Roboter, wird die Nocke automatisch aktiviert und wechselt aus der Verriegelungsstellung in die zurückgezogene Stellung. Dadurch wird die betreffende Klinke entriegelt und kann selbstständig in die Warteposition zurückkehren, was einen sicheren und automatisierten Lade- und Entladevorgang ermöglicht. Aufgabe der Erfindung Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu überwinden. Insbesondere soll eine Stapelsäule bereitgestellt werden, die auf einer Klinke mehrere aufeinander oder ineinander gestapelte Lagergüter aufnimmt und beim einzelnen Entladen auch entsprechend nacheinander vom Tragarm der Klinke entnommen werden können. Lösung der Aufgabe Zur Lösung der Aufgabe führen die Merkmale nach dem Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die erfindungsgemäße Stapelsäule zur Aufnahme von Lagergütern auf einer einzigen Stapelklinke ist so konstruiert, dass die Stapelklinke aus einer Ruhestellung in eine Bereitschaftsstellung überführt wird. Um Lagergüter übereinander oder nebeneinander in definierten Abständen auf einer Stapelklinke zu platzieren, werden mehrere Stapelklinken verwendet, die entweder übereinander oder nebeneinander angeordnet sind. Diese Stapelklinken sind innerhalb der Rinnenform zwischen den beiden Seitenwangen schwenkbar gelagert. Die Stapelklinken sind über ein Gest